Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse der 2:3-Heimniederlage unseres TSV 1860 München gegen den SV Wehen Wiesbaden. Mutige Löwen verlieren unverdient und unglücklich gegen bieder und pragmatisch agierende Hessen.
Die Partie TSV 1860 München – SV Wehen Wiesbaden am vergangenen Samstag endet mit einem unverdienten Sieg für die Gäste. Der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel.
Nils Döring schickte seine Elf wie erwartet im defensiven 3-4-2-1 aufs Feld. Mittelstürmer Kaya rückte eine Position nach hinten ins offensive Mittelfeld. Dafür begann Flotho in der Spitze.
Sehr tief stehend begannen die Hessen die Positionsangriffe der Löwen frühestens auf der Höhe der Mittelkreises anzulaufen. Wenn die Pressinglinie sich höher positionierte, dann lediglich um Pässe ins Mittelfeld zu verkomplizieren. Aggressives Anlaufen gegen das Positionsspiel des TSV 1860 fand von Seiten des SV wehen kaum statt.
Anders war die Herangehensweise im Gegenpressing. Da waren die ballnahen Spieler der Wiesbadener extrem giftig.
Argirios Giannikis schickte unsere Sechzger im 4-2-3-1 ins Match. Lediglich auf einer Position verändert (für Philipp durfte Schröter beginnen) wählten die Sechzger die Pressinglinie zunächst noch etwas zurückhaltend mittig, aber im Lauf der Partie immer aggressiver und höher. Die Defensivlinie war von der Höhe her meist der Pressinglinie angepasst, erwartete die Positionsangriffe jedoch selten tiefer als mittig positioniert.
Unter diesen Voraussetzungen konnte sich das Spiel einerseits nur in die Richtung entwickeln, die es auf dem Platz genommen hat. Und am Ende unterliegen eigentlich überlegene Löwen einem schlechteren Gegner dessen einziger Plan es war, das Spiel zu zerstören und vorn auf den lieben Gott zu hoffen. Leider hat das funktioniert.
Bevor wir ansehen wieso das funktionieren konnte, wie immer die statistischen Werte des Spiels.
Statistische Werte TSV 1860 – SV Wehen Wiesbaden
- Ballbesitz TSV 59% – SVWW 41%
- Passgenauigkeit TSV 81% – SVWW 70%
- defensive Zweikampfquote TSV 64% – SVWW 53%
- Schüsse/aufs Tor TSV 12/8 – SVWW 14/4
- PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 7,41 – SVWW 18,21
Analyse der statistischen Werte
Durch die Bank haben die Sechzger bessere statistische Werte und verlieren am Ende unverdient aber doch selbst verschuldet. Zu diesem Spiel muss man leider sagen, dass die eigenen Chancen in einigen Fällen zu zögerlich, in anderen leider zu schlampig abgeschlossen wurden.
Aber der Reihe nach: Beginnen wir beim Ballbesitz.
Ballbesitz (59%:41%)
Die Wiesbadener kamen mit Schwung und Elan in die Partie und versuchten das Spiel und den Ballbesitz während der ersten Viertelstunde zu bestimmen. Diese Viertelstunde war tatsächlich die stärkste Phase der Gäste. Danach reagierten die Hessen lediglich auf das was die Sechzger anboten, profitierten aber immer wieder von individuellen Unzulänglichkeiten der Löwenspieler und nutzten diese gnadenlos aus.
In der Folgenden halben Stunde des Spiels bestimmten die Sechzger das Geschehen auf dem Platz nahezu nach Belieben, was die Offensive anbelangt, konnten jedoch abgesehen von Guttaus Anschlusstreffer (45.), nach den Gegentreffern in Minute 37 durch Flotho und 42 durch Bätzner, keinen wirklich gefährlichen Abschluss setzen, dazu aber später mehr. Die Wiesbadener profitierten, was die eigene Offensive anbelangt vor allem von erfolgreichen Gegenpressingmomenten nach eigenen Ballverlusten die sie wie gewohnt aggressiv und gut gestalteten. Dass dabei möglicherweise das ein oder andere Foul an einem Sechzger übersehen wurde, ist meiner Meinung nach nicht spielentscheidend, trübt aber den Blick auf dieses Spiel etwas, denn eine ausgeglichenere Bewertung der engen Szenen wäre wünschenswert gewesen.
In der zweiten Halbzeit bot sich über die ersten dreißig Minuten, was den Ballbesitz betrifft, ein ähnliches Bild wie in der letzten halben Stunde der ersten Hälfte. Mit jetzt allerdings deutlicher Überlegenheit auf Seiten unserer Sechzger was Ballbesitz im letzten Drittel und abgeschlossene Angriffe betrifft. Der Wermutstropen ist allerdings der dritte Gegentreffer (Carstens 54.), der in eben dieser extrem gute Phase der Löwen fiel und leider spielentscheidend war.
Nachdem erneuten Anschlusstreffer (Hobsch 42.) traten die Löwen in der Schlussphase der Partie nochmal bis zum Bodenblech aufs Gaspedal. Es half leider nichts mehr. 72% Ballbesitz kombiniert mit fahrlässig vertanen Chancen in der Schlussphase bei den Löwen, Alibifußball mit übertriebener aber oft nicht geahndeter Härte seitens der Gäste und fertig ist ein unverdienter Sieg für Wiesbaden.
Passgenauigkeit (81%:70%)
Oft haben wir, bei einer Ballbesitzverteilung wie wir sie hier sehen und gleichzeitig hoher Passgenauigkeit der beim Ballbesitz dominanten Mannschaft den Fall, dass ein hoher Anteil dieses Ballbesitzes ineffektiv und für die Offensive wenig zuträglich ist. Wir sprechen wieder einmal von den Rück- und Querpässen innerhalb der eigenen Defensivabteilung. Wie verhielt sich das im Spiel vom Samstag?
Gleich vorweg: Bei einem derart extremen Unterschied bei der Ballbesitzverteilung kann man im Vorhinein schon davon ausgehen, dass es in jeder Passkategorie in jedem Mannschaftsteil ein deutliches Übergewicht gibt. Von daher ist es auch wichtig auf die Mengenverhältnisse der erfolgreichen Pässe in Abhängigkeit von deren Kategoriezugehörigkeit insgesamt zu achten. Das Verhältnis Vorwärts- zu Rück- zu Querpässen 2:1:3 kann man als neutral progressives Spiel nach vorn ansehen. Je nachdem wie sich die Verhältnisse zwischen den Werten verschieben, kommen wir dann zu einer abwartenden Spielweise, wofür ein Verhältnis von 2,1:1,9:2 beispielhaft wäre oder einer offensiven Spielweise die dann ein Verhältnis von bspw. 2:1:3 oder 3:0:3 aufweist.
Der genaue Blick
Auf dem gesamten Feld haben die Löwen 14% ihrer Pässe zurück gespielt, dass im Mittelfeld oder im letzten Drittel ein nach hinten gespielter Pass nicht unbedingt ein defensiver Rückpass sein muss ist denke ich jedem klar. Aber wir können anhand dieser Statistik schon einmal festhalten, dass es kein Rückpassfestival, aufgrund von offensiver Strukturlosigkeit geschweige denn eines Mangels an offensiven Ideen gewesen war. Im Gegenteil. So oft wie gegen Wiesbaden tauchten die Löwen in dieser Saison noch überhaupt nicht im gegnerischen letzten Drittel bzw. im gegnerischen Strafraum auf.
Bei den Querpässen ergibt sich ein leicht anderes Bild, aber da müssen wir diesmal nicht nur auf den Mannschaftsteil, sondern auch auf die damit bespielten Zonen auf dem Feld achten. Zusätzlich, ist die Rechnung, was verhältnismäßig passend wäre, immer im Hinterkopf zu behalten. Der Anteil der Querpässe im eigenen Passspiel lag gegen Wehen Wiesbaden für den TSV 1860 München bei 40%, ergo spielten die Löwen 36% ihrer Pässe nach vorn. Das Verhältnis erfolgreicher Vor- zu Rück- zu Querpässen liegt auf den kleinsten Nenner vereinfacht für die Löwen bei 3:2:4,5. Vergleichen wir das mit den oben genannten Musterbeispielen kann man schon einen Verdacht hegen. Sehen wir den Vergleich zwischen den Kontrahenten bei den zu Ende gespielten Positionsangriffen verstärkt sich dieser. Im Vergleich der beiden Teams haben die Löwen hier ein Plus von 69% (ja ihr lest richtig).
Fazit zu den Pässen
Den Weg ins letzte Drittel nicht gefunden zu haben oder aber Trägheit beim Herausspielen aus der eigenen Defensive ist in keinem Fall etwas was man den Löwen ankreiden könnte. Beim Passspiel war allein eine einzige aber leider entscheidende Komponente nicht zu 100% wirksam, das war der letzte Pass. Mit einem derart überlegenen Auftritt was Ballbesitz im letzten Drittel des Gegners betrifft muss man sich mehr klare Chancen herausspielen. Dass das allerdings gegen den hessischen Beton schwer wird war vor dem Spiel auch so zu erwarten.
Diesen statistischen Wert betrachtet, während im Kopf noch die Erinnerung an das bis an die Wiesbadener Strafraumgrenze sehr flüssige Spiel der Löwen sitzt, ist das Ergebnis doppelt bitter.
Wiesbaden hingegen brachte was Passgenauigkeit im Spiel nach vorne betrifft, eine unterdurchschnittliche Leistung, bei einem Verhältnis der erfolgreichen Pässe zueinander von 2:1:2,3. Auch hier liegt ein Verdacht in der Luft, der mit dem oben erwähnten prozentualen Verhältnis bei den zu Ende gespielten Positionsangriffen ein Fundament bekommt.
Zusammenfassend waren die Sechzger nicht nur beim Ballbesitz dominant. Die Präzision im offensiven Passspiel, ermöglichte diese Dominanz erst für die Sechzger. Die gleichbleibend hohe Genauigkeit im Bereich Vorwärtspässe lag insgesamt um satte 12% über der, der Gäste. Noch nicht auf einem Topwert aber stetig besser werdend, ist diese statistische Größe durchaus ein Grund weshalb man dieser Niederlage auch Positives abgewinnen kann.
Defensive Zweikampfquote (64%:53%)
Alles in Ordnung was die Quote betrifft, mit 64% gewonnener Defensivzweikämpfe bei einer Zweikampffrequenz von 1,6 Defensivduellen pro Minute gegnerischem Ballbesitzes ist über den Einsatz und auch den Mannschaftserfolg in den Defensivduellen nichts kritikwürdiges zu sagen. Individuelle Fehler gehören zum Sport und passieren, das tut allerdings dieser geschlossenen Mannschaftsleistung im Bereich defensive Zweikämpfe keinen Abbruch.
Noch deutlicher wird die Überlegenheit der Löwen gegenüber Wiesbaden in der korrekten Ausführung der Defensivarbeit wenn man die Frequenz und Quote vergleicht. 0,8 geführte Zweikämpfe pro Minute gegnerischem Ballbesitzes bei einer Erfolgsquote von 53% bedeutet eine Balleroberung durch Zweikämpfe am Boden alle zwei Minuten für die Gäste. Unsere Löwen waren Quote und Frequenz berücksichtigend mit zwei Balleroberungen am Boden in der gleichen Zeitspanne 100% besser.
Rechenbeispiel
Um das zu verdeutlichen noch kurz der Ansatz, der zur Schlussfolgerung führt: Während einer Minute Ballbesitzes der Sechzger attackieren die Wiesbadener 0,8 mal den ballführenden Spieler und haben allerdings nur eine um 4% höhere Chance, im ersten Versuch des Zweikampfs Erfolg zu haben. Das bedeutet, dass meist erst der in der folgenden Minute geführte Zweikampf gewonnen wird und danach bis zum Ende dieser Minute, die Zweikampffrequenz der Löwen berücksichtigend, vermutlich kein weiterer Zweikampf auf einer der beiden Seiten mehr hinzukommt. (Ich weiß, Stochastik und Statistikkalulationen sind oft verwirrend).
Die Sechzger führen in der ersten Minute in der der Gegner den Ball hatte 1,6 Defensivduelle, dieser Statistik folgend also sicher ein Duell, in jedem Fall aber spätestens während der ersten dreißig Sekunden der zweiten Minute das zweite. Alle zehn Minuten gegnerischen Ballbesitzes kommt bei dieser Frequenz ein Schaltduell dazu und somit die statistischen 1,6 Duelle pro Minute gegnerischen Ballbesitzes. Mit der Erfolgsquote von knapp unter zwei Dritteln müssen wir davon ausgehen, dass von den zwei Duellen in diesen eineinhalb Minuten nur jeder zweiten Sequenz dieser Dauer eines der beiden Duelle verloren ging.
Das ist am Ende des Tages ein tolles Mannschaftsergebnis bei den defensiven Zweikämpfen insgesamt. Individuelles Zögern speziell beim zweiten Gegentreffer schon weit vor dem Torschuss war dann leider der Kratzer im Lack bei der starken Zweikampfbilanz.
Nicht nur die Zweikampfbilanz auch beim Verhältnis abgefangener Bälle zu gegnerischem Ballbesitz senkt sich die Waagschale klar zu Gunsten des TSV 1860 München bei einem Verhältnis von 0.9:1,3 abgefangenen Pässen pro Minute gegnerischen Ballbesitzes.
Schüsse/aufs Tor TSV 12/8 – SVWW 14/4
Dieses Mal siegten wieder Quantität und Glück über Qualität und Genauigkeit. Damit kann man die Schussstatistik vergleichend zusammenfassen.
Bei allen Werten, die die Schussstatistik betreffen, sind die Löwen vorne, nur bei einem Wert eben nicht: erzielte Tore. Mit weniger Schüssen erzielten die Sechzger eine um knapp 40% höhere Chancenqualität insgesamt und eine 71 % höhere Chancenqualität pro Schuss. Mehr braucht man denke ich hier nicht schreiben.
Dennoch ein paar Worte zu den Schüssen von außerhalb der Box: Die Anzahl war dieses Mal mit acht bei insgesamt zwölf Schüssen im Verhältnis zu hoch. Während die Sechzger es in den letzten Spielen geschafft haben häufig zentral in der Box zum Abschluss zu kommen, ließen sie sich nun von Wiesbaden dazu drängen häufig von außen zu schießen. Wie bewerten wir das nun?
Mit nur elf zugelassenen Ballkontakten bei 27 Versuchen des TSV 1860 in die Box des SV Wehen Wiesbaden zu kommen, muss man dem Bus am und im Wiesbadener Strafraum durchaus Komplimente machen. Der Zweck heiligt die Mittel.
Die Sechzger blockten sechs der gegnerischen Schussversuche ab, vier gingen vorbei, einen konnte Vollath halten. Am Ende waren leider auch drei der Schüsse hinter dem Keeper im Netz. Rückblickend ist es schon ein bisschen so, dass die Löwen das, was sie vorne an guten Gelegenheiten vergeigten, hinten dann zuließen und sich so am Ende selbst schlugen.
PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 7,41 – SVWW 18,21
In der ersten Halbzeit etwas mit angezogener Handbremse, aber doch deutlich höher als bisher meistens in den Anfangsphasen. Später in Halbzeit zwei dann mit deutlich aggressivem Forechecking sank die Intensität beim Pressing, auch während der ersten Halbzeit, lediglich zum ende hin auf einen etwas durchschnittlicheren Wert.
Bei Wiesbaden sprechen wir nicht von Pressing, abgesehen von den letzten 30 Minuten der ersten Hälfte, wo sie einen durchschnittlichen Wert zeigten, hauptsächlich aufgrund guter Gegenpressingmomente, knapp innerhalb der pressingrelevanten Zone. Wir sprechen stattdessen von dem Erwarten gegnerischer Angriffe mit zwischenzeitlich bissigen Gegenpresssingeinlagen.
Mehr braucht man an diesem Wert nicht analysieren, alles weitere zum Erfolg der jeweiligen Herangehensweise kann man aus den vorangegangenen Werten schlussfolgern. Leider kann man sich für eine tolle Statistik und ein besseres Spiel nichts kaufen. Wenn das Glück nicht auf deiner Seite, oder die Summe der entscheidenden Fehler am Ende größer, ist, verliert man, auch wenn die Niederlage noch so unverdient sein mag.
Die Tore
Hier könnt ihr euch die Tore und weitere Highlights noch einmal ansehen. Das Tor zum 3:1 entschied die Partie am Ende, genauer wollen wir uns aber das zweite Gegentor ansehen. Was genau funktionierte hier nicht so wie es soll?
Schon zu Beginn der Sequenz die zum Tor führt, nachdem Hobsch zwar den Ball zunächst bekommt, aber nach seinem Kopfball a) nicht behaupten kann (was am allerwenigsten seine Schuld ist) oder b) dann nachsetzen will (auch richtig), das dann aber unterlässt, weil Kozuki aus dem Hintergrund einlaufend versucht Druck in dieser Zone aufzubauen, entsteht eine komplizierte Situation. Kozuki kommt hier jedoch klar zu spät und das beeinflusst die folgenden Ereignisse bis zum Torschuss leider negativ.
Weil Kozuki aufgerückt war, hatte Goppel den Flügel auf der linken Löwenseite komplett allein für sich, in der Rückwärtsbewegung will Kozuki dann gegen Goppel, den er einholen konnte, jedoch auf Grund der Gelbvorbelastung vermutlich nicht den Platzverweis, für eine dann ähnliche Aktion wie zuvor schon, riskieren. Nur begleitet und nicht angegriffen kann Goppel dann diagonal nach innen zu Bätzner passen, der eiskalt vollstreckt. Für Bätzner wäre vermutlich Jacobsen zuständig gewesen, der ließ ihn jedoch ziehen und so konnte auch Kwadwo, in dessen Zone Bätzner eindrang, erst spät auf diese Situation reagieren. Zu halten war bei dem Schuss nichts mehr.
Das fiel auf
Wie in den letzten Spielen, werden Dinge besser, aber alle Fehler abzustellen, gelingt nach wie vor nicht, das ist vermutlich ein Ding der Unmöglichkeit. Weniger Fehler als der Gegner zu machen, muss in jedem Spiel das Ziel sein. Diesmal wurde es nicht erreicht.
Ich finde alles was zu einem guten Spiel gehört, hat man über große Strecken von unserem TSV 1860 München gesehen und das ist das, was diese Saison zählt. Kleine Schritte nach vorne, gewisse Rückschläge kompensieren und weitere kleine Schritte nach vorne machen.
Fazit
Ich habe selten ein Spiel gesehen, in dem eine Mannschaft so unverdient verloren hat. Das heißt nicht, dass der TSV 1860 München unbedingt den Sieg verdient gehabt hätte, aber eine Punkteteilung mit dem SV Wehen Wiesbaden sähe ich als gerechtfertigtes Ergebnis an. Die Umstände wollten es leider anders.
Datenquelle: Wyscout








danke bernd, schön das du das in worte fassen kannst, was ich nur sehe und fühle. das resummee ist gleich.
Gibt Siege, bei denen ich meckern muss.
Gibt Niederlagen, bei denen es wenig zu meckern gibt.
Das Ergebnis ist natürlich enttäuschend, die Leistung fand ich allerdings auch ordentlich bis gut. Einfach ein, zwei Fehler zu viel in der Defensive. Insbesondere die Gegentore zwei und drei waren eher Kategorie “Fehler” während beim ersten Gegentor dem Flotho schlicht Respekt gezollt werden muss.
Offensive war gefällig bis gut, mit Chancen aus dem Spiel, aus Standards und 2 Toren. Kann man gewinnen. Sollte man gewinnen. Aber muss man bei der Leistung auch einfach mal abhaken und möglichst so weitermachen.