In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Heute geht es um das Heimspiel gegen den 1. FC Schweinfurt 05, das die Löwen am späten Samstag Nachmittag mit 3:1 gewinnen konnten.

Urs (Löwenfan aus der Schweiz – gestern endlich mal wieder live dabei):

Zurück auf Giesings Höhen – mit Grünspitz zum Vorglühen.
Der TSV tat sich gegen Tabellenletzten Schweinfurt lange schwer: Mitte dicht, Volland abgemeldet, über die Flügel kam wenig.
Erst ein erzwungenes Eigentor nach der Pause brachte die Wende – sonst wäre sogar eine Gästeführung drin gewesen.
Am Ende zählte nur das Ergebnis.
Und das wurde standesgemäß mit ein, zwei Bieren bis spät in die Nacht gefeiert.

Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Mit der ersten Halbzeit war ich nicht zufrieden. Wir haben in der ersten Halbzeit kaum einen zweiten Ball geholt, sie sind nicht kompakt gewesen, haben nicht so gut nachgeschoben, wie ich mir das gewünscht hätte. Wir Haben geführt, kriegen ein Tor – das kann passieren. Aber die zweite Halbzeit war dann besser, da haben wir das Spiel dann wirklich kontrolliert, nichts zugelassen, hatten einmal Glück mit dem Pfosten-Ding, haben aber auch noch andere Möglichkeiten. Unter’m Strich verdient. […] Ich bin froh, dass wir stabil sind, ich bin froh, dass die Mannschaft so Gas gibt. Jedes Spiel – das haben wir auch heute gesehen – ist schwer und jedes Spiel muss erstmal erkämpft und erspielt werden und deswegen: Ruhe bewahren, weiter machen, sich auf’s nächste Spiel freuen und das tun wir, auf Ingolstadt.

Jakob Tranziska (Schweinfurter Torschütze zum zwischenzeitlichen Ausgleich):

Es ist wieder enorm bitter! Weil ich finde, dass wir ein richtig geiles Auswärtsspiel gemacht haben, eigentlich. Bis zum 3:1, das hat dann ein bisschen den Wind aus den Segeln genommen, aber bis dahin haben wir hier in München ein richtig geiles Auswärtsspiel gemacht und dementsprechend stehen wir hier leider trotzdem wieder mit leeren Händen. Extrem bitter!

Dr. Christian Werner (ehem. Geschäftsführer der Löwen gegenüber sechzger.de):

Nach dem heutigen Spiel möchte ich zuerst mal Schweinfurt ein Kompliment für die gezeigte Leistung machen. Aber natürlich freue ich mich besonders, dass die Mannschaft so konstant punktet. Momentan geht es nicht um Schönheitspreise, eine spielerische Weiterentwicklung wird sicherlich folgen.
Auch freue ich mich für die Spieler, die – aus unterschiedlichen Gründen- etwas weiter weg von der Startelf waren und momentan einen super Job machen. Wenn die Verletzten zurückkommen, wird es verdammt schwer diesen Kader zu schlagen.
Auch möchte ich mich an dieser Stelle bei den Löwenfans für den unfassbaren Zuspruch und die Wertschätzung bedanken, die ich seit Wochen erfahren habe.

FloBu (Redakteur sechzger.de):

Heimspiel gegen Schweinfurt. Manch einer erzählte den ganzen Tag schon von 1990 und behauptete man müsse sich warm anziehen (bei dem Wetter Grundvoraussetzung). Aber als das Spiel begann, sah man souveräne Löwen. Bis auf kleine Turbulenzen rund um die Pause wurde nie am Sieg gezweifelt und nachdem die Schweinfurter selbst von unserer mangelnden Chancenverwertung genervt waren, übernahmen Sie das Toreschießen sogar netterweise für uns. Drei Siege in Folge: Wer soll uns so noch auf dem Weg zum Meistertitel 2028 stoppen?

Marvin Rittmüller (nach seinem ersten Tor für die Löwen):

Schweinfurt muss man sagen, hat das echt richtig gut gemacht. Aber trotzdem bin ich der Meinung, dass wir mit unserer Art und Weise Fußball zu spielen in jedem Spiel irgendwie ein hartes Stück Arbeit vor uns haben. Und im Moment machen wir es einfach gut, weil wir es annehmen. Und ich glaube, das sieht man. Es ist nicht immer der perfekte schönste Fußball, aber es geht am Ende um Ergebnisse und die erzielen wir mit der Art und Weise, wie wir spielen. Und dementsprechend kann man der Mannschaft für die letzten Wochen finde ich ein Kompliment machen.

Viktor Kleinhenz (Trainer Schweinfurt in der PK):

Glückwunsch an die Löwen! Unter’m Strich meiner Meinung nach ein verdienter Heimsieg. Trotzdem finde ich, dass wir vor allem in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gemacht haben. Sind richtig gut reingekommen, haben dann in der einen oder anderen Sequenz dann auch ‘nen dominanten Fußball gespielt, ohne dass wir jetzt wirklich in der Häufigkeit vor’s Tor kommen. […] Ich glaub, was nach der Halbzeit passiert, das passiert immer genau dann, wenn du unten stehst. Wir haben drei Hochkaräter innerhalb von fünf Minuten. […] Relativ schnell dann im Gegenzug passiert das 2:1 nach ‘nem Eigentor. […] Danach muss man ehrlich sagen, dass es uns nicht gelungen ist, nochmal ‘ne Dynamik oder ‘nen Flow zu entwickeln, der das Spiel dann nochmal gefährlich macht. Ganz iM Gegenteil: Haben auch das 3:1 relativ einfach nach ‘nem langen Einwurf hergeschenkt. Und dann war uns Sechzig einfach auch über weite Strecken der zweiten Halbzeit überlegen.

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