Der TSV 1860 steht sechs Wochen vor Saisonstart – nicht zuletzt aufgrund rechtlicher Unsicherheiten – noch ohne Mannschaft da. Doch auch die SpVgg Unterhaching, die aus wirtschaftlichen Gründen bereits vor Ende der abgelaufenen Spielzeit auf einen Aufstieg in die 3. Liga verzichtet hatte, hat in Sachen Kaderplanung noch eine Großbaustelle zu bearbeiten.
TSV 1860 aktuell ohne Mannschaft
Während man bei den Löwen in der Vergangenheit in Fankreisen immer wieder einen angeblichen “Umbruch” kritisierte, wenn mehrere Spieler den TSV 1860 verließen und ersetzt wurden, stellt sich die Situation diesmal natürlich deutlich komplexer dar.
Durch den Abstieg wurden zunächst alle Verträge mit acht Ausnahmen ungültig, die Übertragung des Spielrechts von der KGaA auf den e.V. verkompliziert die Arbeit für Geschäftsführer Manfred Paula zusätzlich.
Großbaustelle auch bei der SpVgg Unterhaching
Doch nicht nur an der Grünwalder Straße erinnert die Kaderzusammenstellung derzeit an eine Großbaustelle, sondern auch beim ehemaligen Bundesligisten SpVgg Unterhaching. Gleich elf Spieler wurden beim Schwabl-Club aus der Vorstadt verabschiedet, die finanziellen Mittel sind bekanntlich auch limitiert.
Mit Simon Skarlatidis (Erzgebirge Aue), Leo Kainz (TSV Buchbach), Richard Meier, Gibson Adu, Jason Eckl (alle FC Bayern II), Tim Hannemann, Christoph Ehlich, Marc Zimmermann, Nicolas Böhnke, Marcel Martens und Ben Erlmann verlassen durchaus namhafte Spieler das Team von Trainer Sven Bender.
Aufgrund der Kooperation mit dem FC Bayern ist jedoch nicht auszuschließen, dass auch in der kommenden Saison wieder das eine oder andere Talent aus der Säbener Straße im Hachinger Sportpark aufläuft.











Aufgrund der verspäteten Klarheit in Sachen Kader starten wir so und so mit einem ordentlichen Nachteil in die neue Spielzeit. Aktuell kann ich mir dementsprechend noch nicht vorstellen, dass wir ganz oben mitspielen werden. Andererseits: wer ist denn in dieser Liga überhaupt ein Konkurrent? Als einer, der dann schlussendlich auch aufsteigen will? Außer den Roten und evtl. Haching fällt mir da niemand ein… Schweinfurt wird sich wieder konsolidieren müssen, Bayreuth wird es ähnlich gehen. Der Club wird im Falle einer weiteren erfolgreichen Saison wahrscheinlich wie dieses Jahr agieren.
Wie schaut es denn mit der “Umbuchung” der 8 Spieler aus der KGaA in den ev aus? Das wird bestimmt auch nicht so einfach sein
Das ist definitiv nicht so einfach, weil man den Spielern von Vereinsseite aktuell nichts konkretes sagen kann.
Und dann kommt sowas dabei raus:
“Niemand vom Verein hat sich gemeldet”: Reinthaler übt Kritik – liga3-online.de
Solange die KGaA nicht insolvent ist, gelten die Verträge dieser Spieler mit der KGaA … also eine “Übertragung des Spielrechts von der KGaA auf den e.V. ” bedarf dann auch der Zustimmung der KGaA. Vielleicht hat die KGaA aber anderes vor, zB dass diese Spieler in Ingolstadt, Regensburg oder Unterhaching spielen … wir wissen es nicht und die Zeit drängt irgendwann dann auch a bisserl…