Im Rechtsstreit zwischen der HAM International Limited und dem TSV München von 1860 e.V. gerät die Argumentation der Investorenseite zunehmend unter Druck. Vertreten durch die Kanzlei Gauweiler & Sauter hatte HAM das Präsidium des e.V. aufgefordert, anzuerkennen, dass der Verein verpflichtet gewesen sei, den Profispielbetrieb weiterhin in der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA zu belassen. Für den Fall der Weigerung wurden erhebliche Schadensersatzforderungen in Aussicht gestellt. Doch inzwischen sprechen sowohl die sportrechtliche Entwicklung, neue Aussagen des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) als auch vertragsrechtliche Details aus der Vergangenheit gegen wesentliche Prämissen dieser Forderungen. Die Argumentation der HAM wackelt massiv.
Kein Spielrecht für die KGaA
Mit Urteil vom 8. Juli 2026 wies das Bundesgericht des DFB die Beschwerde der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA gegen die Nichtzulassung zur 3. Liga vollständig zurück. Damit stand rechtskräftig fest, dass die KGaA kein Spielrecht für die Saison 2026/27 erhielt. Die Behauptung, der e.V. habe der KGaA ein Spielrecht überlassen müssen, wirft deshalb zwangsläufig Fragen auf: Ein solches Spielrecht existierte nach der rechtskräftigen Entscheidung des DFB gerade nicht.
BFV-Präsident widerspricht der HAM-These
Noch deutlicher wird die Situation durch ein Interview mit dem Präsidenten des Bayerischen Fußball-Verbandes, Christoph Kern. Auf die Frage, ob der Neustart über den e.V. Voraussetzung für die Zulassung zur Regionalliga gewesen sei, antwortete er klar: „Im Ergebnis ja. Wäre der Spielbetrieb vollständig bei der KGaA geblieben, hätten wir einer Zulassung nicht zustimmen können.” Damit steht fest: Eine Regionalligazulassung der KGaA wäre nach Aussage des zuständigen Verbandes nicht möglich gewesen. Dies stellt die Argumentation der HAM zusätzlich infrage. Denn wenn die KGaA weder eine Zulassung zur 3. Liga noch zur Regionalliga erhalten hätte, stellt sich die Frage, welcher konkrete Schaden dem Investor durch das Verhalten des e.V. überhaupt entstanden sein soll.
Gesellschaftsrechtliche Zweifel
Zudem besteht nach herrschender Ansicht zahlreicher Experten des Gesellschaftsrechts für einen Kommanditisten wie den TSV München von 1860 e.V. ohnehin keine Nachschusspflicht in Form der Lizenzüberlassung.
Entfällt die Geschäftsgrundlage? KGaA bricht seit Jahren eigene Satzung
Wie ein aktueller Bericht der Süddeutschen Zeitung aufzeigt, gerät die Argumentation der Investorenseite bezüglich des Spielrechts noch an einer weiteren Front ins Wanken. Im Kern geht es um den Ausgliederungsplan aus dem Jahr 2002, als der Profifußball – und damit faktisch das Spielrecht – in die heutige, vorinsolvente KGaA ausgelagert wurde. Es ist nämlich hochgradig fraglich, ob der Stammverein überhaupt noch an die historischen Vereinbarungen gebunden ist, den Profispielbetrieb zwingend bei der KGaA zu belassen. Die KGaA hat sich bei der Ausgliederung im Gegenzug zur Übertragung der Rechte vertraglich dazu verpflichtet, den gesamten im e.V. verbleibenden Fußball zu finanzieren. In ihrer Satzung heißt es unter Paragraf 3 (“Gegenstand des Unternehmens”) unmissverständlich: “…die Aufrechterhaltung und Finanzierung des Amateur-Fußballbetriebs des TSV München von 1860 e.V.”.
Die Realität sieht jedoch anders aus: In der gesamten Ära Ismaik, also seit 2011, hat die KGaA dies noch nie getan. Nachdem die Gesellschaft nun vorinsolvent ist, dürfte ihr eine Finanzierung des e.V.-Fußballs künftig auch nicht mehr möglich sein. Juristisch könnte durch diese dauerhafte Nichterfüllung schlicht die Geschäftsgrundlage für den Ausgliederungsvertrag entfallen sein. Das würde bedeuten, dass die Basis für die Überlassung des Spielrechts hinfällig ist – was nebenbei bemerkt auch für die vertraglichen Einschränkungen rund um die Markenrechte und Löwenlogos gilt.
Schreiben nur eine Drohkulisse ohne Substanz?
Vor diesem Gesamhintergrund erscheint die im anwaltlichen Schreiben der HAM erhobene Forderung, der e.V. habe den Spielbetrieb zwingend in der KGaA belassen oder deren Finanzierung sicherstellen müssen, rechtlich faktisch ohne Grundlage.
Argumentation der HAM wackelt massiv
Der Fall zeigt eindrucksvoll, wie weit die Positionen der Parteien auseinanderliegen. Während HAM dem e.V. erhebliche Pflichtverletzungen vorwirft und Schadensersatzansprüche in Aussicht stellt, sprechen die inzwischen feststehenden sportrechtlichen Entscheidungen, die Aussagen des BFV-Präsidenten sowie der mutmaßliche Wegfall der Geschäftsgrundlage des Ausgliederungsvertrags eine völlig andere Sprache: Die KGaA hätte unabhängig vom Verhalten des e.V. ohnehin weder in der 3. Liga noch in der Regionalliga antreten können. Und der e.V. dürfte rechtlich längst nicht mehr an die KGaA gebunden sein.











A bisserl Off topic, aber ich gerade in Ismaiks Merch Shop geschaut (online):
Da werden T-SHIRTS mit der (korrekten) Aufschrift “Turn und Sportverein München von 1860” angeboten.
Eigentlich dachte ich, dass genau diese Bezeichnung dem e.V. gehört bzw er die Rechte hat?
Mir ist der Artikel vom Niedergünzel mal wieder viel zu einfältig.
Es gibt keinen Unterschied zu 2017, weshalb sollte es jetzt eine andere Rechtsgrundlage geben? Die juristische Bewertung ist also identisch wie damals…
Natürlich möchte ich HI loswerden, aber der e.V. hat ja alles mitgetragen was er gemacht hat und eben nicht mit 50+1 diese Entwicklungen blockiert. Im Gegenteil die wenigen 50+1 Entscheidungen waren absolute Eigentore, ich sage nur Verpflichtung und Kündigung von Mueller!!!
Genau deshalb, weil eben im e.V. auch nicht alles Gold ist was glänzt, bin ich noch recht skeptisch mit der positiven Entwicklung.
2017 wurde der Kooperationsvertrag nicht gekündigt, oder? Deswegen gab es auch keine Diskussion um das Spielrecht.
Was genau hat der ev mitgetragen, was er mit 50+1 verhindern hätte können?
Ich komme leider nicht drauf!
50+1 kann immer noch nicht jede Entscheidung blockieren. Egal wie oft man dieses behauptet.
Es gibt ein Gutachten zum Kooperationsvertrag und der Kündigung dieses. Und es gibt Leute die alles versucht haben um die jetzige Situation nicht eintreten zu lassen. Die hatten Möglichkeiten in der Hand und damals nicht. Man hatte dieses Mal bessere Möglichkeiten als damals.
Das Mueller Thema….warum immer dieses Thema? Es ist in wie jedem normalen Arbeitsverhältnis. Man stellt ein und stellt dann einfach fest es passt nicht. Vollkommen normal und NIEMAND kann vorab wissen ob sowas scheitert.
Niemand behauptet das alles Gold ist beim eV ist aber Fehler sind menschlich. Solange ich als Mitglied mich sinnvoll vertreten fühle und die die neue Freiheit schützen und ausbauen sind das meine Leute. Da verzeihe ich auch zukünftige Fehler oder Entscheidungen. Und nochwas….in so einer Situation wie Aktuell hat Niemand Erfahrungen!
Das Thema Mueller wird solange präsent sein , bis jemand dafür die Verantwortung übernimmt. Abtauchen ist keine Lösung
Oliver Mueller wurde von 1860 eingestellt und von 1860 entlassen. Was genau ist dir da noch unklar?
Zukünftig wird jeder Geschäftsführer von 1860 eingestellt und von 1860 wieder entlassen.
Welche kalte Suppe willst du denn da noch auslöffeln?
Bla, bla, bla.
Da sieht man wieder einmal wie manche mit der Verantwortung für ihr Handeln umgehen.
Der e.V., ohne jegliche Fußball Kompetenz, stellt mit 50+1 einen Meuller und einen Werner ein, stattet diese mit Dreijahres Verträgen aus und entlässt sie nach ein paar Monaten.
Zahlen für diese Fehlentscheidungen sollten aber andere.
So einfach kann man es sich machen.
Toll!
Es wird Zeit, dass Hasan Ismaik endlich für sein Managergemetzel 2016/17 zahlt:
Kreuzer, Basha, Rejek, Eichin, Power, Ayre, Gerges, Aygün,
Die Entlassung von Mueller hat Ismaik durchgesetzt, wie das Arbeitsgericht festgestellt hat.
Und Dr. Werner wurde dreimal von Ismaik zur Berufung als Sportdirektor vorgestellt, bevor der e.V. als Kompromiss ihn zum GF bestellt hat. Außerdem wäre das alles nicht passiert, wenn Ismaik nicht gegen Horst Heldt gewesen wäre.
So soll eben auch bezahlen.
mei, dem Veit fällt einfach nichts anderes mehr ein, um den e.V. anzugreifen und ins schlechte Licht zu rücken 😉
Dummes Zeug!
Die Entlassung von Mueller erfolgte durch die TSV München von 1860 Geschäftsführungs GmbH, also mit 50+1.
HAM wollte also mit Mueller weiterarbeiten?
Auf Druck von Ismaik! Aber woher sollst du das wissen? Du bist ja noch nicht so lange dabei, wie die allermeisten hier und die sind deshalb auch viel mehr Löwe als du ahnungsloser eV Basher. 😉
Bitte erklär mir nochmal wieso du dieses Mueller-Pferd immer noch reiten willst?
Hast du ein Problem damit, dass er von 1860 eingestellt wurde? Oder hast du ein Problem damit, dass er von 1860 entlassen wurde?
Ich erkläre es gerne nochmal: Zukünftig wird ausnahmslos jeder Geschäftsführer ausschließlich von 1860 eingestellt und auch wieder entlassen.
Es gibt jedoch einen besonderen Grund, weshalb dir das Mueller-Pferd so wichtig ist. Die Berufung Muellers steht sinnbildlich für die ambivalente Einstellung eines gewissen Bloggers gegenüber 1860 München. Mueller hat sich ausdrücklich gegen dessen tendenziöse und mitunter geschäftsschädigende Berichterstattung ausgesprochen, daher war er diesem Blogger ein Dorn im Auge. Der Blogger lässt dieses für ihn emotional aufgeladene Thema immer wieder am kochen und heizt seine Leserschar damit an. Er genießt es, diese Geschichte als Beleg gegen seinen “Herzensverein” aufs Tableau zu bringen, obwohl die Geschichte schon längst rum is ums Eck. Wenn du dieses Thema auch immer wieder hoch bringst, dann heißt es nichts anderes, als dass auf die Spaltereien des Bloggers hereinfällst und sie für bare Münze nimmst. Das sagt mehr über dich aus, als über alle, die nicht mehr bereit sind, auf dieses Thema einzugehen.
Ich kann dir nur empfehlen, sich nicht immer und immer wieder auf die Spaltereien des Bloggers einzulassen. Es stiftet Unfrieden und steckt Gemüter in Brand.
Das Thema Mueller ist seit 2 Jahren beendet. Ich kenne ausreichend Aussagen darüber, wie seine Einstellung begründet wurde, und wie auch seine Entlassung: Mitunter kann man seine Entlassung für den Beginn vom Ende der Ära Reisinger sehen, denn hier hat es Ismaik “endlich” mal geschafft, den Verein vollends und endgültig unter Druck zu setzen. Aber es ist heute egal. Es ist nicht mehr wichtig. Sollte Mueller noch Geld erhalten, dann aus der Insolvenzmasse, also aus dem Geld der Dauerkartenbesitzer. Für den Fortbestand des TSV 1860 München spielt diese Personalie keine Rolle mehr!
Und mit Ende der KgaA und der Beteiligung Ismaiks ist auch klar: Der TSV 1860 München wird sich nie wieder von irgendwem dabei rein sprechen lassen, welcher Geschäftsführer denn nun genehm ist, und welcher wieder entlassen werden muss! Diese Zeiten sind nun vorbei!
Ich vermute, weil der Mueller gegen den Willen von HAM eingestellt wurde und sein Wirken sehr unterschiedlich bewertet wird.
Was ist das denn für ein Arguement? Die KgaA hat Ihn eingestellt und entlassen. Passiert und wird weiter vorkommen. Da gibt es nichts mehr zu diskutieren, zu fordern oder irgendwas. Das sind billige Nebenschauplätze die nichts mit der neuen Gesellschaft und der eV Mannschaft zu tun haben.
Dummes Zeug,
Wenn Sie das AG-Verfahren verfolgt hätten, wüssten Sie, dass die Kündigung auf Ismaiks Druck erfolgte
Arbeitest du? Bist du etwa Chef? Kennst dann wahrscheinlich auch die Einstellungen und die Entlassungen oder? Zack schon bist du beim Thema. Rundum nennt man das einfach ein vollkommen normales Arbeitsleben.Warum man dieses Thema so groß machen möchte und im Gegenzug die vergangenen Entscheidungen die Ismaik getroffen hat komplett verschweigt ist nicht schlüssig. Entweder ganz oder gar nicht oder möchte da ein Orkilein Stimmung machen?
Ich weiß ja nicht warum das denn jetzt so wichtig ist. Die KgaA hat mehrfach Leute eingestellt die dann entlassen wurde. Das ist im Fussball vollkommen normal. Warum forderst du denn genau hier Verantwortung? Warum? Vor allem zu welchem Zweck? Mich interessiert die KgaA nicht mehr. Alles was Mueller angeht ist eine KgaA Sache….ausschließlich. Die haftet, die ist verantwortlich, die zahlte Ihn, die wurde vors Arbeitsgericht gezerrt…..
Ich weiß auch generell nicht warum dieses Thema so groß ist. Weil man damit Stimmung machen kann? Oder bist du persönlich betroffen? Hat dir Mueller was getan? Was weggenommen?
Es gibt einen sehr gewichtigen Unterschied.
2017 war die KGaA nicht insolvent.
Sorry, aber ziemlich einfältig ist eher dein Beitrag. Warum? Siehe die Beiträge vor meinem.
2017 hat man das gemacht, was jetzt eine kleine Blase wieder gefordert hat, Fauser und eine Sanierungsvereinbarung getroffen und damit noch mal Jahre mit Ismaik verschwendet.
Übrigens hatte man 2017 die Lizenz auch nicht erhalten, wenn man in der AA geblieben wäre.
Bitte informier dich, was man mit 50+1 entscheiden kann und was nicht.
Die „juristische Bewertung ist also identisch“ wie 2017? Ah ja.
Dann bin ich wohl wirklich zu einfältig, da ich hier tatsächlich einen deutlichen Unterschied erkenne.
Danke für deine Aufklärung
Also weißt, der Ton macht schon auch die Musik. Du kannst doch nicht dem Autor breitbeinig Einfältigkeit vorwerfen, aber dann selbst nicht sachlich sauber dagegen argumentieren können. Stattdessen kommst du derart schmalbrüstig daher. Das ist peinlich. Du wärst der Erste, der sich lauthals beschwert, wenn hier im Kommentarbereich behauptet würde, der “Seelöwe” ist eher schlicht im Kopf. Dann mach das doch bitte umgekehrt auch nicht.
Möglicherweise hat er hat “einfältig” mit “einseitig” verwechselt?
2017 war die KGaG nicht Insolvent, das ist der große Unterschied!
Liest sich sehr positiv, ich hoffe es geht alles schneller als erwartet und HI ist weg und ein Gericht entscheidet zugunsten des Vereins, dann unser Logo wieder und ne gute Saison und ich bin Happy 💙🦁
Wenn’s denn überhaupt bis zu einem Prozess kommt.
Mit dem Beginn des Punktspielbetriebs der eV-Mannschaft ist die Trennung von Hasan vollzogen und unumkehrbar. Im allerschlimmsten Fall gibt es noch eine Verurteilung zur Zahlung von Schadenersatz. Und selbst das würden wir überleben.
Auf den Gerichtsprozess bin i gspannt. Halts für genauso wahrscheinlich, dass der Hasi da mit der Scheisshausbürschtn vom Hof gjagt wird.
Nur eine kleine Korrektur/Ergänzung. Soweit ich mich richtig erinnere hat Herr Ismaik ein einziges Mal vergessen die Zusage einer Geldzahlung an den e.V. rechtzeitig zu kündigen und er musste 100.000€ überweisen.
Das ändert an der Grundaussage natürlich gar nichts.
Was ist jetzt mit Ismaik? Du bester und größter Löwe aller Zeiten! Zeig einmal dass du ein Ehrenmann bist. Damit würdest du dein Gesicht bewahren, wenn du jetzt deine sieben Sachen packen und alles rückabwickeln würdest. Zum Wohl von 60, wie du immer philosophiert hast ! Und nimm deinen Schreiber mit
Ab wann befindet man sich eigentlich im Rechtsstreit. Reicht da eine Aufforderung zu irgendwas schon aus? Letztendlich weist man diese Forderung zurück, woraufhin sich die andere Seite an das passende Gericht wenden muss. Solange das nicht passiert, kann sich der Hasan auf den Kopf stellen und mit den Ohren wackeln.
Genau so ist es, alte Gauweiler Masche, außergerichtliche “dicke” Schreiben denen bei näherer Betrachtung schnell die Luft entweicht, aber es gibt Leute die bei sowas wie Millionenhaften Schadenersatz vorher einknicken,
in unsrem Fall: als vollkommen unbegründet zurückweisen !!!
Sieht ganz so aus, als ob das Konstrukt Ismaik/Griss wie ein Kartenhaus zusammenbricht. Hat der Depri-Blogger nicht immer getönt, er hätte Aktenweise belastendes Material gegen den e.V.?
Heiße Luft wie immer.
Zunächst mal hat der Profi-Journaillisst den „achteckigen Löwen” entdeckt!
„Das Tauziehen um das größte Vermächtnis: Den achteckigen Löwen, der an große Zeiten erinnert…”
(wurde mir vom Algorithmus zugespielt…)
Ich hab mir überlegt, wie der achteckige Löwe wohl aussieht:
Nicht schlecht 😂😂
Made my day😅😅😅
Für diesen Beitrag hab ich mich jetzt extra registriert….
Warum konnte dann 2017 der KGaA eine Spiellizenz für die Regio erteilt werden?
Die e.v. hat damals das Spielrecht bekommen aber es in die Kgaa als Partner miteingebracht.
Der e.V. hat IMMER das Spielrecht und gibt es an die ausgelagerte Fussballfirma weiter. in jeder Liga, in jedem Club.
Deswegen frag ich ja.
Das frag ich mich auch. Hier sieht man doch was für BFV Heini für Müll verzapft.
Was soll 2026 anders als 2017 sein ? Er behauptet ja, auch wenn der e.V. der KGAa das Spielrecht ü erlassen hätte, hätte es keine Regionalliga Lizenz gegeben!
Weshalb nicht?
Einzige andere Erklärung: es war eine vorab geplante abgemachte Sache.
Vielleicht aufgrund der Wirtschaftlichen Lage….
Man muss gewisses Geld nachweisen können…
Das selbe Spiel wie in der 3-Liga…
Entweder hast du genug Geld für eine Saison oder du kannst nicht antreten…
Genau das.
“Er behauptet ja, auch wenn der e.V. der KGAa das Spielrecht ü erlassen hätte, hätte es keine Regionalliga Lizenz gegeben!”
Diese Behauptung ist schlichtweg falsch. Oder zeig mir den genauen Wortlaut aus dem Interview, wo er das sagt.
Schlicht und einfach, weil die KGaA pleite war. Einzig andere andere Erklärung.
😂😂😂 eh klar, Masterplan und der Grissmaik Steini hat es erkannt.
Dein Selbstbewusstsein in Ehren, Steininger, aber der von dir als “Müll verzapfender BFV-Heini” geschmähte Christoph Kern ist nicht nur der Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes, er ist auch promovierter Jurist und im Zivilberuf Richter. Bist du ähnlich hoch qualifiziert? Wenn ich deine Ausführungen lese, überkommen mich Zweifel.
Der bfv vergibt die Spiellizenzen nur an Vereine und nicht an Gmbh oder ähnliches.
Weil 2017 die KGaA nicht insolvent war.
Das mit dem nicht finanzieren des e.V. Fußballs ist doch seit Jahren bekannt. Da wurde schon so oft drüber geschrieben. Nur die Zahlungen aus dem DFB-Nachwuchsfördertopf haben die Leute vom e.V. bekommen. Minimale Zahlungen des Fanshops usw. Eigentlich hat Ismaik versucht den e.V. kaputt zu sparen…was ist eigentlich mit der Turnhalle? Die war doch ebenfalls vertraglich zugesichert durch den sogenannten Investor. Oder irre ich mich da?
die KGaA war verpflichtet im Rahmen des Erbpachtvertrages eine Turnhalle zu bauen
MNP hat da ja seinerzeit Mahnschreiben der Stadt ignoriert
Interessant wäre zu erfahren, ob der Insolvenzverwalter die ausgebliebene Zahlung iHv 2,3 bzw. 2,7 Mio. € aufgrund der Darlehenszusage einfordern muss. Wenn dem so wäre, würde die Insolvenzmasse um diesen Betrag steigen. Das würde die Erfolgsaussichten der DK-Erwerber erhöhen.
Für Ismaik könnte das bedeutete, das er sein Darlehen als (nachrangiger) Insolvenzgläubiger anmelden müsste und wie die DK-Erwerber vermutlich nur einen Teilbetrag zurück erhielte.
Wer weiß dazu genaueres?
Die Erfolgsaussichten (wie Du es nennst) bleiben völlig unverändert, egal wie hoch die verbleibende Insolvenzmasse sein wird. Verändern wird sich die Höhe des Anteils den jeder einzelne Gläubiger bekommt. Bei der Insolvenz des 1. FC Kaiserslautern hat jeder Gläubiger 4 % seines Geldes bekommen.
Ismaik wird für seine nachrangigen Darlehen eher gar nichts bekommen, weil diese eben nachrangig sind. Also erst wenn alle Gläubiger ausgezahlt wurden, wird versucht die nachrangigen Darlehen zu bedienen. Es ist aber davon auszugehen, dass nicht übrig bleibt.
Weiterführend hat sich HAM im kooperationsvertrag auch zu leistungen verpflichtet die nicht nachgekommen sind, zB Anerkennung von 50+1, den profispielbetrieb zu finanzieren.
Des langweilt mich immer am Meisten an seinem Rechtsstaat und Vertragsgesülze.
Für ihn sind Rechtsstaat und Verträge eine Einbahnstrasse, die nur für andere Leute gilt, während er nach Lust und Laune den Geisterfahrer markieren kann.
Heißt das, theoretisch könnte man noch Nachforderungen an die KgaA über 15 Jahre Nachzahlung an den e.V. stellen?
Schon klar, da gibts nix zu holen, aber könnte der e.V.?
Der eV hat doch ausbleibende Zahlungen von der KGaA durch den damaligen Servicevertrag gesundet. Das dürfte im mitlteren sechsstelligen Bereich liegen.
Ja, jährlich rund 500tsd
Wie sinnvoll das ist eine Rechnung an ein Insolventes Unternehmen zustellen, erschließt sich mir nicht ganz 😉
Wenn ich das richtig verstanden habe habe wir die besseren Karten in der Hand, also weiter Schritt für Schritt und bloß keinen Fehler machen. Denn wenn eins sicher ist mit Gutmenschen haben wir es nicht zu tun ELIL
Man stelle sich eine Zusammenarbeit vor, in der beide Partner unabhängig voneinander Geld für den Liquiditätsnachweis bereitgestellt haben. Sich aber nicht einigen konnten. Unter wrlchen Bedingungen das Geld annehmbar ist. Und deswegen ihrer gemeinsamen Firma und deren Kunden ein Schaden von um die 10 Millionen € entsteht. Wie absurd?!
So eine Firma hat es verdient, insolvent zu sein! Und so ein Gesellschafterverhältnis ist auch zerrüttet. Da kann man nicht mehr zusammenarbeiten. Ganz unabhängig von Kreditkündigungen und Schuldfragen.
Mal davon abgesehen, dass nach aktuellem öffentlichen Sachstand Schadenserstzforderungen eher auf Ismaik zukommen als auf den e.V.
Dann haben wir doch gute Aussichten vor uns, oder? 👍 Aber weiterhin Abwarten was da noch passiert… 👀
Jetzt erstmal das erste Ligaspiel hinter uns bringen. Ne Dauerkarte kaufen. Eröfnnung des Insolvenzfahrens abwarten. Und dann am Arsch lecken lassen und unseren Stiefel runterspielen.
Wird schon. Ich bin da zuversichtlich.
Genau meine Meinung 👍 Alles langsam angehen lassen und Abwarten… DAS WIRD SCHON 👍
Ich sehe nach allem was bislang öffentlich bekannt ist, auch eher hohe Schadenersatzforderungen auf Ismaik und seine Firmen zukommen, wenn sie die maximale Konfrontation suchen.
Zusammenfassend kann man sagen: Hasan Ismaik hat in den letzten 15 Jahren mehr für den Beibehalt von 50+1 getan als alle Fan-Aktivisten zusammen.
Jeder Verein in Deutschland, der Kapitalbedarf hat (also alle) und bei dem sich ein Investor meldet, wird sich unseren Fall ganz genau anschauen und zum ergebnis kommen: das ist das Risiko nicht wert.