Am Freitag um 18:60 Uhr brüllt der Löwen vor gut 2.000 mitreisenden Fans in Hoffenheim. Bei der Zweitvertretung der TSG Hoffenheim wollen die Münchner nach dem 1:0-Heimsieg gegen Hansa Rostock nachlegen. Personell gibt es keine großen Änderungen. Alle angeschlagenen Spieler stehen zur Verfügung, auch Kapitän Verlaat ist wieder eine Alternative. „Wir dürfen uns keine Schwäche erlauben“, erklärte Trainer Markus Kaczinski bei der Löwenrunde am Donnerstag-Vormittag.
Muntere Runde mit dem Coach
Obwohl die Löwenrunde aufgrund der parallel stattfindenden Gerichts-Verhandlung gegen einen ehemaligen Geschäftsführer nur von den Vertretern von Merkur, AZ und sechzger.de besucht war, entwickelte sich eine muntere Runde mit Coach Kauczinski. Der sich selbst auf die Frage zu seiner Historie gegen den nächsten Gegner vorbereitet hatte. „Das war eine intensive Zeit, damals habe ich gerade den Fußball-Lehrer gemacht. Aber an die Spiele selbst kann ich mich leider nicht mehr erinnern“, erklärte Kauczinski. Seine Bilanz mit dem KSC II gegen Hoffenheim II ist jedenfalls positiv (zwei Siege, eine Niederlage). “Jetzt werden ich schon über meine eigene Vergangenheit gebrieft”, schmunzelte der TSV-Coach.
Personelle Lage unverändert
In Sachen Kader hat sich in den letzten Tagen nichts geändert. Deniz und Christiansen fallen weiterhin aus, Dulic und Althaus sind noch nicht so weit. Pfeifer hat inzwischen wieder Teile des Trainings wieder mitgemacht. Die angeschlagenen Spieler wie Wolfram (Magen-Darm) oder Jacobsen (Hüfte) haben sich inzwischen wieder fit zurückgemeldet. Zu einer möglichen Ausfallzeit bei Youngster Dulic erklärte Kauczinski: „Es wird wohl noch etwa zwei Wochen dauern. Das hat sich alles verzögert, bei ihm hat es leider am längsten gedauert. Ich hoffe, dass er nach der Englischen Woche wieder zurückkehrt.“. Ob Verlaat in die Startelf rückt, ließ Kauczinski offen: „Jeder Spieler ist wichtig, wir dürfen uns keine Schwäche erlauben“.
Revanche-Gedanken gerne ausleben
Bei der deutlichen Pleite im Hinspiel war Kaucszinski noch nicht der Trainer. „Revanche-Gedanken gibt es wenn dann bei den Jungs, die können sie gerne ausleben. Es ist für uns ein wichtiges Spiel gegen einen spielstarken Gegner, der nach wie vor seine Stärken im Offensiv-Bereich hat. Das Spiel verlangt von uns wieder vollen Fokus, Konzentration und Disziplin“, erläuterte der Löwen-Dompteur.
Vorfreunde auf ein Heimspiel in der Fremde
Gut 2.000 Löwenfans werden morgen in Hoffenheim mit dabei sein. Auf Rückfrage von sechzger.de sagte Kauczinski zu seinen Empfindungen bezüglich der Stimmung: „Man ist natürlich fokussiert auf das Geschehen auf dem Feld, aber das kriegt man schon mit. Ich habe immer wieder solche Flashlights von den Fans, beispielsweise wie sie in Havelse schunkeln und „Nie mehr dritte Liga“ singen. Oder in der zweiten Halbzeit gegen Rostock als der Funke zwischen Fans und Mannschaft gegenseitig übergesprungen ist. Das ist schon geil.“.
Lob für Joker Steinkötter
Auffällig war in den letzten beiden Spielen als Joker Justin Steinkötter, für ihn hatte der Trainer ein Lob parat: „Es hat sich zu Herzen genommen was ich gesagt habe. Er hat mehr Momente im Training und zeigt das auch im Spiel, ist mutig im Eins-gegen-Eins und im Abschluss. Ich bin froh, dass wir von der Bank nachlegen können“. Auch über Verlaats Rückkehr freute sich Kauczinski. Der Kapitän bringe eine gute Physis mit, ergänzte der Trainer.
Konsequent verteidigen und gut Fußballspielen
Für die Partie am Freitag in Hoffenheim fordert Kauczinski: „… dass wir wieder kosequent verteidigen und gut Fußballspielen. Das muss die Marschroute sein. Gegen Rostock hat das in der zweiten Halbzeit gut geklappt. Wir müssen uns auf die eigenen Stärken besinnen, man hat gegen Stuttgart II gesehen, wie schnell es gehen kann“. Wie gut dies gelingt könnt ihr morgen natürlich wieder bei uns im Live-Ticker verfolgen.











Das lässt aufhorchen, da ist einer vom angeblich “reichweitenstärksten Medium” nicht anwesend. Ein Bericht von einer Gerichtsverhandlung bringt wohl mehr Klicks?
Gut zu hören, dass ein Verlaat wieder sehr nah an der Mannschaft dran ist. Die jetzige Dreierkette, die sehr stabil wirkt, auseinander zu reißen, wäre wohl echt kontraproduktiv.
Wir waren natürlich bei beiden Veranstaltungen 🙂
Danke, auch wenn es schwierig ist für einen Fanblog um diese Zeit vor Ort zu sein, die Geschichte am Landgericht sachlich einzuordnen.