Dezimierte Löwen siegen mit 5:0 beim TSV Havelse! Die Sechzger holen im Eilenriede-Stadion vor 1.912 Zuschauern, davon weit über 1.000 aus München, den ersten Dreier der Rückrunde. Die Sechzger fanden gut ins Spiel, hatten im ersten Durchgang eine Dreifach-Chance, ehe Sigurd Haugen nach Zucker-Pass von Philipp Maier auf 1:0 stellte. Hobsch und Lippmann legten im zweiten Durchgang die weiteren Treffer nach und sorgten für die frühe Entscheidung. Der eingewechselte Steinkötter legte in der Schlussphase noch das 4:0 nach, den Schlusspunkt zum 5:0-Endstand setzte dann Maier.
Kauczinski muss umstellen
Löwen-Coach Markus Kauczinski musste für das Spiel in Hannover umstellen, zumal Volland und Niederlechner jeweils gelb-gesperrt fehlten. So spielte Danhof, wie in der Löwenrunde angekündigt, von Anfang an, zudem stand Philipp in der Startelf. Die Sechzger begannen gut, doch die ersten Hereingaben landeten alle in den Händen von Keeper Opitz. Dann scheiterte Maier nach einer Ecke per Kopf. Wenig später hätten die Löwen gleich drei Mal innerhalb einer Aktion treffen können, doch Havelse rettete zwei Mal per Grätsche auf der Linie, ehe Hobsch den Ball im Abseits bekommt und sein Treffer zu Recht nicht zählt.
Führungstreffer durch Haugen
Auch Havelse spielte durchaus nach vorne, doch zu Beginn wenig zwingend. Auf der anderen Seite scheiterte Haugen noch aus einem Laufduell heraus im Abschluss. Nach einer halben Stunde traf der Masken-Mann dann zur 1:0-Führung. Maier spielte mit dem Außenrist einen Zuckerpass in den Lauf des Norwegers, der umkurvte den Havelser Keeper und schob ein zum 1:0. Anschließend gaben die Löwen bis zur Pause die Spielkontrolle etwas aus der Hand, doch sie brachten die knappe Führung in die Kabine.
Sechzig München legt nach
Beide Teams kamen unverändert aus den Kabine. In den ersten Minuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell, beide Seiten versuchten sich in Richtung Tor durchzukombinieren. 53 Minuten waren gespielt als die Löwen nachlegten. Der sehr aktive Philipp setzte sich gut durch und legte quer. Hobsch schoss aus Nahdistanz ein zum 2:0 für Münchens große Liebe. Der Treffer gab den Gästen auf sehr holprigem Untergrund Sicherheit. Die Hausherren versuchten nun mehr Risiko nach vorne zu gehen.
Rübenacker lässt kein Spiel zu
Je länger das Spiel dauerte, desto schlechter wurde der ohnehin schon holprige Untergrund. Am Ende war der “Rasen” zu weiten Teilen braun statt grün. Der Begriff “Acker” wäre fast schon eine Beleidigung für jede landwirtschaftliche Nutzfläche. Doch die Löwen ließen sich auch davon nicht irritieren und nahmen den Kampf an. Hinten stand 1860 gut und ließ kaum zwingende Möglichkeiten für die Heimischen zu.
Lippmann-Ei führt zum 3:0
Pünktlich zur Löwen-Minute 60 traf Lippmann nach einer Stunde zum 3:0. Der Youngster zog von der Strafraumgrenze aus ab und das Spielgerät holperte durch die Hände des Havelser Keepers Opitz hindurch zum 3:0 in die Maschen. Die Partie war damit natürlich entschieden. Für die letzten 20 Minuten kam dann Dordan für den verwarnten Jacobsen aufs Feld. Havelse erspielte sich zwar Halbchancen, wurde aber kaum noch wirklich gefährlich. Die Löwen ließen es mit der klaren Führung im Rücken ruhiger angehen.
Steinkötter und Wolfram kamen noch für Hobsch und Philipp.
Drittliga-Debüt für Klose
Der soeben eingewechselte Steinkötter legte wenig später nach starker Vorarbeit von Haugen sogar noch das 4:0 nach. Fassmann kam noch für einige Minuten für Schifferl aufs Feld und Klose feierte durch seine Einwechslung für Haugen sein Drittliga-Debüt. Den Schlusspunkt setzte nach einer Ecke, die im Nachgang noch einmal in den Strafraum gebraucht wurde und einer Kopfball-Verlängerung von Reinthaler dann Maier per artistischem Abschluss mit dem 5:0.
1860 siegt mit 5:0 in Havelse
Am Ende siegte der TSV 1860 München also deutlich mit 3:0 in Havelse. Es war insgesamt eine engagierte Leistung der Löwen, die sich von den laustarken Löwenfans, die klar in der Mehrheit waren, anstecken ließen. Nach dem 3:0 ließen es die Gäste etwas ruhiger angehen und brachten die Führung ohne große Probleme nach Hause und legten sogar das 4:0 durch Steinkötter und das 5:0 durch Maier nach, als sich Havelse völlig aufgegeben hatte. Insgesamt war es trotz der Sperren von Volland und Niederlechner eine deutliche Steigerung an die es in den nächsten Wochen anzuknüpfen gilt.











Im Nachhineim wars gut, dass Volland und Niederlechner gesperrt waren. Jetzt sind sie für Rostock ausgeruht und nicht gesperrt 😁
Gegen Absteiger Havelse muss man auch erst mal 5 Tore schiessen, jetzt auf dem Teppich bleiben und nachlegen, mit Löwengruss Nobbi aus Bamberg.
Endlich mal wieder ein überzeugender Sieg.
Zeit is worn.
Weiter gehts.