Nach dem Honorar-Coup nun die nächste offene Frage
Was man wissen muss: Nachdem publik wurde, dass der Fanshop der Löwen möglicherweise für eine Prüfung geradestehen muss, die eigentlich seiner Schwestergesellschaft galt, rücken nun zwei weitere Namen aus den Vertragsunterlagen in den Fokus: Kinga Malec und Valentin Pusnava. Beide tauchen in den Begleitdokumenten zum Deloitte-Mandat “Projekt Grünwald” auf – und ihre Rollen werfen weitere Fragen auf.
Was man sich in Giesing hinter vorgehaltener Hand erzählt: Schon seit Wochen kursiert unter Fans die Vermutung, dass hinter der Prüfungsakte mehr steckt als eine simple Vertragsübertragung – und dass Namen wie Malec und Pusnava kein Zufall sind.
Kinga Malec: Dritte mit Zugang zu brisanten Prüfungsergebnissen
Kinga Malec wird in den Unterlagen als “Third Party” geführt, an die vertrauliche Informationen aus der forensischen Untersuchung – einschließlich des Abschlussberichts – weitergegeben werden sollten. In einem eigens dafür aufgesetzten Schreiben bestätigt Deloitte, dass der Fanshop, die TSV 1860 Merchandising GmbH, um eine solche Offenlegung gebeten hatte, und knüpft die Zustimmung an mehrere Bedingungen: Malec müsse die Informationen streng vertraulich behandeln, dürfe sich nicht auf die Quelle berufen und trage das volle Risiko, falls sie sich auf die Angaben verlasse. Als Adresse ist “Mama Shelter Residences 2504, Dubai” vermerkt. Aufschlussreich ist zudem ihre E-Mail-Adresse, die in den DocuSign-Protokollen auftaucht: kinga.malec@hamic.com – dieselbe Domain, unter der auch ein weiterer Unterzeichner, Andrew Livingston, für die HAM-Seite kommuniziert. Malec ist damit erkennbar dem Ismaik-nahen Firmenlager zuzurechnen, obwohl sie im Vertrag formal als unabhängige “Third Party” ohne eigenes Interesse an dem Mandat auftritt.
Deloitte weist in einem zweiten, nahezu gleichlautenden Schreiben an den Fanshop selbst ausdrücklich auf ein mögliches Interessenkonfliktrisiko hin: Man übernehme “keine Verantwortung dafür, dass die Gewährung des Zugangs zu den Informationen an die Dritte Ihre Interessen nicht verletzt”. Diese Formulierung deutet darauf hin, dass Deloitte selbst Zweifel hatte, ob die Weitergabe der Prüfungsergebnisse an Malec im Interesse des eigentlichen Auftraggebers – des Fanshops – lag.
Valentin Pusnava: Unterzeichner auf beiden Seiten des Deals
Valentin Pusnava erscheint in den Unterlagen gleich mehrfach: Er unterschreibt sowohl den ursprünglichen Engagement Letter als auch den späteren Übertragungsvertrag für die TSV 1860 Merchandising GmbH, jeweils unter der E-Mail-Adresse valentin.pusnava@tsv1860-merchandising.de. Er handelt damit erkennbar als Vertreter des Fanshops. Genau in dieser Funktion ist er es auch, der laut Deloitte-Schreiben vom 22. Januar 2026 darum gebeten hatte, die vertraulichen Informationen aus der Untersuchung an Kinga Malec weiterzugeben: “You have requested us […] to agree to the disclosure of information […] to Kinga Malec”. Pusnava setzte damit als Vertreter des Fanshops den Prozess in Gang, der die sensiblen Deloitte-Ergebnisse über die KGaA an eine Person mit Verbindung zum Ismaik-Lager weiterreichte.
Warum ausgerechnet der Fanshop – nicht die geprüfte KGaA selbst – die Freigabe an eine Dritte mit HAM-naher E-Mail-Adresse veranlasste, lässt sich den Dokumenten nicht entnehmen; sie regeln lediglich die vertraglichen Bedingungen dieser Offenlegung. Offen bleibt auch, welche Funktion Pusnava beim Fanshop konkret bekleidet und in welchem Verhältnis er zu Ismaiks Gesellschaften steht – Angaben dazu enthalten die vorliegenden Vertragsunterlagen nicht.
Die eigentliche Frage: Wieso beauftragte der Fanshop überhaupt die Prüfung der KGaA?
Damit bleibt die zentrale Ungereimtheit bestehen, die bereits die erste Untersuchung dieser Redaktion aufgeworfen hatte: Warum unterschrieb ausgerechnet der Fanshop – ein rechtlich eigenständiges Drittunternehmen ohne direkten Bezug zur Geschäftsführung der KGaA – am 19. Januar 2026 überhaupt den Auftrag für eine forensische Prüfung, deren Gegenstand ausdrücklich “governance and processes” der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA war?
Die Vertragsdokumente selbst liefern für diese Konstruktion keine Begründung; sie halten lediglich fest, dass der Fanshop als “Former Client” auftrat, bevor der Auftrag wenige Wochen später auf HAM International Limited überging. Warum Pusnava als Vertreter des Fanshops den Auftrag ursprünglich unterschrieben hat – und wer diese Entscheidung veranlasst hat – ist damit ebenso ungeklärt wie die Frage, welche Rolle Kinga Malec über die reine Informationsempfängerin hinaus in dem Geflecht rund um Hasan Ismaiks Gesellschaften tatsächlich spielt.











Eine weitere wichtige Frage: wie konnte Deloitte so eine Untersuchung überhaupt durchführen? Man könnte auch mich damit beauftragen eine forensische Untersuchung bei wem auch immer zu machen. Gelingen kann das aber nur wenn ich auch Infos und Dokumente bekomme. Wurden hier also vertrauliche Dokumente geleckt? Anders geht es ja nicht, wenn die KGaA GF diese nicht für die Untersuchung freigegeben hat..
Langsam beschleicht mich das Gefühl der Pusnava is noch dubioser und zwielichtiger wie es Anton Kraft und Saki waren.
Sofort Schadensersatzklage einreichen. Auf 2,7 Mio Schadenersatzsumme!
Damit der Gauweiler mal Arbeit bekommt.
Ich kenn mich mit Begriffen und der ganzen komplizierten Thematik überhaupt nicht aus. da steig ich null durchD
Was ich aber verstehe ist, dass da einiges ziemlich undurchsichtig ist was Hasan, Pusnava und Co hintenrum so getrieben haben. Und Hasans plötzliche Funkstille da ziemlich gut reinpasst. Nicht nur weil er sieht dass der e.v sein Ding macht sondern auch weil ihm immer mehr klar werden dürfte, dass er sich selbst abgeschossen hat. Und nun nach und Nach So mnaches an die Oberfläche kommt , die ihn in einem dubiosen Licht erscheinen lassen. Grad er der vehement “das muss aufgeklärt werden ” fordert.
Wenn die handelnden Personen im Fanshop nicht Roland Kneißl sondern Kinga Malec und Valentin Pusnava heißen und nach Dubai berichten.
Warum über die Merch?
Zum einen drücken die Kosten dort mal wieder den kümmerlichen Anteil des e.V. am Gewinn. „Warum kommt ihr nicht mit dem Geld und dem Potential aus“
Zum anderen:
Früherer, alleiniger Zugang zu internen Erkenntnissen,
• bessere Vorbereitung auf Gesellschafterkonflikte,
• bessere Vorbereitung auf mögliche Gerichtsverfahren,
• Argumentationshilfe gegenüber Mitgesellschaftern,
• Grundlage für personelle oder strukturelle Forderungen, Glattziehen von unsauberen Vorgängen, etc… „Hasan fordert Transparenz“
Hallo ihr unzähligen Löwenfans landauf und landab durch ganz Deutschland. Ich melde mich jetzt auch mal aus Nordhessen und – nun ja – auch aus der (Wissens)distanz. Ich bin im 73. Lebensjahr und beinahe 50 Jahre Mitglied der Blauen. Mir war bewusst, dass wir ein geiler Verein sind; aber ich wusste nicht, dass wir der geilste Verein der gesamten Republik sind. Seit dem schwarzen Tag vergeht kein Tag, wo ich mich immer wieder aufs Neue wundern muss, welche Wucht und letztlich welche Kraft die Fans, hauptsächlich im direkten Umfeld von und in Giesing haben. Es ist unglaublich, was ihr da alles auf die Beine stellt.
Der vorliegende Bericht über den Fanshop zeigt mir deutlich auf, welche Machenschaften und welches undurchsichtige Geflecht der zweifelhaften Gestalten aus dem Morgenland unserem Verein über Jahre hinweg geschadet hat; ja fast vernichtet hat.
Was ich jedoch in all den Jahren, auch noch vor 2011 bis heute nicht verstehen kann, ist die Tatsache, dass sich aus dem Speckgürtel der “Weltstadt München”, bestehend aus Industrie, Wirtschaft, Handel und und und bis heute niemand findet/gefunden hat, unseren Löwen und dem gesamten Verein nachhaltig und sauber zu helfen (Sponsoring). Dem jetzigen Präsidium wünsche ich ein glückliches Händchen, dass es vielleicht unter der Führung von Hitzelsberger und seinen Mannen gelingt, transparente Gespräche in Gang zu bringen und das Interesse an unserem Verein dahin zu gestalten, dass es dauerhafte und nachhaltige Hilfe und Unterstützung gibt.
Soviel erstmal für heute. Gruß an alle Löwinnen und Löwen
EINMAL LÖWE; IMMER LÖWE!!!
Guuuude nach Hessen aus Giasing!
Was ich auch nicht verstehe, wie kann die Merchandising GmbH eine Firma beauftragen eine andere Firma (KGaA) zu prüfen? Mit welcher rechtlichen Grundlage? Das stinkt ja alles bis zum Himmel. Hoffentlich ist ab September die Insolvenz beantragt und vll merkt dann HI mir seinen anderen Leuten auch das es einfach Zeit ist zu gehen mit einem großen blauen Auge 🫣
Puh..ist echt schwer für mich, mit den Fachbegriffen. Kann noch nicht ganz nachvollziehen, was „schlimmstenfalls“ hier „rauskommen“ bzw. welche Konsequenzen das nach sich ziehen könnte.
Gibt es etwas mehr Licht im Dunklen?
Typisch ist auch, dass man dazu in den Hasi-hörigen Medien, Grissmaik24, AZ und TZ, natürlich nix liest… Hoffentlich bringt die SZ dazu bald was.
Wenn man sich Pusnavas LinkedIn Profil ansieht dann ist er vermutlich auch nicht mehr lange GF der Merchandising GmbH. Zumindest wird er bald Vorstandsmitglied einer Schweizer Fashion Firma.
Vielleicht geht ja ein bestimmter Dubai Fashion Blogger gleich mit.
Das wäre doch mal was.
Als Model?
Für Übergrößen aber nur.
Erstaunlich ist auch, dass Deloitte quasi als “Gutachter” Governance, interne Kontrollen, Spieler- und Dienstleisterverträge, Kostenmanagement sowie Related-Party-Geschäfte der KGaA prüfen soll und gleichzeitig offenkundige Missstände bei der Auftragvergabe durch die Merch ignoriert bzw. einfach hinnimmt. Wenn´s ums Geldverdienen geht, scheint auch hier alles egal zu sein. Paßt perfekt ins HAM-System.
Ist das die Transparenz von der dieser seltsame Ismaik immer wieder spricht?
Sehr Dubios das ganze 🤔
Vielen Dank für Eure Recherche. DAS sind die “unbequemen Fragen”, die endlich gestellt werden müssen. Toll, dass Ihr sie stellt.
Und Gott sei Dank sind wir diesen wenig vertrauenserweckenden Menschen mit seiner Entourage endlich los.
Pikant
Man kann nur erahnen, wieviel Geld der Fußballmannschaft der Löwen entgangen ist, als die Rechte an Ismaik verkauft wurden.
War vermutlich ein ähnlich “gutes Geschäft” wie der Verkauf der Arena-Anteile für ein Butterbrot.
Gut ist: Der Alptraum neigt sich dem Ende zu. Unser Logo gehört in absehbarer Zeit wieder uns – und selbst bis dahin wird die neue Gesellschaft oder der ev deutlich mehr Geld generieren, als die Löwen in den letzten Jahren durch den Verkauf von Fanartikeln verdient haben.
Da blickt bald keiner mehr durch und es ist wirklich an der Zeit, dass auch dieser alte Zopf mit der Merch abgeschnitten wird!
Eigentlich hat doch die Merch keinen Zugang mehr zu den RL-Spielen im Grünwalder, oder?
Bin gespannt inwieweit der e.V. bzw. die GmbH das auch umsetzt.
Wäre cool wenn man ab dieser Spielzeit ausschließlich e.V. Fanartikel im Stadion kaufen könnte.
Wieso hat die Merch keinen Zugang mehr?
Gibt es da eigene Verträge? Oder wurde das halt bislang im Sinne des Gewohnheitsrechts geregelt? Spannende Fragen.