Der TSV München von 1860 e.V. geht aktiv gegen strafbare Inhalte im Internet vor. Als Mitinitiator des neuen Pilotprojekts „Justiz und Sport – konsequent gegen Hass“ setzen die Löwen ein wichtiges Zeichen für mehr Respekt im digitalen Raum.

Gemeinsam konsequent gegen Hass im Netz

Das Internet ist leider nicht immer nur ein Ort für sachlichen Austausch über unseren Lieblingsverein. Immer öfter werden Grenzen überschritten, und Sportler, Funktionäre sowie Fans werden zur Zielscheibe von strafrechtlich relevanten Hasskommentaren. Dem stellt sich der TSV 1860 München e.V. nun gemeinsam mit starken Partnern aktiv entgegen.

Wie der Hauptverein auf seiner Website bekanntgab, beteiligt sich der TSV 1860 e.V. an dem neuen Projekt „Justiz und Sport – konsequent gegen Hass“. Ins Leben gerufen wurde diese Initiative von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und dem Bayerischen Staatsministerium der Justiz.

Das Ziel ist klar formuliert: Sportvereine und -verbände sollen im Umgang mit strafbaren Hasskommentaren gezielt unterstützt werden. Neben unseren Löwen sind auch der FC Bayern München sowie der Bayerische Landes-Sportverband e.V. (BLSV) als Projektpartner mit an Bord. Die Initiative schafft dabei feste Anlaufstellen und klare Verfahren. Ein zentraler Baustein ist die Möglichkeit, bedenkliche Inhalte zur rechtlichen Prüfung direkt an die Generalstaatsanwaltschaft München weiterzuleiten, um sie konsequent verfolgen zu lassen.

Erste Erfolge: Täter auf Drittplattformen ermittelt

Dass dieses Projekt keine reine Symbolpolitik ist, sondern bereits konkrete Auswirkungen zeigt, betonte e.V.-Vizepräsident Peter Schaefer:

„Wir sind froh und stolz, Mitinitiator und Teil dieser wichtigen Kampagne zu sein. Auch im digitalen Umfeld des TSV 1860 München, insbesondere auf Plattformen, die wir nicht selbst unterhalten und kontrollieren, besteht akuter Handlungsbedarf, um die Persönlichkeitsrechte im Internet zu schützen. Im Rahmen der Initiative konnten bereits mehrere Straftaten in Kommentarbereichen von Drittplattformen zur Anzeige gebracht und ebenfalls die Identitäten von Täterinnen und Tätern ermittelt werden.“

Mit dieser Maßnahme setzt der TSV 1860 München ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und für ein respektvolles Miteinander – online wie offline.

Auch sechzger.de beteiligt sich an der Initiative

An dieser Stelle möchten wir betonen:

Wir als Redaktion von sechzger.de begrüßen diese Initiative des Vereins ausdrücklich!

Auch wir sehen bei unserer täglichen Arbeit in Foren, Kommentarspalten und sozialen Netzwerken, wie schnell der Ton ins Unerträgliche abrutschen kann. Kritik, Emotionen und hitzige Diskussionen gehören zum Fußball und zu Sechzig München zwingend dazu – Hass, persönliche Beleidigungen und strafbare Hetze jedoch nicht.

Dass unser e.V. hier Verantwortung übernimmt, nicht wegschaut und konsequent gegen solche Grenzüberschreitungen vorgeht, ist ein enorm wichtiges und absolut richtiges Signal. Nicht zuletzt deshalb hatten wir bereits an der ersten Veranstaltung bzw. Schulung der Initiative teilgenommen und versuchen, unsere Kommentarbereiche so achtsam wie möglich zu moderieren.

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17 Comments
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Herbert

Das ist aber keine Einbahnstraße. Auch gegen Ismaik kann man im Netz regelmäßig Hasskomentare lesen

frankenkralle60

Hallo Fans, dies ist die beste Satire, die der e.V. bringen kann, unter der momentanen Führung…

Last edited 19 Minuten zuvor by frankenkralle60
Stefan Kranzberg

Aha, magst es konkretisieren oder hast einfach mal einen rausgehauen?

age

Ich hätte auch gern eine fundierte Begründung.
Wenn nichts entsprechendes kommt, dann weiß man wie man dich einschätzen muss.

ThomasZander

Kam schon jemals irgendeine Begründung? Ich würde wirklich gerne mal wissen, was die Hasan-Sekte dem eV vorwirft … Ich habe null und nichts gefunden.

Drauburger

Hass und Hetze sind als solches nicht strafbar. Ich darf den FcB hassen und ich darf auch gegen ihn hetzen (ansonst müssten ja bei jedem Spiel unsere Kurve und große weitere Teile der Zuschauer nach den Spielen mit entsprechender strafrechtlicher Verfolgung rechnen). Was strafbar ist ebenfalls klar geregelt. Diese strafbaren Handlungen können bereits jetzt angezeigt werden. Ich selbst bin aus der geschichtlichen Erfahrung insbesondere in Deutschland kein Freund von Meldestellen (u.a.Geheimpolizei des Kaiserreichs, Gestapo,Stasi, Hauswarte …) auch wenn sie eigentlich einen guten Zweck verfolgen wollen. Doch der Mensch neigt dazu diese zu missbrauchen und das führt zur Denunziation. Nur meine Meinung und ich akzeptiere auch andere Meinungen, werde hier aber keine Diskussion über dieses hochkomplexe Thema führen. Es soll einfach nur mal zum Nachdenken anregen. Nicht alles was gut gemeint ist, bewirkt auch nur Gutes.

Panthera-Leo

Hoffentlich geht man auch endlich gegen den Blog des Griss, gegen die dortigen Hetzer und vor allem gegen den Haupt-Initiator von Hass und Hetze dem e.V. gegenüber, Griss persönlich, vor.

Alles Andere als Akkreditierungsenzug zzgl. Hausverbot an der 114 würden die gut gemeinten Absichtserklärungen konterkarieren und den Oberhetzer nur weiter ermutigen, sein vereinsschädigendes Werk ungestraft weiter zu treiben.

Ein Neuanfang ohne HAM, Hasi und Gefolge muss endlich auch Griss einschließen.

Magic

Wer soll denn “Hasi und Gefolge” sein, insb “Gefolge”? Ich möchte mich hier dem “Drauburger” anschließen und davor warnen, hier mit Repression gegen andere Meinungen agieren zu wollen. Entscheidend sollte das sachliche Argument sein. Selbst wenn man der Meinung ist, der Andersdenkende argumentiert nicht sachlich (was oft wechselseitig der Fall ist), so sollte man es selbst weiterhin tun.

Strudelhofer

Hasi sein Gefolge sind zum Beispiel seine bezahlten Claquere?

Petzi

Ein durchgestrichener Kopf ist natürlich keine Beleidigung. Oder ein Scheichlied. 

age

Sprichst du Hasan Ismaik an, der persönlich mit einem derartigen T-Shirt rumgelaufen ist?

Drauburger

Matthäus 7,3 passt hier im Allgemeinen ganz gut. Trifft auf jede Seite zu.

Drauburger

Wir haben in diesem Land Meinungs- und Pressefreiheit und keine Diktatur. DB24 hat sich an die Gesetze zu halten, wenn er dies nicht tut, ist zu prüfen inwieweit dies strafbar ist. Aber 60 braucht keine Maßnahmen, die in Diktaturen üblich sind. 60 hält auch Meinungen aus, die nicht unsere sind und polemisch vorgetragen werden .Wenn wir kein db24 mehr aushalten, dann sind wir Löwen wirklich dem Untergang geweiht. Was juckt es die Eiche, wenn sich das Wildschwein daran kratzt.

age

Es geht doch nicht im andere Meinungen.
Die gibts es überall. Es geht um erfolgte Kommentare die ums Leben von Funktionären gingen.

Magic

Sehe ich auch so. Die Grenze kann man zB ziehen, wenn wider besseres Wissen falsche Tatsachen über eine andere Person behauptet werden. Hier wäre die Grenze auch mE überschritten, anders als eben bei nur anderer (unliebsamer) Meinungsäußerung.

Benjisson

Mordor24 gefällt das nicht

Ruinenkobold25

Sollte für manche hier aber auch als Denkanstoß gelten 🙂