Der TSV 1860 München beendet die Saison als 15. der dritten Liga mit sechs Punkten Vorsprung auf den Abstieg. Ich bin heilfroh, dass es endlich vorbei ist und freue mich jetzt auf ein paar Wochen Sommer, Sonne, Kaktus ohne 1860.

1860 verliert zu Hause gegen Arminia Bielefeld

Ich war gestern nicht im Sechzgerstadion und habe mir die achte Heimniederlage (!) in dieser Saison erspart. Deswegen kann ich über das Spiel gar nicht viel sagen, aber natürlich habe ich mir die Zusammenfassung angeschaut und unseren Liveticker verfolgt. Da konnte man schon sehr gut merken, wie meinen Kollegen im Stadion mehr und mehr der Kragen platzte ob des Auftritts der Löwen. Ich will keine großen Worte über ein Spiel verlieren, das ich nicht gesehen habe. Sehr bemerkenswert finde ich das Interview von Verlaat bei Magenta Sport. “Heute war dann einfach wieder so ein bisschen saisonbeschreibend. Man will, aber man kann dann irgendwie nicht. Es hängt noch so ein bisschen, obwohl man heute theoretisch befreit hätte aufspielen können. Das hat Bielefeld heute besser gemacht, denen hat man diese Lockerheit ein bisschen mehr angesehen als bei uns.” Ob man gestern gewollt hat, kann ich nicht wirklich beurteilen. Aber bei den Spielen in Haching und gegen Dortmund II konnte ich beim besten Willen kein “Wollen” erkennen. Und damit hat mir die Mannschaft im Endeffekt schon ziemlich das Kraut ausgeschüttet. Daher war es bei mir umgekehrt als von Verlaat geschildert. Ich hätte ins Stadion gehen können, wollte aber irgendwie nicht. Ein ziemlich seltener Gemütszustand bei mir!

Abschied von Frank Schmöller

Natürlich kam ein Samstagnachmittag ohne 1860 trotzdem nicht in Frage. So fuhr ich nach Sonthofen, um das letzte Spiel von Frank Schmöller als Trainer der U21 anzuschauen. Ein Ausflug, der sich mehr als gelohnt hat. Die U21 schenkte ihrem Coach zum Abschied einen 2:1-Auswärtssieg und Frank Schmöller gab uns ein wirklich emotionales Interview zu seinem Abschied. Der Mann ist einfach trotz der Vorbehalte, die er hatte, bevor er nach Giesing kam, zu einem Vollblutlöwen geworden. Für mich verkörpert er auch die Werte von 1860 vorbildlich. Er ist gerade heraus, offen, emotional und auf eine gewisse Weise ein Malocher. Schmöller lud uns nach dem Spiel noch auf ein Bier mit der Mannschaft ein und so durften wir mit den Jungs vor dem Mannschaftsbus ein wenig das Saisonende feiern.

Die U21-Spieler bei der Saisonabschlusspizza in Sonthofen

Die acht Spiele ohne Niederlage auch ein Verdienst von Frank Schmöller?

Was mir beim lockeren Gespräch mit Frank Schmöller auffiel, war seine Leidenschaft für 1860. Man merkte ihm an, dass auch er unter den schlechten Leistungen der Profis litt. Er erzählte uns, auf was er beim Fußball wert legt und wie er seine Mannschaften spielen lassen will. Dabei kam mir folgender Gedankengang: Lag es vielleicht (auch) an der Rückrundenvorbereitung von Frank Schmöller, dass die Profis so rasant in die Rückrunde starteten und die überlebenswichtige Serie mit den acht Spielen ohne Niederlage auf den Rasen bringen konnten? Ist schwer zu sagen, dazu ist der Fußball und das Innenleben einer Profimannschaft wahrscheinlich zu komplex. Aber möglich ist es.

Aufräumarbeiten bei den Profis

Dass bei Sechzig mit der Zusammenstellung der Mannschaft einiges im Argen liegt, wurde gestern vor dem Spiel deutlich. Nicht weniger als 13 (!) Spieler wurden kurz vor Anpfiff verabschiedet, das spricht nicht gerade für eine gute Kaderplanung. Um es mal vorsichtig zu formulieren. Auch dass mit Ouro-Tagba, einem hoffnungsvollen Eigengewächs, nicht verlängert wurde, ist mittlerweile traurige Tradition an der Grünwalder Straße. Der Fall Marius Wörl lässt grüßen. Schade, dass uns immer wieder vielversprechende Talente ablösefrei verlassen können. Dass Rieder und Greilinger trotz auslaufender Verträge nicht verabschiedet wurden, bedeutet wohl, dass beiderseits ein Interesse an Vertragsverlängerung besteht. Mir gibt auch sehr zu denken, dass Fynn Lakenmacher zuletzt im Sturm gesetzt war. Jedoch nicht wegen seiner Leistungen, sondern weil er den Verein verlässt und wir zwei Stürmer im Kader haben, die Vertrag für die kommende Saison haben. Hätte man denen nicht Spielpraxis geben können oder müssen? Zwarts fand sich nach seinem offensiv lustlosen Auftritt in Haching komplett auf der Bank wieder, Güler (erst in der Winterpause geholt) stand gar die letzten drei Spiele nicht mal im Kader. Mir schwant, dass da hinter den Kulissen einiges nicht stimmt. Ich habe es schon mal geschrieben: Es liegt jetzt an Dr. Christian Werner, dem neuen Kaderplaner Stephan Engels und Trainer Argirios Giannikis eine schlagkräftige Truppe für die kommende Saison zusammenzustellen.

Wir wollen wieder eine Mannschaft sehen

Dabei scheint es mir wichtig zu sein, dass darauf geachtet wird, dass man wieder eine stimmige Mannschaft zusammenstellt. Viel zu oft hatte man diese Saison den Eindruck, dass da elf Einzelspieler auf dem Platz stehen, die als Mannschaft nicht funktionieren. Das mag daran gelegen haben, dass gewisse Positionen nicht ideal besetzt gewesen sein mögen. Aber auch charakterlich scheint es irgendwie nicht gepasst zu haben. Das zentrale Mittelfeld sei hier als Beispiel genannt. Im 4-2-3-1 System ist es wichtig, dass im Angriff die Mittelfeldspieler nachrücken und Anspielstationen für den Zielspieler bieten. Das ist aus meiner Sicht die ganze Saison über viel zu wenig passiert. Die Spieler der Doppelsechs klebten hinten viel zu sehr fest und schalteten sich zu wenig in die Offensive ein. Ob das nun vom Trainer vorgegeben war oder an den Spielertypen selbst liegt, mag ich nicht beurteilen. Es muss auf jeden Fall besser werden, wenn man nicht wieder das Team mit den drittwenigsten Toren der Liga sein will.

Jetzt Sommer, Sonne, Kaktus!

Aber jetzt mache ich einen Haken hinter die zweite extrem unbefriedige Saison in Folge und widme mich die nächsten Wochen hauptsächlich Sommer, Sonne, Kaktus! Einfach mal das Leben und den Sommer genießen und 1860 1860 sein lassen. “Sommer, Sonne, Kaktus – Playing Federball on the beach – Blauer Himmel, gute Laune – And a beautiful Girl auf’m Schoß – Never, never go to work, lieber Holiday“, singt Helge Schneider. Nur um Ende des Liedes zum Schluss zu kommen: “Ach, wie wär’ das schön – Doch leider hier in Duisburg – Muss ich ins Hallenbad gehen“. Und unser “Hallenbad in Duisburg” ist die anstehende MV am 16.06., auf der wichtige Weichenstellungen anstehen und die es uns nicht erlaubt, mal ein paar Wochen von Sechzig abzuschalten. Ich wünsch Euch allen trotzdem eine möglichst erholsame Sommerpause mit viel Sommer, Sonne, Kaktus!

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Alexander Schlegel

Gott sei Dank ist diese Katastrophensaison endlich Geschichte. Ob es das Teilstück eine Geschichte auf dem Weg nach noch weiter unten ist, weiß ich nicht, aber die Gesamtsituation im Verein gibt wenig Anlass zur Hoffnung. Selten so eine leblose Truppe erlebt, die dieses stolze Trikot tragen durften. Ob Besserung in Sicht ist? Man kann es nur hoffen, aber ein gutes Gefühl kann ich bislang nicht entwickeln. Geschäftsführer Werner muss jetzt beweisen, dass er ein Händchen für gute Spieler hat. Da muss mehr dabei herumkommen als bei den Winter-Verpflichtungen. Hoffnung habe ich, dass ihn der neue Scout von Verl (Name weiß ich jetzt gerade nicht) auf gute Lösungen stößt. Bei Giannikis kann ich bislang auch nicht recht einschätzen, ob er der richtige Mann an der Seitenlinie ist für die neue Saison. Aber eine Chance hat er sicherlich verdient. Ich hoffe nur, dass man nicht nur noch Jungspunde verpflichtet. Das funktioniert vielleicht bei den zweiten Teams von Bundesligisten, aber sicher nicht bei “normalen” Drittligisten. Da brauchen wir schon eine Achse an erfahrenen Spielern.

Was die Abgänge angeht, vermisse ich da auf den ersten Blick keinen, auch nicht Ouro-Tagba, der sicherlich Dynamik und Herz mitbringt, aber in meinen Augen gravierende technische Defizite hat und auch immer wieder Spielübersicht vermissen lässt. Man muss schon sehr viel Optimismus an den Tag legen, um zu glauben, dass da noch ein riesiges Potenzial in dem Jungen schlummert. Auch bei Spielern wie Greilinger oder Rieder bin ich nicht überzeugt davon, dass sie unbedingt nächste Saison wieder für uns auflaufen müssen. Bei Greilinger ist seit Jahren Stillstand angesagt und Rieder verliert von Jahr zu Jahr mehr von seinen Qualitäten, die er einst unter Michael Köllner noch zeigte. Auch von Spielern wie Guttau und Schröder muss viel mehr kommen. Es reicht nicht mal 1, 2 Spiele zu performen und dann wieder abzutauchen. In die gleiche Kategorie fällt Zwarts. Auch viel zu wenig, was Hoffnung macht, dass er der Torjäger wird, auf den wir hoffen.

Kaum Sorgen müssen wir uns wohl für den Abwehrbereich machen. Da haben wir gute Jungs und Lang kehrt ja auch aus Freiburg zurück. Aber je weiter es nach vorn geht, umso mehr fehlen uns gute Alternativen. Bin gespannt, was sich da in den nächsten Wochen tut.

Dennis M.

Rieder und Greilinger kannst du auch ziehen lassen. Bringen einen leider nicht weiter.

United Sixties

Sehe es leider ähnlich und auch mit wenig Hoffnung, dass Sport GF Werner derjenige sein kann, dem Kader die nötigen gezielten Verstärkungen zu bringen . Ein 6er und 8er mit Führungsstärke , ein Zehner mit Torgefahr und ein Stürmer für mindestens 15 Tore pro Saison.
Stelle mir vor wie diese Saison und Kaderplanung wohl verlaufen wäre, wenn das Präsidium letzten Sommer einstimmig Horst Heldt als Sportdirektor per 50+1 geholt hätte…

Steffen Lobmeier

Es lag doch nicht am Präsidium, dass Heldt nicht kam, sondern daran, dass Stimoniaris ihm unmissverständlich klarmachte, dass die HAM ihn und seine Arbeit nicht unterstützen werde.

50+1 hilft Dir gar nichts, wenn da niemand ist, der sich mithilfe dieser Regel einsetzen lassen möchte.

United Sixties

Also waren Schmidt und Sitzberger doch auch für Horst Heldt wie der Verwaltungsrat mit 9:0 ?

Dennis M.

Gegenfrage: Wie kann man gegen so eine Personalie sein? Da gäbe es nur 2 Möglichkeiten:

1. Vereinsschädigendes Verhalten
2. Kompetenzlos bis dort drüben raus

… mehr Optionen gäbe es nicht.

Benjisson

Oder 3. Man ist HAM und tut alles ausschließlich für Macht und Eigeninteresse um 60 geht’s den Leuten nicht

Dennis M.

Da fehlt leider mehr als ein 6er, 8er und Stürmer. Unsere LV Position war diese Saison mit Greilinger und Steinhart bekleidet. Kein Affront gegen diese 2 Spieler, da erwarte ich aber ein ganz anderes Profil auf dieser Position. Weiter geht es mit einem 10er – sehe ich auch nicht. Kwadwo und Guttau haben es als LV respektive OM ganz ordentlich phasenweise vertreten, das ist aber nicht das, was ich mir von einem Kader bzw. einer Kaderplanung erwarte.

Ich traue Werner auch nichts zu leider. Heldt hätte man haben können. Auch die Trainerposition gefällt mir nicht. Es werden einfach nur Fehlentscheidungen getroffen.

Last edited 28 Tage zuvor by Dennis M.
Alexander Schlegel

Ob Horst Heldt hier eingeschlagen hätte, kann man schlecht beurteilen. Was er hier als Jahresetat vorgefunden hätte, gab er an früheren Stationen für einen Spieler aus. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied. Aber alles wäre tausendmal besser gewesen als diese Vollversager aus dem HAM-Umfeld, die diese Saison mit ihren dilettantischen Verpflichtungen komplett gegen die Wand gefahren haben. Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte, wenn ich an diese Figuren denke. Was haben wir eigentlich angestellt, dass in diesem Verein immer solche Figuren aufschlagen?

age

Was wir angestellt haben?
Das ist schnell und kurz beantwortet:

Mit den Roten eine Arena gebaut!

Davon kommen die Schulden beim Erzfeind und ein Kreditgeber der alles im Sinn hat, ausser ein erfolgreiches Sechzig.

Alexander Schlegel

Das ist es bei Weitem nicht alleine, auch wenn es die Ursünde in der neueren Zeit ist. Es gab aber schon vor Wildmoser Chaos und Leute in Positionen, die mir aller Macht den Verein zugrunde gerichtet haben. Das ist seit Adalbert Wetzel eine einzige Ahnengalerie von Vollpfosten, von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen.

Posicelli

Hervorragende Analyse, bin voll bei dir.

black_belt_blues

Ouro-Tagba ist noch nicht so weit, um in Liga 2 zu spielen, aber er ist trotzdem ein großes Talent. Ob er jetzt den richtigen Schritt für seine Karriere macht, sei dahingestellt. Ich denke, dass ihm 1 oder 2 Jahre im gewohnten Umfeld noch gut getan hätten.
Allerdings bin ich persönlich auch etwas enttäuscht von ihm. Klausel hin Klausel her, seinen ersten Profivertrag kann ein Spieler schon auch bei dem Verein unterschreiben, der ihn so lange ausgebildet und soweit gebracht hat. Notfalls halt mit Ausstiegsklausel.
Dass es auch dankbarer geht, hat nicht nur ein Morgalla bewiesen.
Aber ich bin auch insgesamt schwer enttäuscht vom Charakter dieser Mannschaft. Nicht von den einzelnen Spielern, zumindest nicht von sehr vielen, aber als Mannschaft hatten sie kaum Charakter. Man kann nur hoffen, dass Werner und Giannikis das nun besser machen. Meine Zweifel daran sind in den letzten Wochen leider ziemlich gewachsen.

_Flin_

Ouro-Tagba reiht sich ein die Reihe an Talenten, die den TSV ablösefrei verlassen. Besonders bitter an diesem Fall ist, dass man KGaA seitig die vorhandene Option zur Verlängerung hat verstreichen lassen.

Gerade in den letzten Jahren – siehe auch Wörl und Dressel – kommt dies zu häufig vor. Man muss nicht immer Millionenbeträge einnehmen. Bei unserem Budget sind auch 250k oder 500k schon ein signifikanter Beitrag zum Budget der nächsten Saison.

Sepp16

Wenn man nicht mehr in der Lage ist einen Spieler mit dem Format eines Ouro Tagba zu verlängern. Sagt das viel über die Möglichkeiten des Vereins aus.

Posicelli

Vielleicht war aber auch der Berater bzw. der junge Mann etwas zu geldgierig, schon mal darüber nachgedacht?

Scufton

Bei Manchen scheint es so, als ob sie denken, dass nur der Verein entscheidet zu verlängern. Allerdings muss ja auch der Spieler wollen. Das vergessen anscheinend manche.

Posicelli

Gerade bei so jungen Spielern läßt sich mit Lob und Schmeicheleien, dazu ein paar Euro mehr, leicht der Kopf verdrehen.
So wie bei Florian Wirtz ist es die Ausnahme aber da ist auch der Vater der Berater.

_Flin_

Wenn der Verein eine Verlängerungsoption hat, dann ist das auch so. Ansonsten muss man die Leut halt auch ordentlich behandeln. Bei Ouro-Tagba war das ebenfalls nicht der Fall, siehe die Kommentare von MJ vor der Saison. Und Wörl hat ja – unter Köllner – auch nicht besonders viel Vertrauen erhalten, bzw. wurde dann in den U-Mannschaften eingesetzt.

Ein Wörl hätte diese Saison von der Qualität her locker auf der 8 spielen können. Wär auch nicht schlechter gewesen als die anderen auf der Position.

michl60

Ouru-Tagba hat einfach nicht die Leistung gebracht, wie viele gute Spiele gab es denn. Außer Schnelligkeit hat er doch nichts, keine Technik, ungelenk und eigensinnig. Arbeit nach hinten kennt er nicht. Natürlich ist er noch jung, aber was will er in einer höheren Liga?

Benjisson

Was er dort will? Wertschätzung genießen, Erfahrung sammeln, sich entwickeln und mehr Geld verdienen

michl60

Genau, Erfahrung sammeln auf der Bank und im Training. Entwickeln wird sich das Bankkonto

Benjisson

Läuft die Saison denn schon? Pauschal vorab einfach alles schlecht reden.

Scufton

Die vorhandene Option wurde nicht verstrichen. Die Option war an einer bestimmten Anzahl an Einsätzen gekuppelt. Diese konnte dank Jacobacci bereits im Winter nicht mehr erreicht werden.

michl60

Wenn man sich die Leistung von gestern anschaut, ist es kein großer Verlust. Er überschätzt sich maßlos, er ist noch nicht einmal ein richtiger 3. Liga Stammspieler. Wie will er sich in einer höheren Liga durchsetzen, wenn er schon bei 60 kein Stammspieler ist. Die Gier nach mehr Kohle ist größer als die Aussicht auf Spielzeit, so wie schon bei Wörl und Niemann

Steffen Lobmeier

Niemann ja, Wörl nein. Da hatte der Abschied andere Gründe.

michl60

Das Thema hatten wir schon mal, trotzdem bin ich anderer Meinung. Und seine Karriere hätte er bei 60 auch fortsetzen können

_Flin_

Last edited 29 Tage zuvor by _Flin_
Benjisson

Wie alt ist er nochmal?

michl60

Was hat das mit dem Alter zu tun?

Benjisson

Junge Spieler entwickeln sich

michl60

Aber nur wenn sie spielen und nicht im Training

Benjisson

Er kann nur trainieren und den Trainer überzeugen.

_Flin_

Ich muss auch sagen, dass Ouro-Tagba zwar teilweise gute Impulse gesetzt hat, und auch wichtige Tore gemacht, dass er allerdings vom Niveau her eher hohe Regionalliga bis untere Dritte Liga ist. Im Aufbauspiel will er oft zu viel und macht auch zahlreiche, einfache Fehler, die zu Ballverlusten führen. Die dann auch kosten können, so wie vor dem 1:2 gegen den BVB (meine ich). Ein weiteres Jahr bei 1860, in vertrautem Umfeld, mit einem Trainer, der ihn auch regelmäßig einsetzt, hätte ihm meiner Ansicht nach gut getan.

Wir werden sehen, was aus ihm wird. Ich wünsche ihm nur das Beste.

michl60

Sehr gut beschrieben

_Flin_

Danke für die Info, das wußte ich nicht.