Die freitägliche LÖWENRUNDE vor dem nächsten Auftritt des TSV 1860 daheim gegen den KFC Uerdingen streifte (wieder einmal) ein breites Spektrum an interessanten Themen, weit über das morgige Spiel hinaus.

Das Duell mit den Krefeldern betreffend verriet Michael Köllner, dass Marius Willsch am Mittwoch dieser Woche wieder ins Mannschafttraining eingestiegen ist, gestern das Trainingsprogramm voll mitgemacht hat, aber dennoch erst nach dem heutigen Training final entschieden wird, ob er morgen in der Startelf zum Einsatz kommen kann. Diese – aufgrund der auch vom Löwendompteur hervorgehobenen Qualität des Gegners – wichtige Frage bleibt also aktuell noch unbeantwortet.

Eine andere – eher langfristige – Personalfrage, die für die Löwenfans von höchstem Interesse sein dürfte verriet wenig später Günter Gorenzel in der PK: Dennis Dressel ist aufgrund “eines Vertrages mit mehreren Optionen” bis 2022 an den TSV 1860 gebunden. Spekuliert wurde zuletzt viel über dieses Thema – nun herrscht Klarheit: Sollte Dressels jüngste Entwicklung so weitergehen und im Sommer kommenden Jahres ein höherklassiger Verein die Fühler nach ihm ausstrecken, so dürfen sich die Löwen zumindest über eine schöne Ablösesumme freuen. Ob dies dann für die Entwicklung von Dressel unbedingt der richtige Weg wäre, stelle Michael Köllner an anderer Stelle in Frage. Dass der Oberpfälzer ein abslouter “Spielerentwicklungstrainer” mit einem klaren Konzept und einem deutlichen Fokus auf dieses Thema ist, ging aus der heutigen LÖWENRUNDE wieder einmal eindrucksvoll hervor, als Köllner seine schrittweise Heranführung von jungen Spielern an eine Profimannschaft darstellte. Es lohnt sich, die Ausführungen des Coaches auf dem Youtube-Kanal LÖWEN-TV nochmal anzusehen.

Das – nach der peinlichen 0:6-Pleite der Nationalmannschaft in Spanien – heute Mittag unvermeidliche Thema der Zukunft des DFB und des deutschen Fußballs im Allgemeinen nutzte Köllner für eine vorsichtige Kritik an der grundsätzlichen Ausrichtung der Nachwuchsarbeit hierzulande. Und der Mann weiß, wovon er spricht, nachdem er selbst jahrelang DFB-Nachwuchsteams trainierte. Vor einem  falschen Fokus auf die Eliten und einer Vernachlässigung der Förderung in der Breite warnte er ein wenig nachdenklich. Eine Nachfolge Jogi Löws – wie unter der Woche in den Sozialen Medien plakativ von einigen Clubfans gefordert – schloss Köllner augenzwinkernd für sich selbst aus.

Dies ist für uns Löwenfans vielleicht die wichtigste Nachricht aus der heutigen LÖWENRUNDE! 😉

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