In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Nachfolgend geht es um das vorletzte Auswärtsspiel dieser Saison, in dem die Löwen am Samstag Nachmittag über ein 1:1-Unentschieden beim schon seit Anfang April feststehenden Absteiger aus der 3. Liga, dem FC Schweinfurt 05 nicht hinauskamen.
Walter (60jähriger Löwenfan und Freund der Redaktion):
Eigentlich der erwartete, ziemlich grausige Sommerkick mit dem zusätzlich Stimmungskiller der angezündeten Zaunfahne. Frage an Markus Kauczinski: Warum dürfen Danhof und Jacobsen Ecken schießen? Freude allein über das Debüt von Xaver Kiefersauer!
Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei MagentaSport):
Das war phasenweise okay, phasenweise nicht. Alles im Moment ein Spiegelbild der Saison. Dass wir manche Sachen gut machen, manche nicht. Wir hatten Chancen, die Schweinfurter auch. Am Ende, glaube ich, müssen wir damit leben. (…) Wir haben versucht, unsere Chancen rauszuspielen. Wir haben gut angefangen, die ersten zwanzig Minuten: Drei, vier, fünf gute Möglichkeiten. Dann haben wir bisschen den Faden verloren, immer wieder mal leichte Ballverluste. Mal nen zweiten Ball nicht geholt, dann wieder ja. Nicht konstant – das, was wir die ganze Zeit zeigen.
Elias (15jähriger Löwenfan):
Nach vielen Fahrten mit den Löwen erstes Mal auswärts mit‘m Bus. Zweites Mal in Schweinfurt, nach acht Jahren Pause – trotzdem alles dort so, wie in Erinnerung, nur dass die Löwen eine Klasse höher spielen. Der Start ins Spiel wurde mit einer schönen Choreo unterstützt, ähnlich wie damals in der Regionalliga. Auch wenn es heute zwar nur um die Goldene Ananas ging, hätte man sich vielleicht ein wenig mehr Kampfgeist auf dem Platz erhofft.
Christian Jung (sechzger.de-Redakteur):
Ein Auswärtsspiel, auf das ich mich schon seit dem Aufstieg der Schnüdel im letzten Sommer gefreut habe. Und das keineswegs nur, weil ich etwa vor der Saison davon träumte, hier die Rückkehr in die 2. Liga zu fixieren und zu feiern. Nein, das Sachs-Stadion ist einfach etwas ganz besonderes und wirkt auf mich immer, wie ein Gruß aus einer längst vergangenen Zeit. Leider war das Geschehen auf dem Rasen heute so zäh, dass der Genuss ein wenig getrübt wurde. Dann noch die Vorkommnisse Ende der ersten Halbzeit im Gästeblock… Da hätte der Sehnsuchtsort Schweinfurt irgendwie mehr verdient gehabt. Dafür war die entspannte An- und Abreise im toll organisierten PRO1860-Bus wiederum ein positiver Aspekt dieses Tages!
Kevin Volland (nach dem Spiel bei MagentaSport):
War jetzt keine Glanzleistung von uns. Muss man auch sagen. Bissl zerfahren. Schweinfurt hatte die Aktion, wir hatten auch einige Chancen noch, wo wir wirklich nach dem 0:1-Rückstand auch nochmal in Führung gehen können, fast müssen. Zweite Halbzeit ist dann so ein bisschen dahingeplätschert. Unentschieden geht dann, glaube ich, irgendwie auch in Ordnung.
Jermaine Jones (Trainer Schweinfurt nach dem Spiel bei MagentaSport):
Ich sag’s ja immer: Wir versuchen immer zu kucken, wie wir gespielt haben. Und ich würd schon sagen, dass wir im Spiel waren, wir haben gut nach vorne gespielt, wir haben unsere Möglichkeiten gehabt. Wenn wir die eine oder andere Sache vielleicht noch ein bisschen besser ausspielen, dann kriegen wir vielleicht noch ne Chance. Aber nichtsdestotrotz: Ich glaube, ich bin sehr zufrieden mit dem Auftreten unserer Mannschaft. Aber nicht nur heute, sondern seit Wochen.











Wo sind die Simmen zum Auftitt der Ultras?
Sechzger.de ist das wohl zu unangenehm um darüber zu berichten?