Die Kommunalwahl rückt mit großen Schritten näher. Und ihr Ausgang ist für den TSV 1860 München und seine Fans durchaus von Bedeutung wegen eines möglichen Aus- oder Umbaus des Grünwalder Stadions. Gestern veröffentlichten die Freunde des Sechzgerstadions eine Übersicht der Standpunkte der Parteien den Plänen für die Heimat der Löwen.
Standpunkte der verschiedenen Parteien zur Ertüchtigung des Sechzgerstadions
Am Positivsten stehen die Grünen einem Ausbau des Sechzgerstadions gegenüber. “Uns ist wichtig, dass das Grünwalder Stadion bald ein Tip-Top Stadion wird und die 60er ihre Heimat in Giesing behalten”, lassen die Grünen verlauten. Dabei halten sie die Erbpachtlösung als die geeignetste Form. Auch die SPD von OB Dieter Reiter steht dem Ausbau positiv gegenüber. Den Sozialdemokraten ist dabei wichtig, dass “die Risiken für die Stadt München dabei verbindlich begrenzt bleiben.” Auch die Linke favorisiert einen Ausbau auf 25.000 Zuschauer. CSU, ÖDP, Die PARTEI, Bayernpartei und Bündnis Kultur äußerten sich bisher nicht gegenüber den FdS.
Rückschau auf den Sieg gegen Hansa Rostock
1860 fuhr am Sonntag durch einen Arbeitssieg drei Punkte gegen Hansa Rostock ein. Das Spiel selbst war von überschaubarer Schönheit und wird in den Jahresrückblicken wahrscheinlich wenig Platz einnehmen, da sind sich unsere Kommentatoren in den Stimmen zum Spiel einig. Letztendlich entschied Thore Jacobsen das Spiel durch einen mehr als zweifelhaften Elfmeter, wie Babak Rafati analysiert. Auch sonst machte Jacobsen, der angeschlagen ausgewechselt werden musste, den Unterschied und wurde vom “kicker” in die Elf des Tages berufen. Durch den Sieg hat 1860 weiter sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und kämpft um den Anschluss im Kampf um die Aufstiegsplätze.
sechzger.de Talk 251 ist online
In lockerer Runde blickt Moderator Jan mit Christian und Thomas Enn aus der Redaktion sowie dem altbekannten Bennet aus Rostock und Gerhard von den Unternehmern für Sechzig auf das Spiel gegen Hansa zurück. Die fünf sind sich relativ einig, dass man am Sonntag keinen fußballerischen Leckerbissen genießen konnte, den 1860 durch eine Fehlentscheidung gewann. Dann berichtet Gerhard über die Arbeit der Unternehmer für Sechzig und den anstehenden Kabarettabend, dessen Erlöse vollumfänglich ans NLZ gehen werden und diese dort dringend benötigt werden. Am Ende geben die fünf ihre Prognose für das Spiel in Hoffenheim ab, nachdem sie in einer knallharten Schnellraterunde ihr Wissen über die vergangenen Duelle zwischen den ersten und zweiten Mannschaften aus Giesing und Hoffenheim über Beweis stellen müssen. Den Talk findet Ihr auf unserem YouTube-Kanal bzw. diversen Podcast-Plattformen, wie zum Beispiel:
News aus der dritten Liga
DFB-Ermittlungen nach Platzsturm in Aue
In der 51. Minute kam es beim Spiel zwischen Erzgebirge Aue und Energie Cottbus zu einem beiderseitigen Platzsturm. Cottbusser Fans hatten die Auer-Fans mit Spruchbändern provoziert, die auf den Zaunfahnen-Raub an der Auer Szene in der Hinrunde anspielten. Die Provokationen verfehlten ihre Wirkung nicht und ca. 40 Auer Fans stürmten das Spielfeld und liefen gen Auswärtsblock, aus dem sich ihrerseits einige Energie-Fans schon auf den Platz bewegt hatten. Die Polizei stellte sich beide Fangruppen und konnte ein Aufeinandertreffen verhindern. Der DFB forderte nun beide Vereine zu einer Stellungnahme auf.
Dittgen droht Saisonaus
Maximilian Dittgen vom MSV Duisburg zog sich im Training der Zebras eine Leistenverletzung zu und wird voraussichtlich für den Rest der Saison ausfallen.
Damit geht wie immer gut informiert in diesen Dienstag. sechzger.de wünscht Euch einen schönen Tag!











Vor einer Wahl Parteien zu befragen ist mehr als fraglich – die sollen mal nach der Wahl nochmal nachfragen dann sieht man wie ernst die jetzigen Antworten gemeint waren!
Meiner Meinung nach wird sich niemals was ändern – wir werden irgendwann im Olympiastadion unsere neue „Heimat“ finden. Seit Jahrzehnten mach ich das mit dem Stadion schon mit und im endeffekt wurden wir immer belogen damit! Daher glaub ich erst daran wenn ich im umgebauten Sechzger mit 24.999 anderen stehe!
Das geht mir sehr ähnlich. Ich hoffe einfach, dass Reiter zu seinen Aussagen steht und Sechzig irgendwie eine solide Finanzierung auf die Beine stellen kann.
Auch die zitierte Auswahl im hier vorliegenden “Sechzig um sieben” finde ich ist sehr tendenziös, zitiert wird lediglich rot.rot.grün, wobei sich die CSU immer wieder positiv geäußert hat, die AfD wird gar nicht gefragt, und dass Herr Reiter mittlerweile in die Chefetage des FCB “aufgestiegen” ist, wird nicht erwähnt, damit ist er zumindest für mich als Löwen vom alten Schlag unwählbar.
Die CSU hat nicht geantwortet, das steht doch im Text, ebenso wie andere. Dass die AfD nicht gefragt wird, halte ich für korrekt. Diese “Partei” sollte nicht als Partei normalisiert werden.
Danke!
Das der CSU Politiker Erich Riedel uns den Zwangsabstieg 1982 beschert hat sollte auch mal erwähnt werden.
Für mich als Löwe vom alten Schlag ist die CSU daher unwählbar!
Was die Erwähnung der AFD soll, weiß ich nicht, wundere mich nur über Deine Ausführungen.
Da die AfD bundesweit auf Rang 1 oder 2 der Wählergunst steht sind viele Menschen in D entweder inhaltlich bei ihr oder sind von den anderen Parteien so enttäuscht bzw fühlen sich durch deren Politik so wenig repräsentiert, dass die Stimme dorthin fällt. Eine Ignoranz bringt meiner Meinung nach gar nichts, sondern Politik basiert für mich auf Inhalte. Da kann aber jeder seine Meinung dazu haben, wie er mit bestimmten Parteien umgeht.
Ich kann das ganz wertfrei, wenig emotional und sachlich erörtern, da ich keiner Partei nahestehe. Dass alles was rot-grün macht toll ist kann ich aber nicht unterschreiben. Anhand der Wahlergebnisse wohl auch Andere nicht…
Ist jetzt aber auch kein Plädoyer für die AfD (ich stehe weder der AfD noch rot-grün nah) oder eine politische Diskussion, wollte es aber sachlich anbringen.
Wenn die FdS für sich entscheiden, dass sie Kandidaten aus dem gesichert rechtsextremen Spektrum keine Plattform geben wollen, dann ist das ihr gutes Recht.
Es steht ja jedem anderen selbst frei, die Kandidaten der afd einzeln nach ihrer Meinung anzufragen, und diese Meinung dann auch zu veröffentlichen. Die im Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit steht ja auch denjenigen zu, die das Grundgesetz ablehnen. Das ist ja eigentlich das schöne daran!
Dass die FdS ausschließlich Parteien aus dem demokratischen Spektrum anfragen, finde ich persönlich gut, und dazu muss ich nicht einmal rot-grün nahestehen!
Der AFD darf keine Bühne geboten werden!
Niemals!
So zu tun als wäre es eine “normale Partei” ist schon das Tor zum Abgrund.
Davon abgesehen, hast schon mal versucht mit AFD Wählern
zu diskutieren? Ich schon, das kannst vergessen!
Hier geht es nicht um Rot oder Schwarz, hier geht es um unsere Demokratie!!!
Und die, die von der Politik enttäuscht sind oder sich nicht repräsentiert fühlen sind oft Leute die ein gutes Einkommen/Rente haben, ein eigenes Häuschen, dreimal im Jahr mit der AIDA über’s Mittelmeer schippern aber alles Scheisse finden, vor allem Ausländer.
Das muss jeder für sich entscheiden. Die AfD ist in Umfragen auf Rang 1 oder 2, oder? Wer mit wem spricht muss jeder selbst entscheiden. Über die Wahlergebnisse sollte man sich dann aber auch nicht echauffieren, da das die Menschen nicht weg von der AfD, sondern zur AfD zieht (meine Meinung). Ich prognostiziere einfach mal, dass die AfD die nächsten Jahre auch eine Bundestagswahl gewinnen wird.
Ich kenne Menschen, die die AfD wählen und auch Menschen, die grün wählen. Ich habe mit beiden Spektren schon diskutiert und hatte nie Probleme. Ich wähle weder die Grünen, noch die AfD, aber konnte mit den Menschen sachlich und normal kommunizieren. Dumm kam mir nie jemand. Wenn du andere Erfahrungen gemacht hast kann das gut sein – wird solche und solche geben.
Du bist an sich ja auch n angenehmer Zeitgenosse (zumindest wirkt das über das Schreiben so). Eine Partei auszuschließen, die bundesweit um die 25 Prozent liegt finde ich aber gefährlich. Ich bin da politisch gesehen nicht der Entscheider und jeder soll und darf reden mit wem er will, hier soll es auch nicht um Politik gehen, aber ich möchte meine Sicht der Dinge klarstellen. Meine Quintessenz daraus ist, dass die AfD dadurch nur stärker wird und Wähler gewinnen wird. Aber ist wies ist.
Deinen letzten Absatz kann ich nicht ganz teilen. Also ich lebe auf dem Land in Baden-Württemberg und in einigen ländlichen Gebieten in Baden-Württemberg ist die AfD sehr stark. Also ich kenne Akademiker und gut verdienende Menschen, die die AfD wählen (in Baden-Württemberg, aber auch in anderen Bundesländern). Ist die AfD aber nicht gerade auch in strukturschwachen Gegenden, wie dem Osten oder in Gelsenkirchen stark? In Gegenden, in denen sich die Menschen abgehängt fühlen? In der es schwer ist die Miete zu bezahlen? Wo man kaum oder keine Rente mehr bekommt? Ich glaube, dass die Politik da Ansätze suchen muss, um allen Menschen hier ein lebenswertes und sicheres Leben zu geben. Und vor allem Perspektive.
Das war jetzt etwas ausufernd und wie ich schon erwähnt hatte kein Plädoyer pro AfD, sondern einfach meine Sichtweise der Dinge.
Wir einigen uns einfach auf den gemeinsamen Nenner, dass jeder frei entscheiden darf, mit wem er redet. Da sind wir etwas konträr, finde dich aber angenehm beim Schreiben.
Danke, ich empfinde dich auch als angenehm. ABER, die Grünen mit der AFD zu vergleichen empfinde ich zu mindest als fragwürdig.
Wenn sich eine Partei gegen die demokratische Grundordnung ausspricht, dann muss ein Verbotsverfahren mindestens geprüft werden, vollkommen unabhängig wieviele Menschen diese Partei wählen.
Mit deiner Argumentation wäre ja auch die NSdaP einst alleine schon wegen ihrem Wählerzuspruch eine demokratische Partei gewesen. Dieses Kriterium kann man also wirklich nicht heran ziehen!
Die AfD würde sich dann eben unter einem anderen Namen neu formieren. Das löst doch das Problem nicht. In Sachen Rassismus, Menschenwürde, Religionsfreiheit, Pressefreiheit etc kanns keine 2 Meinungen. Rassismus ist keine Meinung, sondern menschenunwürdig.
Wo es aber sicher 2 Meinungen gibt ist in der Thematik “Umgang mit der AfD”. Du schwächst die AfD nicht mit einem Verbot, sondern mit einer Politik, die die Ängste und Sorgen der Bevölkerung ernst nimmt und die Probleme angeht. Renten und Mieten sind fa auch zentrale Themen. Man kann die Partei verbieten, aber das löst die Grundproblematik nicht. Ist meine Meinung dazu.
Natürlich darfst du sprechen mit wem du willst. Du solltest dich halt nicht wundern, wenn dein Verständnis für eine Partei, die vom Verfassungsschutz eindeutig Rechtsextrem eingestuft wurde, dir auch als Nähe dazu ausgelegt wird. Das wirst du natürlich jetzt vehement bestreiten, aber wer lesen kann, wird genau zu diesem Schluß kommen. Dein Vergleich einer demokratischen Partei mit der AfD, deine Übernahme der Agenda der AfD und dieses permanente relativieren einer demokratiefeindlichen und gesichert rechtsextremen Partei sprechen einfach für sich.
Ich relativiere gar nichts, sondern sehe die Wahlergebnisse und damit das Meinungsspektrum. Und da ist die AfD nunmal an 1. oder 2. Stelle. Zudem sehe ich ein Verbotsverfahren auch als Schwachsinn an, sondern bin für die inhaltliche Ebene. Und die besagt, dass die Menschen unzufrieden mit der politischen Situation sind und einen konservativeren Weg wollen. Wenn das für dich AfD-Nähe ist, dann soll es so sein. Ich weiß glaube ich am besten, wen und vor allem ob ich wähle. Nur weil man eine Partei von grundauf nicht verteufelt muss man ihr nicht nahestehen.
So, und nun haben wir dieser “Partei” bereits zuviel Raum eingeräumt.
Die fds haben sich dagegen entschieden, ihnen eine Plattform zu bieten und das ist ihr gutes Recht.
Wem das nicht gefällt, der darf jetzt weinen oder es akzeptieren wie ein Mann!
Mir sind sowohl die AfD als auch die fds egal – also gibt’s nichts zu heulen.
Mmmmmhhh, mir ist die anti Europa, anti Mensch und anti was weiss ich was sonst noch Partei einfach zuwider, da brauche ich keinen Verfassungsschutz, der hat Grüne (in der Anfangszeit) und Linke auch schon beobachtet, und was die jetzt “gesichert” wissen, weiss jeder vernünftig denkende Mensch
Den brauche ich auch nicht. Bei manch anderen bin ich mir nicht so sicher, wenn reine Wahlergebnisse schon zur demokratischen Legitimation herhalten müssen.
Ich akzeptiere die Meinung der Wählerschaft, das ist richtig. Ist übrigens ein Eckpfeiler in einer Demokratie.