Manuel Pfeifer hat sich im Gespräch mit dem kicker zu seiner Zeit beim TSV 1860 und dem Aus bei den Löwen geäußert. Der Österreicher war im vergangenen Sommer vom TSV Hartberg nach Giesing gewechselt.

Große Erwartungen, guter Start

Pfeifer kam mit Vorschusslorbeeren nach München, in den Medien wurde von einem „Coup“ gesprochen. Ein Jahr zuvor hatten Rapid Wien und Sturm Graz Interesse an ihm gezeigt, die Erwartungen an ihn richteten sich schnell auch hiernach. Diese Erwartungen konnte er, auch aufgrund einiger Verletzungen, nicht erfüllen. Nach dem Zwangsabstieg war sein Arbeitspapier nicht mehr gültig.

Dabei war auch Pfeifer zunächst mit hohen Ambitionen nach München gekommen. Die ersten Gespräche seien sehr positiv gewesen und auch von der sportlichen Entwicklung habe er sich angetan gezeigt. Schließlich stand man nach fünf Spieltagen noch ungeschlagen auf dem dritten Tabellenplatz.

„Aber gleich die erste Niederlage gegen Hansa Rostock war ein Knackpunkt, die hat etwas gemacht mit uns. Dass nach einer einzigen Niederlage gleich so viel Kritik auf uns einprasselt, habe ich nicht für möglich gehalten. Von den Medien, von den Fans, auch intern.“

Nach der folgenden 1:5 Heimniederlage zum Wiesnauftakt gegen die Zweitvertretung aus Hoffenheim sei die Kritik nur noch größer geworden.

Trainerwechsel und Verletzungen

Mit der Freistellung von Trainer und Sportdirektor nach drei Niederlagen in Folge verschlechterte sich auch Pfeifers persönliche Situation. Denn die beiden waren diejenigen, die ihn nach München geholt hatten. Unter Nachfolger Markus Kauczinski spielte Pfeifer zunächst keine Rolle.

„Ich habe schnell gemerkt, dass es zwischen uns nicht so harmoniert.“

Als er sich nach mehreren Wochen wieder zurück gekämpft hatte, warfen ihn mehrere Verletzungen – erst im Abschlusstraining gegen Saarbrücken und anschließend ein Muskelfaserriss – wieder zurück. Erst im April war er wieder vollständig fit und konnte regelmäßig auf dem Platz stehen.

Manuel Pfeifer über das Ende der KGaA

Auf das, was nach Saisonende passierte, blickt Pfeifer sehr kritisch zurück. Von der finanziellen Schieflage infolge der Kündigung zweier Darlehensverträge durch Hasan Ismaik habe die Mannschaft zunächst nichts mitbekommen. Erst im Urlaub erfuhr er aus den Medien, dass die Löwen 2,7 Millionen Euro benötigen würden, um den Spielbetrieb in der 3. Liga zu finanzieren. Von Vereinsseite gab es dazu allerdings keinerlei Kommunikation.

„Da habe ich mir noch nichts dabei gedacht, es für das übliche 1860-Theater gehalten und geglaubt, dass man sich am Ende des Tages schon wieder einigen wird.“

Am „schwarzen Mittwoch“ saß Pfeifer mit seiner Freundin im Hotel, als er vom Verpassen der Frist hörte. Doch selbst hier gab es auch für die Spieler noch keinerlei Informationen von ihrem Arbeitgeber.

„Selbst als es vorbei war, hat sich keiner mehr bei uns Spielern gemeldet, das, muss ich sagen, war schon letztklassig.“

Aktuell ist Pfeifer vereinslos und wartet auf ein passendes Angebot. Er wünscht sich, weiterhin im Ausland zu spielen, schließt aber auch einen Wechsel zurück nach Österreich nicht kategorisch aus.

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Auch wenn ich sehr zuversichtlich bin, dass die gerichtlichen Auseinandersetzungen positiv für den e.V. ausgehen werden, is nix gwies.

Entweder hat Pfeifer einen Vertrag bei der KGaA oder halt nicht.

Entweder rettet Ismaik die KGaA vor der Insolvenz oder halt nicht.

Was hätte wer, wann Pfeifer rechtsverbindlich sagen sollen?

Geissbockloewe

Warum soll sich der Verein melden, wenn die KGaA Insolvenz anmelden muss?

Patrik1860

Ich hab jetzt nochmal über das Ganze nachgedacht:

Sorry für Manuel Pfeifer und vielleicht hätte das besser gelöst werden können, wahrscheinlich aber eher nicht. Im Ergebnis ist es mir egal!

Ich hab so Bock auf diese neue Saison, auf die aktuelle Leidenschaft, auf den unfassbaren Einsatz derjenigen, die es geschafft haben, dass wir mit so einer tollen Truppe in der höchstmöglichen Liga nach dem Lizenzentzug spielen können, auf die Euphorie der Fans und Unterstützer, auf die Hoffnung, auf die Liebe zu den Löwen und vieles mehr, dass ich einfach keine Lust habe, mir wegen solcher Belanglosigkeiten wie der Frage, ob diese fremdverschuldete Insolvenz korrekt kommuniziert wurde, ob die Trikots Namen tragen oder ob Herr Ziemer zum Geburtstag gratuliert wird oder nicht. Ich weiß, dass nie alles perfekt laufen kann, aber ich habe heute keine Lust, mir dieses tragende Gefühl der in meinen Augen berechtigten Euphorie durch dazu verhältnismäßige Banalitäten schmälern zu lassen. Das mag sogar in Teilen egoistisch sein und die Belange eines Herrn Pfeifer nicht ausreichend zu würdigen, aber ich bin dafür im Moment nicht zugänglich.

Die Nörgler wollen sich durch den Beweis des Gegenteils ihren gewünschten “Untergang” nicht nehmen lassen und ich möchte mir durch solche – jedenfalls in Bezug auf die Zukunft – Unwichtigkeiten, nicht meine Euphorie nehmen lassen. Die Realität holt uns früh genug wieder – oder auch diesmal nicht. Wir Löwen leben weniger vom Erfolg, als viel mehr von der Hoffnung!

ELIL

chiela 60

Auf die Zukunft…Hoffen wir das Beste und bleiben zuversichtlich. ELIL💙

Benjisson

Ganz ehrlich…mich interessiert die KgaA nicht. Und auch nichts das was mit der KgaA zu tun hat.

Loewenqueen

In dem Artikel wird aber auch der e.V Präsident erwähnt und schlecht gemacht.

60ger_news

Ich verstehe in den Kommentaren nicht, was zumindest zu diesem Zeitpunkt der e. V. damit zu tun hatte. Das war doch allein Aufgabe der KGaA, die jeweiligen Personen zu informieren und der Verein hatte vermutlich in diesen Stunden besseres zu tun als KGaA Mitarbeiter zu informieren. Abgesehen davon kann ich Pfeifer verstehen, finde die Wortwahl aber nicht passend.

Joerg

… der Pfeifer hat sich schon auf db24 ausgeseiert, er wusste bestimmt, daß er bei der KGaA angestellt war, aber über wen soll er da noch nachstänkern, dann ist mit db24 Nachhilfe eben der e. V. dran, juckt uns nicht mehr Tschüß ( net leise Servus) ab und Tschüß

1860ZELL

Aus der Sicht von Pfeifer ist das alles verständlich.

Aus der Warte von Manfred Paula war sein Schweigen angebracht. Ismaik hat doch nur darauf gewartet, dass von Seiten des e.V. eine vermeintliche falsche Behauptung aufgestellt wird, die er hätte verwerten können.

Und ich darf mich gerne wiederholen:

Bereits am 26. Mai 2026 hat die SZ geschrieben, dass 1860 der Gang in die Regionalliga droht. Geschäftsführer Paula hat zeitnah verlauten lassen, dass er sich auf eine Insolvenz einstellt. Und am 3. Juni stand fest, dass 1860 in der RL spielen wird.

Sollten Pfeifer und seine Berater danach nicht unverzüglich aktiv geworden sein, wäre das wohl letztklassig. Und dass er keinerlei Informationen von der KGaA erhalten haben will, erscheint mir nicht pausibel. Spätestens mit der Eröffnung der Insolvenz dürfte er von der Möglichkeit der Beantragung von Insolvenzgeld erfahren haben. Vielleicht befand er sich zu diesem Zeitpunkt im Urlaub, auf den ich in solch einer Situation verzichtet hätte.

Und ich bezweifele sehr stark, dass er seine Marktchancen durch das Nachtreten gegen 1860 verbessert hat. Man kann auch der Meinung sein, dass das letztklassig ist.

tsvmarc

Diese Kritik muss sich der Geschäftsführer der KGaA ganz klar zu eigen machen. Pfeifer war wohl nicht der einzige der völlig ahnungslos zu sein schien. Das darf nicht sein und muss ganz klar aufgearbeitet werden. Warum hat Paula keine Wasserstandsmeldungen abgegeben?

Gregor_Deutelmoser

Wie sagte noch der Meister zum Lehrling? 

“So, Bua, jetza meld ma Insolvenz o, dassd des aa no lernst!”

Loewe60

An Flin: Ich kann dir da 1860% zustimmen.. Es ist egal ob Putzfrau oder Abteilungsleiter oder, es ist Aufgabe und Pflicht, die Mitarbeiter zu informieren. Zumindest gebietet es der Anstand…. Der Präsident war im Aufsichtsrat der KGaA und hat von allem nichts gewusst ? oder ? meinen das einige hier ?

matthiasem

Was genau hat der Präsident gewusst?

Aber ja, er wusste mit am meisten, aber warum sollte er die Spieler informieren? Das ist Aufgabe des Geschäftsführers. Und so kompliziert wie die Situation war, verstehe ich, dass der GF da nichts sagen konnte, bevor die Presse nicht schon irgendwas davon mitbekommen hat.
Nichtsdestotrotz hätte der Geschäftsführer, nicht der Präsident des eV, aber spätestens danach so früh wie möglich ein klärendes Gespräch führen müssen, da gebe ich dir recht.

Siggi

Warum benutzt Du eigentlich nicht die Antworten-Funktion?

_Flin_

Ich bin der Meinung, dass es sich gehört hätte, zumindest anzurufen, über den Sachstand zu informieren “Stand jetzt Vertrag ungültig, weil keine Lizenz, wir versuchen dass sich das ändert, sollte es sich nicht ändern, alles Gute und Sorry dass das so gelaufen ist”. “Weitere Aussagen kann ich leider nicht treffen.”.

Also so ein Mindestmaß an Anstand kann man durchaus einhalten gegenüber seinen Angestellten und Ex-Angestellten. 5 Minuten, sagen: so schauts aus, mehr weiss ich nicht, alles andere mit Agenten klären.

Und das wäre die Aufgabe der GF der KGaA gewesen.

Last edited 1 Monat zuvor by _Flin_
Dennis M.

Und mehr hat der Spieler ja auch gar nicht verlangt? Ich sehe das wie Pfeifer. Ich wäre da auch enttäuscht darüber.

Patrik1860

Also sorry, aber vielleicht lesen ich das falsch, aber ich verstehe ihn so, dass er am schwarzen Mittwoch keinen Anruf bekommen hat. Ich verstehe ihn nicht so, dass das bis heute der Fall war.

Und selbst wenn es der Anstand früher geboten hätte, die eV-Vertreter mussten Abstand zu allen (!) KGaA-Mitarbeitern halten, bis der Segen des vorläufigen Insolvenzverwalters da war, was bekanntlich sehr spät und erst mit dem sogenannten “Leasing” der Fall war. Anders wäre das durchaus möglich gewesen, wenn Herr Ismaik nicht RA Gauweiler von der Kette gelassen hätte oder sich vorher einer sinnvollen Lösung zugewandt hätte.

Letzten Endes mag das Herr Pfeifer nicht verstehen, aber in der damaligen Lage war das Verhalten nicht unprofessionell, sondern unumgänglich. Dass die eV-Kritiker wie Griss das immer wieder ausblenden wollen, ändert nichts an den Tatsachen.

Und wenn ich schon das falsche Narrativ aufrecht erhalten möchte, dass beide Schuld waren: Herr Ismaik hat auch nicht bei ihm angerufen – das muss man dann schon auch vehement fordern, denn er wusste von allem ja noch viel früher Bescheid!

_Flin_

Ich rede nicht von e.v. Funktionären. Die waren ja nicht die Vertreter des Arbeitgebers. Auch Herr Ismaik ist kein Vertreter des Arbeitgebers.

Und was Du sagst ist ein brutaler Schmarrn. Weder verbreite ich hier falsche Narrative, noch bin ich ein e.v. Gegner, nich sage ich irgendwas von dem, was Du mir in den Mund legst.

Also hör mal auf in Schubladen zu denken, denn wer das tut hat ein Brett vorm Kopf.Und bevor Deine Empörung von Deinen Augen in Deine tippenden Finger fliesst, lass sie mal nen Umweg übers Hirn nehmen.

Unumgänglich, so ein Quatsch.

Last edited 1 Monat zuvor by _Flin_
Dennis M.

“Also hör mal auf in Schubladen zu denken, denn wer das tut hat ein Brett vorm Kopf.”

-> Dieses Schubladen-Denken nervt mich. Ich kritisiere das Präsidium für eine fehlende Kommunikation und zeige da Verständnis für den Spieler bzw die Spieler (war ja auch Jacobsen etc), finde aber, dass das Präsidium momentan dennoch viel auf die Beine stellt. Ich unterstütze denn Neuanfang und bin in der Regionalliga dabei, ich will den Verein aber dennoch in der 1./2. Liga sehen und hab für die Regionalliga kaum Interesse, verfolge es aber dennoch. Warum muss es immer in Extremen gehen? Gibt doch auch oft was “Zwischendrin”…

1860ZELL

Solch ein Gespräch bedarf der Vor- und Nachbereitung, denn jeder Vertrag kann individuell gestaltet sein. Da ist es nicht mit fünf Minuten getan, eher eine Stunde. Die KGaA beschäftigte ca. 100 Personen zuzügl. Minijobber. 100 Gespräche a 1 Std. = 100 Arbeitsstunden, das wäre ein Arbeitsaufwand von zwei Wochen für Paula gewesen. Im Sinne des Vereins war es wohl besser, dass er sich um den Neuaufbau der (Profi-)Fußballsparte gekümmert hat.

Mit einer guten Berufs-Rechtsschutzversicherung ausgestattet, hätte Pfeifer besser am 26. Mai 2026 einen Fachanwalt für Arbeitsrecht aufgesucht.So hätte ich es auf jeden Fall gehalten, denn es waren ja einige im Team, die von ihren Erfahrungen mit der pleitegegangenen Türkgücü berichten konnten.

_Flin_

Naja, dann schreibt man halt ne Rundmail. Oder lässt eine Schreiben.

Ich war auch schon angestellt in Firmen, die in die Insolvenz gegangen sind, und selbstverständlich ist man da als Angestellter informiert worden, was Sache ist, wie der Stand der Dinge ist und wie es jetzt weiter geht.

Elilfant

Bin etwas schockiert, über die Reaktionen hier auf das Interview, wie sehr die Leser auf dieser Seite auch in das Lagerdenken verfallen. Bei allem Respekt gegenüber den Verantwortlichen, die die Insolvenz der KGaA und den Neuaufbau der GmbH zu meistern hatten, ist man den Spielern doch ein Mindestmaß an Transparenz und Kommunikation schuldig. Selbst wenn man durch die unsichere Situation keine Auskunft geben kann, wie es weitergeht, kann man wenigstens das kommunizieren.

Es ist auch okay, wenn ein Spieler sagt, in München hat man mehr Druck als Spieler durch Fans, Presse, etc. als in Österreich, dann ist er deswegen keine Memme, sondern beschreibt einfach die psychologische Situation als Spieler.

Genauso muss man nicht von ihm verlangen, dass er Ismaik auch kritisiert, nur weil er die GF der KGaA kritisiert. Er ist Angestellter und nicht Teil der Vereinspolitik…

Patrik1860

Ich finde es fast schon gesund, wie unterschiedlich hier auf dieser Plattform diskutiert werden kann! Hier wird nichts wegzensiert und die meisten offenbaren ihre Meinung durchaus gesittet, auch wenn zum Fußball und vor allem zu den Löwen Emotionen absolut dazu gehören und es kein Dilemma ist, wenn mal jemand etwas über die Strenge schlägt.

Ich habe auch ein gewisses Verständnis für die Sorgen der noch nicht untergekommen Spieler, allerdings finde ich die Art und Weise, wie er das ausdrückt überzogen! Mag sein, dass er sich selbst am nächsten ist, aber er äußerst sich halt nur über seine Belange…

1860ZELL

Lagerdenken betreibst du.

Du erwartest, dass die KGaA den Spielern gegenüber “ein Mindestmaß an Transparenz und Kommunikation schuldig sei.”

Die KGaA hatte ca. 120 Personen (einschl. Kader) im Normalarbeitsverhältnis beschäftigt sowie ca. 60 Minijobber. Hätten die nicht alle dann einen Anspruch auf eine persönliche Information durch den Geschäftsführer gehabt?

Anders als die meisten Beschäftigten hat Manuel Pfeifer doch einen teuren Berater. Warum hat der ihn nicht umfassend informiert?

Nach den Äußerungen von Pfeifer komme ich zu dem Urteil, dass er ein Fußballer mit einer übersteigerten Erwartungshaltung ist, was Andere für ihn bewerkstelligen müssten.

Fritz60

Um es auf den Punkt zu bringen: nachdem Pfeifer Spieler der KGaA war bzw noch ist, wäre es Aufgabe des GF der KGaA spätestens mit Berufung Dr. Liebig gewesen in Abstimmung mit diesem zu informieren; Insolvenzgeld , Verträge etc. Am schwarzen Mittwoch war das viel zu früh und der e.V hat damit nichts zu tun.
Vielen Dank an die vielen Freiwilligen, die 1860 wieder auf die richtige Spur bringen.
Menschlich ist die Enttäuschung der Spieler nachvollziehbar

F.Jasi15

Es tut mir Leid, wie die letzte Saison für ihn gelaufen ist, aber jetzt zweieinhalb Monate später nach zu treten, ist für mich “letztklassig”. Zumal er in den Spielen, die er gemacht hat ehrlicherweise auch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat und ihm irgendwann der 19jährige Lippmann den Rang abgelaufen hat. Auf der für Lippmann verkehrten Seite sogar. Allgemein wirkt das Interview etwas “hochnäsig” für einen Schienenspieler, der in der Österreichischen Liga 2-3 Saisons auf dem Buckel hat, aber das muss er selber wissen.

 Schwamm drüber, wir schauen nach vorne! – ELIL🦁

tsvmarc

Was haben die nicht Informationen über den Sachstand der Vertragssituation mit den fussballerischen und menschlichen Qualitäten zu tun?
Das geht auch nicht mit “Schwamm drüber”.

F.Jasi15

Die Art und Weise, wie er über Vereinsvertreter in einer solchen “, Ausnahmesituation” spricht. Außerdem spricht er vom üblichen Chaos und dass alle Schuld sind, außer er selbst. Außerdem hätte er/sein Berater auch den Kontakt zu 60 suchen können, wie es Deniz auch gemacht hat. Den Kicker konnte er ja jetzt auch kontaktieren.

Eisenlaus

Wer  war denn berechtigt und genügend informiert um die Spieler zu  informieren? Bestimmt niemand vom EV und der GF von der KGA hätte sich auch aufs Glatteis  begeben.

 

Stephan Tempel

Das dürfte das Problem gewesen sein.

Tastenloewe

Lasst uns nach vorne schauen, wichtig wird jetzt, Verträge mit Erdogan und Husic festzuzurren.

Fritz60

Richtig, wir schwer genug

Christian

Wer bitte soll das machen?

daOstl

Gegenfrage an Dich, Christian: Bist Du Fan irgendeines Vereins? 60 kann es ja nicht sein wenn man sich Deine bisherigen Beiträge so durchliest. Bayern Fan der hier nur zum Unruhe stiften da ist?

Gregor_Deutelmoser

Ich kann schon verstehen, dass das eine blöde Situation für die Spieler war, in dieser existenziellen Situation nicht informiert zu werden.

Aber, rückblickend: Wessen Aufgabe wäre es denn gewesen, die Spieler ins Boot zu holen?

Trainer und Betreuer? Die stehen selber ohne Vertrag und vor dem Nichts und wissen vermutlich auch nichts.

Die GF der KGaA? Die waren vermutlich voll beschäftigt, bei der anstehenden Insolvenz keinen Stockfehler zu machen, den Gauweiler ausnutzen könnte. 

Der eV? Zum einen ebenfalls extreme Vorsicht zeigend, zum andern hatten die für die Planung drn alten Kader der 3. Liga vermutlich in Gedanken längst abgeschrieben.

Zu diesem Zeitpunkt war der Kader am Auseinanderfliegen und es gab eben auch niemanden, der ein Interesse hatte, Leute zu hutschen und zu halten.

Wenn die Hütte derart brennt, ist es halt vorbei mit der Rundum-Sorglos-Bespaßung der Spieler. Da musst du selbst zum Telefon greifen und schauen, wo du was erfährst …

raineranton

Es stellen sich halt einige das Ganze sehr einfach vor. Als wäre eine Insolvenz einer Profi-Fußballabteilung mal eben was man so nebenbei erledigt. Als wäre es “business as usual”, bei der man Erfahrungswerte hat. Außerdem stand ja die Insolvenz am Anfang noch gar nicht im Raum. Es war ja nur eine Möglichkeit. Was wäre denn gewesen, wenn unser “Investor” vorher noch ein paar Millionen in die KGAa reingebuttert hätte, um sie künstlich am Leben zu halten?

Loewe60

Ich würde gern euere Kommentare lesen, wenn es euch so ergangen wäre wie den Spielern.. kalt ins offene Messer gelaufen…

1860ZELL

Am 3. Juni 2026 hätte Manuel Pfeifer einen Termin bei der Agentur für Arbeit vereinbaren sollen, dann wäre er auch nicht ins offene Messer gelaufen.

pacco60

Bei allem Respekt darüber was der eV in den letzten Wochen geleistet hat…. Ich finde schon auffällig dass immer wieder solche Stimmen hochkommen (Siehe auch die Aussagen von Jacobsens Berater).

Man muss schon ehrlich zugeben, dass es nicht zu viel verlangt gewesen wäre die Spieler in einer kurzen Nachricht zu informieren, wenn klar ist, dass sie sich einen neuen Job suchen müssen.

Wenn mein Arbeitgeber insolvent geht und ich im Urlaub über die Medien erfahre, dass ich meinen Job los bin und sich auch nicht mal danach jemand bei mir meldet, wäre ich schon ziemlich angefressen.

Ich frag mich halt ehrlich warum das bei uns nicht klappt…

Dass Pfeiffer nach dieser Nicht-Leistung gegen bspw. Hoffenheim die Medien kritisiert und sich gegen MK stellt, verstehe ich aber auch nicht.

Klaus60

Das wäre einerseits auch wieder Sache der KGaA gewesen und nicht des e.V.. Und andererseits…. bei wirecard wurde auch niemand vom Vorstand informiert. Die kamen aus dem Urlaub und mussten einfach ihren Schreibtisch ausräumen.

Wenn Insolvenz im Raum steht, dann ist es einfach Chaos.

60er

“Man muss schon ehrlich zugeben, dass es nicht zu viel verlangt gewesen wäre die Spieler in einer kurzen Nachricht zu informieren, wenn klar ist, dass sie sich einen neuen Job suchen müssen.”

Wann war denn rechtssicher klar, dass ihr Vertrag tatsächlich ungültig ist? Die KGaA musste doch im Auftrag von HI gegen den Lizenzentzug vorgehen. Als die Entscheidung dazu gefallen wurde, war bereits der vorläufige Insolvenzverwalter eingesetzt. Da braucht es dann auch keine Nachricht mehr.

1860ZELL

Gehört Manuel Pfeifer zu denen, die sich gerne bedienen lassen?

Paula hätte Pfeifer auch nicht mehr berichten können als das, was seit dem 26. Mai 2026 die SZ und sechzger.de dazu veröffentlicht hat. Vielleicht ist sein Anspruchsdenken “letztklassig.”

Vor allem empfinde ich es letztklassig, gegen 1860 nachzutreten. Potentielle Klubs werden das bei einer Verpflichtung berücksichtigen.

Steininger

Bezeichnend: Ein Interview eines Ex-Spielers in einem unabhängigen Magazin und weil er nicht voll des Lobes über die damaligen und aktuell immer noch handelnden Personen des Vereins als e.V. ist und gleichzeitig kaum eine Kritik am Investor oder dem die vollständige Schuld für seine persönliche Situation gegeben wird, kommt hier in 4 von 5 Kommentare wieder Oliver Griss ins Spiel und wird sich an dem abreagiert, bzw. Der Spieler als Memme dargestellt.
Diese einfache Schwarz/Weiss, Gut/Böse, wir gegen die Denke , lähmt den erein seit Mitte der 90er schon.
Es gibt bei 1860 keine Kameradschaft. Die Zeile aus dem Sechziger Marsch ist blanker Hohn.
Sollte eventuell mal umgetextet werden in:
„Die Missgunst,Zwietracht und das Chaos, das macht bei Sechzig alles aus.“

Stephan Tempel

Würde ich unterschreiben. War ja vor ein paar Wochen als jemand die Situation eines Sponsors – mit sechsstelligem Beitrag – bei dem sich niemand gemeldet hatte ähnlich.

Ich denke niemand mit einem IQ höher als Zimmertemperatur zweifelt im geringsten an, dass die ehrenamtlichen (!) in den letzten Monaten und vor allem in den letzten Wochen überragende Arbeit geleistet haben. Da kann man gar nicht oft genug “Danke” sagen.

Am Ende des Tages waren es halt unzählige, viel zu viele Baustellen. Vermutlich dazu auch noch gewaltige rechtliche Hürden und Unsicherheiten im Hintergrund.

Da konnten die Verantwortlichen vermutlich gar nicht anders, als sie gehandelt haben.

Macht das ihre Arbeit schlechter? Keineswegs.

Werden sie auf ewig unsere Helden sein?

Absolut!

…und trotzdem war es für den einen oder anderen persönlich halt unbefriedigend. Sei es eben der Sponsor der sich denkt “wenn ich sechsstellig investiere, könnte gut mal jemand anrufen” oder halt auch der Spieler, der aus dem Ausland nach München geholt worden ist und auf einmal ohne jeglichen Kontakt da steht.

Das dürfen die auch äußern, ohne gleich in der DB24, Mordor, Ismaik, Gegner, Memmen, Weicheier oder sonstigen Ecke zu landen. Zumindest meiner Meinung nach.

Der Beißreflex hier bei einigen ist wirklich schon krampfhaft / krankhaft.

Loewenqueen

Aber bockig zum Kicker zu rennen und sich nur über die e.V Verteter auszukotzen und ins schlechte Licht zu rücken ist oke? Über das schäbige Verhalten Ismsiks kein Wort.

Und der Kicker wird Deutschland weit gelesen, das ist schon noch mal eine andere Hausnummer als AZ oder TZ

Dennis M.

Er ist doch nicht bockig zum Kicker gerannt, sondern hat in einer sachlichen Weise seine Meinung und seine Enttäuschung zum Ausdruck gebracht. Was ist da schlimm? Also wenn man jetzt gar nichts mehr kritisieren darf oder seine Gefühlslage nicht kundtun darf, dann hinterfragt man sich schon…

tsvmarc

Das sehe ich auch so.

Christian

Es wird noch mehr Kritik auf die Herren zukommen. Niemand ist fehlerfrei und wenn ich ein Amt bekleiden will, muss ich auch mit anständig geäußerter Kritik in den Medien klarkommen.

Patrik1860

Manchen überzogenen Reaktionen gefallen mir auch nicht. Dennoch sehe ich das auf DB24 deutlich extremer. Wenn dort manche etwas positives schreiben, werden sie undifferenziert deutlich massiver als Sekte, Verzwerger, Ruinenfans etc. diskreditiert.

Und der Unterschied ist: Hier werden Kommentatoren nicht per se ausgefiltert, dort darf ich gar nicht kommentieren, weil ich immer eine investorenkritische Meinung hatte, ohne das beleidigend kund zu tun.

Dennis M.

“Und der Unterschied ist: Hier werden Kommentatoren nicht per se ausgefiltert, dort darf ich gar nicht kommentieren, weil ich immer eine investorenkritische Meinung hatte, ohne das beleidigend kund zu tun.”

-> Das wäre ja ein positiver Punkt, der für diese Seite hier spricht. Ich persönlich gehe den Neustart auch mit und stehe hinter dem Verein. Ich sehe es dennoch bedenklich, wenn man jetzt gar nichts mehr Kritisches sagen darf ohne angegangen zu werden. Man sollte sich schon kritisch auseinandersetzen und bei aller Dankbarkeit für das Präsidium (die meiner Meinung nach wirklich eine gute Arbeit machen) auch Kritik äußern dürfen. Eine Entwicklung im Verein (sei es wirtschaftlich, sportlich, menschlich und stadiontechnisch) wird auch nur in Gang zu setzen sein, wenn man auch kritische Töne übt.

Kayabunar hat gestern auch nichts schöngeredet, sondern den Finger in die Wunde gelegt mit Dingen,die ihm nicht gefallen haben. Ebenso Wollitz nach dem Hannover Spiel. Nur so kommt man auch voran. Ich stehe zwar hinter dem Verein und dem Präsidium, aber ich werde auch immer kritisieren, wenn es für mich was zu kritisieren gibt. Per se dem Verein für alles einen Freifahrtschein geben sehe ich nicht als zielführend an. Man sollte sich schon auch mit Inhalten beschäftigen und ich finde, dass Pfeifer in seinen Aussagen jetzt nichts Falsches sagt. Ob es so war oder man da andere Wahrnehmungen hatte sei mal dahingestellt. Aber sich kritisch äußern ist wichtig. Das sollte man dann nicht ständig in irgendwelche Ecken gedrängt werden. Das schadet meiner Meinung nach dem Verein.

Patrik1860

Ich finde unterschiedliche Meinungen gut und bin auch der Ansicht, dass das hier sehr differenziert ausgetauscht wird.

Ich bin auch gegen die Freifahrtschein-Variante, bin aber dennoch dafür, gerade nach dieser vollkommen neuen Situation jemals im Deutschen Fußball den Akteuren nicht jeden minimalen Missstand vorzuhalten, der in dieser Sondersituation vielleicht holprig lief.

Je mehr Zeit vergeht, desto mehr wird man aber auch von den Funktionären wieder gewisse Standards verlangen dürfen.

Was ich im Leben aber immer noch viel besser finde, als mit dem Finger darauf zu zeigen, was anderes falsch machen, ist die eigene Unterstützung anzubieten. Keine Ahnung, aber vielleicht freuen sich ja die eV-Funktionäre, wenn sich jemand meldet und bereit erklärt, die Organisation und Kommunikation gegenüber ehemalig verdienten Löwen zu übernehmen, wenn das in der Vergangenheit zu kurz kam?!

Stephan Tempel

Gott bewahre. Da liegen zum Glück Welten dazwischen.

Aber sind wir froh, dass dort so zensiert wurde, wie zensiert wurde: Das war nämlich auch ein – ziemlich massiver – Grund, diese Seite hier ins Leben zu rufen ;).

Patrik1860

Hätte er gesagt: “Ich hätte mir eine bessere Kommunikation gewünscht etc.”, hätte er vielleicht noch mein Verständnis bekommen. Aber “Letzklassigkeit” zu attestieren, führt halt einfach zu Antworten. Das hat auch nichts mit Lagerbildung zu tun.

Dennis M.

100 Prozent. Der Mann hat doch Recht? Ziemer hat gewisse Punkte ja auch genannt im Interview gestern. Bisschen Anstand und Gepflogenheiten sind nicht zu viel verlangt und zeigen einen Charakter. Verdiente Spieler kann man zum Geburtstag gratulieren und Spieler wie Pfeifer zumindest informieren und kurz das Gespräch suchen. Ich stehe beim Neustart aich hinter dem Verein, aber es sollte schon erlaubt sein zu kritisieren und nicht blind alles abzunicken.

1860ZELL

Dann hätte Paula zu ca. 180 Beschäftigten kurz das Gespräch suchen müssen. Halte ich für nicht durchführbar.

Dennis M.

Ach komm hör auf..
Eine kurze Information ist nicht zu viel verlangt. Bisschen Anstand und Charakter, ich bitte dich. Das ist mir bei 60 schon öfters aufgefallen, dass es da etwas mangelt, wenn man die Ausführungen ehemaliger Spieler und Funktionäre hört.

Charakter und Anstand sind wichtige Eckpfeiler in unserer Gesellschaft und diese sollte man schon haben.

Last edited 1 Monat zuvor by Dennis M.
1860ZELL

Muss man sich nicht die Frage stellen, ob es den ehemaligen Spielern und vor allem Funktionären nicht an Loyalität gegenüber 1860 gefehlt hat? Und wie ist es mit deren Charakter und Anstand bestellt?

Sollte man Mitglied eines Vereins sein, wo die Funktionäre mit zu wenig Charakter und Anstand operieren?

Dennis M.

“Muss man sich nicht die Frage stellen, ob es den ehemaligen Spielern und vor allem Funktionären nicht an Loyalität gegenüber 1860 gefehlt hat? Und wie ist es mit deren Charakter und Anstand bestellt?”

-> Ebenfalls richtig. Die Medaille auf beiden Seiten beleuchten und kein “Schwarz-Weiß-Denken” betreiben.

“Sollte man Mitglied eines Vereins sein, wo die Funktionäre mit zu wenig Charakter und Anstand operieren?”

-> Ganz klare Antwort: JA! Denn: nichts und niemand ist größer als der Verein. Kein Spieler, kein Sponsor, kein Funktionär, kein Fan, nichts.

Ich hätte mir vom Präsidium schon gewünscht, dass man da kommuniziert. Ich fand es auch schwach von Mang, dass er in der Türkei weilte, während hier Trubel ist und Probleme sind. ABER: auf der Gegenseite finde ich es bemerkenswert und sehr lobenswert, was Mang und Präsidium in der Kürze der Zeit auf die Beine gestellt haben! Ich sehe auch so viele sehr gute Dinge momentan und bin der Meinung, dass das Präsidium gut ist und wir den Turnaround schaffen und uns entwickeln werden! Also nein: nicht jede Kritik stellt das große Ganze infrage und ist ein Generalangriff auf alles und jeden. Aber Kritik gehört auch dazu, um sich in gewissen Dingen zu verbessern. Ich bin mit dem Weg gerade und dem großen Ganzen sehr einverstanden und glaube an den Weg. Abnicken tue ich dennoch nicht alles. Da sollte man schon differenzieren. Kritik ist wichtig. Und Kritik ist nicht immer böse gemeint oder ein Angriff auf jemanden.

60er

Er hat halt noch kein passendes Angebot bekommen und muss jetzt irgendwie auf sich aufmerksam machen…
Ob so eine Strategie bei potenziell zukünftigen Arbeitgebern wirklich funktioniert wage ich allerdings zu bezweifeln.

pacco60

Man kann sich schon auch mal eingestehen, dass so eine fehlende Kommunikation nicht gerade professionell ist.

F.Jasi15

Was hätte man ihm den sagen sollen? Es wusste doch selbst niemand, wie es weiter gehen sollte, zu diesem Zeitpunkt.Er wäre in der Regionalliga eh nicht geblieben. Außerdem wurden mit Tunay Deniz, Flo Niederlechner und Damjan Dordan ja auch Lösungen gefunden.

1860ZELL

Wer bestimmt, wann eine Kommunikation nicht professionell ist? Gerade in solch komplexen Unternehmenssituation vergeben die Kommunikationsberater häufig den Hinweis: Schweigen ist Gold!

Vorstopper

Als ich das im Kicker gelesen habe ich mir gedacht, was für eine Träne. Nur mimimi und wie schwer doch alles war. Unverschämtheit, die Fans kritisieren die Mannschaft nach der Nichtleistung zum Wiesnauftakt gegen Hoffenheim 2. Der böse Kauczinski auch noch, hat er sich gar nicht extra eine Stunde Zeit genommen um dem Bubi seine Entscheidung zu erklären. Der soll Kindergärtner werden, das Sensibelchen.

Patrik1860

Zeigt schon irgendwie auch einen Teil seines Charakters: Verein und Fans stehen mal wieder vor dem Sturz ins Bodenlose, haben alle Hände voll zu tun, der Situation Herr zu werden und der Herr hätte gerne einen persönlichen Anruf über die Lage gehabt… Am liebsten vielleicht noch vor allen anderen?!

Sorry Manuel, aber ich habe heute leider kein Foto für Dich!

schwoazfischer

Auch wenn die Kritik an Pfeifer inhaltlich nachvollziehbar sein mag, sollte sie so formuliert werden, dass dabei eine gesellschaftlich und pädagogisch wichtige Berufsgruppe nicht ins Lächerliche gezogen wird. Übrigens lautet die korrekte Berufsbezeichnung „Erzieher“ und nicht „Kindergärtner“.

 

Dennis M.

Erzieher sind auch in Grundschulhorten, Wohngruppen, Krippen etc tätig und leisten pädagogisch tatsächlich eine sehr wertvolle Arbeit, indem sie nicht nur betreuen, sondern auch einen Bildungs-und Erziehungsauftrag haben. Ist ein schöner, wenn auch nicht immer einfacher Beruf.

Vorstopper

Das war auch nicht meine Intention. Ich habe mich einfach nur über dieses Gejammer geärgert.

raineranton

 Um Pfeifer tut es mir leid. Ich glaube, er hat das ganze bei Sechzig unterschätzt. Auch nach dem ersten Heimspiel, als er zugab ziemlich nervös zu sein vor dieser Kulisse zu spielen. Und die Medien in München, sei es die Zeitungen, oder die Internet-Foren. Auch hier bei Sechzger.de sieht man wieder: Haben sie gewonnen, wie gestern, kommen gerade mal 25 Beiträge. Hätten sie verloren, wären es wahrscheinlich drei mal so viel. Und diejenigen, die jetzt schon nach dem Aufstieg krähen, geben dann kräftig Zunder, wenn’s nicht läuft. Bei Sechzig spielt man nicht nur vor großer Kulisse, sondern steht auch unter besonderer Beobachtung der Öffentlichkeit. Das muss man als Spieler vorher wissen und auch damit umgehen können. Vielleicht war er da zu unbedarft oder naiv.

Patrik1860

Wenn die Löwen verlieren, kommt nur die Handvoll Miesmuscheln zum Vorschein, die uns seit Wochen in die Kreisklasse schreibt, propagiert, dass ohne Ismaik alles den Bach runter geht, sich über Niederlagen deshalb freuen, damit sie behaupten können, Recht gehabt zu haben und denen es schon lange nicht mehr um die Löwen, sondern viel mehr um das eigene Gehabe geht…

Im Übrigen beweist doch diese unvergleichbare Fankultur der Löwen, dass es um noch so viel mehr geht, als ausschließlich un sportlichen Erfolg – der natürlich trotzdem eines der Ziele dieser Veranstaltung ist!

tomandcherry

Daran waren mit Sicherheit die e.V.-Verantwortlichen schuld, die sich in dieser herausfordernden Situation nicht genug um die KGaA-Profi-Spieler gekümmert haben.

Ironie-Modus Off.

ThomasZander

Die eV-Verantwortlichen sind doch laut eines bestimmten Blogs an allem Schuld, und das schon seit 15 Jahren. Selbst das Hi den Darlehensvertrag kurzfristig und widerrechtlich gekündigt hat, auch daran sind sie Schuld.

tomandcherry

Ja, da hast Du absolut Recht.

Also möglichst schnell den “bestimmten Blog” mit Missachtung strafen und keine unnötigen Diskussionen mehr darüber, was “er” und seine Gefolgschaft wieder an Negativem hervorgekramt haben.

Dennis M.

Dann sollte man da einfach kein Gehör finden.

Steininger

Mir ist schon auch aufgefallen, daß viele Spieler offenbar in der Luft hingen, nicvt wussten wie es weitergeht und es wurde auch spekuliert ob überhaupt mit Verlaat, Niederlechner, Dähne usw. Geredet wird und ob es Bemuhungen gibt , die in die neue Spielbetrienbs GmbH zu bringen.
Aber aufgrund rechtlicher Problematik hieß es oft, das wäre schwierig aber vielleicht wird ja heimlich gesprochen…das wissen wir nicht usw.
Schlauer bin ich jetzt auch nicht wirklich, nur im Fall M.Pfeifer gab es offenbar keinerlei Kommunikation seitens Paula oder des e.V.
Ist aber kein Vorwurf von mir nur eine Feststellung.
Hätte man gewusst wie alles kommt, wäre Verlaat sicher noch gerne geblieben statt in der Ruhrpott 4.Liga für BVB 2 zu kicken.

matthiasem

Klar hingen die in der Luft. Die anderen Angestellten der KGaA auch. Aber eben auch der Geschäftsführer und alle anderen Verantwortlichen. Keiner wusste, ob/wie es weitergeht und wenn dann Dinge mal rechtssicher klar waren, war es halt immer schon zu spät für klärende Gespräche.

War die Situation für Pfeiffer unschön? Bestimmt, aber die Situation war für alle Beteiligten unschön.

Darf er öffentlich “jammern”? Na klar, aber er (und alle anderen) muss dann halt damit leben, dass ihm in den Kommentaren widersprochen wird bzw. erklärt wird warum die Verantwortlichen (in dem Fall der GF der KGaA) so unbefriedigend gehandelt haben und wahrscheinlich so unbefriedigend handeln mussten.

1860ZELL

Was nicht thematisiert wird: Hat Manuel Pfeifer überhaupt das Gespräch gesucht oder meinte er, es sei die Pflicht, von wem auch immer, ihm alles auf dem goldenen Tablett zu servieren?

Loewenqueen

Arbeitet dieser Oliver Griss jetzt beim Kicker?

Steininger

Nein. Der Pfeifer wurde von HI über Gauweiler beauftragt und bezahlt für das Interview um den E.V. ans Bei pissen zu können. (Satire off)
Sorry. Aber sowas passt am besten auf Deinen Kommentar.