Ein Vergnügen, das dem TSV 1860 auch heuer – und damit schon zum dritten Mal in Serie – nicht vergönnt ist, ist die Präsentation auf der großen Bühne des DFB-Pokals. Zuletzt empfingen wir am 29. Juli 2022 Borussia Dortmund in der 1. Hauptrunde des deutschen Cupwettbewerbs auf Giesings Höhen zu einem stimmungsvollen Pokalabend. Genau dieses Vergnügen erlebt in diesem Sommer Rot-Weiss Essen. Der BVB kommt am Montag Abend an die Hafenstraße. RWE ist damit der letzte von acht Drittligisten, die in dieser Auftaktrunde im Pokal im Einsatz sein werden. Und was machen die anderen Ligakonkurrenten der Löwen?
Drittligisten im DFB-Pokal: Saarbrücken beginnt
Schon heute Abend um 18.00 Uhr ist der 1. FC Saarbrücken gefordert, wenn Zweitligist Magdeburg anreist. Beste Stimmung dürfte da garantiert sein. Das Topspiel am ersten Pokal-Spieltag steigt dann – allerdings ohne Beteiligung eines Drittligisten – knapp drei Stunden später auf der Bielefelder Alm, wenn der Zweitligaaufsteiger und Vorjahresfinalist zur Wiederholung des Viertelfinals der Vorsaison Werder Bremen empfängt. Die Bielefelder sind mit zwei Ligasiegen in die Saison gestartet, führen die Tabelle an und rechnen sich gewiss Chancen aus, Werder erneut aus dem Pokal zu kegeln.
Hansa gegen Hoffenheim – und demnächst gegen TSG II
An den insgesamt elf Pokalpartien am Samstag sind zwei Drittligisten beteiligt. Zur klassischen Bundesliga-Anpfiffzeit um 15.30 Uhr empfängt Hansa Rostock die TSG Hoffenheim. Das Drittligaspiel der Kogge gegen die Zweitvertretung der TSG ist übrigens genau zwei Wochen später an gleicher Stelle dann das nächste Heimspiel für Hansa im Ostseestadion.
Erinnerungen an 1997 in Cottbus
Energie Cottbus erwartet am Samstag Abend um 18 Uhr den Zweitligisten Hannover 96 im Stadion der Freundschaft. Da werden – zumindest bei den Älteren – Erinnerungen an das Jahr 1997 wach. Damals trafen im Juni die beiden Vereine aus den damals drittklassigen Regionalligen Nord und Nordost in der Relegation zur 2. Bundesliga aufeinander. Das Hinspiel in Niedersachsen endete 0:0. Beim Rückspiel in der Lausitz ging beim Spielstand von 1:1 nach einer Stunde für die Dauer einer Viertelstunde das Flutlich aus. Zu diesem Zeitpunkt wäre 96 aufgrund der Auswärtstorregel aufgestiegen. Nach der Unterbrechung ging aber bei den Gästen nichts mehr zusammen und Energie stieg letztlich durch einen 3:1-Sieg auf. Die Ursachen und Umstände des Blackouts bei der Beleuchtung sind bis heute ungeklärt…
Viktoria Köln, Regensburg und Ulm am Sonntag dran
Drei Drittligisten sind dann am Sonntag im Pokal-Einsatz. Viktoria Köln empfängt Mittags um eins den SC Paderborn und zweieinhalb Stunden später muss Jahn Regensburg (das sich erst am Mittwoch Abend mit einiger Mühe im bayerischen Landespokal für das Achtelfinale qualifizieren konnte) gegen Bundesligaaufsteiger 1. FC Köln ran. Um 18 Uhr spielen dann noch die “Durchmarschierer durch die 3. Liga” aus den Jahren 2023 und 24 gegeneinder. Im Donaustadion empfängt der SSV Ulm die SV Elversberg.
Schweinfurt gegen Düsseldorf
Fortuna Düsseldorf heißt am Montag Abend um 18 Uhr der Gegner für den 1. FC Schweinfurt, der sich als Meister der Regionalliga Bayern für den DFB-Pokal qualifizieren konnte. Sicherlich ein weiteres Highlight für die “Schnüdel” in dieser Saison. Die eingang bereits erwähnte Partie zwischen Rot-Weiss Essen und Borussia Dortmund wird am Montag Abend um 20.45 Uhr übrigens live in der ARD gezeigt.
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Titelbild: Stimmungsvoller Pokalabend auf Giesings Höhen. Ende Juli 2022 waren die Löwen das letzte Mal im DFB-Pokal im Einsatz. Gegner war damals Borussia Dortmund.











Wäre bloß der BVB nicht gekommen…ich denke wir hätten dann um den Aufstieg mitgespielt. Aber Malen hat in der ersten Halbzeit den Lannert so nass gemacht,dass der sich die ganze Saison davon nicht erholt hat und Bär mit seinem Mittelfußbruch. Zum kotzen in der ersten Runde vor Fernsehdeutschland so vorgeführt worden zu sein