Am vergangenen Wochenende waren die Amas in der Bayernliga Süd spielfrei. Davor eilten sie von Sieg zu Sieg. 13:0 Tore aus den letzten drei Partien, erst ein Punktverlust seit der Winterpause (zum Auftakt Anfang März bei Schalding-Heining), die letzte Niederlage liegt genau fünf Monate zurück. Und in der Liga ließ Verfolger Landsberg zuletzt Federn, sodass – trotz eines Spiels weniger – drei Punkte Vorsprung zu Buche stehen. Traumhafte Fakten, die lediglich dadurch getrübt werden, dass angesichts des Scheiterns der Profis am Ziel einer Rückkehr in die 2. Bundesliga in dieser Saison ein Aufstieg der U21 in die Regionalliga Bayern nicht möglich ist.
Im Hinspiel Remis in Kirchanschöring
Am Freitag Abend (18.60 Uhr) kommt nun der Tabellendritte aus Kirchanschöring an die Grünwalder Straße 114 und es bleibt zu hoffen, dass die Spielpause das Team von Alper Kayabunar nicht aus dem Tritt gebracht hat. Im Hinspiel, das im Herbst am Tag der deutschen Einheit ausgetragen wurde, holten die Junglöwen einen Punkt. Eine Woche zuvor war in Erlbach die erste Saisonniederlage zu beklagen gewesen. An der Seitenlinie stand beim 2:2 im Landkreis Traunstein erstmals der Co-Trainer Vincent Saller, da Alper Kayabunar zu jener Zeit ja vorrübergehend bei den Profis als Löwendompteur gefordert war. Natürlich stand uns aber auch der junge und sehr symathische Ersatzmann nach der durchaus aufregenden Partie für ein Interview zur Verfügung. Zweimal gerieten die Amas in jener Partie vor 1.300 Zuschauern in Rückstand, kamen aber durch Tore von Finn Fuchs und Noah Klose (per Elfmeter) jeweils wieder in die Partie zurück, die dann leistungsgerecht mit einem Remis endete.
Bilanz aus 14 Spielen
Unentschieden endeten sowohl die letzten beiden, als auch in der früheren Vergangenheit die meisten Spiele zwischen diesen beiden Kontrahenten. Seit dem Sommer 2017 begegnete man sich insgesamt 14 Mal und sechsmal konnte dabei kein Sieger gefunden werden (je dreimal auswärts und dreimal daheim). Fünfmal besiegte die kleinen Löwen Kirchanschöring bereits und dreimal gingen sie als Verlierer vom Platz. Zuletzt am 12. Oktober 2024 unter Trainer Felix Hirschnagl. Der letzte Sieg der Löwen über den SVK liegt noch etwas länger zurück. Am 11. Mai 2024, im Saisonendspurt – damals noch unter Frank Schmöller – behielten die Amas mit einem 3:1-Heimsieg in der Gilchinger Kies-Arena die Oberhand.
Vielleicht beste Saison für Kirchanschöring
Kirchanschöring gehört seit 2015 ununterbrochen der Bayernliga Süd an, spielt stets eine gute Rolle und hatte mit dem Abstieg noch nie etwas zu tun. Der aktuell belegte dritte Tabellenplatz, der aufgrund zweier Spiele weniger als Verfolger Heimstetten auch noch abgesichert werden könnte, wäre die bislang beste Platzierung für die Oberbayern. Wie die Löwen hat das Team von Coach Thomas Leberfing in dieser Saison nur viermal verloren (dreimal an des Gegners Platz) und stellt mit nur 24 Gegentoren die zweitbeste Abwehr der Liga. Hinter den Amas, die sogar erst 19 Treffer hinnehmen mussten. In 13 von 26 Spielen blieb Sechzig ohne Gegentor!
Am 24. April in Landsberg
Genau eine Woche nach dem morgen anstehenden Spiel kommt es dann in Landsberg zu einem vielleicht vorentscheidenden Duell um den Meistertitel in der Bayernliga Süd mit dem schärfsten Verfolger der Löwen. An diesem Wochenende reist der TSV Landsberg zur Generalprobe vor dem Spitzenspiel gegen 1860 nach Ismaning und will sicher um jeden Preis verhindern, dass der Rückstand auf die Löwen noch größer wird, als die aktuellen drei Punkte.










