Wie der TSV München von 1860 e.V. bekannt gab, wurde zwischen der Stadt München und der neuen Spielbetriebs-GmbH der Löwen ein Überlassungsvertrag zur Nutzung des Grünwalder Stadions geschlossen. Die Abendzeitung berichtet nun von diversen Klauseln, die dieser Kontrakt enthalten soll. Aber was ist dran an den AZ-Behauptungen?

Was ist dran an den AZ-Behauptungen?

Bezüglich des Überlassungsvertrags schrieb die AZ:

“Formal betrifft der nun geschlossene Vertrag die bestehende Vereinbarung mit der KGaA, die sich in Vorinsolvenz befindet, nach AZ-Informationen nicht. (…) Zwischen dieser und der Stadt soll aktuell Funkstille herrschen. Früher oder später dürfte also entweder die alte oder die neue Vereinbarung wieder aufgehoben werden.”

Nach sechzger.de Informationen existieren keine Klauseln, die in irgendeinem Zusammenhang zum Schicksal der KGaA stehen. Die Verträge werden üblicherweise nur für eine Saison vergeben, die KGaA dürfte in ihrer derzeitigen Situation nicht in der Lage sein, eine derartige Verpflichtung einzugehen. Allein im Hinblick auf “geparktes” Dauerkartengeld für einen nicht stattfindenden Spielbetrieb eine derartig finanziell riskante vertragliche Verpflichtung einzugehen, dürfte nicht mit den Grundsätzen des Insolvenzrechts vereinbar sein.

Also mal wieder viel Lärm um nichts…

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R.Satzmann

Ich kann mir schon vorstellen wer dem Eicher den Satz so diktiert hat. 

Glaube nicht, dass der den Absatz so hinbringt.

 

Esperanza

“Abendzeitung” finde ich persönlich mit ihrer Berichterstattung tatsächlich am unangenehmsten von allen Blättern im Löwenkosmos. Nirgendwo wird sich tiefer gebückt vor dem Kapital und dessen Erzählungen. Manchmal konnte man den Eindruck gewinnen, aus der “AZ” spricht direkt Ismaiks PR-Agentur.

Loewe2004

oder ein gewisser Handlanger …

Benson

Die alte Leier vom Chaosclub verfängt halt. Das Publikum wird nicht müde davon.

Claus

Die AZ lässt schon zu wünschen übrig, ja. Andererseits kann man sich natürlich auch über alles aufregen 😉

Dass der e.V. im Stadionvertrag gesamtschuldnerisch haften soll, finde ich durchaus plausibel. Immerhin existiert der Vertragspartner, also die Spielbetriebs-GmbH, gerade einmal seit 14 Tagen. Sie hat zum Zeitpunkt jetzt weder Mannschaft oder Trainer noch irgendwelche Einnahmen. Dass die Stadt sich da absichern möchte, ist doch verständlich.

Patrik1860

Und es sollte für den eV ein absolut überschaubares Risiko darstellen – allein die Dauerkartenverkäufe werden die Mietkosten um ein Vielfaches übersteigen. Am besten gleich die Jahresmiete davon bezahlen, dann ist die Mithaftung des eV obsolet.

Aymen1860

Die AZ kannst inzwischen nicht mehr ernst nehmen. Keine seriöse Quelle mehr. 

Benjisson

Die AZ hat immer schon geglänzt mit journalistischer Abwesenheit und fehlenden fundierten kritischen Stimmen. Ratet mal wenn diese dort “ausgebildet” haben?

Last edited 1 Monat zuvor by Benjisson
Posicelli

Im ernst?

Benjisson

Dort wurde aus einen Industriekaufmann ein Schreiberling. Geschärft wurde er dann noch bei Bild….

Dennis M.

“Ratet mal, wen…” *

tsvmarc

Der Vereinsverklager…

Dennis M.

I know

Last edited 1 Monat zuvor by Dennis M.
tsvmarc

Das war dann auch für mich der Zeitpunkt “adios” zu sagen. Bzw. ich wurde dann ja gegangen……… Hat mich aber viel Zeit und Mühen gekostet um dort rauszufliegen.

Ich hab ja früher aktiv im Kommentarbereich mit in der Scheisse rumgerührt. Aber selbst für mich war dann ein Zeitpunkt erreicht wo ich gesagt habe: Jetzt ist Feierabend.

tsvmarc

Ich hatte keinen Brass auf den e.V. Bin ja selber Mitglied. Robert war auch nicht mein Feindbild sondern einfach nur der falsche Mann im richtigen Verein.
Man unterschiedliche Meinungen haben aber den e.V. generell als Feindbild zusehen wo man dann auch noch Mitglied ist verstehe ich nicht. Ich denke ein psychologischen Gutachten sollte Aufschluss geben.

tsvmarc

Also, das Foto worum es ging war lächerlich. Es ging rein um den e.V. und gar nicht mehr um die Sache.

Mang war unvorbelastet und er schmeißt trotzdem weiter mit Dreck und wird persönlich. Der muss zum Phsychologen.

Dennis M.

Ich will mich da gar nicht groß zu äußern. Was ich nur verwunderlich finde ist, dass der bei 1860 überhaupt so viel Raum einnehmen kann. Eine einzige Person wäre bei Kaiserslautern, dem VfB oder Saarbrücken völlig irrelevant. Eigentlich bei jedem Verein. Verstehe ich nicht.

tsvmarc

Er macht das sehr geschickt und schon sehr lange. Wenn man ein wenig recherchiert sieht man sein Strickmuster.

Dennis M.

Das weiß ich nicht, beschäftige mich damit nicht so. Aber selbst wenn dem so wäre – warum hat er so eine Relevanz in diesem Verein? Überall anders wäre eine einzige Person völlig belanglos. Vor allem ohne Funktion im Verein..

Last edited 1 Monat zuvor by Dennis M.
Patrik1860

Ich vermute, er wurde sehr lange von einem Investor getragen, der (nachvollziehbar) ein großes Interesse an guter Presse hatte. Auch hat die selbstattestierte Reichweite der Plattform dem ehemaligen Investor sicherlich imponiert und Hoffnung auf Einfluss vermittelt, auch wenn sie lange nicht mehr so existiert, wie vielleicht früher mal.

Bemerkenswert ist, dass die massive Werbungsflut auf der Plattform zeitlich parallel mit der Ankündigung von Herrn Ismaik einhergeht, dass er seine Anteile verkaufen möchte. Ob vielleicht ab diesem Zeitpunkt das Sponsoring der Plattform durch den Investor zurückging?

Die Kommentare dort werden weit überwiegend von einer handvoll an Nutzern geflutet, die meist mit wenigen Worten auskommen, so dass es deutlich aufgeblasener wirkt, als es ist.

Was ich fast schon schizophren finde ist die Behauptung im Lager Erfolg sein und das Beste für die Löwen zu wollen und dann den Niedergangshoffern einen solchen Rückenwind zu bereiten!

Leonie60

Dafür spricht der Wandel der Berichterstattung ab der 4 / 2017, vorher eher faktenbasiert, auch mal Ismaik kritisch. Danach volles Rohr gegen ev, RR, Ultras, alles und jeden nur nicht Ismaik

Benjisson

RR war sein persönlicher Feind nach dem er Ihn den Fussballer aus den eV Mannschaften entfernt hat. RR war Fussballabteilungsleiter

Roloe

Ismaik hat sich von der Griss- und ex ARGE-Blase und deren Anhang einfangen lassen und sich erfolgreich anlügen lassen, dass diese die große Meinungsmehrheit vertreten würden und die anderen nur ein Minderheit wären, die sich den Verein sozusagen unter den Nagel gerissen hätten um dem Erfolg im Wege zu stehen.
Unter diesen Voraussetzungen konnten Leute wie Power oder Stimoniaris dann jahrelang ihr Süppchen kochen und hatten immer die passenden Schuldigen, wenn etwas nicht geklappt hat.

1860_4ever

O.G. natürlich; O = ohne, G = Glaubwürdigkeit

ELIL

KaiKiste1860

Nicht ganz, sein Volontariat hatte er beim Trostberg Tagblatt bei einem gewissen Karlheinz Kas (Stimme vom Biathlon in Ruhpolding und früher bei “Heute im Stadion” auf Bayern1). Danach ist er dann falsch abgebogen…

Benjisson

Ich glaube ja immer noch er war ausschließlich für die Verpflegung zuständig

Magic

Ich halte für viel bedeutender die Behauptung, “dass der e.V. gesamtschuldnerisch eintritt, also im Zweifelsfall zahlen muss”. Dies würde im Ergebnis den gesamten eV betreffen, also alle Abteilungen.

United Sixties

Der e.V. mit seinen bald 30 000 Mitgliedern trägt zu 90 % die Fußballabteilung mit etwa 26 000 Mitgliedern, nämlich den treuesten Löwenfans
(und nur etwa 300 Aktive in sämtlichen Teams)!
Somit muss Suchfunktion Zukunft klar sein, dass diese Mitgliederbeiträge vernünftig verlässlich verplant werden, um alle notwendigen Kosten zu decken! Dazu kommen dann die ebenfalls notwendigen Sponsorengelder, UF60 usw.
Als gemeinsame gute Basis der neuen Löwenzukunft ohne neue Schulden!!!

Stepanek

Genau das darf aber nicht passieren, dass mit den Mitgliedsbeiträgen die Spielbetriebs GmbH finanziert, oder unterstützt wird – Stichwort Gemeinnützigkeit
Das ist der Grund warum man eine solche GmbH gründet, damit diese unabhängig vom e. V. wirtschaftlich agieren kann und im Falle einer Insolvenz nicht den kompletten e. V. mitreißt.

United Sixties

Habe ich auch nicht so beschrieben! Beiträge für die FA von 26 000 treuen Mitgliedern sollen eben auch Zukunft zielgerichtet in die Jugendförderung eingebracht werden. Nur gehört das mit NLZ und Kaderplanung für die Profis zusammen…ob man will oder nicht! Stichwort Servicevertrag zwischen FA und Profibetrieb.

Leonie60

Also mit den Mitgliedsbeiträgen hat das überhaupt nichts zu tun. Die finanzieren auch nicht die Spielbetriebs GmbH

United Sixties

indirekt durch junge Talente aus der Förderung von FA und NLZ ok !

Esperanza

Nachdem die TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH grad mal vor 14 Tagen ins Leben gerufen wurde, wundert mich das nicht.

Patrik1860

Gute Morgen und Danke für die Aufklärung!

Ich habe den ganzen Artikel der AZ nicht gelesen, aber ich finde den Textauszug nicht so dramatisch.

Tatsächlich wäre es rechtlich denkbar, dass die Stadt Überlassungsverträge (m. E. in Form von Pacht/Miete) an mehrere Mieter vergibt. Die Stadt hätte dann die Pflicht dafür zu sorgen, dass alle ihre Spiele entsprechend den Verträgen erfüllen können.

Sollten Spielbetriebsgesellschaft und KGaA laufende Verträge mit der Stadt haben, könnten theoretisch beide dort ihre Spiele abhalten, beispielsweise im wöchentlichen Heimspielwechsel oder einer Freitag einer Sonntag (vereinfacht dargestellt).

Eine fieberhafte Organisation eines Spielbetriebs der KGaA ist aber weder erkennbar noch realistisch möglich. Insofern sehe ich schon gar keine Gefahr für die künftige Nutzung.

Sollten tatsächlich zwei Überlassungsverträge bestehen, ist die Wahrscheinlichkeit bei 99,99 %, dass der Insolvenzverwalter den der KGaA beendet. Die Wahrscheinlichkeit, dass derjenige der Spielbetriebsgesellschaft überflüssig würde, ist verschwindend gering.

Kraiburger

Der Artikel von Matthias Eicher war jetzt mein erster Vorschlag als Nominierung für den “Blauen Brief 2026/27”.

Nominierungen für jährlichen Negativpreis „Der blaue Brief“ – TSV 1860 München / Fankurve – loewenforum.de