Durch den 1:0-Auswärtssieg bei Rot-Weiss Essen sicherte der TSV 1860 München am Freitagabend an der Hafenstraße endgültig den Klassenerhalt in der dritten Liga. Anschließend wurde die Mannschaft von den 2.000 mitgereisten Löwen-Fans entsprechend gefeiert und das sportliche Minimal-Ziel wurde erreicht. Bei der Pressekonferenz sagt ein zufriedener Löwen-Trainer Giannikis: “Wir haben in der Rückrunde 26 Punkte geholt und unser Ziel erreicht. Natürlich sind wir erleichtert”.

“Haben uns freigeschwommen”

“Für uns war es eine ganz schwere Situation. Bei der heimstärksten Mannschaft einen Matchball verwerten zu müssen war nicht einfach. Wir kamen schleppend ins Spiel und mussten uns erst finden, nach den letzten Ergebnissen hatten wir kein großes Selbstvertrauen. Mit einer recht jungen Aufstellung haben wir uns nach dem Tor freigeschwommen. Wir hatten viele Ballverluste und dadurch wenig Entlastung nach vorne. Dafür hatten wir sehr viele Konterchancen. In der zweiten Halbzeit wussten wir, dass RWE mit Schwung rauskommt. Wir mussten einige bange Momente überstehen und hatten am Ende das Glück auf unserer Seite”, fasste der Löwentrainer das Spiel zusammen.

“Junge haben sich sehr gut präsentiert”

Angesprochen auf die beiden Start-Elf-Neulinge Lukas Reich und Moritz Bangerter sagte der Löwen-Trainer: “Die beiden haben sich im Training sehr stark präsentiert in dieser Woche. Nach zwei Spielen ohne Sieg haben wir jeden Stein umgedreht und deshalb hatten die beiden Jungen die Nase vorne gehabt”, sagte Giannikis weiter.
“Die Mannschaft hat es geschafft mit einer leidenschaftlichen Leistung, das Ziel zu erreichen. Wir werden jetzt intern diese Saison aufarbeiten und dann nach vorne schauen”, sagte der Löwen-Coach mit Blick auf die nächste Spielzeit.

Dabrowski: “Hätten noch eine Stunde spielen können

Essens Trainer Christoph Dabrowski hatte ein ähnliches Spiel gesehen: “In der ersten Halbzeit hatten wir viel Ballbesitz und viel Spielkontrolle aber leider nicht die letzte Finalität im letzten Drittel, um auch ein Tor zu erzielen. Das Gegentor ist ärgerlich, wir können zwei Mal klären, dann stürzt Götze und Lakenmacher macht das Tor im Rückraum. In der zweiten Halbzeit haben wir nach vorne alles reingeworfen, ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben drei Pfosten- und Lattentreffer und hätten aber wohl noch eine Stunde weiterspielen können, ohne ein Tor zu schießen. Aber es hat nicht sollen sein. Die Fans haben überragend supportet.”

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Chemieloewe

Ich bedanke mich bei AG ausdrücklich für seinen sehr großen Mut, mit gerade auch von mir geforderten Einsätzen von Junglöwen das sehr wichtige Spiel in Essen bestritten zu haben u. bin sehr froh, dass dieser Mut mit dem Glück des Tüchtigen mit einem Sieg belohnt wurde – wie ein Fingerzeig von oben, wie es in Zukunft gut u. erfolgreich gehen könnte u. sollte.