Am morgigen Freitag um 18:60 Uhr wartet das dritte Regionalliga-Spiel auf die Spielbetriebs-Gesellschaft des TSV München von 1860. Die Sechzger sind beim Tabellenführer FC Memmingen zu Gast, der bislang die optimale Ausbeute von neun Punkten aus drei Partien einfahren konnte. Bei der Löwenrunde vor dem Memmingen-Spiel sprach 1860-Coach Alper Kayabunar über seine Rückschlüsse aus dem Pokalspiel beim FC Wendelstein am Dienstag und blickte voraus auf die nächste Aufgabe. “Wir versuchen immer zu kämpfen wie die Löwen und bisher ist uns das auch immer gelungen”, sagte der Löwen-Coach.

Personelle Lage nahezu optimal

Die Löwen können ohne große Ausfälle ins Allgäu reisen. Bei der Löwenrunde vor dem Memmingen Spiel gab Kayabunar ein Kaderupdate. Es gibt aktuell keine Ausfälle. Großes Lob hatte er erneut für den jungen Husic parat: “Er hat bei mir schon U21 gespielt und passt sehr gut zu meiner Spielidee. Er ist technisch stark und kann Kontrolle ins Spiel bringen. Loris weiß, in welchen Räumen er sich bewegen muss”, sagt Kayabunar. Zufrieden zeigte sich der Löwen-Coach auch mit dem Comeback von Tunay Deniz im Toto-Pokal. Hierzu sagte Kayabunar: “Er hat schon vor dem Spiel im Training einen sehr guten Eindruck hinterlassen, deshalb haben wir ihn 60 Minuten spielen lassen. Diesen Eindruck hat er im Spiel bestätigt. Er hat das sehr gut weggesteckt und am Donnerstag sehr gut trainiert. Er ist ein wichtiger Spieler für uns.”. 

Den Fans etwas zurückgeben

Wie schon in den letzten Wochen betonte der Sechzger-Coach erneut, wie wichtig die Fans für seine junge Mannschaft sind. “Am guten Start gegen Augsburg hatten die Fans einen großen Anteil”, sagte Kayabunar. Er lobte auf Frage von sechzger.de auch die Geduld der Anhänger mit dem Team. “Für uns ist es wichtig, dass die Fans Geduld haben. Das Team weiß, dass es auf dem Feld alles geben muss und tut es auch. Wir haben in Schweinfurt zwei Mal einen Rückstand aufgeholt. Die Unterstützung ist für uns sehr wichtig und die war ab dem ersten Tag großartig. Das wollen wir natürlich zurückzahlen”. Man wolle immer “kämpfen wie die Löwen”. Mindestens 1.500 Löwenfans, die ihre Tickets im Gästeblock gebucht haben, sind morgen im Allgäu mit dabei. Zu rechnen ist aber wohl eher mit 2.500 bis 3.000 weiß-blauen Anhängern. “Jeder von den Spielern und uns Trainern ist stolz, für diesen Club arbeiten zu dürfen”, fügte Kayabunar vielsagend an.

Buchbach im Toto-Pokal

Zu Beginn der Löwenrunde ging Kayabunar gleich auf den nächsten Gegner im Toto-Pokal ein, der mit dem TSV Buchbach kurz zuvor ausgelost worden war. “Das ist ein gestandener Regionalligist. Ich hatte schon einige Duelle mit Buchbach und habe mir mit ihrem neuen Trainer beim A-Schein das Zimmer geteilt. Es wird sicher kein einfaches Spiel”, erklärte der Löwen-Coach. Stattfinden wird die Partie laut Pressesprecher Rainer Kmeth wohl entweder am 25.8. oder am 1.9. Dies sind jedenfalls die Regelspieltermine des BFV.

Coach ärgert sich über Gegentor im Pokal

Über das Gegentor im Pokalspiel beim FC Wendelstein war der Sechzger-Trainer nach dem Schlusspfiff sichtlich verärgert. Auf Nachfrage von sechzger.de erklärte er die Gründe dafür: “Mir ist es seit Tag eins wichtig, dass wir keine Tore kassieren, egal wie der Spielstand ist. Das wissen die Jungs natürlich. Man hat im Video gesehen wie sich Paul Bachmann aufgeregt hat nach dem Gegentor. Wir wollen möglichst immer ohne Gegentor bleiben. In den letzten Wochen haben wir schon weniger zugelassen, aber noch zu viele Gegentore kassiert.”. Entsprechend wurde unter der Woche noch einmal über die Absicherung und die Abläufe gesprochen und wie man schneller bei Ballverlusten reagiert, fügte der Sechzger-Coach an.

“Memmingen ist gut eingespielt”

Beim Tabellenführer FC Memmingen wissen die Löwen, was sie erwartet. “Sie haben schon länger zusammengespielt. Das ist eine sehr starke Mannschaft, die schnell umschaltet. Sie kennen ihre Stärken. Wir müssen uns noch verbessern, haben gegen Augsburg oft die Bälle zu schnell verloren”, sagte Kayabunar weiter. Das Spiel in Memmingen aus 2017, als die Sechzger nach dem ersten Zwangsabstieg unter dem Kreditgeber Ismaik in Memmingen in die Regionalliga-Saison gestartet waren, und damals mit 4:1 gewonnen hatten, spielt laut Kayabunar in der Mannschaft keine Rolle mehr. “Wir sprechen nicht darüber, da haben wir wichtigere Themen”, erklärte er.

“Erfahrung von Weber ist wichtig”

Der einzige Löwen-Spieler, der 2017 bereits dabei war, ist Felix Weber. Über ihn sagte Kayabunar bei der Löwenrunde: “Sicherlich braucht auch er noch etwas Zeit. Er hat zuletzt in Vilzing gespielt, da sind die Trainingsbedingungen natürlich andere, als jetzt hier. Seine Erfahrung ist wichtig für die Abwehr. Er gibt ein gutes Duo mit Fassmann und bringt mit seinen Kommandos Ruhe rein”.

Aufwärm-Routine aus der U21 übernommen

Einigen Fans und unserem Redakteur Peter war beim Heimspiel gegen Augsburg aufgefallen, dass sich alle Auswechselspieler inklusive der Torhüter Mitte der ersten Halbzeit warmgemacht hatten. Entgegen der Regelungen in der dritten Liga, ist dies in der Regionalliga zulässig. Auf Nachfrage von sechzger.de erklärte Kayabunar: “Das sind Abläufe der Athletik-Trainer, die wir aus der U21 mitgenommen haben. Wir lassen die Abläufe hier gleich, weil das viele Spieler aus der U21 kennen und die Spieler gehen das alle mit”. 

Verfolgt das Spiel bei uns im Live-Ticker

Morgen gegen Mittag machen sich die Löwen auf den Weg nach Memmingen, wo sie den ersten Dreier der Regionalliga-Saison einfahren wollen. Übertragen wir die Partie im BR-Livestream über die ARD-Mediathek. Wirklich live dabei seid ihr schon ab dem frühen Nachmittag bei uns im Live-Ticker.

 

 

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chiela 60

Für uns ist es wichtig, daß die Fans Geduld haben… Sagt unser Trainer. Mal sehen, was Morgen gegen Memmingen rauskommt. LÖWEN, macht morgen die ersten 3 Punkte 😉 Ihr macht das 💙 Dann sind wir Glücklich…

Amigo77

Ich hätte noch eine Stehplatzkarte für Memmingen (Gegengerade) abzugeben, falls jemand Interesse hat.

KS1860

im Hintergrund sieht man Monster Energie haben anscheinend auch das Sponsoring verlängert sehr geil !!!