Alter schützt vor Toren nicht – das beweist Philipp Hosiner bei den Young Violets in der österreichischen Regionalliga Ost. Letzte Saison traf der Stürmer 14 Mal ins Schwarze, in der laufenden Spielzeit netzte er bereits 13 Mal an. Heute tippt der ehemalige österreichische Nationalstürmer das Ergebnis der Partie seiner Ex-Clubs TSV 1860 München und SV Sandhausen.

Philipp Hosiner tippt auf Heimsieg

So ganz abgerissen war der Kontakt von Philipp Hosiner zu Sechzig nie. Schon bevor er 2019 zum Chemnitzer FC wechselte und dort 19 Tore in 28 Spielen erzielte, war er bei den Löwen im Gespräch. Auch nach dem Abstieg der Himmelblauen beschäftigte man sich in Giesing mit dem Stürmer, der dann aber doch zu Dynamo Dresden wechselte und in die 2. Bundesliga aufstieg.

Für das Duell seiner Ex-Vereine ist Hosiner optimistisch und traut dem TSV 1860 im Grünwalder Stadion drei Punkte zu.

“Ich tippe auf einen 3:1-Heimsieg!”

Auch an seinen ehemaligen Trainer Patrick Glöckner, mit dem er in Chemnitz zusammenarbeitete, hat der Stürmer positive Erinnerungen.

“Ich bin sehr gut mit ihm ausgekommen. Leider sind wir beide erst Ende August zur Mannschaft gekommen, sonst wären wir nicht abgestiegen. Als wir kamen, hatten wir – glaube ich – zwei Punkte aus sieben Spielen.”

Pokalsieger mit den Löwen

Von 2006 bis 2009 war der ehemalige österreichische Nationalspieler (5 Spiele, 2 Tore) für die Löwen aktiv. Mit der U19 feierte er 2007 den Pokalsieg, wobei er höchstpersönlich in der 90. Minute für den 2:1-Siegtreffer gegen den VfL Wolfsburg sorgte. Für die Amateure des TSV 1860 erzielte Hosiner in 31 Regionalligaspielen zwölf Tore und bereitete weitere acht Treffer vor. Als ihm eröffnet wurde, dass er dennoch nicht für die Profis in Frage käme, wechselte er 2009 zum SV Sandhausen in die 2. Bundesliga.

Es folgten Stationen bei der Vienna, Admira Wacker und der Wiener Austria, ehe Hosiner erneut den Sprung ins Ausland wagte und bei Stade Rennais in Frankreich unterschrieb. Ein Wechsel zum 1. FC Köln scheiterte zunächst, da bei einer Routineuntersuchung ein Tumor beim Stürmer entdeckt wurde. Nach erfolgreicher Therapie wechselte Hosiner doch noch an den Rhein und dann weiter zu Union Berlin. Nach einem Abstecher zu Sturm Graz kehrte der ehemalige österreichische Nationalspieler nach Deutschland zurück. Unter Trainer Patrick Glöckner ging er für den Chemnitzer FC auf Torejagd, wechselte nach dem Abstieg zu Dynamo Dresden und ließ noch die Station Kickers Offenbach folgen. Seit 2023 lässt der mittlerweile 35-Jährige seine Karriere bei den Young Violets der Austria ausklingen.

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