Die Achterbahnfahrt geht weiter… Nach fünf Siegen in Serie zeigen sich die Löwenfans in unserer seit letztem Sommer monatlich als Umfrage auf sechzger.de erhobenen Saisonprognose wieder deutlich optmistischer, als im Vormonat, als der Erhebung zum Jahresauftakt drei Unentschieden und eine Niederlage vorangegangen waren. Von einer vergleichbaren Euphorie, wie sie sich zwischen Juli und September 2025 dargestellt hatte, ist man rund um den TSV 1860 im März 2026 aber noch ein ganzes Stück entfernt.

Rang vier bis acht auf dem Spitzenplatz

Wie direkt vor und direkt nach dem Jahreswechsel konnte die erwartete Platzierung auf den Verfolgerrängen vier bis acht im März wieder die meisten Stimmen auf sich vereinigen (58%) und damit die Antwortoption “Auf den Plätzen 9-12”, die im Vormonat Februar noch knapp über die Hälfte aller Teilnehmer*innen angeklickt hatten, vom Spitzenplatz verdrängen. Nicht einmal drei von 100 Befragten (2,6%) glauben aktuell nun noch an einen Zieleinlauf der Löwen im Niemandsland der Tabelle in gut zwei Monaten. Nur eine Platzierung noch weiter hinten, also knapp vor den Abstiegsrängen zwischen Rang 13 und 16 wird von noch weniger Personen erwartet (0,6%). Ein paar mehr Löwenfans (2,6%) haben im März hingegen die Option “Wir steigen ab” ausgewählt. Wie ernsthaft dieses Antwortverhalten einzuschätzen ist, sollte hier nicht weiter vertieft werden. Mit 48 Punkten nach 28 Spielen steht aktuell bereits fest, dass 1860 mit dem Abstieg aus der 3. Liga in dieser Saison nichts mehr zu tun haben wird.

Fast vier von zehn glauben (wieder) an den Aufstieg

Der heiß ersehnte Abschied aus der Drittklassigkeit in Richtung 2. Bundesliga , der im letzten Sommer noch von teilweise deutlich über zwei Drittel aller Umfrageteilnehmer*innen prognostiziert wurde, erhält im März nun wieder die zweitmeisten Stimmen. In Prozent ausgedrückt sind es aber nur 37%, die diese Prognose wagen. Bei fünf von zehn bisher in 25/26 erhobenen Saisonprognosen erhielt die Antwort “Wir steigen auf” mehr Stimmen. Zweimal (im November und im Februar) aber auch deutlich weniger. Ein weiterer Beleg für die emotionale Achterbahnfahrt in dieser Spielzeit. Aktuell, so kann man es wohl zusammenfassen sind die Anhänger von Münchens großer Liebe optimistisch, aber (noch) nicht euphorisch.

Nächste Umfrage im April

Gespannt darf man natürlich wieder sein, wie die – dann für diese Spielzeit vorletzte – Saisonprognose in knapp einem Monat ausschaut, wenn das Team von Markus Kauczinski die nun anstehenden Bewährungsproben gegen Wehen Wiesbaden und in Duisburg absolviert hat. Auf jeden Fall wird in der nächsten Umfrage auch noch das Heimspiel gegen Waldhof Mannheim am Osterwochenende Berücksichtigung finden. Da dann in den ersten Apriltagen im Rahmen der Englischen Woche das Auswärtsspiel beim aktuell Tabellenzweiten in Cottbus auf dem Spielplan steht, wird die Befragung zur Saisonprognose erstmals vor, während und nach einem Spiel online sein.

Wir freuen uns auch dann wieder über rege Teilnahme aller Leser*innen auf unserer Website! In die App werden die Umfragen voraussichtlich im Sommer integriert.

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Pedro Fesch

Also nach meinem Algorithmus wird Osnabrück 1, 1860 2.Platz und Wiesbaden geht Relegation.😁🦁

Siggi

Interessant in diesem Zusammenhang ist die Tabelle “Potentielle Endplatzierungen 3. Liga” auf Transfermarkt.de. Hiernach ist Osnabrück die einzige Mannschaft, die Stand heute tatsächlich nicht mehr absteigen kann.
https://www.transfermarkt.de/3-liga/potentielleendplatzierung/wettbewerb/L3

tomandcherry

Da hat “transfermarkt.de” aber eine gewagte Prognose rausgehauen… 😉

Ich lehne mich jetzt sogar noch etwas weiter aus dem Fenster und behaupte rotzfrech:

Cottbus, Duisburg, Essen, Verl, 60, Rostock und Wiesbaden werden in der laufenden Saison sportlich definitiv nicht mehr absteigen.

Hältst dagegen, Siggi? ;-)))

Siggi

Nein, da halte ich nicht dagegen. Ich weiß ja nicht einmal, welcher Algorithmus bei Transfermarkt dahintersteckt und vermute, dass die es sich sehr leicht gemacht haben. Wir haben noch 10 Spieltage, womit 30 Punkte maximal hinzukommen können. Aue als jetziger Siebzehnter der Tabelle hat 24 Punkte. 24 + 30 = 54 und Osnabrück hat jetzt schon 55 Punkte, damit können Aue und die Mannschaften dahinter Osnabrück nicht mal mehr dann einholen, wenn sie alle Spiele gewinnen würden. Das ist aber vermutlich zu einfach gerechnet, da bei einer solchen Rechnerei die restlichen Begegnungen und wer sich da zwangsweise gegenseitig Punkte wegnimmt, möglicherweise nicht einbezogen sind. Deshalb folge ich gerne Deiner Prognose 🙂