Es wird doch noch einmal spannend auf den letzten Metern in der Bayernliga Süd. Die Amas des TSV 1860 München mussten sich nach der 0:1-Heimniederlage gegen Hauzenberg am Dienstagabend auch beim FC Gundelfingen mit 2:4 (2:1) geschlagen geben und sind nun zwei Spieltage vor Schluss punktgleich mit dem TSV Landsberg. Dennoch führen die kleinen Löwen die Tabelle weiterhin an, da der bei Punktgleichheit entscheidende direkte Vergleich gegenüber den Landsbergern für die U21 der Löwen spricht.

Löwen drehen Rückstand vor der Pause

Die Amas gerieten in Gundelfingen früh in Rückstand. Bereits nach drei Minuten traf David Spitzert für die Hausherren zum 1:0. Die Heimischen nutzten ihren ersten Angriff zu einem Schuss aus zwölf Metern ins rechte Eck, 1860-Keeper Bachmann war ohne Abwehrchance. Dann fanden die Gäste immer besser ins Spiel, machten Druck und belohnten sich durch den Ausgleichstreffer von Husic. Leone vollendete eine starke Einzelaktion mit der Löwen-Führung, als er sich nach einer halben Stunde durchtankte, verzögerte und einschob. In Anbetracht weiterer guter Chancen und einem Pfostenschuss der kleinen Löwen durch Husic kurz vor der Halbzeit war Gundelfingen mit dem 1:2 zur Pause noch gut bedient.

Effiziente Hausherren bestrafen Chancenwucher

Nach dem Seitenwechsel fiel direkt der Ausgleich, als die Gäste mit dem Kopf noch in der Kabine waren und Gundelfingen clever zum 2:2 einschoss. Die Sechzger wachten auf, machten Druck, doch das Tor fiel erneut für die Hausherren, die auch ihren zweiten Angriff nach dem Pausentee zum 3:2 im Netz versenken konnten. Gespielt waren da gerade einmal 52 Minuten. Vor 740 Zuschauer taten sich die Amas im weiteren Verlauf schwer. Eine Viertelstunde fiel durch den vierten Treffer die Vorentscheidung zu Gunsten der Gastgeber. Bis zum Schlusspfiff blieb es auch beim 4:2 für die Hausherren.

Kayabunar: “Sind in einer schwierigen Phase”

“Wir sind nicht gut ins Spiel gestartet. Bei Gundelfingen war jeder Schuss drin. Die Möglichkeiten hatten wir auch. Wenn wir vor der Pause das 3:1 machen, geht das Spiel anders aus. Wir sind gerade in einer schwierigen Phase. Wir haben viele verletzte Spieler und Spieler, die jetzt in der Konstellation wieder zum ersten Mal zusammenspielen. Gundelfingen hat gezeigt, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten. Jetzt gilt es diese Phase zu überstehen und zurückzukommen”, sagte 1860-Coach Alper Kayabunar nach dem Spiel. Zum kompletten Interview auf YouTube geht es hier!

 

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