Vier Spieltage vor dem Saisonende steht der TSV 1860 München neun Punkte hinter dem Relegationsplatz. Angesichts dieser Tabellensituation von einer existenziellen Krise zu sprechen, wäre verfehlt. Es ist vielmehr eine tiefgreifende sportliche Ernüchterung – insbesondere vor dem Hintergrund, dass weite Teile des Umfelds und der medialen Begleitung die Löwen vor der Saison als automatischen Aufsteiger gehandelt hatten. Die Diskrepanz zwischen der sommerlichen Euphorie und der tabellarischen Realität im Frühjahr ist eklatant. Anspruch und Wirklichkeit liegen mal wieder meilenweit auseinander.
Euphorie des Sommers: Anspruch und Wirklichkeit
Rückblickend war der Sommer 2025 von einer enormen Erwartungshaltung geprägt. Die Rückholaktionen namhafter Akteure wie Kevin Volland und Florian Niederlechner sorgten für Aufbruchstimmung. Im Zentrum der medialen Berichterstattung stand dabei der damalige Sportgeschäftsführer Dr. Christian Werner, der sich für die Zusammenstellung “seines” Kaders feiern ließ.
Dass eine Ansammlung prominenter Namen jedoch nicht automatisch ein funktionierendes Kollektiv ergibt, war bereits frühzeitig absehbar. Am 2. September 2025 – der TSV 1860 stand nach vier Spieltagen mit zwei Siegen und zwei Unentschieden auf dem dritten Tabellenplatz – äußerte ich in Folge 182 des Podcasts “Giesinger Bergfest” deutliche Kritik an der Kaderstruktur. Die Reaktion des Hosts Alexander Augustin dokumentiert, wie sehr diese Skepsis damals im Kontrast zur allgemeinen Stimmung stand:
“Harte Meinung, ich hab es am Anfang für Sarkasmus gehalten, aber der Bene meint das wirklich bierernst. Die Kritik, dass der Kader falsch zusammengestellt ist, würde ich auf keinen Fall teilen.”
Aus heutiger, nüchterner Perspektive betrachtet, haben sich die damals formulierten Bedenken jedoch als die zentralen Problemfelder der Saison erwiesen.
Strukturelle Defizite in der Kaderplanung
Die mangelnde sportliche Durchschlagskraft lässt sich auf klare, handwerkliche Fehler in der Kaderzusammenstellung zurückführen:
- Mangelnde Balance der Mannschaftsteile: Einem deutlichen Überangebot im defensiven Mittelfeld und auf den Innenverteidigerpositionen stand eine eklatante Unterbesetzung auf den offensiven Außenbahnen sowie in der kreativen Zentrale gegenüber.
- Fehlende Zuarbeit: Mit Volland und Niederlechner sowie zwei weiteren Angreifern verfügte man zwar über vier Topstürmer, jedoch fehlte das Personal, um diese Spieler mit der nötigen Schnelligkeit und Kreativität adäquat zu bedienen. Dynamik wurde im Sommer abgegeben und nicht nachbesetzt. Volland muss sich im Mittelfeld aufarbeiten und fehlt auf der Position, auf der seine große Stärke liegt.
- Hohes Risikoprofil: Es wurden Spieler mit beeindruckenden Lebensläufen verpflichtet, deren Verletzungshistorie jedoch Fragen aufwarf. Retrospektiv drängt sich der Verdacht auf, dass München für einige Akteure nur deshalb eine Option war, weil andere Vereine aufgrund der gesundheitlichen Prognosen abgewunken hatten.
Die Altlasten der Ära Werner
Dass Dr. Werner am 28. September 2025 freigestellt wurde, war die logische Konsequenz. Ihm wurde laut diversen Medienberichten nicht nur die unrunde Kaderplanung angelastet, sondern auch die Vorgabe einer taktischen Ausrichtung mit Dreierkette, die sich für die 3. Liga als wenig tauglich erwies.
Erschwerend kam hinzu, dass der Kader mit 33 Spielern weit über dem Ligadurchschnitt lag. Diese quantitative Überladung war der Hauptgrund dafür, dass die neue sportliche Führung um Manfred Paula und Trainer Markus Kauczinski im Wintertransferfenster nicht tätig werden konnte. Die finanziellen und strukturellen Kapazitäten waren schlichtweg blockiert.
Trainer Markus Kauczinski ist in dieser Analyse ausdrücklich von Vorwürfen auszunehmen. Unter den gegebenen Umständen hat er punktemäßig das Optimum aus einem Kader herausgeholt, dem es grundlegend an Spielstruktur fehlt.
Perspektive: Das NLZ als Fundament für die Zukunft
Ihre eigentliche Bewährungsprobe müssen Kauczinski und Paula nun in der kommenden Sommertransferperiode ablegen. Die vorgegebene strategische Ausrichtung bietet dabei Grund für einen vorsichtigen Optimismus.
Das Konzept, den Kader merklich zu verjüngen und verstärkt auf Spieler aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) zu setzen, ist der richtige Schritt. Die Mannschaft muss flexibler, schneller, kreativer und mit einer gewissen Unbekümmertheit agieren, um weniger ausrechenbar zu sein. Wenn Sean Dulic nach seiner Verletzung wieder vollständig fit ist, bildet er gemeinsam mit Talenten wie Fassmann und Althaus sowie dem erfahrenen Volland einen Kern aus dem eigenen Nachwuchs. Diese Achse hat das Potenzial, im kommenden Jahr zu den zentralen Leistungsträgern zu avancieren.
Mit Steffen Winter als neuem NLZ-Leiter und Stefan Lex in der wichtigen Funktion als Bindeglied zwischen der Jugend und den Profis ist der Verein administrativ professionell aufgestellt. Diese klare Fokussierung auf nachhaltige Werte und die eigene Identität lässt mich deutlich positiver in die kommende Saison blicken, als es die mediale Euphorie des vergangenen Sommers jemals konnte.
Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.











Vielen Dank, ein sehr informativer Artikel, der einiges erklärt.
Was ich gerne aufnehmen möchte, ist die Aussage: “die Vorgabe einer taktischen Ausrichtung mit Dreierkette, die sich für die 3. Liga als wenig tauglich erwies.”
Muss man im Nachhinein die Frage stellen, ob dann die Verpflichtung von Manfred Kauczinski nicht die falsche Trainerwahl war? Soweit ich weiß, ist die Dreierkette die von MK bevorzugte Formation. Wäre es nicht sinnvoll gewesen, einen Trainer zu engagieren, der ein auf den Kader ausgerichtetes Spielsystem favorisiert? Und wäre es nicht besser gewesen, wenn MK in der Winterpause auf Viererkette umgestellt hätte? Hätte das zeitlich nicht gelingen können, da viele Spieler hierin geschult sind?
Was auffällt ist die Ergebnisentwicklung. unter MK. In der Hinrunde hat MK das Team ab dem 11. Spieltag betreut. Während dieser Zeit hat er eine beachtliche Ausbeute von zwei Punkte je Spiel (18 Punkte/9 Spiele) erreicht. In der Rückrunde ist die Quote auf 1,47 (22 Punkte/15 Spiele) abgefallen. Ist nicht beängstigend, dass während der letzten sechs Begegnungen lediglich niederschmetternde vier Punkte vereinnahmt werden konnten?
Inwieweit erreicht der Trainer überhaupt noch nich Spieler? Während der Löwenrunde vor dem Saarbrücken-Spiel sagte er: “Man kann ev. um den vierten Platz spielen.” Der TSV-Spielbericht bewertet die Begegnung: “schmeichelhafter Punkt”. Bei solchen Leistungen dürfte 60 eher noch durchgereicht werden und wie in der Vorsaison den 11. Tabellenplatz belegen.
“…ob dann die Verpflichtung von Manfred Kauczinski…”
Wer ist denn Manfred Kauczinski? Der Bruder vom Markus? 😉
“Was auffällt ist die Ergebnisentwicklung. unter MK.”
So wie es eigentlich bei allen Vor-Vor-Vor-…gängern auch der Fall war?
Oder täusche ich mich, dass es bei Biero, Köllner, Jacobacci, Giannikis und zuletzt Glöckner ebenfalls nach einer gewissen Zeit punktemäßig bergab ging? Das waren dann ja auch die Gründe für eine vorzeitige Trennung vom jeweiligen Übungsleiter.
“Inwieweit erreicht der Trainer überhaupt noch nich Spieler?”
Keine Ahnung. Weißt Du es?
“Bei solchen Leistungen dürfte 60 eher noch durchgereicht werden und wie in der Vorsaison den 11. Tabellenplatz belegen.”
Da bin ich absolut Deiner Meinung.
Stell Dir mal vor, man hätte diese “Fünf Siege = 15 Punkte-Serie” – unter “Manfred” Kauczinski übrigens 😉 – nicht gehabt, dann wären wir mittlerweile in akuter Abstiegsgefahr und bei der offensichtlichen sportlichen Abwärtsspirale, in der wir uns aktuell befinden, hätte ich offen gestanden Angst, dass wir am letzten Spieltag um’s nackte Überleben in der 3. Liga kämpfen müssten.
“Oder täusche ich mich, dass es bei Biero, Köllner, Jacobacci, Giannikis und zuletzt Glöckner ebenfalls nach einer gewissen Zeit punktemäßig bergab ging? Das waren dann ja auch die Gründe für eine vorzeitige Trennung vom jeweiligen Übungsleiter.”
Da täuschst du dich nicht. Leider.
Liegt das mitunter auch an 1860 oder sind die Übungsleiter nicht gut genug? Mehr als ein kurzes Zwischenhoch kommt nicht zustande.
Sollte “Manfred” Kauczinski die letzten Spieltage jetzt nicht performen, dann musst dir wirklich Gedanken machen, ob man mit ihm in die Saison starten sollte. Weil wenn wir wieder im Zeitraum von Spieltag 7-14 den Trainer entlassen und die Saison wieder gelaufen ist, dann bringt uns das auch nicht weiter. Irgendwann sollte halt schon mal was gehen und funktionieren…
Was verstehst du unter nicht performen? Sollten wir jetzt noch sämtliche Pflichtspiele verlieren, hätte ich auch Probleme zu sagen, egal wir machen so weiter. Das wird aber nicht passieren. Und, wen würdest du denn gerne als Trainer haben? Ich sehe im Moment keine Alternative zu Manfred 🤔
Also dass wir in den DFB Pokal einziehen ist für mich schon wichtig noch. Und ich finde, dass man das ein oder andere Spiel der letzten 4 Spieltage auch noch siegreich gestalten sollte. Gegen Ulm und Schweinfurt sollte man schon gewinnen jetzt. Wie der belanglose Sommer-Kick am letzten Spieltag in Verl dann ausgeht wird nicht mehr entscheidend sein. Aber den Einzug in den DFB Pokal und die Saison mit Anstand voll zu Ende bringen erwarte ich schon.
Ich müsste tatsächlich mal den Trainer-Markt sondieren, was gerade auf dem Markt ist. Ich finde Daniel Thioune, Horst Steffen, Uwe Neuhaus und Christian Eichner sehr interessant. Dass die sich 60 in dieser Liga antun werden nächste Saison mhmmm.. alle 4 können auf jedenfall was aufbauen und entwickeln.
Ich fände es tatsächlich auch interessant mal in den Akademien zu schauen. Zum Beispiel allen voran bei Hoffenheim. Damit fuhr Elversberg zB gut (Vincent Wagner kam von dort glaube ich). So aufstrebende Trainer-Talente wie Strobl, Ende, Wagner… das wäre auch mal einen Versuch wert.
Dann werfe ich Jens Härtel in den Raum. Zugegebenermaßen: bei der letzten Station mit Aue semi-erfolgreich. Allerdings sieht man bei den Nachfolgern, dass deren Kader kompletter Unfug ist.
“Manfred” ist sicher keine schlechte Option um den nächsten Versuch Richtung Aufstieg zu starten. Allerdings hat er mich bisher auch nicht wirklich überzeugt. Liegt es nur an dem langsamen und technisch schwachen Mittelfeld? Ist bestimmt ein Grund. Aber ob es nur daran liegt…
Der Thioune ist zur Zeit Cheftrainer bei Werder Bremen.
Ansonsten bin ich der Meinung den Trainer und Paula den Kader zusammenstellen lassen und dann die Saison, außer man verliert die ersten zehn Spiele, und dann durchziehen. Diese ewigen Trainerwechsel haben uns nicht einen Zentimeter weitergebracht.
…Aber: Das “mitschleppen” von Trainern in eine neue frische Saison, die nicht sehr erfolgreich waren u. daher auch nicht sehr viel Hoffnung auf großen Erfolg für die Zukunft entfachten, was sich dann leider immer wieder in der neuen Saison schmerzhaft mit Misserfolgen bestätigte, indem die jeweilige neue Saison immer u. immer wieder in eine sportliche Talfahrt einer schlechten Anfangsphase über …10…15… Spiele lief, bis dann doch ein neuer Trainer geholt wurde, hat uns letztlich aber erst recht überhaupt nichts gebracht, nicht geholfen u. zu mehr Erfolg gebracht, sondern hat uns dann jeweils immer wieder die nächste Saison gekostet u. versaut! Dann lieber mit einem neuen möglichst passenden, guten u. fähigen Trainer u. damit neuem, frischem Wind u. Power u. neuer Hoffnung in die neue Saison! Das ist meine Meinung.
Bei Thioune hast du natürlich Recht. Keine Ahnung, wie mir das entfallen konnte.
Ansonsten bin ich zwiegespalten. Einerseits bin ich bei dir. Andererseits können wir nicht ständig die Hinrunde in Eimer setzen. Wir sollten schon mal eine richtig gute Hinrunde spielen. Das ist die Basis..
Zum Thema „Manfred“ möchte ich gerne noch anmerken, der Name ist inzwischen völlig aus der Mode gekommen und von daher freue ich mich darüber. Ab jetzt also, Manfred Kauczinski 👍 da kann es ja nur besser werden. Alles andere ist Kaffeesatzleserei, weil wir haben die fünfzehn Punkte geholt und haben deshalb mit dem Abstiegskampf sowas von gar nichts zu tun, dass es eben Hoffnung auf mehr gab. Ich bleibe dabei, Platz sechs und der Toto Pokal, dann war die Saison nicht so schlecht.
Kauczinski ist historisch gesehen kein sturer “Dreierketten-Trainer”. Er gilt vielmehr als Pragmatiker, der sein System an die Stärken des Kaders anpasst – und nicht umgekehrt. Bei seiner sehr erfolgreichen Station beim KSC ließ er beispielsweise fast ausschließlich im 4-2-3-1 spielen.
Wenn er bei uns an der Dreierkette festhält, liegt das höchstwahrscheinlich an der Analyse unseres aktuellen Spielermaterials. Eine funktionierende Viererkette braucht Außenverteidiger mit einem ganz bestimmten Profil für Defensive und Offensive. Wenn er das im Kader nicht sieht, ist die Dreierkette der Versuch, die vorhandenen Spieler bestmöglich abzusichern.
Ich bin gespannt, welches System er für die kommende Saison wählt.
…aber, seine Erfolgs-Zeit beim KSC Iist lange her. Danach lief es beim FC St. Pauli…u. bei Dynamo Dresden dann nicht mehr so gut bis später eher schlecht, so auch bei uns, was ich auch für die Zukunft befürchte. Diese angesprochene Flexibilität u. Anpassungssuche nach dem optimal effektivsten Spielsystem, nach der am besten geeignetsten Taktik u. Spielweise, die dem Spielerkader am besten entspricht u. sich an deren Qualität, Struktur u. Stàrken orientiert, vermisse ich halt bei Markus Kauczinski. Das bereitet mir u.a. Sorgen u. gibt mir kaum Hoffnung auf Besserung mit ihm.
Ja, soweit bin ich voll Deiner Meinung.👍🤝
Ich hätte Glöckner sehr gern noch länger die Chance gegeben, das Ruder noch rumzureißen u. ihn dabei von den “taktischen Vorgaben/Zwängen” mit der 3er-Kette…usw., die unser damaliger Ex-SD Werner Glöckner ziemlich sicher aufgedrückt hat, befreit. Kauczinski war für mich erstmal eine sehr gute Wahl. Mittlerweile hat sich meine Meinung nach seinen bisherigen Leistungen drastisch geändert. Ich bin erstmal total bedient von ihm. Die Entwicklung unserer gesamten Spielqualität u. -Stärke hinkt meilenweit den Erfordernissen, Erwartungen u. Möglichkeiten, die sich aus unserem guten Kader ergeben, hinterher, besonders unser gesamtes Offensivspiel von hinten aus der Abwehr heraus über das MF bis in den Sturm. Auch wenn wir in unserem Kader nicht überall spitzenmäßig besetzt sind u. es auch Schwachpunkte u. schmerzvolle Ausfälle gab u. gibt. Es kommt doch nicht auf 2…3…4 Spitzenspieler an, die uns so gut wie alleine zum Aufstieg führen u. schießen, sondern auf eine, unter der maßgeblicher Führung eines guten u. fähigen Trainers, sich sehr gut entwickelnde Mannschaft, die sich durch den Trainer, der einen ausreichend guten u. soliden Kader zur Verfügung hat, den ich trotz einiger Schwachpunkte bei uns sehe, kontinuierlich zu einer festen, zusammengeschweißten, spielstarken u. erfolgreichen Einheit entwickelt und zwar mit einer guten am vorhandenen Kader ausgerichteten effektiven Spielstruktur, Taktik, Spielweise…usw. usf. Dazu ist Kauczinski geholt worden, ja, um genau die Probleme u. Defizite, die sich bis zu seinem Einstieg unter Glöckner mit dem nicht schlechten vorhandenen(!!!) Spielerpersonal gezeigt haben, schrittweise bestmöglich zu beheben, die Mannschaft zu wachsendem Erfolg zu führen u. das bestmögliche bis vermeintlich maximale aus den Spielern u. der gesamten Mannschaft herauszuholen.
Ergebnis: Kauczinski hat in seiner längeren Zeit, die er bei uns Trainer ist, die dementsprechend erwartbare positive Gesamtentwicklung der Mannschaft, der sportlichen Leistungen u. Egebnisse absolut nicht erreicht u. die Erwartungen, nicht nur unbedingt gleich die größten wie den Aufstieg, sondern auch die durchschnittlichen Erwartungen, mit gutem, erfolgreichem Fußball weit oben mitzumischen, nicht erreicht. Kauczinski ist für mich daher leider bis jetzt bei 60 gescheitert! Es kann vielleicht noch eine Erfolgsgeschichte mit ihm in die nächste Sauson hinein u. über die gesamte nächste Saison werden, was ich ihm sehr wünsche. Aber ich glaube ehrlich gesagt nicht mehr daran.
Wo kommen wir denn hin, wenn jeder Trainer nur Erfolg haben kann, wenn ihm eine Extrawurst gebraten wird u. ihm sein erträumter kompletter Wunschkader serviert wird??? Geht bei den meisten Vereinen wie auch bei uns ja eh kaum bis garnicht, da das nötige Geld dafür fehlt.
Es kann doch nicht angehen u. nicht richtig sein, dass ein neuer Trainer einsteigt u. hinterher, wenn der Erfolg nicht kommt, gesagt wird u. solche angeblichen “Gründe” angeführt werden wie: dass der Kader nicht ausreichend gut genug sei…dass der Kader falsch zusamnengestellt u. zu unausgewogen(???) sei…o. dass das nicht der Kader sei, den sich der neue Trainer zusammengestellt hat u. wünscht u. er daher quasi nix machen kann, wenn es auch unter ihm nicht so recht funktioniert…usw. usf. Sowas ist doch lächerlich. Das sind nicht nur für mich jämmerliche, inakzeptable Ausreden, Ausflüchte…u. Schutzbehauptungen, die z.B. bei vielen anderen Vereinen so nicht zu hören sind. Der Trainer muss halt mit dem vorhandenen Personal klarkommen u. versuchen, eine an der abschätzbaren Leistungsfähigkeit des Kaders orientierte gute, machbare u. bestmögliche Entwicklung zu schaffen, basta! Daran misst sich nunmal der Erfolg des Trainers. Und der ist halt bei Kauczinski, nicht nur aus meiner Sicht, nicht gut, Tendenz schlecht. Ich denke ehrlich gesagt nicht, dass wir mit ihm in der nächsten Saison großen Erfolg haben werden.
Also jetzt den Trainer komplett aus der Verantwortung zu nehmen, ist mir zu einfach. Aber für ein Fazit der Saison ist es noch zu früh. Es gibt noch fünf Pflichtspiele, danach wird Bilanz gezogen.
“Unter den gegebenen Umständen hat er” (Kauczinski) “punktemäßig das Optimum aus einem Kader herausgeholt, dem es grundlegend an Spielstruktur fehlt.”
Sorry, also das halte ich für total verfehlt!!! Kauczinski hat das Optimum aus dem Kader herausgeholt??? Ganz u. garnicht! …”aus einem Kader…dem es grundlegend an Spielstruktur fehlt”…, ja, aber warum? – Weil der Kader falsch zusammengestellt wurde? NEIN! Das ist nicht der Grund, dass wir immer noch so schlecht nach vorn im gesamten Offensivspiel spielen!
Wer ist denn für die Entwicklung der Spieler zu einem guten, spielstarken Team als feste Einheit mit einer guten, erfolgreichen Spielstruktur, Taktik, Spielweise…usw. verantwortlich, wenn nicht der Trainer??? Natürlich nicht schon nach 2…3…4 Spielen nach Übernahme als neuer Trainer, wenn es da noch schlecht läuft. Da kann es noch sehr unrund u. erfolglos laufen, denn Entwicklung braucht halt Zeit. Aber über die Zeit von ca. 8…10…12…15…Spielen muss dann klar ein positiver Entwicklungsweg mit wesentlichen effektiven Entwicklungsfortschritten in allen Bereichen erkennbar sein, wenn ein guter, fähiger Trainer es drauf hat u. es bei 60 auch kann. Kauczinski müsste es schon drauf haben, aber er kann es bei 60 bisher nicht bzw. nur ungenügend, die Spieler kontinuierlich zu einem gut zusammengeschweißten Team mit einer erfolgreichen Spielstruktur, Taktik, Spielweise…zu formen u. kontinuierlich so zu entwickeln, dass das Team zunehmend besser, stärker u. erfolgreicher wird. Die 5 Siege in Folge haben ja angedeutet, dass viiiel mehr im Kader steckt. Aber die Entwicklung unter Kauczinski ist nicht so verlaufen, dass wesentliche Defizite u. Probleme in der Offensive vom Mittelfeld bis in den Sturm bzw. in der gesamten Spielweise abgebaut u. weitgehend gelöst wurden, sondern dass diese eklatant weiter bestehen. Genau dafür ist Kauczinski als Trainer nach der längeren Zeit, die er nun schon bei uns ist, ganz klar verantwortlich, in der Pflicht u. in der Verantwortung u. nicht “der Kader ist falsch zusammengestellt” o. so, uch wenn es da offensichtlich auf einigen Positionen Schwachpunkte im Kader gibt, die aber andere Teams auch haben!!!
Ja den Trainer von jeder Verantwortung freizusprechen kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen, nach den teilweise fast schon spielerischen Offenbarungseiden. Es muss möglich sein, Profis über einen Zeitraum von ein paar Monaten etwas “beizubringen”, Spieler müssen nicht unbedingt selbst schnell sein, um das Spiel schnell zu machen 🙂
👍🤝Ja, mit guter Technik, relativ bis bestmöglich taktisch gutem, sicherem Kombinations-, Flanken-…u. Passspiel kann man, ohne dass sich Spieler kaputtrennen u. ohne Ende sprinten müssen, das Spiel schnell u. torgefährlich machen, wenn es der Trainer halt drauf hat, dass mit der Mannschaft kontinuierlich einzutrainieren, zu verbessern u. weiterzuentwickeln. Genau das vermisse ich leider schmerzlich bei Markus Kauczinski.
Du hast hast das ja schon mehrfach angedeutet, dass Du mit dem Trainer nicht so recht zufrieden bist und Deine Argumente sind ja auch nachvollziehbar dargebracht. Nur, was ist die Alternative? Schon wieder einen einen anderen Trainer holen? Kauczinskis Trainerlaufbahn liest sich nicht so schlecht und sein Auftreten u.a. in den PK ist, finde ich, souverän. Bis jetzt kam er jedenfalls mit der Münchner Medienlandschaft ganz gut zurecht; das ist bei 1860 ein durchaus wesentlicher Punkt. Bisher konnte er auch noch gar keinen Einfluss auf den Kader nehmen (ich meine hier nicht die Spieltagsaufstellungen) und die Verletzungen hat er ebenfalls als Problem erkannt, das man angehen will (harter Boden des Trainingsplatzes, etc.).
Wenn es so weitergeht bis Saisonende, muss ich ganz ehrlich sagen, lieber Siggi, dass ich es lieber mit einem neuen, jüngeren Trainer versuchen würde, der auch mehr Power mitbringt, anstatt es wieder wie bisher schon zuoft mit einem bisher nicht sehr erfolgreichen Trainer in die nächste Saison hinein zu versuchen u. zu hoffen, dass mit ihm noch Alles besser u. viiiel erfolgreicher wird. Das Risiko, dass es wieder schiefgeht, ist mir ehrlich gesagt zu groß. Aber, das kostet wieder zusätzlich Kohle, leider, die bei uns eh viiiel zu knapp ist…u. da wären wir wieder bei einem unserer Hauptprobleme…🤪🥴😉🤗
Was lässt Dich glauben, dass ein erneuter Trainerwechsel diesmal den erhofften Erfolg bringen würde, obwohl das bisher auch nie geklappt hat – vielleicht mit Ausnahme von Köllner, bis er mit dem Schwurbeln angefangen hat? Und selbst mit Köllner sind wir nicht über den 4. Platz hinausgekommen. Der einzige Trainer mit dem 1860 in den letzten Jahrzehnten ähnlich erfolgreich war ist Reiner Maurer, der seit Januar 2026 als Co-Trainer der chinesischen Fußball-Nationalmannschaft tätig ist.
Edit: “Das Risiko, dass es wieder schiefgeht, ist mir ehrlich gesagt zu groß.”
Das wäre meines Erachtens mit einem Neuen noch viel größer :-).
Nee, das Risiko mit einem neuen, guten u. fähigen Trainer einen entwicklungs-, leistungs- u. erfolgsmäßig ziemlich unterdurchschnittlichen Trainer, der in letzter Zeit eher schlechte Leistungen u. Ergebnisse geliefert hat u. in einem Negativtrend ist, zu ersetzen u. so mit einem neuen Trainer in die neue Saison zu starren halte ich für viel sinnvoller, das Risiko auf Misserfolg geringer u. die Chancen auf Besserung u. Erfolg viel größer, als mit dem erfolglosen alten Trainer weiterzuwurschteln wie bisher. Klar, kann natürlich auch mit einem neuen Trainer schiefgehen. Aber das Risiko, dass es wieder schiefgeht halte ich mit Kauczinski erstmal für viel größer.
Sorry, hier mein Kommentar etwas korrigiert nochmal neu, da ich mich textlich zuerst etwas verheddert habe u. die Korrekturzeit abgelaufen war😉🤪:
Nee, einen entwicklungs-, leistungs- u. erfolgsmäßig ziemlich unterdurchschnittlichen Trainer, der in letzter Zeit eher schlechte Leistungen u. Ergebnisse geliefert hat u. sich in einem Negativtrend befindet, durch einen neuen, guten u. fähigen Trainer zu ersetzen u. mit dem neuen Trainer in die neue Saison zu starten, halte ich für viel sinnvoller, das Risiko auf Misserfolg viel geringer u. die Chancen auf Besserung u. Erfolg viel größer, als mit dem erfolglosen alten Trainer Markus Kauczinski weiterzuwurschteln wie bisher. Klar, kann natürlich auch mit einem neuen Trainer schiefgehen. Aber das Risko, dass es wieder schiefgeht, halte ich mit Kauczinski erstmal für viel größer.
Danke, da hat einer (Benedikt) genau hingeschaut und die Problemzonen erkannt
Danke Benedikt Niedergünzel meine Worte 👍Der Kader wurde falsch zusammen gestellt und genau auf ein System ausgerichtet das die Mannschaft nicht spielen kann .
Ja Anspruch ( unsererseits) und Wirklichkeit ( Gegebenheiten mit HAM-kgaA-Überschuldung, Talentescouting und Einschätzung Leistungsstärken/Potential Kaderplanung) gehen weit auseinander.
Bleibt die Frage nach einem konkreten Lösungsansatz und schnellerer Verbesserung im sportlichen Bereich. Ohne Moos ist nix los und sollte das Kaderbudget erhöht werden können, muss die sportl. Leitung jetzt mal Best Working liefern, denn daran werden wir sie ja wieder messen.
GF Werner musste gehen, davor Pfeifer und Gorenzel und die vielen Trainer nach Köllner…nix wurde wirklich besser!
Den besten Trainer aus dem eigenen Stall haben wir nach Dortmund ziehen lassen und Trainertalente wie Hürzeler oder Strobl aus München nicht erkannt oder erkennen wollen.
Leider bin ich inzwischen der Überzeugung, dass unserem Profibereich einschließlich Nachwuchsscouting nur eine komplette Neubelebung vorwärts bringen wird raus aus diesem Mittelmaß und permanenter Erfolglosigkeit. Dafür braucht es wohl neue Investoren und den endgültigen Abschied von HAM aus Giesing und dann auch fähige neue Leute in der sportlichen Verantwortung mit dem nötigen Quentchen Glück.
Für das ewige Thema Stadionumbau als Voraussetzung für künftige Löwenerfolge als wirtschaftliche Basis warte ich noch bis zur MV auf die angekündigten Fakten und Ergebnisse der Planungsgruppe um das neue Präsidium samt VR als unsere gewählten Vereinsverantwortliche. Stichwort Liefern!
Volle Zustimmung.
Hoffentlich wird endlich mal mehr mit dem Pfund NLZ gewuchert.
Und ein weiterer Punkt kommt bei einer Kaderverjüngung noch dazu: bei den überschaubaren Finanzen ist die Generierung von Transfererlösen Pflicht. Dazu bietet der Einsatz von jungen NLZ Spielern eine ordentliche Entlohnung über die Jugendprämien.
Und schlechter angestellt als die anderen haben sich die Herren Dulic, Fassmann, Althaus und Dordan auch nicht.
Bin kein Fan davon alles an eine Person zu hängen. Zumal ich finde manche Argumentationen kommen auch nicht zu tragen..
Das System 3-5-2/3-4-2-1 hat schon einige male bei anderen funktioniert (Dresden, Bielefeld, Cottbus, Duisburg) und hat sich eigentlich in der gesamten Liga etabliert. Allerdings bei uns nicht.
Dafür sehe ich aber nicht Werner in der Schuld, denn die Spieler dafür hätten wir gehabt. Was in dem Artikel aber mit keinem Wort erwähnt ist ist einfach die Verletzungsmisere im gesamten Kader. Wäre ein Jakob, Deniz, Verlaat, Niederlechner, Pfeifer, Schröter und wie sie alle heißen. nicht durchgehend verletzt gewesen glaube ich würden wir ganz woanders stehen. Eine Nachbesetzung im Winter wäre notwendig und möglich gewesen. Aber man hat sich ja dagegen entschieden.
Was man Werner vorwerfen kann, ist die Wahl des Trainers zum System.. Glöckner hat zuvor immer auf Viererkette gesetzt und sollte nun ein anderes System spielen.
Ich glaube unsere Mannschaft wird nächstes Jahr mit Fassmann, Dulic (wenn er bleibt) und Althaus in der Startelf geschmückt sein. Aber wenn wir wirklich hoch wollen dann sollte man dringend im Mittelfeld (außen wie innen/offensiv wie defensiv) Verstärkung holen und was mit das wichtigste ist: Haugen davon zu überreden zu bleiben. Bin gespannt was Paula im Petto hat.
Die Ausrichtung im NLZ sehe ich ab Mai wieder auf dem Stand von vor übereinem Jahr. Also weder verbesserung noch verschlechterung. Nur leider ein Jahr ohne Entwicklung. Bin auch hier gespannt wie man mit den Top-Spielern aus der U21 umgeht. Glaube kaum die werden alle hochgezogen.
Ist es angebracht Markus Kauczinski komplett aus der Verantwortung für die teilweise desaloten Spiele zu nehmen?
Immer wieder wird moniert, dass die Außenbahnspieler die Sturmspitzen nicht mit genauen Flanken bedienen. Zudem wird kritisiert, dass die Standards (ohne Elfmeter) nicht zu Torerfolgen führen.
Kann das nicht auch wärend der Saison gezielt trainiert werden, ohne dass die Regeneration vernachlässigt wird?
Mir klingen noch die Worte Vollands bei MagentaSport nach dem Spiel im Ohr. Der war dermaßen frustriert, das kann man kaum beschreiben. Da ging es nicht um den Trainer, sondern um die Mentalität der Mitspieler und darum, dass sich keiner anbieten und den Ball haben wollen würde. Wenn er selbst den Ball hatte, waren sofort 3(!) Gegenspieler bei ihm; ähnlich auch bei Jakobsen. Umgekehrt waren die Unseren fast grundsätzlich zu weit weg vom Gegner, der schon seit mehreren Spieltagen ab der Mittellinie freie Bahn bis zum 16er hat. In der 2. HZ des letzten Spiels war es ja dann ein bisserl besser. Das liegt schon an der Bereitschaft der Spieler, was da auf dem Platz passiert.
Ja, ein Danhof z. B. spielt seinen Part mal ordentlich, mal weniger runter, ein Rittmüller weicht dem Spiel mehr aus als das er sich versucht einzubringen, Steinkötter hat mehr Probleme den Ball unter Kontrolle zu bringen statt mit ihm (dem Ball) Schnelligkeit und Spiel zu koordinieren….. Zum Thema Haugen, die suchenden Zweitligisten (Störche/ Dünamo, etc.)können ruhig abwarten bis raus ist, daß Hasi nichts oder zu wenig rüber bringt, und unseren Löwen finanziell das Wasser nahe zum ertrinken steht und ihn dann für schlappe 100-150 T verpflichten, statt 500 t oder mehr
Mir kommt es mittlerweile so vor, dass sich im Laufe der Jahre eine Art Phlegmatischleier über die Mannschaft legt und langsam ausbreitet. Und der befällt so gut wie alle Spieler.
Jetzt Klartext. Wenn ich zum Teil die Spieler der Mannschaften über uns sehe (auch zum Teil von unteren), dann gibt es da nicht wenige, die 90 Minuten mit den „Messer zwischen den Zähnen“ den Platz und den Gegenspieler beackern.
Bei uns ist da wenig zu sehen. Viel zu wenig Aggressivität und zu viel „nimm ihn du ich hab ihn sicher“. Da wird ein bisschen abgewunken, Alibiläufe und resignierendes Abwinken nach Fehlern nehmen auffallend zu. Klar ist Saisonende, der ein oder andere Spieler sieht sich nach was Neuem um, möchte sich nicht mehr verletzen. Aber..mir fehlt z.B. diese Aggressivität auf dem Spielfeld seit Beginn. Volland machts doch vor..schließen sich – aus welchen Gründen auch immer – zu wenige Mitspieler an.
So genug gejammert. Nächste Saison kommt der Knallerkader (nicht von den Namen – nur vom Können), DFB-Pokal marschieren wir von Runde zu Runde und aufsteigen derma a.
Basta!
Der Weg ins internationale Geschäft führt für 1860 über den Gewinn des Pokals!
Viele (inkl. meiner Wenigkeit) haben sich zumindest leicht blenden lassen. Nichtsdestotrotz könnte gerade aus den verbleibenden fünf Pflichtspielen ein fruchtbares Fundament für die kommende Spielzeit entstehen.
Wichtig wäre es gewisse Spieler teils ablösefrei ziehen zu lassen und durchaus konsequent auf die aufkommenden Nachwuchstalente um Althaus und Fassmann in Kombi mit den erfahrenen Haudegen Volland, Dähne und Haugen zu setzen.
Jacobsen und Verlaat muss man m. M. n. nicht verlängern. Jacobsen ist ein stetiger Bremsklotz im Offensivspiel und fällt außer seiner bis Regensburg verlässlichen Elfmeterqualität kaum positiv auf. Allein sein Stellungspiel in der Defensive spricht Bände. Verlaat ist einfach zu verletzungsanfällig. Er hatte in all seinen Saisonen längere Verletzungsepisoden und es ist einfach nicht förderlich, wenn der Kapitän immer wieder lange ausfällt.
Mein Traumkader für kommendes Jahr ist folgender:
TW: Dähne, Bachmann, Vollath
LV: Pfeifer, Jakob
IV: Reinthaler, Voet, (Schifferl), Dulic, Fassmann,
RV: Rittmüller, (Danhof)
ZM: Althaus, Dordan, Maier, Christiansen, Husic, Deniz, Volland
LM: X, Erdogan, (Phillipp)
RM: X, , (Wolfram), Steinkötter
ST: Hobsch, Haugen, Niederlechner, Klose
System: auf jeden Fall 4er-Kette. 4-2-3-1, 4-1-4-1 oder 4-4-2 kommen mir da in den Sinn.
Größte Baustellen wären demnach RV, LM & RM.
Ob man mit den in Klammern genannten Spielern verlängert, muss individuell und v.a. mit Blick auf das Kaderbudget entschieden werden. In jedem Fall sollten das das stark leistungsbezogene Verträge sein.
Von meinen Träumen ist das weit weg!
Verlaat nicht verlängern?
Verlaat ist einer der wenigen die Mentalität zeigen, wenn es drauf ankommt.
Da wir außer Volland keine richtigen Kämpfer haben ist ein Verlaat im Kader Gold wert.
Bei mir hätte Verlaat immer einen Platz in der Innenverteidigung, wenn er fit ist.
„Wenn er fit ist „. Ist er leider nicht seit September vergangenen Jahres. Und auch letzte Saison war er lange weg. Fußballerisch gesehen ist er ein guter Spieler für die dritte Liga, aber durch seine teilweise vogelwilden Ausflüge nach vorne auch gerne mal ein Sicherheitsrisiko. Da gefällt mir ein Reinthaler besser auf der Position. An der Abwehr liegt es nicht, dass es auch heuer wieder scheitert. Wie schon hier 1000x geschrieben, von etlichen Usern, ohne offensives Mittelfeld ist es fast unmöglich dauerhaft zu punkten.
Offensives Mittelfeld und Schienenspieler. Die IV stellt tatsächlich keinerlei Probleme dar (außer zu wenig Tore nach Standards und ungenaues Aufbauspiel – aber das lässt sich trainieren, da braucht es kein neues Personal). Das Mittelfeld muss qualitativ umgekrempelt werden.
In diesem Fall geht es mir nicht um Sicherheit im Aufbauspiel, da habe andere auch nicht immer funktioniert.
Verlaat war stehst ein Leader, einer der auch mal laut wurde, wenn nötig.
Und was seine Qualitäten betrifft, ich fand sie immer überdurchschnittlich für die 3.Liga und für 1860 sowieso.
Und zuviele Innenverteidiger haben wir nach meiner Meinung nicht.
Stimmt, wenn er komplett fit ist und mal über 20 Spiele voll einsatzfähig bleiben könnte. Voet sehe ich auch oft kritischer.
Bloß nicht. Dann käme aus dem Mittelfeld wieder überhaupt nichts.
Verlaat hatte eine schwere Verletzung plus Folgeverletzung, dafür kann er nix.
Er wird auch wieder gesund werden, hoffe ich!
Traum?
alle in Klammern darf man getrost verabschieden dazu auch Jacobsen, Verlaat sowie Christiansen. Es braucht schon 4-5 echte Verstärkungen mit Geschwindigkeit und Flanken/Assist-Qualitäten.
+ Technik.
Der genannte Kader wäre ein Traum – ein Alptraum…
Sehe es genauso! Die Wurzel des Übels war die Kader- Zusammenstellung bzw. die Entscheidung im Sommer, auf das 352 zu gehen. Da man außer Schrötter (viel verletzt) und Maxi Wolfram keine Flügelspieler hat, ist man in dem System, welches nicht funktioniert, mehr oder weniger gefangen. Wichtig ist jetzt, dass man ehrlich zu sich selbst ist und im Sommer wieder auf ein 4231, 4411 oder Ähnliches geht.
Naja, Pfeifer und Jakob (links) bzw. auch Danhof (rechts) entsprechen dem Profil schon und sogar mehr als Wolfram, der die erforderlichen Defensivaufgaben nicht ausreichend erfüllen kann.
Aber gerade rechts fehlt es schon extrem an Tempo – und das ist im 3-5-2 Gift!
Hi Stefan, da hast du schon Recht, die beiden sind aber eher Verteidiger vom Profil her und bringen offensiv kaum Input. Zumal es bei uns die meiste Zeit (leider) eher eine 5er-Kette, statt einer 3er-Kette war. Eine Umstellung auf Viererkette ist unausweichlich im Sommer. Gerade ein Pfeifer hätte bestimmt noch mehr Schwung, mit einem Partner auf seiner Seite. Doppelpass, Hinterlaufen usw.
Ich glaube, dass Pfeifer und Jakob tatsächlich gar nicht verkehrt wären als AV. Aber nicht als Schienenspieler.
Man braucht definitiv neue Flügelspieler und zentrale Mittelfeldspieler. Dann Haugen halten und auf der RB Position was machen. Ansonsten ist der Kader nicht verkehrt..