In genau 51 Stunden eröffnen unsere Löwen und Rot-Weiss Essen die Drittligasaison 2025/26. Ab dann geht es beim Gedanken an unseren Lieblingsverein – hoffentlich – in erster Linie wieder um Fußball und um das Geschehen auf und direkt neben dem grünen Rasen. In der nun also endlich zu Ende gehenden Sommerpause waren die Schlagzeilen rund um den TSV 1860 sehr häufig von anderen Themen dominiert. Zwar gelang es Geschäftsführer Dr. Christian Werner mit durchaus spektakulären Neuverpflichtungen sportliche Meldungen zu provozieren, aber der letzten Endes geplatzte Verkauf der Anteile von Hasan Ismaik an der KGaA dominierte – zumindest ab Anfang Juli – das mediale Treiben rund um die Grünwalder Straße 114.

Was geschah zwischen 5. und 18. Juli?

Wir bei sechzger.de haben uns zwar in den zwei Wochen des Schwebezustands zwischen der Meldung vom Verkauf und jener vom Scheitern des Deals nicht an den Spekulationen um den Käufer von Ismaiks Anteilen beteiligt, aber unabhängig davon waren auch bei uns zahlreiche Artikel zum Thema zu lesen. Eine kompakte Zusammenfassung der Ereignisse, die außerdem mit der einen oder anderen Detailinformation über die Phase des Scheiterns des Deals und mit einigen Hintergründen aufwartet, ist heute früh auf welt.de erschienen.

Emails liegen dem Autor vor

“Die 1860-Protokolle” zitiert aus Emails zwischen den beteiligten Protagonisten und wartet unter anderem mit der neuen Information auf, dass die Helvetic Corporate Finance AG (also jenes zwischenzeitlich als “Briefkastenfima” identifiziertes Unternehmen) Anfang Juli auch noch eine Immobilie in Süddeutschland kaufen wollte. Diese wurde – wie die Anteile an Münchens Großer Liebe – bis heute nicht bezahlt.

Wer von dem “Verhandlungskrimi”, wie ihn die Welt nennt, noch nicht genug hat, der kann den ganzen Artikel – ganz ohne Bezahlschranke – hier lesen.

 

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Was mich stutzig macht ist der Part mit dem Erbbaurecht. Was hätten die Folgen sein können, wenn der Kauf zustande gekommen wäre und der Käufer von der Stadt ein Erbbaurecht erhalten hätte? Hätte der Käufer irgendwann sagen können, wir reißen alles ab und bauen eine Wohnanlage?

606060

Dafür gibt es im Erbbaurecht entsprechende Absprachemöglichkeiten.

ChrisForeverBlue

Ich verstehe nicht, was die Absicht von dem Thoma und dem Böckmann war. Wieso treibt man den Aufwand, wenn mans dann platzen lässt? Hat da jemand eine Vermutung?

Kraiburger

Um ehrlich zu sein, ist es mir ziemlich egal, was der Antrieb von so einem Hochstapler ist.

Aber man muss neidlos anerkennen: Die Verhandlungen mit diesem Thoma waren offensichtlich für Hasan der Auslöser, dass er sich erstmals nach 14 Jahren wirklich auch konstruktiv mit Themen wie Turnhalle, Stadionumbau und Merchandising auseinandersetzt. Und diese Themen vielleicht auch als Gewinnerthemen sehen kann.

Jetzt müssen die Themen nur noch erfolgreich umgesetzt werden!

coeurdelion

ich hoffe einfach, dass aus diesem ganzen Schei… die richtigen Konsequenzen gezogen werden für die (wohl) anstehenden weiteren Verkaufsverhandlungen……dann wärs nicht umsonst gewesen!

1860ZELL

In dem Artikel der WELT wird auf die Namen Oliver Böckmann, CEO der Pilatus Verwaltungs AG hingewiesen. Die tauchen auch auf in dem nachfolgenden Bericht:

https://www.schwaebische.de/regional/baden-wuerttemberg/das-system-maccari-433660

Wenn man das ließt, dann kan einem ganz schlecht werden.

black_belt_blues

Unfassbar!
Hätte man diesen Böckmann nicht zumindest googeln können?
Simpler kann man die Seriosität ja nicht eruieren. Jeder Hanswurst hätte herausfinden müssen, was in diesem Artikel steht.

Robert von Giesing

In 50std rollt endlich wieder der Ball und die Adios 3 Liga Tour beginnt. Dann geht es hoffentlich wieder um Fußball. Bis dahin…alle in weiß nach Essen 👍🏼

Joerg

Genau, die Wahrheit liegt auf dem Platz 😁