Gleich zwei Nachholspiele fanden am heutigen Dienstag Abend in der 3. Liga statt. Aufstiegskandidat Hansa Rostock gastierte dabei beim Krisenclub KFC Uerdingen und Viktoria Köln empfing den SV Meppen.

KFC Uerdingen – Hansa Rostock 0:1 (0:0)

Die Rollen waren im Vorfeld eindeutig verteilt: Im Stadion am Lotter Kreuz ging es für “Gastgeber” KFC Uerdingen darum, Punkte im Abstiegskampf zu sammeln. Der FC Hansa Rostock hingegen hatte die Chance, mit einem Sieg wieder am FC Ingolstadt 04 vorbei zu ziehen. Die erste Viertelstunde bot Fußball zum Abgewöhnen, was nicht zuletzt auf das katastrophale Geläuf zurückzuführen war. Erstaunlicherweise kamen die Krefelder zu den ersten Möglichkeiten; besonders Ex-Löwe Adriano Grimaldi zeigte eine auffällige Leistung. Die Truppe von Jens Härtel hingegen enttäuschte über weite Strecken. Zur Pause stand es dennoch 0:0, was für die Gäste eher schmeichelhaft war.

Nach dem Seitenwechsel kam Hansa deutlich besser ins Spiel und nach einer Stunde ließ Türpitz eine Top-Chance zur Gästeführung liegen. Besser machte es Breier in der 67. Minute, als er nach einer Ecke aus kurzer Distanz zum 0:1 einnetzte. Das Bemühen konnte man den Krefeldern in der Folge nicht absprechen, dem Ausgleich nahe kamen sie aber selten. Im Gegenteil: In der 86. Minute traf der eingewechselte Rostocker Daedlow die Latte.

In der Nachspielzeit dann der Schock für Hansa: Neidhart wehrte einen Kopfball von Traoré im Strafraum mit der Hand ab. Elfmeter und Rot waren die logische Folge. Rostock-Keeper Kolke wurde jedoch zum Held und wehrte den Strafstoß von Pusch mit dem Fuß ab!

Viktoria Köln – SV Meppen 1:0 (0:0)

Zwei Teams aus der unteren Tabellenhälfte trafen am Kölner Höhenberg aufeinander. Die Gefühlslage hätte dennoch nicht unterschiedlicher sein können. Während die Viktoria am Wochenende in Lübeck siegte, kamen die Emsländer zuhause gegen Dynamo Dresden ordentlich unter die Räder.

In Halbzeit 1 diktierten die Gastgeber weitestegehend das Geschehen und insbesondere Marcel Risse und Mike Wunderlich taten sich positiv hervor. Zählbares kam dabei jedoch nicht herum und so blieb es zur Pause beim torlosen Remis. Nach dem Seitenwechsel wurde es zunächst bunt. Gleich fünf gelbe Karten gab es innerhalb von 15 Minuten, Tore fielen jedoch keine. Erst in der 78. Minute brach Viktoria-Kapitän Wunderlich den Bann und brachte die Rheinländer mit 1:0 in Führung. In der Folge warfen die Gäste alles nach vorne – vergebens!

 

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