Zum dritten Mal in der laufenden Saison präsentierten sich die Drittligaprofis des TSV 1860 heute Nachmittag im Rahmen der vom Hauptsponsor Die Bayerische initiierten Regio-Tour ihren Fans in einem etwas Abseits der Landeshauptstadt gelegenen Flecken Bayerns. Anders als jeweils zum Abschluss der Länderspielpausen im Oktober und November letzten Jahres, als man zunächst beim FC Amberg (11:1 für 1860) und dann beim 1. FC Passau (14:2) gastierte, zeigten sich die Löwen – bei freiem Eintritt für alle Zuschauer – heute leider weit weniger spiel- und trefffreudig. Sechzig siegte im Isar-Wald-Stadion des FC Dingolfing aus der Landesliga Mitte nur knapp mit 2:1.
Günstiger Spieltermin zur Ferienzeit
Angesichts der derzeit in Bayern laufenden Osterferien konnte sich auch der eine oder andere interessierte Schüler mit etwas räumlicher Entfernung zum Ort des Geschehens unters Volk mischen. Beim Auftritt in Passau Mitte November hatte die Anstoßzeit nachmittags um zwei noch für etwas Irritation gesorgt – dennoch waren damals mindestens 1.860 Zuschauer vor Ort. Heute um halb vier kamen 2.350 Zuschauer nach Dingolfing.
Regio-Tour nach Spiel in Regensburg
Wie beim letzten Auftritt der Löwen auf ihrer Regio-Tour durch den Freistaat folgte der Testkick auf eine Partie bei Jahn Regensburg. Allerdings diesmal natürlich unter gänzlich anderen Voraussetzungen. War im November noch die absolut ernüchternde 0:4-Pleite in der Liga zu beklagen gewesen, blickt die Löwengemeinde aktuell auf einen Sieg beim Jahn im Halbfinale des Totopokals zurück.
Dingolfing mit dem besseren Start
Löwentrainer Markus Kauczinski verzichtete bei diesem Testspiel, das die Vorbereitung auf die Heimpartie gegen Waldhof Mannheim sicher ein wenig durchkreuzte, auf Thomas Dähne, Philipp Maier, Kevin Volland, Justin Steinkötter und Sigurd Haugen, die in Dingolfing nicht im Kader standen. Stattdessen setzte der Löwendompteur zu Beginn auf folgende Elf: Bachmann – Faßmann, Schifferl, Fuchs – Schröter, Althaus, Dordan, Pfeifer – Wolfram, Philipp – Hobsch
Zähe erste Halbzeit
Leider wussten die aufgebotene Elf aber nicht wirklich zu überzeugen und der Landesligist hielt die Offensivbemühungen der Löwen erfolgreich vom eigenen Tor weg. Nach einer knappen Viertelstunde gingen die Hausherren – nach einem Zusammenprall von Finn Fuchs und Torwart Bachmann – sogar ihrerseits selbst in Führung. Eine überraschende Führung, die Dingolfing bis in die Halbzeitpause mitnehmen konnte. Verkehrte Welt in Niederbayern!
Am Ende ein knapper Sieg
Nach der Pause wechselten die Löwen fast komplett durch. Unter anderem kamen Florian Niederlechner, Xaver Kiefersauer und Marvin Rittmüller aufs Feld. Bis zum Ausgleich dauerte es aber noch eine Weile, nämlich bis zur 60. Minute. Marvin Rittmüller fasste sich ein Herz und traf mit einem sehenswerten Schuss aus der Distanz zum 1:1. Knapp zwanzig Minuten später konnte der inzwischen auch ins Spiel gekommene Tim Danhof einen Abpraller nach einem Schuss des schon zur Pause eingewechselten Clemens Lippmann verwerten und die Löwen zumindest auf die Siegesstraße führen.
Am Samstag wartet der Waldhof
Mehr passierte nicht mehr. Anders als bei den bisherigen Spielen der Regio-Tour konnte 1860 keinen Kantersieg landen. Als Frustbewältigung musste die Partie diesmal aber auch nicht herhalten, hatte man in den letzten Wochen doch durchaus zufriedenstellende Ergebnisse eingefahren. Welche Erkenntnisse Markus Kauczinski aus diesem Test gegen einen Sechstligisten im Hinblick auf die kommenden Spiele und insbesondere den Vergleich mit Waldhof Mannheim am nächsten Samstag auf Giesings Höhen (14.00 Uhr im sechzger.de-Liveticker) ziehen kann, bleibt zunächst noch sein ganz persönliches Geheimnis.











