Beim vorletzten Slalom der Weltcupsaison 25/26 traten Linus Straßer und seine Konkurrenten im slowenischen Kranjska Gora gegeneinander an.
Straßer nach erstem Durchgang in Lauerstellung
Nach seiner Fundamentalkritik an den olympischen Spielen stand Straßer also heute auch sportlich wieder im Rampenlicht. Im ersten Durchgang war Straßer bis zum Zielhang vorne mit dabei. Im steilen Schlussabschnitt wählte der Skilöwe allerdings eine etwas zu konservative Linie und verlor noch wichtige Zehntelsekunden auf seine Mitstreiter. Am Ende klassierte sich Straßer auf dem 10. Platz mit 0,93 Sekunden Rückstand auf den Halbzeitführenden Atle Lie Mc Grath aus Norwegen. Dennoch lag das Stockerl mit nur 0,38 Sekunden Abstand auf den Belgier Armand Marchant durchaus noch in Reichweite. Weitere DSV-Starter konnten sich nicht für das Finale der besten 30 qualifizieren.
Straßer holt im zweiten Durchgang auf
Bei frühlingshaften Temperaturen am Podkoren präsentierte sich die Piste für den zweiten Durchgang in einem weichen Zustand, der sich über den zweiten Durchgang hinweg natürlich noch weiter verschlimmerte. Domninik Raschner aus Österreich nutzte das aus und fuhr als erster Starter des zweiten Durchgangs noch vom 30. auf den XX. PLatz nach vorne. Linus Straßer war tatsächlich der erste, der Raschners Zeit unterbieten konnte. Nach einer guten Fahrt im oberen Teil, gelang es Straßer im stark aufgeweichten unteren Teil seinen Vorsprung ins Ziel zu retten. Es entwickelte sich ein Hundertstel-Krimi unter den weltbesten Slalomfahrern. Straßer konnte sich durch seine wohl dosierte Fahrt noch fünf Plätze nach vorne schieben und belegte am Ende den erfreulichen 5. Rang mit dem minimalen Rückstand von 0,12 Sekunden. Es gewann Lie Mac Grath mit einer Hundertstelsekunde vor seinem Landsmann Hendrik Kristofferen, weitere drei Hundertstel dahinter komplettierte Lucas Pinheiro Brathen (BRA) das Stockerl.
Der nächste Slalom wird zugleich das letzte Rennen der laufenen Weltcupsaison werden und am 25.03. im norwegischen Hafjell stattfinden.
Dorigo ohne Punkte im Fassatal
Skilöwin Fabiana Dorigo ging bei den Speedrennen der Damen im norditalienischen Fassatal drei Mal an den den Start. Bei den Abfahrten am Freitag bzw. Samstag landete sich auf den Plätzen 47 (+2,47 Sekunden Rückstand) und 32 (+2,26 Sekunden Rückstand). Beim heutigen Super G schied sie ausnund konnte somit keine weiteren Weltcuppunkte in den Dolomiten sammeln.










