Weiterhin ist bei Marius Willsch nicht an eine Rückkehr in das Mannschaftstraining zu denken. Noch immer plagen den 31-Jährigen Schmerzen, die Fußball spielen unmöglich machen. Der TSV 1860 München könnte daher auf dem Transfermarkt erneut aktiv werden und einen Rechtsverteidiger verpflichten.

Willsch weiterhin verletzt – wer macht den Rechtsverteidiger?

Acht Mal wurde Marius Willsch in der Saison 2021/22 in der 3.Liga eingesetzt. Nach seiner langen Verletzungspause wegen einer Schambeinentzündung und folgendem Trainingsrückstand kehrte der Rechtsverteidiger am 13.Spieltag in Saarbrücken zurück in den Kader. Beim furiosen 6:0 gegen den SC Freiburg wurde der 31 Jahre alte Passauer dann nach 62 Minuten für Stefan Lex eingewechselt. Es folgten drei weitere späte Einwechslungen, ehe er gegen Magdeburg sein einziges Spiel über die vollen 90 Minuten absolvierte. Noch drei Mal begann Willsch in der Startelf, doch an Spieltag 21 im Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden war bereits nach 29 Minuten Schluss. Er musste ausgewechselt werden und wurde durch Keanu Staude ersetzt.

Fortan rückte Yannick Deichmann zusehends in den Fokus. Beim Auswärtssieg in Köln gab Merveille Biankadi in für ihn ungewohnter Position noch den rechten Verteidiger. Auch Kevin Goden wurde auf dieser Position eingesetzt. Doch der Neuzugang aus Lübeck zeigte mit Abstand die besten Leistungen und passte sich im Saisonverlauf seiner neuen Rolle bei den Löwen immer mehr an. Auf 35 Saisonspiele bringt es der 27-Jährige mittlerweile, dabei konnte er drei Tore erzielen. Doch ob Deichmann als Rechtsverteidiger eine Dauerlösung ist? Ursprünglich wurde er als offensiver Mittelfeldspieler verpflichtet und auch in dieser Rolle hat er seine Qualitäten. Sein ehemaliger Weggefährte Florian Riedel kam im sechzger.de Talk zurecht ins Schwärmen.

Nach bisher vier Verpflichtungen könnten die Löwen also auf den weiteren Ausfall von Marius Willsch reagieren und einen Mann für hinten rechts verpflichten. Es dürfte neben den noch fraglichen Vertragsverlängerungen von Neudecker, Lang und Biankadi aktuell die spannendste Frage für Sportchef Günter Gorenzel sein.

5 2 votes
Artikelbewertung
Vorheriger ArtikelNeuzugang Nummer fünf bei den Löwen: Martin Kobylanski
Nächster ArtikelWechselt Ex-Löwe Hendrik Bonmann zum Wolfsberger AC?
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
6 Comments
Newest
Oldest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments

Goden hat die Tore gemacht, als er offensiv eingewechselt wurde.

Goden ist der Backup und sollte seine Chance bekommen.

es würde Sinn machen auf rechts jemanden zu verpflichten. Marius braucht noch und wenn jetzt schon fest steht, dass er wie geschrieben wird den Auftakt ins Training verpasst dann dauert das noch eine ganze ganze Weile. und bis dann überhaupt mal an Einsätze zu denken wäre würde das nochmal länger dauern. Deichmann hat das sehr gut gemacht. man muss hier immer festhalten, dass das gar nicht seine Position ist. wenn Deichmann endlich mal langfristig ins Mittelfeld rücken könnte. wäre das auch interessannt.

Deichmann macht das aus meiner Sicht sehr stark und verbindet seine Defensivstärke mit reichlich Offensivdrang. Als Alternative können da auch Lang (wenn er bleibt) und Goden spielen.

von den 5 Neuzugängen ist nur Rieder der defensiv eingesetzt werden kann. Schaut man sich unsere 53 Gegentore an, brauchen wir hier unbedingt weitere Optionen. Bis Willsch mal wieder bei 100% ist, dauert es doch mind. noch ein halbes Jahr. Jedoch finde ich, dass das Goden zum Ende der Rückrunde gar nicht mal schlecht gemacht hat.

Ja, das ist halt die Frage mit Goden. Als Joker mag er hin und wieder schon mal ein Tor machen, aber wichtiger ist für mich die Frage, ob er es im Kreuz hat kontinuierlich Willsch zu ersetzen. Aber das kann nur Köllner beantworten, ob er ihm das zutraut.