In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure,… Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Hier die Stimmen nach dem 3:2-Sieg gegen den SSV Ulm.
Die Stimmen zum Spiel gegen Ulm:
Michi Franke (Löwen-Fan und Hartplatzheld):
Nach den Personalentscheidungen der Woche war es für mich am spannensten, wie sich diese auf dem Spielfeld auswirken sollten. Einigen der nicht verlängerten Spieler war der innere Spannungsabfall deutlich anzumerken. Positiv: Raphael Schifferl, der wie immer alles rein haute. Ansonsten ein bärenstarker Tom Dähne, der mit starken Robinsonaden einen deutlichen Halbzeitrückstand der Löwen vereitelte. Aus Löwensicht wars eine mehr als zähe Nummer, die quasi 75 Minuten Anlauf brauchte, ehe Tim Danhof die sehenswerte Führung gelang. Die ereignisreiche Schlußphase entschädigte dann doch, wenngleich es bemerkenswert war, welche Probleme unsere Defensive in den letzten 10 Minuten in numerischer Überzahl hatte. Für mich wars ein glücklicher Sieg gegen glücklose Gäste.
Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei MagentaSport):
Das ist am Saisonende so. ich glaube es kann in der 1. Halbzeit 5:5 stehen. Beide Mannschaften haben hochkarätige Chancen, sind alleine aufs Tor zugelaufen, von der Linie gekratzt, Hüben wie Drüben. Aufgrund der zweiten Halbzeit waren wir kaltschäuziger, haben unsere Chancen genutzt und verdient gewonnen.
Petra (Pro1860):
Das heutige Heimspiel war für mich besonders, da ich seit der Rückkehr 2017 im Block L in der Stehhalle meine Dauerkarte habe, aber heute wollte ich mal wieder ein Spiel in der Kurve erleben. Wir sind schon um kurz nach 13 Uhr rein gegangen, am Eingang musste ich meine Zahnpasta (die noch versehentlich in meiner Tasche war) abgeben, hat uns viele Lacher beschert. Dann ganz hoch in F1 bei schönstem Wetter und netten Gesprächen die Zeit bis zum Anpfiff genossen. Dann das Spiel, wahnsinnig schlecht und langweilig bis zur 70. Minute dann ein paar Tore, witzigerweise habe ich die ersten beiden Tore vorhergesagt und dann noch ein paar Gegentore, naja ein typisches Sechzgerspiel halt, aber für mich ein wunderschöner Fußballtag, hat sich fast wie bei einem Auswärtsspiel angefühlt, da ich ja so lange nicht in der Kurve war.
Pavel Dotchev (Trainer des SSV Ulm bei MagentaSport):
Ich bin der Meinung dass wir die bessere Mannschaft waren und trotzdem haben wir verloren. Wir hätten in der ersten Halbzeit drei, vier Tore machen können, wo uns auch die Sicherheit gibt für die zweite Halbzeit. Ich bleibe dabei, dass die bessere Mannschaft heute verloren hat.
Stefan Kranzberg (sechzger.de-Redakteur):
Das war schon ein sehr seltsames Spiel. In der ersten Hälfte waren beide Abwehrreihen offen wie ein Scheunentor und die Stürmer vor allem auf Ulmer Seite) haben sich an Unfähigkeit übertroffen. Insgesamt waren die Spatzen dem ersten Tor immer ein wenig näher. Der Freistoß von Danhof war dann natürlich super für Sechzig, der Doppelschlag tödlich für Ulm. Nach so einem Spiel wundert es einen dann auch nicht mehr, wieso die Spatzen sehr wahrscheinlich absteigen… Mich persönlich würde ja noch interessieren, was sich Flo Niederlechner bei seiner Provokation nach dem Tor gedacht hat. Kommt das noch aus seiner Zeit bei Heidenheim? Ich fand das jetzt auch nicht mega schlimm, aber halt schon unnötig.










