Rekordverdächtige neun Minuten und vierzig Sekunden dauerte die LÖWENRUNDE vor dem ersten Heimspiel des TSV 1860 in der neuen Saison 2025/26 gegen den VfL Osnabrück. Lag vielleicht aber auch daran, dass unser Mann in den Pressekonferenzen heute leider nicht dabei sein konnte, als Patrick Glöckner über den aktuellen Stand der Dinge informierte. Wir geloben Besserung – beim nächsten Mal ist Thomas Spiesl wieder dabei und stellt die Fragen unseres Fanportals an den Löwendompteur.

Pechvogel Moris Schröter heute operiert

Mit schlechten Nachrichten begann die Pressekonferenz an der Grünwalder Straße. Moris Schröter hat sich am gestrigen Donnerstag im Training die Sehne am Hüftbeuger gerissen, wurde heute bereist operiert und wird 1860 in der nächsten Zeit nicht zur Verfügung stehen. Bitter für den 29jährigen, der gerade erst “am Ende seiner Aufbauphase” nach einer Bänderverletzung war. Das letzte Pflichtspiel abolvierte Schröter am 1. Februar 2025 beim 2:1-Sieg bei Viktoria Köln, wo er nach 13 Minuten vom Feld musste. Wann er auf den Fußballplatz zurückkehren wird, ist aktuell noch unklar.

Volland topfit. Fassmann und Althaus bei den Amas

Gute Nachrichten konnte Glöckner hingegen über Kevin Volland vermelden. Nachdem dieser am Montag nicht mit der Mannschaft trainiert hatte, ist er inzwischen wieder topfit und steht natürlich für das morgige Spiel zur Verfügung. Wie alle anderen Akteure, wobei es Glöckner – anders als vor dem Spiel in Essen – vermied, schon nähere Angaben zu Kader und Aufstellung zu machen. Lediglich die Tatsache, dass Lasse Fassmann und Samuel Althaus heute Abend beim Spiel der U21 gegen den FC Gundelfingen (18.60 Uhr am Trainingsgelände in der Grünwalder Straße 114) im Kader stehen und entsprechend gegen Osnabrück nicht dabei sind, wurde verraten.

Vorfreude statt Anspannung

Seine ganz persönlichen Emotionen zum Heimauftakt morgen Nachmittag in Giesing beschrieb Patrick Glöckner mit “viel Vorfreude” und nicht mit “Anspannung”. Glöckner: “Wenn wir Druck hätten vor unseren eigenen Fans – das hab’ ich schon immer gesagt – dann machen wir einen Riesenfehler.”
Viel Lob fand Glöckner schließlich auch noch für den Kader des morgigen Gegners. Entsprechend der Qualität der Osnabrücker kommt es morgen aus seiner Sicht wieder auf die Grundtugenden der Löwen an:

Wir sind keine Mannschaft, die jetzt rausgeht und sagt: Wir wollen spielerisch eine Mannschaft niederspielen. Das sind wir nicht! Wir wollen immer erst die Mannschaft niederkämpfen und die spielerischen Aspekte oben drauf setzen. (…) Wir werden uns in jeder Sekunde des Spiels so geben, dass man auch das Gefühl der Energie draußen spüren kann. Dass wir wirklich bereit sind, uns in jeder Situation in jeden Ball reinzuschmeißen. Und das muss die Basis sein. Dass wir gute Fußballer in den Reihen haben, die den Ball laufen lassen können, dass wir intelligente Fußballer haben, die gute Passoptionen anbieten beziehungsweise Torchancen rausspielen und Tore erzielen können, das hat man gesehen und das wissen wir auch. Aber das ist immer der zweite Schritt. Der erste ist immer der Einsatzwille, die Kampfbereitschaft und dann logischerweise unser Positionsspiel in Verbindung mit den fußballerischen Fähigkeiten und der Kreativität der Spieler.

Gut gebrüllt, Löwe Patrick!

 

 

 

 

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