Wie schon in der vergangenen Saison, als wir uns nach der Veröffentlichung des Drittligaspielplans umhörten, was die verschiedensten Protagonisten im Löwenumfeld zum Eröffnungsspiel in Essen, aber auch zu den weiteren Terminen zu sagen hatten, haben wir uns heuer auf Stimmenfang gemacht. Was sagen die Befragten zur Auftaktpartie für die Löwen in Schweinfurt am 2. Spieltag. Was zum Heimstart gegen Augsburg II? Klar, es geht natürlich nur noch um die Regionalliga Bayern und keine bundeweite Liga, wie noch im vergangenen Jahr, als uns der DFB die Fahrt nach Essen zum Auftakt bescherte. Aber dennoch – oder gerade deswegen? – ist es interessant, zu beobachten, welche Aufbruchstimmung beim einen oder anderen Anhänger herrscht. Unsere Stimmen zum Spielplan 2026/27.

Uli (ein Freund der Redaktion aus Hamburg):

Wieder darf ich mir als Hamburger überlegen, wieviele Spiele ich mir nächste Saison zu Gemüte führen kann. Okay, an den Heimspielen ändert sich nichts, es kommen ein paar Spiele in der Nähe von München dazu: Auch das ist für Hamburger gut. Auch wenn man nicht „S-Bahn-Derby“ sagen darf – für mich wird jedes Spiel ein „ICE-Derby“. Aber: So schlimm scheint es nicht zu werden: Drei Viertel aller Spielorte sind sicher mit maximal einem Umstieg (die letzte Meile zähle ich jetzt mal nicht mit – damit zählt das Grünwalder als „umsteigefrei“) von Hamburg aus zu erreichen. Und ob ich schneller nach Burghausen oder Aubstadt komme, muss der Baustellenfahrplan noch erweisen. Dennoch glaube ich, dass die Reise nach Aubstadt die schönste werden könnte: Da muss man nämlich noch mit dem Regionalbus über die schöne Rhön ins Grabfeld fahren (well – nur weg kommt man nicht mehr). Und einen hervorragenden Metzger gibt es da auch!

Basti (Ex-Moderator und jüngst Gast im sechzger.de-Talk 269):

Der Spielplan ist mir erstmal egal! Ich freu mich, dass es bald wieder losgeht und wir eine Mannschaft sehen werden, die sich den Arsch für unseren Verein aufreißt, so wie es alle aktuell tun! Um Nix anderes geht’s!
Wir sind die Löwen – egal wer kommt, egal wer geht, weil Sechzig alle überlebt!

Jens (Göppinger Löwen ’91):

Der Spielplan zeigt mir vor allem eines: Die Regionalliga wird für uns wieder eine völlig neue und anspruchsvolle Herausforderung. Viele Gegner sind für die breite Öffentlichkeit vielleicht weniger bekannt, viele Stadien kleiner und manche Fanszenen kaum präsent. Das ist alles nicht mit dem vergleichbar, was wir in den vergangenen Jahren erlebt haben. Aber genau das macht diese Liga so tückisch. Es gibt keine leichten Spiele, keine Selbstläufer und keine Mannschaft, die gegen uns nicht bis an ihre Grenzen gehen wird. Natürlich hoffe ich, dass sich der eine oder andere Freitagabendtermin noch verschiebt, denn diese Ansetzungen sind immer mit zusätzlichem Aufwand und Stress verbunden. Aber unabhängig davon nehmen wir die Aufgabe genauso an, wie sie ist. Die Regionalliga verlangt harte Arbeit, Demut, Geduld und den Willen, sich Woche für Woche alles neu zu verdienen. Genau dieser Herausforderung stellen wir uns. Denn egal, wer auf der anderen Seite steht, egal ob vor 20.000 Zuschauern oder auf einem deutlich kleineren Platz: Wir sind Sechzig. Und genau mit dieser Mentalität müssen und werden wir diese Saison angehen!

Thorsten Ruinys (Autor “Das Löwen Kompendium”):

Liebe kennt keine Liga… Allerdings fehlen mir als Nordlicht natürlich die Gastspiele der Löwen im Norden. Dennoch gefällt mir der Spielplan für die kommende Saison sehr gut. Freue mich auf den Auftakt bei den Schnüdeln. Das wird ein richtiger Gradmesser. Auch die im Oktober binnen weniger Tage angesetzten zwei Heimspiele gegen Bayreuth und die Roten werde ich definitiv zusammen mit meinem Sohn besuchen. Gespannt bin ich, was es bedeutet, am letzten Spieltag in Unterhaching antreten zu müssen…

Christian Jung (Redakteur sechzger.de):

Der Spielplan enthält für mich zahleiche Erinnerungen, an die „Wiederbelebungs”-Saison 2017/18, was ja angesichts der Liga irgendwie auf der Hand liegt. Aber natürlich auch viel spannendes neues. Ich verpasse leider wegen Urlaub das Spiel in Vilzing, was ich sehr schade finde! Den Auftakt in Schweinfurt und den fallenden Vorhang in der Vorstadt finde ich aber grandios!

Michi Bauer (Journalist bei der Main-Post und Freund der Schnüdel):

Der FC Schweinfurt 05 hat einen spektakulären Start in die Regionalliga Bayern erwischt. Zum Auftakt das Derby beim TSV Aubstadt zu dem 3000 Zuschauer in der vermutlich ausverkauften NGN-Arena erwartet werden, dann schon im ersten Heimspiel der Knaller: die Münchner Löwen. Ich denke mal, dass da mindestens 8000 Leute kommen werden, vielleicht wird die Kulisse sogar fünfstellig. Sportliche ist es sicher der beste Zeitpunkt, die Löwen zu bekommen – wer weiß, welche Mannschaft sie da schon stellen können. Für den FC 05 geht es sportlich herausfordernd weiter: Gleich am dritten Spieltag geht es zu den kleinen Bayern. Spätestens da wird klar sein, wohin die Reise für die Schnüdel gehen kann.

Michael Gunzelmann (Fanclub Domstadtlöwen Bamberg):

Ich persönlich kann es gar nicht mehr erwarten, dass die neue Saison beginnt.15 Jahre „Demütigung” durch einen Investor sind endlich vor. Die aktuellen Emotionen, bedingt durch die allgemeine Aufbruchstimmung unserer Fans und Vereinsverantwortlichen sowie die Spendenbereitschaft für unseren Herzensverein, kann man mit Worten gar nicht beschreiben. Der große Wunsch unseres Vereins ist in Erfüllung gegangen. Unser erstes Heimspiel findet erst am 3. Spieltag im Rahmen eines Flutlichtspiels gegen den FCA II statt. Damit wurde wertvolle Zeit für die Planung des Kartenvorverkaufs und der sonstigen Organisation gewonnen. Als auswärtiger Fan hätte ich mir mehr Sonntagsspiele auf Giesings Höhen gewünscht. Der Fokus der Bamberger Löwen liegt in dieser Saison sicherlich auf den Auswärtsspielen der Löwen in unserer fränkischen Heimat. Trotzdem werde ich auch für diese Saison in der Regionalliga für mich und meinen Sohn jeweils wieder eine Dauerkarte in der Westkurve bestellen.

Stefan Kranzberg (Redakteur sechzger.de):

Schweinfurt auswärts zum Auftakt ist natürlich eine Hausnummer – da fahren wir mit unserer jungen Truppe sicher nicht als Favorit hin! Das erste Heimspiel gegen den FCA II wird auch nicht einfacher, aber ich freu mich schon sehr drauf, endlich wieder ins Sechzgerstadion zu gehen und die Mannschaft zu unterstützen. Die Flutlicht-Heimspiele am Freitagabend werden sicher sehr stimmungsvoll. Da mein Sohn aber auch immer freitags spielt, muss ich schauen, wie oft er mich entbehren kann. Ich hab ja doch eine mindestens zweistündige Anreise nach Giesing…

Bernd Winninger (die TAKIKTAFEL):

Der Spielplan – tja was soll man sagen? Spielfrei am jeweils ersten Spieltag von Hin- und Rückrunde. Da hat der BFV schon mal weitergeholfen. Welcher Gegner, wann auf dem Plan steht, muss egal sein. In dieser Saison gibt es in keinem Spiel für keinen Spieler in weiß-blau ein Alibi. Dieses Team, egal welches Gesicht es am Ende hat, muss in jeder Partie den Fans zeigen, dass es bereit ist – wenn nötig – über den Leistungshorizont hinaus zu gehen um das Saisonziel zu erreichen. Ob dieser Einsatz am Ende reicht, werden wir sehen.
Dass es nicht leicht wird, denn jeder Gegner hat gegen uns sein Spitzenspiel, ist uns vermutlich allen klar. Wir sind ab Spieltag eins (bzw. zwei) das Team, das jeder schlagen will. Nichtsdestotrotz ist immer maximaler Einsatz auf dem Platz das, worum es geht, denn diesen werden die meisten Gegner ebenfalls an den Tag legen. Da noch niemand weiß, welches Gesicht die Mannschaft des TSV 1860 München haben wird, wäre – zum jetzigen Zeitpunkt – jede Prognose über ein etwaiges Abschneiden am Ende der Saison Hellseherei.

Alexander Zeilhofer (Vorsitzender PRO1860):

Den Freunden sonniger Fußballtage fällt natürlich schnell auf, dass man in den kalten Monaten nicht ran muss. Sehr schön, nur müssen die Tribünen-Fashion-Victims den Kauf der neuen Winterjacke dann anders rechtfertigen. Den Auftakt mit Schweinfurt (kennen die Liga) und den kleinen Datschis (wollen sich gegen uns beweisen) finde ich außerordentlich undankbar. Da muss man sich nach drei Spieltagen schon mal eher auf die untere Tabellenhälfte einstellen. Gut, dass wir es wissen und einen kühlen Kopf bewahren werden, weil die Zeit der Unruhestifter im Verein hoffentlich langsam zu Ende geht. Dafür feiern wir dann gegen Ansbach ein torreiches Wiesn-Heimspiel. Der Saisonendspurt verspricht Machbares und Hitziges – hoffen wir mal, dass das keine Big Point Spiele werden.

Bene Niedergünzel (Redakteur sechzger.de):

Noch am 3. Juni habe ich in eine interne Gruppe geschrieben: Ich gebe meine Dauerkarte zurück, besuche in der neuen Saison kein Heimspiel mehr und unterstütze diese KGaA samt Ismaik mit keinem einzigen Cent mehr. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen – das ist gerade einmal fünf Wochen her! Heute freue ich mich auf die neue Spielzeit, wie noch nie zuvor. Plötzlich sind wir wieder ein Verein mit echter Perspektive. Ich kann mir guten Gewissens wieder ein Trikot kaufen. Ich kann einfach wieder nur Fan sein! Es wird extrem spannend zu sehen, wie sich das anfühlt, und die Vorfreude ist riesig. Genauso sehr freue ich mich darauf, so manches Auswärtsspiel in dieser Saison mit dem Rad anzusteuern. Zum Glück gibt es von Sechzig mittlerweile auch richtig schöne Radklamotten – da hat man für die Touren zu den Spielen direkt das perfekte Outfit parat.

Sabine (regelmäßige Gastautorin bei sechzger.de):

Nicht der Spielplan macht die Saison. Sondern die Menschen, die sie begleiten.

Jan Walla (auf der letzten MV neu gewählter Verwaltungsrat):

Die Veröffentlichung des Spielplans lässt das Kribbeln, das ich seit Wochen spüre, noch einmal deutlich anwachsen. Die Spiele unserer Mannschaft mit unserem Verein in unserem Trikot – sie stehen kurz bevor. Das wird ein tolles Gefühl sein im Stadion zu stehen und all das live zu erleben. Mit dem Auswärtsspiel in Schweinfurt geht es standesgemäß los würde ich sagen und der Gegner beim ersten Heimspiel ist aus meiner Sicht zweitrangig – es wird in jedem Fall ein Fest werden! Vielen Dank an dieser Stelle auch an alle Löwenfans für ihre Unterstützung in der letzten Zeit – ohne euch wäre all das nicht möglich.

Nicolai Walch (ehemaliger Verwaltungsrat):

Die kommende Saison wird episch. Nach Jahren der Knechtschaft sind wir nicht nur nach Giesing zurückgekehrt, sondern auch „Freiheit für Sechzig“ wird Realität. 100 % der Anteile liegen wieder in den Händen der Mitglieder. Wir können mit der Aufschrift „Football for the People“ auf dem Trikot in einem urbanen Stadion Vorreiter für all jene sein, denen Fußball mehr bedeutet als blinder Konsum. Die ersten beiden Spiele, auswärts gegen Schweinfurt und zu Hause gegen Augsburg, taugen für einen Start voller Euphorie, die uns durch die gesamte Saison tragen wird.

Christian Poschet (Fanbeauftragter):

Endlich geht es wieder los. Ich freu mich auf die neue Saison in einer neuen Konstellation. Klar wäre mir 3. Liga lieber, aber es ist wie es ist. Für uns als Fanbetreuung wird es ganz andere Herausforderungen geben. Ich bin gespannt. Ich wünsche mir, dass wir Fans noch näher zusammenrücken. Es zählt nur der Verein, nichts anderes. Wir haben eine gewaltige Fanbase und wir werden auch diese Krise meistern. Und an alle, die diesen Weg nicht mitgehen möchten: “Sehr Schade, aber natürlich eure persönliche Entscheidung”. Ich bin auf alle Fälle dabei. Wir sind der Verein!

Florian Haas (als GROUNDED auf Youtube unterwegs):

Schweinfurt ist ein super Start, ich freue mich, mit vielen Löwen gemeinsam im Block zu stehen, und muss mich wohl für das hoffentlich erneut gute Essen in Buchbach noch ein bisschen gedulden! Bei den Heimspielen ist es ja eigentlich egal, wer kommt, am Ende hoffe ich, im Sportpark die Meisterschaft feiern zu können.

Gernot Mang (Präsident TSV 1860 e.V.):

Ich freue mich, dass der BFV unserem Wunsch nachgekommen ist. Der spielfreie erste Spieltag verschafft uns noch etwas mehr Zeit, um die Mannschaft besser auf die Saison vorzubereiten. Dass wir anschließend mit einem Auswärtsspiel in Schweinfurt starten, ist natürlich gleich eine echte Herausforderung. Schweinfurt gehört zu den Topteams der Liga, aber genau auf solche Spiele freuen wir uns. Insgesamt erwartet uns eine spannende und anspruchsvolle Saison, in der wir uns Woche für Woche beweisen müssen. Wir werden alles dafür tun, um gut in die Spielzeit zu starten.

Andi Bär (Ex-Pressesprecher bei der SpVgg Bayreuth, beantwortet die Frage aus Sicht der Oldschdod)

Der Spielplan der Regionalliga wird bei uns in Bayreuth eigentlich relativ entspannt gesehen. Am Anfang halt zwei Zweitvertretungen: Da kannst du entweder unter die Räder kommen oder du erwischt eine junge Mannschaft – die wir natürlich auch haben – und gehst mit sechs Punkten aus zwei Spielen in die Saison. Das einzige wo natürlich die Fans ein bisschen jammern ist tatsächlich das Auswärtsspiel bei euch im Grünwalder, weil Dienstag halt einfach scheiße ist. Aber gut, was will man machen. Wenn man ehrlich ist, haben wir Bayreuther sogar damit gerechnet.

Peter Gratz (Redakteur sechzger.de):

Ich freue mich, dass der BFV die aktuelle Lage der Löwen berücksichtigt hat und uns etwas mehr Zeit zur Vorbereitung lässt. Das erste Spiel in Schweinfurt ist natürlich ein Kracher. Das erste Heimspiel wird sowieso ein großes Fest, auch wenn nur die Augsburg Amateure nach Giesing kommen! Da aber noch nicht viel genau festgelegt ist, lasse ich mich überraschen und hoffe, dass der BFV uns immer mit genug Vorlaufzeit die zeitgenauen Termine mitteilt.

 

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Auswaertsloewe

Ich teile auch die große Euphorie, die ihr in so vielen Stimmen gesammelt habt. 
Allerdings wirkt die gesamte Kommunikation der KGaA nicht so, als würden sie sich zurückziehen. 
Was würde denn passieren, wenn sie sich mit einer einstweiligen Verfügung gegen die Kündigung des Koop-Vertrages das Spielrecht zurück holen würden? 
Das ist das einzige Szenario, vor dem ich Bauchschmerzen habe, weil dann Gerichte sich mit 2 konkurrierenden GmbHs auseinandersetzen, die beide für unseren TSV antreten wollen und die Zeit drängt. 
Kann hier jemand fachkundig aufklären? 

Peter Gratz

Fachkundig leider nicht, aber vielleicht ja sachkundig: Mit einer einstweiligen Verfügung kannst du nach meinem Verständnis nichts zurückholen, sondern wenn dann die Nutzung stoppen. Heißt die neue GmbH dürfte erstmal nicht antreten. Sowas müsste wsl vor dem ersten Pflichtspiel geschehen (Toto-Pokal).

So eine juristische Anstrengung müsste aber vom Insolvenzverwalter ausgehen, der ja nun die Macht in der KGaA hat. Das ist mMn aber äußerst unwahrscheinlich, da solche Aussendungen wie die zu den neuen Dauerkarten sicher von den handelnden Personen NUR im Einvernehmen mit dem IV gemacht werden. Wieso sollte der sowas „erlauben“, nur um dann im nächsten Schritt dagegen vorzugehen…

 

Auswaertsloewe

Danke für die sachkundige Einschätzung! 
Inwieweit hat denn der IV mit den Vorgängen in der neuen GmbH zu tun? 
Aus meiner naiven Sicht ist das nicht sein Einflussgebiet.  Und die Existenz der neuen GmbH ist ja nicht gerade förderlich für das wirtschaftliche überleben der alten KGaA. 

Peter Gratz

Der e.V. ist noch immer Anteilseigner in der alten Fußballfirma und hat dementsprechend gewisse Pflichten gegenüber der Firma, auch wenn diese Insolvenz beantragt hat. Da hat jetzt der Verwalter das Sagen und die Spieler, das TG, etc. hängen auch noch da drin. Wenn man vom IV eventuell Zugeständnisse oÄ will muss man sich mit ihm also gut stellen. So kann der IV quasi indirekt die Aktivität der neuen GmbH beeinflussen. Wie der die Überlebenschancen der KGaA sieht kann ich natürlich nicht sagen, mir kommt es aber nicht so vor als hätte er viel Hoffnung… Sonst würde man wsl energisch gegen die neue Firma vorgehen.

Last edited 10 Minuten zuvor by Peter Gratz