Seit 43 Tagen ist Gernot Mang Präsident des TSV München von 1860 e.V. Mit überwältigender Mehrheit wurde er auf der Mitgliederversammlung im Zenith Anfang Juli in das Amt gewählt. Gestern Abend strahlte der BR in seiner Sendung Blickpunkt Sport ein knapp achtminütiges Interview mit dem Oberlöwen aus. Darin äußert sich Mang im Gespräch mit Bernd Schmelzer unter anderem über seinen Start im Präsidentenamt und natürlich auch über die wichtige Stadionfrage.
Klaren Plan haben – und diesen umsetzen
Mit der in Bezug auf den Profifußball bei 1860 – angesichts des Größenwahns vergangener Zeiten (speziell am Ende der Ära Wildmoser rund um die Jahrtausendwende) – durchaus gebotenen Demut beginnt das Gespräch. In der achten Saison in der 3. Liga, in der sich die Löwen derzeit befinden, dürfe man nicht “von irgendwas” träumen. Nötig sei es viel mehr, “einen Schritt nach dem anderen” zu gehen, dabei aber einen “klaren Plan zu haben”, wohin man wolle. “Und diesen Plan dann sukzessive umzusetzen.” Darum ginge es, so Mang.
Sportler Mang mit einer sportlichen Metapher
Eine metaphorische Vorlage von Bernd Schmelzer nimmt der Oberlöwe dankbar auf und so vergleicht der Triathlet Gernot Mang die Herausforderungen, die vor dem gesamten Präsidium liegen, mit einer seiner sporlich aktiv betriebenen Disziplinen:
Ich glaube, Triathlon passt perfekt. Also, auf’m Rad’l sam’ma noch ned! Wir sind am Schwimmen (lacht). Wir wurden ja wirklich ins kalte Wasser gestoßen. Wir schwimmen jetzt und schauen, dass wir jetzt dann Land gewinnen und dann auf’s Rad’l steigen und Fahrt aufnehmen.
Sechzgerstadion auf 25.000 Zuschauer ausbauen…
Die Stadionfrage, die den meisten Löwenfans – neben dem aktuellen sportlichen Geschehen – das meiste Kopfzerbrechen bereitet, nimmt im BR-Gespräch natürlich auch den gebotenen Raum ein. Erneut betont Mang, dass für ihn der Standort Giesing mit einem ausgebauten und modernen Sechzgerstadion als Spielstätte der Löwenprofis alternativlos ist:
Wir vom Präsidium stehen ganz klar für den Ausbau für das Grünwalder Stadion. Weil das Grünwalder Stadion ist ja unsere Heimat, die DNA des Vereins. (…) Und darum sind wir in einem wirklich sehr sehr guten und konstruktiven Austausch mit der Stadt München. Wir wollen in den nächsten sechs Monaten eine Lösung haben. (…) Unser Ziel ist es, die Kapazität auf 25.000 zu erhöhen, um hier wirklich wirtschaftlich – auch in anderen Ligen – erfolgreich zu sein.
Zu den Chancen, die die Austragung Olympischer Spiele in München sowohl für die Stadt selbst, aber auch für die Stadionfrage beim TSV 1860 bietet, hatten wir gestern Nachmittag einen Gast-Kommentar auf sechzger.de, den wir all jenen, die ihn noch nicht gelesen haben, als interessanten Diskussionsbeitrag gerne nochmal ans Herz legen.
…aufgrund neuer Aspekte nicht unrealistisch
Gefragt nach der tatsächlichen Realisierbarkeit der Stadionpläne, führt Mang die Verschiebung von “ein paar Parametern” innerhalb der letzten Monate an. Er nennt eine (mögliche) Bewerbung der Stadt München für die Olympischen Spiele und das Sechzgerstadion als Austragungsort für den olympischen Rugby-Wettbewerb. Aber auch die sogenannte “Sportmilliarde” des Bundes (nähere Infos dazu hier), die zur Förderung von Sportstätten verwendet werden soll, spielt für Mang eine Rolle.
Ich glaub, man muss jetzt schauen: Was liegt auf dem Tisch, was ist möglich? Und von da aus sollten wir dann die nächsten Schritte machen.
Nächsten Sonntag Christian Werner in Blickpunkt Sport
Übrigens: Kommenden Sonntag (24.08., 21:45 Uhr, BR) ist 1860-Geschäftsführer Dr. Christian Werner zu Gast im Studio von Blickpunkt Sport und beantwortet dann die Fragen von Moderatorin Julia Scharf.











München is schon wahnhaft zu denken dass irgendeine Chance auf eine zweite Olympia besteht. Die Stadt ist in sovielen Aspekten I’m Vergleich mit anderen Städten in der selben Größe absolut hängengeblieben
Die Frage ist doch: Hat Gernot Mang eine klaren Plan? Und wie sieht der aus?
Was gerne ignoriert wird, ist die Gefahr bei einem grösseren Umbau den Bestandschutz für das Grünwalder zu verlieren. Durchaus realistisch, das dann nach neuem Baurecht geplant werden muss.
Und dann würde es ganz schlecht ausschauen mit dem Profifußball Mitten in Giesing.
Das Gutachten der Stadt mit den 18000 Zuschauern ist die risikoarme Variante, Bestandschutz garantiert.
Mehr Zuschauer, mehr Risiko den Bestandschutz zu verlieren. Ich kann mir gut vorstellen, der einen oder andere Anwohner sitzt schon in den Startlöchern, da ist ein jahrelanger Rechtsstreit vorprogrammiert.
man sollte die Debatte differenzieren: Ein moderner Ausbau könnte den Anwohnern am Ende sogar Vorteile bringen. Durch vollständige Überdachung und geschlossene Ecken ließe sich die Lärmbelastung im Viertel deutlich senken, im Vergleich zum jetzigen offenen Zustand. Auch bei der Sicherheit und Fluchtwegen wäre ein zeitgemäßer Ausbau ein Fortschritt.
Die oft angeführten Stellplätze sind im urbanen Kontext kein wirkliches Thema – das Grünwalder ist besser mit ÖPNV erschlossen als fast jedes andere Stadion in Deutschland. Zudem gibt es mit der Sportstättenförderung („Sportmilliarde“) aktuell eine einmalige Chance, eine Sanierung finanziell abzufedern.
Das Risiko von Rechtsstreitigkeiten besteht immer, aber das lässt sich nicht durch Verzicht lösen. Im Gegenteil: Eine intelligente Modernisierung kann rechtlich belastbar und gleichzeitig anwohnerfreundlicher sein als der Status quo
Beim Thema “Stellplätze” geht es nicht um Parkplätze für die Fans, die können sicherlich sehr gut mit dem ÖPNV (oder den Reisebussen) dort hin kommen.
Es geht um Stellflächen für die Medien und einen Ü-Wagen stellt Du nicht so einfach irgendwo bei der U-Bahn ab und verkabelst bis ins Stadion. Und je höher die Liga, desto größer die Anzahl dieser Fahrzeuge und die Größe nimmt auch entsprechend zu. Also der Bedarf an Stellflächen ist zwingend notwendig, aber sicherlich lösbar.
Nein, es werden schon auch immer explizit Parkplätze gefordert.
Die Ü-Wagen Thematik wird immer unwichtiger, da die Wägen kleiner werden und man nicht mehr den Platz benötigt, wie er ursprünglich gefordert wurde. Außerdem könnte man das wohl auch über den Candidplatz lösen.
Du scheinst ja ein Medienprofi zu sein und Dich sehr gut auszukennen. Welche Fahrzeuggröße kommt denn in den drei Profiligen so üblicherweise zum Einsatz? Hast Du schon mal vom Candidplatz aus die komplette Verkabelung ins GWS durchgeplant?
Es gab wohl in den DFL-Auflagen tatsächlich Anforderungen an “Stellplätze für Übertragungswagen in direkter Stadionperipherie”, die zum damaligen Zeitpunkt (2018?) am Sechzgerstadion nicht realisierbar waren.
Im Zuge der technischen Entwicklung (kleinere Übertragungswägen, mehr kabellose Datenübergang) wurden diese Anforderungen meines Wissens nach aber mittlerweile rückgefahren, sodass das Sechzgerstadion auch unter Nutzung vom Candidplatz die Normen erfüllt.
ehem. Parkfläche am Candidplatz wurde wohl mittlerweile vom Stadion entkoppelt und soll bebaut werden.
Aktuell schwankt die Planung wohl zwischen Wohnbebauung und Beibehaltung der Fläche als Freizeitfläche, Basketballfeld Skate Park und Kindergarten.
Ich glaub eher nicht, dass die Stadt da jetzt alles wegräumt und absperrt für 18 mal Ü-Wägen im Jahr.
Stellflächen für Polizei und Rettungskräfte am Stadion.
Stellflächen für Übertragungswagen 1200(1.Liga) bzw 800m²(2.Liga) bei Bebauung oder Bäumen 1600(1.Liga) bzw 1200m²(2.Liga) mit festinstallierter Glasfaserverkabelung zwischen Stadion und Ü-Wagenstellplätzen.
Zusätzlich (im oder am Stadion in einem sicheren Bereich)
100-150 Parkplätze für VIP und Personal.
180(1.Liga) bzw 90(2.Liga) Parkplätze (im, am oder in Stadionnähe) für Medienschaffende.
Ich wollte hauptsächlich darstellen, das ein größerer Ausbau, mit einem grösseren Risiko für unseren TSV verbunden ist. Klar kann/sollte der Ausbau für die Anwohner auch Verbesserungen bringen.
Ich hatte Frau Dietl damals so verstanden, das wenn 1860 das Fass “deutlich mehr Zuschauerkapazität” für das Grünwalder aufmacht, dann trägt der Verein auch das Risiko, d.h. wenn es blöd läuft, gibt es dann gar keine Genehmigung mehr für den Profifußball.
Wenn ich mir so anschaue, was in den letzten Jahrzehnten an Verordnungen in Bezug auf Brandschutz, Baurecht usw. dazu kam, dann ist das Szenario aus meiner Sicht nicht unrealistisch.
Das ist eine korrekte Beschreibung der Problematik. Diese Gefahr würde nur dann verringert, wenn es einen klar artikulierten und starken interfraktionellen politischen Willen dafür gäbe. Und einen Oberbürgermeister, der entschlossen vorangeht und die Verwaltungsspitzen für das gemeinsame Ziel einnordet. Wie Hans-Jochen Vogel einst, als es um die Olympischen Spiele 1972 ging. Eine solche politische Persönlichkeit sehe ich aber weit und breit nicht. Dieter Reiter ist für mich ein Apparatschik, der sich auf peinliche Weise im fortgeschrittenen Alter an seinen Thron klammert. Visionen für München hatte Reiter nie und wird er auch jetzt nicht plötzlich entwickeln.
Nach der Machbarkeitsstudie von AS+P wird ein moderner Ausbau angestrebt. Da alle Tribünen überdacht und die Ecken weitgehend geschlossen werden, wird die Lärmbelästigung nachhaltig reduziert.
Ob durch weitere Maßnahmen ein mehr an Anwohnerfreundlichkeit erreicht wird, ist für die rechtliche Beurteilung gänzlich irrelevant. Wird die Zuschauerkapazität über 18.060 Plätze erhöht, geht der Bestandsschutz verloren. Dann bedarf es eines komplett neuen Baurechtsverfahrens mit ungewissen Ausgang. Zum Beispiel, dass nach jahrelangen Prozessen 1860 ohne Stadion dasteht. Dann bliebe als Alternative nur ein Neubau in Olching oder der Sportpark.
Eine der wesentlichen Eigenschaften der Ausrichtung von großen Sportveranstaltungen, egal wo sie stattfinden ist – und das kann man gut oder schlecht finden – dass manche bürokratischen Hürden plötzlich aufgrund des “Großen Ganzen” keine Rolle mehr spielen.
Dass die Bewerbung um die Olympischen Spiele an München vergeben wird, dürfte ebenso realistisch sein, wie Spiele von 60 in der CL auf Augenhöhe gegen die FCBs
Wenn du auch mal meine Beiträge lesen würdest statt nur deinen eigenen Senf abzugeben, dann wüsstest du, dass mir das sehr wohl bekannt ist.
https://sechzger.de/kommentar-olympia-im-gruenwalder-mut-zur-chance-statt-angst-vor-den-schattenseiten/#comment-110527
Viel Geschnatter, wenig gelegte Eier. Die immer gleichen Aussagen, inzwischen mit einer mehr als vagen Olympiaoption garniert, sind offensichtlich das Grundrepertoire der Stadiondiskussionsbauteile unseres Präsidenten. Das ist irgendwie überhaupt nichts Neues. Aber zumindest spricht er seit seiner Wahl von einem Zeitrahmen in dem anscheinend etwas geklärt werden soll. Dann schauen wir mal, ob bis dahin etwas passiert. Weil auch das haben wir inzwischen zur Genüge gehört.
Auch hier noch einmal:
Olympiabewerbung ja oder nein, für unseren TSV 1860 mit 27 000 Mitgliedern, Zehntausenden treuen Fans braucht es davon losgelöst endlich den beschlossenen Stadionumbau für jede Liga!
25 000 Kapazität wäre traumhaft und realisierbar ( wenn auch ungleich teuerer als die bereits genehmigten 77 Mio. des Stadtrats) und genau hier muss Verein mit KGaA und seiner geballten potenziellen Wählerschaft als Pfrund ansetzen und besser verhandeln als zuletzt.
Auch 1860 als Münchener Kulturgut und wieder aufstrebender Profiklub bedarf der Unterstützung durch die Stadt und schnell eine zeitliche Fixierung dazu. Eine großartige gemeinsame Chance mit der Stadt wäre ggf. auch die Nutzung des ab 2028 fertig sanierten Oly in der Bauphase des NEUEN SECHZGER sowie danach in einer 13+4 Lösung wie 1994/95.
Das neue Präsidium muss sich an Taten messen lassen. Die Stadtverantwortlichen von den Münchener Wählern.
Tut es also gemeinsam und schafft nun endlich Fakten.
was soll 13+4? Das ist von gestern.
Es ist m.E. nicht klug, einen vernünftigen Grünwalder-Ausbau zu sehr mit der Olympia-Bewerbung zu verknüpfen…
Selbst wenn München es überhaupt schafft sich zu bewerben (da wird noch ein Volksentscheid zu überstehen sein), ist ein Erfolg der Bewerbung alles andere als wahrscheinlich.
Man sollte also zumindest einen Plan B ohne Olympia im Hinterkopf haben.
Plan B hat doch Hasi….😉
Hat man das was man gehört immer schon gehört? Ja! Also nichts Neues….nur Olympia ist neu!
Mit was hat sich denn München beworben? Was sind die tatsächlichen Zahlen beim Sechzger….gewünschte 25000 oder tatsächliche 25000? Wer bewirbt sich denn bei Olympia? Die Stadt? Wenn ja wie umgehen die denn plötzlich die Studie?
Um auf eine Deiner Fragen zu antworten. Beim IOC bewirbt sich der DOSB (als NOC) als Land um die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele. Kern dieser Bewerbung ist ein Ausrichtungskonzept einer Region, oder Stadt. Neben München wird es drei weitere Bewerber beim DOSB geben, mit nur EINEM davon geht man in die offizielle Bewerbung beim IOC. Dort werden sich aber sicherlich noch weitere Nationen um die Ausrichtung bewerben.
Es stehen also noch mindesten 3 schwere Hürden bevor, Bürgerentscheid, DOSB-Entscheid und IOC-Entscheid. Auf diesem Weg könnte sich noch einiges am Konzept ändern.
Okay dann ging die Stadt mit 25 000 ins Rennen? Also wahrscheinlich
Wie kommst du auf die 25.000? Meines Wissens hat die Stadt keinerlei Kapazitäten für ein mögliches Rugbystadion genannt.
Ich dachte diesen Plan mal gelesen zu haben aber ich kann mich ja auch täuschen.
Zumindest kann sich der Verein jetzt mal klar dafür aussprechen. Ismaik hat seine Chance noch unter dem alten Präsidium bekommen. Er hat sie zum wiederholten Mal verpasst. Seine Vertreter haben nichts geliefert. Ismaik ist damit raus aus der Diskussion. Jetzt kann das neue Präsidium entschlossen handeln und muss auch keine Rücksicht mehr auf ihn nehmen.
Da ist wohl der Wunsch der Vater des Gedankens!
Der werte Hasan Ismaik hat mit seinem dilettantischen Vorgehen doch seine Rechte als Gesellschafter der TSV KGaA nicht eingebüßt. Weder mit dem Doppelabstieg, noch mit dem vergeigten Anteilsverkauf und auch nicht mit einem mißachteten Ultimatum. Wenn dem Geldgeber das Vorgehen des Vereinspräsidiums nicht gefällt, kann er sich jederzeit wieder in die Diskussionen einschalten.
Und wenn er nicht den Umbauplänen zustimmt, dann wird die LHM nur die Minimalsanierung vornehmen. Dann bleibt es bei 15.000 Zuschauerplätzen im GWS.
Ich bin überzeugt: Ismaik richtet den Fokus auf den Verkauf seiner Anteile.
Bevor ich für Olympische Spiele in München stimme, will ich von der Stadt eine klare Perspektive für das Grünwalder Straße aufgezeigt bekommen.
Sehr sympathisches Interview. Eine Erbpachtlösung mit einer Stadionbetreibergesellschaft wäre aber dann wahrscheinlich mit der “Sportmilliarde” nicht vereinbar, oder? Denke, da würden nur Kommunen oder gemeinnützige Vereine profitieren. Weiß das jemand?
Naja, noch hat München die Sportmilliarde nicht im Netz.
Es ist also überhaupt nichts auszuschließen.
Ich kann mir vorstellen, dass – wenn der politische Wille da ist – dann lassen sich viele kreative Lösungen erschaffen.
Dass wir hinsichtlich politischem Willen auf einem guten Weg sind, sehe ich durchaus. Zumindest vor dem Bürgerentscheid werden wir kein “Es geht hoid ned” mehr von der Stadt hören. Da liegts an uns, eher deutlich mehr raus zu holen.
Mit der Erbpacht/Erbbaurecht erwirbt der Erbpachtnehmer (Betreibergesellschaft) für einen fixierten Zeitraum das Recht das Grundstück zu nutzen und beispielsweise zu bebauen. Die Baukosten (für das GWS) hat der Erbpachtnehmer zu finanzieren. Natürlich könnte sich die LHM an der Betreibergesellschaft beteiligen, aber warum sollte sie durch solch eine Konstruktion ihre Rechte einschränken, wenn sie dennoch alles bezahlen muss und im Risiko bleibt?
Außerdem kann die Erbpachtlösung mit einer Investorenlösung für den Umbau des GWS ein erheblicher Nachteil für die TSV KGaA darstellen. Als 60 in die Regionalliga abgestürzt ist und während der Coronazeit hat die Stadt die Miete für das GWS erheblich reduziert. Ob bei einer freien Finanzierung durch Investoren diese ähnlich großzügig wären muss bezweifelt werden. Dann könnten sie der TSV KGaA massive Zugeständnisse abverlangen.
Wer hoch verschuldet ist (wie die TSV KGaA) sollte lieber in seinem günstigen Miethaus wohnen bleiben als sich eine unangemessen teuere Villa zu bauen.
Natürlich ist die Sportmilliarde nicht für Stadionprojekte für Profifussball, sondern für die Förderung des Breitenports durch Sanierung und Ausbau der Sportstätten in Kommunen und den Vereine, um das Angebot ausweiten zu können.