Am Vorabend des vorletzten Heimspiels der Profis in dieser Drittligasaison gegen den SSV Ulm bewegen sich die Amas das TSV 1860 quasi in der entgegengesetzten Richtung, wie die Spatzen und treten am Freitag Abend um 18.60 Uhr im Sportpark Landsberg zum Spitzenspiel der Bayernliga Süd bei ihrem schärfsten Verfolger an. Nachdem danach dann nur noch vier Partien in der Bayernliga Süd zu absolvieren sind (u.a. das Nachholspiel in Gundelfingen in der übernächsten Woche), könnte am Freitag Abend bereits eine Vorentscheidung im Kampf um den Meistertitel fallen. Und welcher Löwenfan möchte sich so ein Ereignis entgehen lassen?

Aktuelle Situation

Die Resultate des vergangenen Wochenendes haben an der Lage an der Tabellenspitze nichts geändert. Während die kleinen Löwen am Freitag Abend den Tabellendritten Kirchanschöring mit einem 5:0 deklassierten, den sechsten Sieg in Serie einfuhren und aus den letzten vier Partien damit das beeindruckende Torverhältnis von 18:0 aufweisen, gab sich auch der TSV Landsberg keine Blöße und siegte in Ismaning mit 3:0. Wie in der Woche zuvor erzielten die Lechstädter drei Treffer und blieben ohne Gegentor, nachdem sie in den Wochen zuvor ein wenig geschwächelt hatten und dreimal hintereinander nicht über ein Unentschieden hinaus gekommen waren. So haben die Amas in der Tabelle nun weiterhin drei Punkte Vorsprung gegenüber dem schärfsten Verfolger, ein um 13 Tore besseres Torverhältnis (wobei in der Bayernliga bei Punktgleichheit zunächst das direkte Duell herangezogen wird) und sogar noch ein Spiel mehr zu absolvieren. Für Landsberg ist die Partie also im Prinzip die letzte Chance, nochmal einen Angriff auf die Tabellenspitze zu starten. Nur ein Sieg hilft da weiter. Umgekehrt will das Team von Alper Kayabunar aber sicherlich die bestechende Form der letzten Wochen bestätigen und mit einem eigenen Sieg eine Vorentscheidung in der Meisterfrage herbeiführen.

Bilanz zwischen Landsberg und den Amas

Zeit dafür wäre mal wieder: Der letzte Sieg der kleinen Löwen am Lech liegt schon ziemlich genau vier Jahre zurück. Danach gab es in drei Duellen dort nichts mehr für die Amas zu holen. Die ersten sechs Aufeinandertreffen zwischen dem TSV Landsberg und den Amas in der Bayernliga Süd seit 2017 endeten hingegen in schöner Regelmäßigkeit mit einem Auswärtssieg für die Löwen und einem Unentschieden in München bzw. Gilching. Insgesamt musste 1860 in diesem Duell in zwölf Partien bislang vier Niederlagen hinnehmen (drei davon auswärts), dreimal teilte man sich die Punkte und fünfmal siegten die Junglöwen.

Das Hinspiel im Oktober

Das Hinspiel in der laufenden Saison endete am Freitag, den 10. Oktober mit einem 2:0 für 1860. Emre Erdogan und Noah Klose erzielten jeweils gut eine Viertelstunde nach Beginn bzw. vor dem Abpfiff die Tore, die jeweils vom Torschützen des anderen Treffers vorbereitet wurden. Für Trainer Kayabunar bedeutete dieses Spitzenspiel die Rückkehr nach seinem Interimseinsatz an der Seitenlinie der Profis in der 3. Liga.

Auf nach Landsberg!

Gut sechzig Kilometer beträgt die Entfernung zwischen München-Giesing und dem Ort des Geschehens am Freitag Abend. Insbesondere nach den jüngsten Leistungen der Amas können wir den Ausflug nach Landsberg nur jedem Löwenfan wärmstens ans Herz legen. Und die Burschen haben es sich wirklich verdient, dass ihnen viel Aufmerksam zuteil wird! An dieser Stelle können wir schon verraten, dass auch die sechzger.de-Redaktion dort vertreten sein wird und ein Redakteur das Spiel anschließend – nach einer leider unvermeidlichen Pause endlich einmal wieder! – mit dem Coach besprechen wird. Zu finden ist das Interview dann kurz danach auf unserem Youtube-Kanal.

 

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Chemieloewe

…da hat man als Sechzger noch Freude am Fußball, an unseren AmaLions, einschließlich Nachwuchs, ganz im Gegenteil zu unseren Grottenprofis in der 3. Liga!😉🤓