Löwentrainer Patrick Glöckner stand der Presse in der Löwenrunde vor dem Spiel bei Hansa Rostock Rede und Antwort. Im Mittelpunkt stand natürlich die Frage, wie der gelb-rot gesperrte Kevin Volland ersetzt werden kann.

Volland ist auf verschiedene Arten zu ersetzen

1860-Trainer Patrick Glöckner wurde natürlich gleich zu Beginn der Löwenrunde gefragt, wie er Kevin Volland nach seiner gelb-roten Karte aus dem Spiel gegen Havelse ersetzen will. Glöckner ließ sich dabei nicht wirklich in die Karten schauen. “Es kommen einige Konstellationen in Frage”, antwortete er recht wolkig auf die entsprechende Frage. David Philipp sei natürlich eine naheliegende Option auf der Zehn und Tunay Deniz “ist wieder bereit und trainiert gut”. Außerdem sei eine “Veränderung der Grundordnung” auch eine Möglichkeit. Eine weitere Alternative könnte ein Startelfeinsatz von Patrick Hobsch sein. Größere Rotationen in der Startelf schloss Glöckner aber aus. Wer Volland dann wirklich ersetzt, wird man wohl erst nach Bekanntgabe der Mannschaftsaufstellung wissen. Die Ihr selsbtevrständlich in unserem Liveticker so schnell wie möglich vermeldet bekommt.

“Rostock und Essen die schwersten Auswärtsspiele”

Natürlich wurde Glöckner in der Löwenrunde auch auf die aktuelle Form von Hansa Rostock angesprochen. Rostock konnte bisher erst zwei Tore erzielen und liegt mit sechs Punkten vor dem Spiel auf Tabellenplatz 12 etwas hinter den Erwartungen. Der Löwencoach glaubt dass die Kogge “generell einen sehr guten Kader” hat. Hansa wird nach Glöckners Ansicht derzeit vom Verletzungspech zurückgeworfen und “es muss sich erst Alles finden”. Auch die Einbindung des neuen Stürmers Emil Holten aus Dänemark brauche ihre Zeit. Glöckner geht aber davon aus, dass die Rostocker am Saisonende oben mitspielen werden. Außerdem seien “Essen und Rostock” die schwersten Auswärtsspiele der Saison. “Rostock muss gewinnen” und 1860 werde seine Spielwise entsprechend anpassen. Könnte bedeuten, dass die Löwen den Gastgeber erstmal kommen lassen und auf Umschaltsituationen warten.

“Noch Verbesserungspotential in der Mannschaft”

In der Rückschau auf den Last-Minute-Sieg gegen Havelse analysierte Glöckner, dass sein Team durch individuelle Fehler dem Gegner zu viele Chancen ermöglicht habe. Er kritisierte, dass man das Timing in defensiven 1:1-Situationen verbessern müssse und die Gegner auch nach einer 2:0-Führung weiterhin ernst nehmen müsse. Für das Spiel in Rostock rechnet Glöckner vor 600 mitreisenden Löwenfans mit wenigen Torchancen auf beiden Seiten. Hoffen wir also, dass die Löwen eine der raren Torchancen nutzen und hinten endlich mal die Null halten.

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