Der TSV München von 1860 e.V. treibt die Pläne für eine langfristige Nutzung und den Ausbau des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße weiter voran. Wie das Präsidium in einer offiziellen Pressemitteilung bekannt gab, beabsichtigt der Verein die Gründung einer eigenen Stadion-Betriebsgesellschaft in Form einer GmbH. Die finale Entscheidung darüber obliegt den Mitgliedern auf der kommenden Mitgliederversammlung am 21. Juni 2026.
Aufgabengebiet der neuen Stadion-Betriebsgesellschaft
Die geplante Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) soll künftig alle wesentlichen operativen und baulichen Aufgaben rund um das Stadion bündeln. Laut Mitteilung des Präsidiums umfasst der Gegenstand der Gesellschaft den Bau, Umbau, die Sanierung sowie die Instandhaltung des Stadions. Zudem soll die GmbH für den Abschluss von Erbpachtverträgen zuständig sein und den laufenden Stadionbetrieb sicherstellen.
Den Anlass für diesen strukturellen Schritt bilden die positiven Zwischenergebnisse der laufenden Machbarkeitsstudie. Diese wurde von der eigens ins Leben gerufenen Stadionkommission in Auftrag gegeben und befindet sich im Zeitplan. Eine Veröffentlichung der finalen Studienergebnisse wird in den kommenden zwei bis drei Monaten erwartet.
Finanzierung und Eigentumsverhältnisse: e.V. behält die Mehrheit
Ein zentraler Punkt der geplanten GmbH-Satzung regelt die Besitzverhältnisse und die Finanzierung. Das Stammkapital zur Gründung der Gesellschaft soll vollständig aus externen Zuwendungen aufgebracht werden; Mitgliedsbeiträge des TSV 1860 e.V. werden dafür nicht angetastet.
Um die Finanzierung künftiger Bau- und Sanierungsmaßnahmen breiter aufzustellen, sieht die Satzung vor, dass sich Dritte unter bestimmten Voraussetzungen an der Gesellschaft beteiligen können. Dabei gilt jedoch eine strikte Obergrenze: Der TSV München von 1860 e.V. muss zu jedem Zeitpunkt mindestens 51 Prozent der Gesellschaftsanteile halten. Dies garantiert, dass der Verein dauerhaft die Mehrheitsverhältnisse und damit die Kontrolle über das Stadionprojekt behält.
Chronologie der vergangenen neun Monate
Mit der geplanten Gründung der Betriebsgesellschaft setzt das amtierende Präsidium den Kurs der vergangenen Monate fort. Innerhalb von neun Monaten seit Amtsantritt wurden damit mehrere formelle Schritte vollzogen:
- Zunächst erfolgte die grundsätzliche Einigung mit der Stadt München auf die Erbpachtvariante.
- Daraufhin wurde in enger Abstimmung mit der Stadt eine Stadionkommission gebildet.
- Diese gab die aktuell laufende Machbarkeitsstudie in Auftrag.
- Nun folgt die Schaffung der gesellschaftsrechtlichen Grundlagen für den potenziellen Ausbau.
Mitgliederversammlung im Juni entscheidet
Gemäß der Vereinssatzung bedarf die Gründung einer solchen Gesellschaft der Zustimmung zweier Gremien. Der Verwaltungsrat hat seine Zustimmung bereits offiziell erteilt.
Der letzte und entscheidende Schritt ist das Votum der Mitglieder. Das Präsidium wird den Antrag auf der ordentlichen Mitgliederversammlung am 21. Juni 2026 zur Abstimmung stellen. Erforderlich ist hierfür eine Dreiviertelmehrheit. Offene Fragen zur Ausgestaltung der Gesellschaft sollen im Rahmen der Versammlung vom Präsidium beantwortet werden.











Alles wird gut, step by step. Nur wer wird s wie genau finanzieren?
Hoffe auf ausreichend Informationen bis und zur MV am 21.6. sowie ein gutes Gelingen mit einem Genossenschaftsmodell ala St. Pauli und Mitglieder/Fanbeteiligung am Projekt und vor allen Dingen eine rasche Fixierung zusammen mit der Stadt auf tragfähige Erbpachtlösung !
BAUT DAS SECHZGER ENDLICH LIGAUNABHÄNGIG AUS !
Warum das Ganze, was jetzt in ziemlich kurzer Zeit das Präsidium u. e.V.-Führung unter Gernot Mang geschafft u. realisiert hat👍🤝, also nicht nur Gelaber, sondern Wort u. Tat(!!!), Robert Reisinger während seiner langen Präsidentschaft nichtmal ansatzweise geschafft hat, ist mir ein Rätsel. Leider wurde dadurch sehr viel Zeit unter RR vergeudet, in der nicht nur im Sechzgerprojekt, sondern insgesamt im Profifußball+KGaA iwie nix richtig vorrangig, woran ursächlich natürlich das komplett konträre, destruktive, kontraproduktive Missverhältnis von RR u. HI mit ihren engsten Mitstreitern u. Lagern entscheidend schuld war. Prinzipiell war eigentlich die komplette Blockadehaltung von HI/HAM gegen RReisingers e.V.-Führung seit dem Total-Crash 2017 die Ursache von (fast) NULL Fortschritt in allen wesentlichen Angelegenheiten der 60-KGaA, des Profifußballs von 60 insgesamt u. damit auch des Sechzgerstadion-Projektes. In der Präsidentschaft von RR gab es mit HI/HAM ununterbrochen laufend nur Streit, Krampf u. Kampf gegeneinander in unbeschreiblichem Umfang u. Ausmaß, anstatt eines konstruktiven, partnerschaftlichen u. produktiven Miteinanders u. Gemeinsam. Das hat sich phänomenalerweise seit Beginn der e.V.-Präsidentschaft von Gernot Mang mit seiner Führungs-Crew grundlegend gewandelt. HI hat sein unkompetentes, schadendes, destruktives u. unkooperatives Führungspersonal seiner Vertreterschaft in der KGaA – A. Power u. Saki Stimoniaris – für mich u. die meisten Sechzger sehr erstaunlich u. überaus erfreulich, gegen mMn sehr vernünftige gute Leute ausgetauscht u. ersetzt u. hat sich neu aufgestellt. Seitdem läuft die Zusammenarbeit komplett ruhig im Hintergrund ab, ich vermute u. hoffe, auch sehr kooperativ u. parnerschaftich, konstruktiv u. produktiv, wenn man die Fortschritte im Sechzgerprojekt hier mal betrachtet. Schön, ja super wäre es, wenn auf diesem Weg eine gute gemeinsame Zusammenarbeit fortgesetzt wird u. bestmögliche Lösungen in allen Fragen, nicht nur in der Stadionfrage, sondern auch in wirtschaftlich/finanziellen, gesellschafterstrukturellen…u. sportlichen Fragen erarbeitet u. realisiert werden. Bin gespannt, was sich wie in den nächsten Monaten da tut…denn geredet wurde jahrelang viel zu viel, getan hat sich positiv aber so gut wie nix, negativ aber umso mehr – Fortschritt NULL.
Sechzig – Auf zu neuen Ufern!!!
Das mit der Stadionkommission, der beauftragten u. laufenden Machbarkeitsstudie, dem Erbpachtvertragsmodell für das Sechzger, der geplanten Gründung einer Stadion-Betriebsgesellschaft als GmbH unter Führung des e.V, der engen konstruktiven Zusammenarbeit mit der Stadt…usw. usf. sind sehr, sehr gute u. erfreuliche, hoffnungsvolle Aktivitäten, die die Hoffnung auf insgesamt bessere Zeiten von 60 im Fußball nähren. Es wäre soooo schön, wenn es bei uns endlich mal so richtig vorwärts geht.
Eine Stadion-Gmbh wäre m.M nach eher die Aufgabe eines GF gewesen.
Das Thema Machbarkeitsstudie und Stadion-GmbH inkl Erbpacht kam doch schon zu Zeiten von MNP auf.Der hat ja net mal den Weg ins Rathaus gefunden.Das einzugste was der konnte war beim Fototerminen mit Sponsoren in die Kamera grinsen.
Ja, formell schon. Aber allein war GF MNPfeifer doch zwischen den Fronten im ständigen Gesellschafterstreit von HI/HAM u. e.V. wie unter Mühlsteinen. Er hat zwar diesbezüglich trotzdem zu wenig initiiert u. versucht, war aber mit dem Stadionprojekt unter dem konträren Gesellschafterverhältnis wahrscheinlich auf verlorenem Posten u. allein hoffnungslos überfordert. Sowas wie Stadionkommission…u. Stadion-Betiebs- GmbH, Erbpachtvertrag, Sechzgerumbauprojekt…usw. muss, wie ich es früher schon geschrieben habe, von Vielen getragen u. insbesondere vom e.V. unter dessen Führung initiiert, vorangebracht, organisiert u. realisiert werden…so wie es jetzt angedacht, angeschoben u. begonnen wurde.
Dieses Reisinger-Bashing finde ich in diesem Zusammenhang reichlich daneben. Was man nicht vergessen darf ist, dass Robert zeit seines Amtes einen lautstarken Gegenpart in der KgaA hatte, der solche Vorhaben erst gar nicht ermöglicht hätte. Dieses Gegenpart ist seit dem Scheitern des Verkaufs, der zeitlich halt zufälligerweise genau in Roberts Ende gefallen ist, ziemlich leise und handsam geworden. Das spielt dem neuen Präsidium natürlich in die Hände.
Gleichzeitig haben wir jetzt mit einem Jahr Verspätung einen neuen OB, der nun auch nicht mehr auf der Payroll des Lokalrivalen steht. Das darf man auch nicht vergessen.
Was ist denn hier Reisinger-Bashing??? Lese bitte mal richtig!!! Ich habe doch die Gründe genannt, warum ursächlich nix in der KGaA voranging:
“…Prinzipiell war eigentlich die komplette Blockadehaltung von HI/HAM gegen RReisingers e.V.-Führung seit dem Total-Crash 2017 die Ursache von (fast) NULL Fortschritt in allen wesentlichen Angelegenheiten der 60-KGaA, des Profifußballs von 60 insgesamt u. damit auch des Sechzgerstadion-Projektes…” – damit habe ich doch geschrieben, dass mMn nicht die Ursache bei RR lag, sondern an der Blockadehaltung von HI/HAM! Bitte mal genau lesen! Was daran Deiner Meinung nach “Reisinger-Bashing” ist o. sein soll erschließt sich mir nicht. Es war aber in der Riesingerpräsidentschachaft halt so wie es war, dass HI ständig gegen RR+die e.V.-Führung gearbeitet u. dazu das falsche Vertreter-u. Beraterpersonal in der KGaA gehabt hat – “…sein unkompetentes, schadendes, destruktives u. unkooperatives Führungspersonal seiner Vertreterschaft in der KGaA – A. Power u. Saki Stimoniaris – …” wie ich es geschrieben habe. Das war des “Rätsels” Lösung u. die Ursache der schlimmen Zeit. Was sollte RR mit dem e.V. auch machen, wenn HI/HAM immer u. ständig unkooperativ gegeneinander anstatt kooperativ miteinander gearbeitet hat? Da konnte RR nix dafür. RR war HI u. seinen Vertretern ein Dorn im Auge u. ständiges Angriffsziel. HI/HAM hatte sich komplett auf RR eingeschossen u. in unmöglichster Art u. Weise Alles versucht, um ihn mit der e.V.-Führung zu bekämpfen u. Ales was von e.V.-Seite kam zu sabotieren. Da hat mir RR+die e.V.-Führung sehr oft mega leid getan, das ertragen zu haben…Ich habe mich damals immer zu RR+e.V.-Führung gestellt u. Sie gegenüber HI/HAM verteidigt, obwohl ich in seinen letzten 2..3 Jahren seiner Präsidentschaft manches seiner Handlungen u. ihn selbst schon auch zunehmend kritisch gesehen habe. Also, bitte nicht falsch verstehen!
…u. gegen “Reisinger-Bashing” bin ich natürlich auch!!!
RR hat viiiel Gutes für 60, insbesondere für den e.V. geleistet, gemacht u. geschafft! Dafür mein größter Respekt u. Dank u. meine größte Anerkennung!!! Was er in all den Jahren alles an schlimmen Dingen von HI/HAM u. seinem Gefolge ausgehalten, verkraftet u. ertragen hat war der pure Wahnsinn. Das hätte ich u. viele Andere nicht ausgehalten u. verkraftet. Das muss ich hier mal sagen. Aber Deine Kritik an meinem Kommentar, den Du als “Reisinger-Bashing” bezeichnet hast, finde ich voll daneben u. weise das kategorisch zurück!!! Hast es halt falsch verstanden u. evtl. nicht richtig im Zusammenhang gelesen???
Alles klar, habs in falschen Hals gekriegt.
👍🤝Supi, alles klar Meiner, Null Problemo!👍👌🤗
…u. danke für Deine Rückmeldung!👍👌🤗
Ok, war von mir am Anfang vielleicht auch etwas irreführend geschrieben, was man beim Lesen auch falsch verstehen kann.😉Schön, wenn man Missverständnisse gemeinsam ohne Zoff klären kann u. sich nicht zerstreitet…usw.👍🤝
Weiß man schon mehr über die hoffentlich positive Machbarkeitsstudie? Wann könnte man in etwa mit Ergebnissen rechnen ?
Ganz naiv gedacht: Würde die Machbarkeitsstudie keine positiven Ergebnisse liefern, wäre der Betreibergesellschafts-Schritt ja zwecklos.
Dass die Anfrage zur BG-Zustimmung bei der MV schon knapp 8 Wochen vor eben jener veröffentlicht wird, weist ja darauf hin, dass wir in dieser Zeit noch ausreichend Informationen bekommen werden, um bei der MV nicht vor den Kopf gestoßen zu werden.
Danke ! 🙂
Dass der e.V. Gesellschafter der Stadiongesellschaft werden soll, halte ich für eine ziemlich dumme Idee. Immer dann, wenn die Profis Verluste erwirtschaften wird der e.V. zur Kasse gebeten werden beispielsweise in Form von Pachtreduzierung. Dann müssen die Mitgliedsbeiträge dafür eingesetzt und das Breitensportangebot muss reduziert werden. Wie seinerzeit bei der Gründung der TSV KGaA, als Wildmoser alles nur mögliche in die Profigesellschaft übertragen hat. Selbst die Baugrube für die neue Sporthalle musste zugeschüttet werden. Schon vergessen, dass der e.V. für die steuerlich schlechte Übertragung des Pachtvertrages in der Haftung stand?
Gesellschafterin der Betriebsgesellschaft sollte die KGaA werden, dann ist das Risiko dort untergebracht.
Du bringst ganz schön viel durcheinander 😂
Nichts gelernt, um die historischen Fakten zu verstehen?
Wer sagt denn, dass man es genauso (fehlerhaft) wie bei der damaligen Ausgliederung inkl. TG macht?
Aber vorher, ohne Details zu kennen, schon alles vorverurteilen…
Es wird eine GmbH gegründet. Der e.V. haftet also nicht mit seinem gesamten Vermögen, sondern nur mit seiner Einlage, die extern zur Verfügung gestellt wird. Das Risiko für den Breitensport ist durch diese Rechtsform und das strenge Gemeinnützigkeitsrecht stark begrenzt.
Klingt toll, lässt sich in der Praxis leider umgehen!!!
Die KGaA schuldet seit 2017 dem e.V. rd. 800 TEUR. Und unter Pfeifer hat die KGaA nicht die Beträge bezahlt, die diese vertraglich für das NLZ an den e.V. hätte zahlen müssen. Und wer musste das auslegen? Der e.V. aus Mitgliedbeiträgen!
Würde das gern wem schicken, hast du n Link ?
Und wer hat dann das Sagen, wenn die KGaA der “Eigentümer” ist? Auf alle Fälle erst einmal nicht die Mitglieder. Und bei jedem Problem gibt es dann das übliche “Geschiss” und juristische Auseinandersetzungen mit den Gremien und Anteilseignern.
Ich finde das eine korrekte und zukunftsfähige Strategie, weiter so.
Hoffe die 75% Zustimmung kommt dann auch so…
Die juristischen Auseinandersetzungen sind sowieso vorprogrammiert, denn die KGaA wird wie beim NLZ die geschuldeten Beträge nicht zahlen, wenn dort wieder einmal Missmanagement getrieben wurde!
“Gesellschafterin der Betriebsgesellschaft sollte die KGaA werden, dann ist das Risiko dort untergebracht.”
Was würde das ändern?
Ich halte es für nicht ganz unwahrscheinlich, dass die Stadt das nicht machen kann bzw. darf. Der e.V. ist gemeinnützig, die KGaA nicht. Da wird die Stadt sehr wahrscheinlich Unterschiede machen müssen was den Übertrag angeht.
Wenn die kgaa die Miete nicht mehr bezahlen kann, und die Betreibergesellschaft deswegen hops geht, dann haben wir (glaube ich) auch ein Problem. Das Szenario sollte auf jeden fall durchgespielt werden.
Allerdings glaube ich insgesamt nicht, dass man an das Thema aktuell so blauäugig ran geht wie einst bei der kgaa-Ausgliederung.
Wenn die KGaA das machen würde, wäre auch HI an der neuen Gesellschaft beteiligt, was wir denke ich nicht wollen und was den geplanten Verkauf der Anteile durch HI weiter verkomplizieren würde. Um ein evtl. Haftungsrisiko (das ich so nicht sehe) auszuschließen, kann man den e.V. Anteil nach erfolgtem HI Verkauf ja immer noch an die KGaA übertragen.
Die KGaA ist der einzige Mieter der Immobilie. Die HAM oder ein zukünftiger Nachfolger der Anteile wäre also unmittelbar daran beteiligt.
Der einzig richtige Schritt. Der erste von hoffentlich weiteren Schritten in die richtige Richtung.
Ich würde gerne den Firmennamen “Stadion Giasing – Organisation, Infrastruktur, Development und Ablaufplanung (O.I.D.A)” vorschlagen!
Und dann auch gleich Shirts,Hoodies etc mit dem Text und passendem Logo im e v Shop anbieten.