Ein neues Profilbild von Nicolai Walch in den sozialen Medien sorgt im Umfeld des TSV 1860 München für künstliche Aufregung. Ein investorennaher Blogger wittert Heuchelei und Geschäftsrisiken. Doch wer den Spruch des Profilbildes “Football is for you and me – not for fucking industry” wörtlich nimmt, hat weder die Fankultur noch das kleine Einmaleins des Marketings verstanden.
„Football is for you and me“
Es brauchte nur wenige Worte auf dem privaten Facebook-Profilbild des ehemaligen Funktionärs Nicolai Walch, um die üblichen Reflexe bei der “schweigenden Mehrheit” und dem kommerziellen Blogger auszulösen. “Football is for you and me – not for fucking industry” ist dort zu lesen. Ein ehemaliger Boulevard-Journalist konstruierte daraus umgehend einen Widerspruch zum geplanten Stadionausbau auf Giesings Höhen. Wie könne man die Industrie verteufeln, wenn man gleichzeitig über 100 Millionen Euro für ein neues Grünwalder Stadion benötige?
Die Argumentation klingt auf den ersten Blick schon hanebüchen und offenbart bei genauerer Betrachtung ein fundamentales Missverständnis – sowohl in Bezug auf die Bedeutung des Slogans als auch auf die strategische Positionierung des TSV 1860 München.
Piraterie auf St. Pauli
Der Slogan ist kein Aufruf zum wirtschaftlichen Boykott lokaler Handwerksbetriebe oder regionaler Bauunternehmen. Er ist ein seit Jahren etablierter, globaler Ruf der aktiven Fanszene gegen die Hyperkommerzialisierung des Fußballs. Wie treffend in einem Beitrag im Löwenforum formuliert wurde: Wer ernsthaft behauptet, dieser Spruch sei geschäftsschädigend, der sieht im Markenauftritt des FC St. Pauli womöglich auch die aktive Unterstützung der internationalen Seepiraterie.
Tatsächlich verbirgt sich hinter dem Spruch genau die Markenidentität, die der TSV 1860 München zum Überleben braucht. Wenn im lokalen Umfeld die Marktführerschaft aufgrund eines sportlich und kommerziell übermächtigen Nachbarn an der Säbener Straße völlig unrealistisch ist, muss sich die eigene Marke eine klare Nische suchen. Das ist Stoff aus dem ersten Semester Betriebswirtschaftslehre.
Der Versuch, ein “FC Bayern Light” zu sein, indem man stets den größten Geldscheinen hinterherrennt, ist bei Sechzig in den letzten Jahrzehnten krachend gescheitert. Der TSV 1860 braucht den Gegenentwurf: Ecken und Kanten, Mitbestimmung, Subkultur und das klare Bekenntnis zu 50+1.
Gianni Infantino und die “fucking industry”
Um zu verstehen, was mit der zitierten “Industry” gemeint ist, muss man nicht nach Giesing blicken, sondern nach Zürich. Wenn FIFA-Präsident Gianni Infantino eine aufgeblähte Klub-Weltmeisterschaft aus dem Boden stampft, bei der die Spieler am Rande der physischen Erschöpfung agieren, während sich Investoren aus autokratischen Staaten die TV-Rechte zuschieben – dann ist das exakt jene “fucking industry”, die der Spruch meint.
Es geht um Multi-Club-Ownerships, bei denen Traditionsvereine zu reinen Farmteams degradiert werden. Es geht um Konstrukte, bei denen der Fußball nur noch das Vehikel zur Vermarktung einer Energy-Drink-Dose ist. Der Slogan wendet sich gegen die Entfremdung des Sports von seiner Basis, nicht gegen das legitime und essenzielle Sponsoring im Profisport.
Authentizität zieht Sponsoren an – sie verschreckt sie nicht
Der ehemalige Boulevard-Journalist suggeriert in seinem Text, dass Investoren oder Geldgeber durch solche Aussagen verschreckt würden. Dabei muss man zwingend zwischen einem strategischen Investor und einem Sponsor unterscheiden. Ein Sponsor sucht eine Werbefläche, die im besten Fall mit Emotionen, Reichweite und einer echten, greifbaren Identität aufgeladen ist. Er erwartet für sein Geld einen Imagetransfer, aber kein Mitspracherecht bei Aufsichtsratswahlen oder Transfers.
Aus reiner Marketing-Sicht ist die Positionierung des TSV 1860 als volksnaher, von Mitgliedern geführter Gegenpol zur “schönen neuen Fußballwelt” goldrichtig. Es gibt einen riesigen Markt an Menschen und Unternehmen, die den sterilen, durchkapitalisierten Event-Fußball satthaben. Genau in diese Lücke kann der TSV 1860 gemeinsam mit passenden Partnern stoßen. Die Authentizität, die durch Bekenntnisse wie jenes von Nicolai Walch untermauert wird, ist in der modernen Sponsorenwelt kein Makel – sie ist der eigentliche USP (Unique Selling Proposition) des Vereins.
Ein Stadion für die Menschen, nicht für die Rendite
Und was das Stadion betrifft: Ein Ausbau des Grünwalder Stadions, der dieses nicht nur an Spieltagen, sondern an sieben Tagen die Woche zu einem Mehrwert für das Viertel macht, passt perfekt zu dieser Philosophie. Ein breit aufgestellter Verein mit wachsenden Abteilungen, der in Giesing eine soziale Heimat bietet, schafft organisches Wachstum.
Fußball gehört allen. Auch denen, die ihn durch ehrliches Sponsoring möglich machen. Aber er gehört eben nicht denjenigen, die ihn als reines Spekulationsobjekt betrachten. Wer das als Widerspruch sieht, hat vielleicht einfach den modernen Fußball – und vor allem den TSV 1860 München – nicht verstanden.
Was potenzielle Sponsoren wirklich abschreckt
Wer sich ernsthaft um die Attraktivität der Marke 1860 München für Wirtschaftsunternehmen sorgt, sollte seinen Blick vielleicht eher auf die Begleiterscheinungen jener Plattformen richten, die diese angebliche Sorge am lautesten formulieren. Wenn in den Kommentarspalten eines kommerziell betriebenen Blogs, dessen Geschäftsmodell offenkundig auf permanenter Spaltung und Unfrieden basiert, strafrechtlich relevante Äußerungen zum guten Ton gehören, wird es für seriöse Partner tatsächlich heikel.
Da wird gewählten Vereinsvertretern wie Ex-Präsident Robert Reisinger unverhohlen der Suizid nahegelegt oder Gewalt mit dem Baseballschläger angedroht, während Nicolai Walch widerwärtige historische Vergleiche mit NS-Größen wie Goebbels über sich ergehen lassen muss. Besonders befremdlich wirkt dabei die messbare Heuchelei der Moderationspraxis: Während rassistische Ausfälle oder User mit offen rassistischen Pseudonymen oft nur in ihren Einzelkommentaren bereinigt werden, als Profile aber unbehelligt in der Community verbleiben dürfen, werden investorenkritische Stimmen zielsicher und konsequent gesperrt – rein aufgrund ihrer vereinspolitischen Meinung und nicht wegen tatsächlicher Verstöße gegen die Netiquette.
Moderne, werteorientierte Unternehmen prüfen heute sehr genau, in welchem Umfeld sie werben. Ein derart toxisches, von Hass und digitaler Hetze geprägtes Milieu, das im Namen des Profitfußballs kultiviert wird, ist für Sponsoren ein massives Reputationsrisiko. Ein ehrliches Bekenntnis zur Basis des Fußballs und gegen die “fucking industry” ist es hingegen nicht.
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Titelbild: Anne Wild











Der Blogger träumt doch inzwischen von Nicolai, so oft wie er gegen ihn vor Gericht verloren hat 🤣🤣🤣
Das ist schon ein zweischneidiges Schwert, diese Vermarktung als Kultverein.
Einerseits steckt da ein enormes wirtschaftliches Potential hinter. Die Nische “St Pauli des Südens” kann der FCB ja beim besten willen nicht bespielen, auch wenn sie sich mmn immer mehr als das “St. Pauli der CL” gebärden, das sich ganz bodenständg gegen die Oligarchenvereine stemmt.
Wirtschaftlich können wir in den komenden Jahren jede Hilfe brauchen und dürfen da nicht zu stolz für irgendwas sein, was woanders (St. Pauli, Union, Freiburg) doch so toll funktioniert.
Andererseits, und das muss hier allen klar sein: ihr, die Fans in der Westkurve, werdet dadurch zum Produkt. Eure Banner, eure Gesänge, alles was auf irgendwelchen Aufklebern an an Straßenlampen klebt, ist Teil des Corporate Branding. Ihr seid Kanäle der Unternehmenskommunikation. Das ist schon ein unangenehmer Gedanke, wenn ihr mich fragt.
Ich hoffe einfach, dass man es nicht übertreibt. Das Gewese um St. Pauli ist mir spätestens seit ich den Hoeneß mit Retter-T-Shirt gesehen habe, dermaßen zuwider.
So schlimm dieser Blog auch bleiben mag, die Löwenmehrheit muss das wohl aushalten bis er freiwillig aufgibt.
Damit über unser aller TSV 1860 künftig überwiegend positiv berichtet wird und zwar in allen Medien, sollten endlich mehr Erfolge nachgewiesen werden: sportlich durch Wiederaufstieg, wirtschaftlich durch solide Basis und strategisch durch FIXIERUNG des Stadionumbau, wie er nun öffentlich präsentiert wurde.
Kritik aus allen Ecken wird es weiterhin geben, ob berechtigt oder unwürdig wie beim Hetzblogger. Das halten wir treuen Sechzger aber aus, die anderen ziehen sich ohnehin immer weiter zurück ( laut SZ gibt es ja keine echte Opposition mehr ).
Man sollte diesen unsäglichen Blogger vielleicht doch etwas bemitleiden. Gerade bricht sein Geschäftsmodell weg und nun schlägt er wild um sich – bei Hunden nennt man das „Angstbeißen“.
Seine Schergen machen da mit – wobei: sind es so viele, wie er glauben machen will? Z.B. ist dort kürzlich unter meinem Usernamen ein Post aufgeploppt, der nicht von mir stammt. Ich äußere mich auf dieser Seite nicht!!
Aber: sollte das Hausrecht künftig wieder alleine beim e.V. liegen, könnte man ihn ja gänzlich eleminieren: Entzug der Akkreditierung, Betretungsverbot des Trainingsgeländes, Entzug der Mitgliedschaft usw.
Natürlich weiss er, dass dann niemand mehr die schützende Hand über ihn hält.
“Aber: sollte das Hausrecht künftig wieder alleine beim e.V. liegen, könnte man ihn ja gänzlich eleminieren: Entzug der Akkreditierung, Betretungsverbot des Trainingsgeländes, Entzug der Mitgliedschaft usw.
Natürlich weiss er, dass dann niemand mehr die schützende Hand über ihn hält.”
Ich denke das ist leider nicht so einfach, für Vereinsausschluss sowie die der Entzug der Akkreditierung (Pressefreiheit) sind die Hürden sehr hoch.
Wenn nicht der Griss die Hürden reißt, wer dann? Dann können wir uns den Ethikrat etc auch ganz sparen.
Sehr guter Artikel. Basics die jeder Löwenfan bereits seit geraumer Zeit verinnerlicht haben sollte – gerade nach den letzten 25 Jahren Peinlichkeiten ala FCB Light.
Aber diejenigen, an die der Artikel gerichtet ist und die ihn lesen und verstehen müssten, wird er leider nicht erreichen. Wie bei so vielen Themen: Es fehlt an Denkvermögen und logischem Verständnis. Und wahrscheinlich sogar schon vorher am Willen es verstehen zu wollen. Leider.
Und außerdem ein weiteres Mal, dass ihr dem Blogger um ein paar Hundert Klicks reicher macht.
Wen interessierts was die für degenerierte Infos in ihrem Schmierblogg veröffentlichen? Umso mehr Ihr Euch auf sie bezieht umso mehr stärkt Ihr die Position und Legitimität. Es gibt mehr als genug Leute die sich denken “Ich informiere mich selbständig und möchte beide Seiten hören/lesen” und genau diese Leute leitet Ihr wieder zu db24 und füllt seine Taschen. Wollt Ihr das? Ignorieren und bekämpfen bis es irrelevant ist. Gerade aktuell sind viele Leute dabei das alles zu hinterfragen und springen ab vom Ismaik-Zug. Genauso sehen mittlerweile viele OG kritischer nachdem wir jetzt erneut in der RL gelandet sind.
Und jetzt kommt ihr und macht fast täglich einen Artikel über Artikel auf db24? Damit man es ja nicht vergisst dort doch nochmal reinzuschauen?
Sorry aber da wundere ich mich schon
Also St. Pauli ist ja die Hochburg des Kommerzes. Ich fand da den Banner der Frankfurter sensationell, die sind da doch alle so “woke” auf St. Pauli…
du verwechselst hier erfolgreiches Merchandising mit dem Ausverkauf eines Vereins.
Niemand bestreitet, dass St. Pauli seinen “Kult” offensiv vermarktet. Der entscheidende Unterschied ist aber: Sie machen das als zu 100 % unabhängiger, mitgliederbestimmter Verein. Da gibt es keinen Investor, der strategische Entscheidungen blockiert oder über die Medien Druck aufbaut.
Geld zu verdienen ist im Profifußball nicht verboten – es geht einzig darum, wer am Ende das Sagen hat. St. Pauli nutzt seine klare Haltung (die du abwertend „woke“ nennst), um genau diese Eigenständigkeit wirtschaftlich abzusichern.
Merch zu verkaufen, um den e.V. vor Investoren zu schützen und Herr im eigenen Haus zu bleiben, ist nicht der Ausverkauf an die Industrie, sondern schlicht clever. Davon könnten sich andere eine Scheibe abschneiden.
Klub-Weltmeisterschaft aus dem Boden stampft, bei der die Spieler am Rande der physischen Erschöpfung agieren – Jetzt haben die armen Akteure aber mein höchstes Mitleid.
Aus reiner Marketing-Sicht ist die Positionierung des TSV 1860 als volksnaher, von Mitgliedern geführter Gegenpol zur “schönen neuen Fußballwelt” goldrichtig. Es gibt einen riesigen Markt an Menschen und Unternehmen, die den sterilen, durchkapitalisierten Event-Fußball satthaben. – Da bin ich voll bei dir. Allerdings muss man sich auch bewusst sein, dass sich die Katze am Ende selbst in den Schwanz beißt, wenn das Ganze Erfolg hat.
Ein Blogger und ein Profilbild von Nicolai Walch interessiert mich im Moment am wenigsten.
Sehr aufschlussreicher Kommentar. In dem Artikel steht aber noch ein bisschen mehr.
Mich schon. Und jetzt?
Ist doch schön, wenn man seine persönlichen Befindlichkeiten und Konflikte vollumfänglich ausleben kann, und das ganze noch Journalismus nennen und wenn möglich damit Geld verdienen.
Die Entscheidungsmatrix des Betreibers sieht doch so aus:
Soll ich in meinem nächsten Artikel:
a) den e.V. und seine Funktionäre, Ex-Funktionäre oder Mitglieder bashen?
b) den Kreditgeber loben?
c) beides?
Sehr sehr starkes Statement.
Würden sich der genannte Blogbetreiber nebst skurrilerer User freuen, wenn der neue TSV erfolgreich ist?
Diese Frage beantwortet eigentlich alles.
Auch hier geht es nicht um die Sache, sondern um eine persönliche Rechnung. Der Betreiber hat ein Problem mit Nicolai Walch – weil der ihm auf der MV vor versammelter Mitgliedschaft gesagt hat, was der allergrößte Teil des Vereins von diesem Blog hält. Wer jahrelang austeilt, sich aber als unabhängige Instanz inszeniert, erträgt diesen Spiegel nicht. Was folgt, ist kein Journalismus, sondern eine Retourkutsche.
Und damit das niemand für das Empfinden Einzelner hält: Nach meinem Leserbrief hat sich ein ehemaliger Sportdirektor des TSV 1860 bei mir gemeldet – unaufgefordert, per WhatsApp. Auch er hat mir deutlich gemacht, wie die Verantwortlichen im Verein über diesen Betreiber denken. Es deckt sich exakt mit dem, was Walch auf der MV ausgesprochen hat.
Es ist eben nicht die Kurve gegen ihn. Nicht der e.V. gegen ihn. Nicht ein Lager gegen ihn. Es ist quer durch alle Ebenen – aktive Fanszene, Vereinsführung, frühere Funktionäre – ein bemerkenswert einheitliches Bild. Und wer mit allen über Kreuz liegt, ist selten von lauter Unfähigen umgeben. Komischer Weise trifft dies auch auf seinen Brother in Love, unseren ehemaligen Investor zu…..
Das würde mich ja interessieren, wer der ehemalige Sportdirektor ist -)
Sagen wir es so, er hat selbst mal bei Sechzig gespielt.
ah, dann ist es klar. merci 🙂
Super Artikel. Gut auf den Punkt gebracht.
Es ist schade, dass diese Basics, besonders rum um Markenbildung, viele nicht verstehen wollen und stattdessen dem Traum der Geldgeschenke eines Vereinsexternen hinterher hecheln.
Leute reißt euch zam, ich habe keine Lust beim Lesen der Kommentare schlechte Laune zu bekommen so wie es in einem gewissen anderen Blog der Fall ist.
Ja, es wäre sehr wünschenswert, wenn man sich einfach inhaltlich mit den Artikeln auseinandersetzt und sachlich diskutiert. Wer pöbeln möchte, ist woanders besser aufgehoben.
Es wird höchste Zeit, dass man dem Dauer Schmierfink endlich nach 9 Jahren zeigt, und konsequent ist ,wo es für ihn in Zukunft lang geht.
Ich glaube der Dauerschmierfink wird sich, nachdem die Storyline HAM vs eV nun bald abgeschlossen sein dürfte, ein anderes Geschäftsmodell zulegen müssen.
Das wird nicht ohne verzweifeltes um-sich-schlagen von Statten gehen, aber er wird irgendwann einsehen, dass er ein totes Pferd reitet und sich anpassen.
Bravo!
So wie ich die aktuelle Lage einschätze, brauchen wir uns vorerst nicht mehr mit dem Grünwalder Stadion beschäftigen, sondern eher mit dem Dantestadion. Es glaubt doch keiner ernsthaft dass wir uns noch länger als 1-2 Jahre das Grünwalder leisten können…
Oh mei!!!!
Wieso sollten wir uns das denn nicht leisten können?
Ich könnte jetzt einen sehr langen Kommentar zu deiner Aussage formulieren, aber ich mache dir lieber ein Angebot:
Zum ersten Heimspiel der Löwen in der kommenden Saison treffen wir uns an der Stehhalle und ich geb dir eine Halbe aus, die wir dann auf unsere Löwen treffen.
Abgemacht?
Hervorragende Reaktion. Davon brauchen wir mehr.
Ich weiß nicht aber hast du nicht mitbekommen was gerade passiert? Es herrscht Aufbruchsstimmung auch wenn vieles nicht leicht ist. Und 60 zieht immer. Du wirst kein einziges Heimspiel sehen wo die Kurven leer sind. Woher die Angst? Wird dir da etwas eingeredet was du selbst nicht hinterfragst?
Der Mietzins im Sechzger ist für Amateurvereine deutlich günstiger.
Insofern bin ich mir nicht sicher, woher der Pessimismus kommt. 2017/18 hatte 1860 in der Regionallig einen Schnitt von 12.471 Zuschauern. Dantestadion hat 5.000 Kapazität.
Insofern weiß ich nicht, worauf Du Deine Annahmen basierst.
Und der Schnitt war auch nur deshalb so “niedrig”, weil damals nur 12500 zugelassen waren.
Tatsächlich hatte man den niedrigen Schnitt, weil nur 12500 reingedurft haben