Viel tut sich in den letzten Tagen rund um die Löwen. Die Vorbereitungen auf die anstehende Spielzeit unter neuen Rahmenbedingungen laufen auf Hochtouren. Nun wurde am Samstag (auf der Website steht aus uns nicht bekannten Gründen aber immer das aktuelle Datum) juristisch wirksam und insbesondere nicht verfristet ein neuer Punkt auf die Tagesordnung für die anstehende Mitgliederversammlung am 21.06. im Zenith gesetzt. Hier soll nun über die Gründung einer neuen Spielbetriebs-GmbH als Tochterfirma des e.V. abgestimmt werden.
Nun Gründung zweier Tochterfirmen unter TOP 13
Bisher war unter: “TOP 13 ZUSTIMMUNG DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG”, nur die Abstimmung zur Gründung der Stadionbetriebsgesellschaft vorgesehen. Dies ist nun TOP 13 b):
“b) Gründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) mit dem Namen „Betriebsgesellschaft Sechzgerstadion mbH“, zustimmungspflichtig durch die Mitgliederversammlung gem. Ziffer 11.3.6 Abs. 1 b) Hs. 1 Var. 2 i.V.m. Abs. 3 der Vereinssatzung”
Unter TOP 13 a) steht nun ein Votum zur Gründung einer neuen Spielbetriebsgesellschaft auf dem Plan:
“a) Gründung oder Erwerb einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) für den Betrieb des Profifußballs beim TSV 1860 München, zustimmungspflichtig durch die Mitgliederversammlung gem. Ziffer 11.3.6 Abs. 1 b) Hs. 1 Var. 2 i.V.m. Abs. 3 der Vereinssatzung”
Die Strukturen zur Durchführung des zukünftigen Profibetriebs nehmen also Formen an. Weitere Informationen zum Vorgehen des Präsidiums werden sicherlich in den kommenden Wochen bis zur Versammlung öffentlich gemacht.
Ausgliederung ist nicht gleich neuer Investor!
Eine erneute Ausgliederung in eine vereinseigene Profibetriebsgesellschaft bedeutet nicht, dass es auch wieder einen oder mehrere Investoren geben muss. Möglich wäre dies natürlich, aber auch in einer eigenen Firma kann der e.V. alleine den Spielbetrieb gestalten. Zum Schutz der Gemeinnützigkeit und der finanziellen Integrität des e.V. ist eine rechtliche und finanzielle Trennung der beiden Bereiche aber durchaus sinnvoll.
Dass dieses Mal eine reine GmbH (ohne Co. KGaA) als Rechtsform gewählt werden soll, liegt an der größeren Flexibilität dieser Struktur. Über die dortige Satzung in Verbindung mit der e.V.-Satzung kann sichergestellt werden, dass nie wieder ein unliebsamer Investor einen Fuß in die Tür bekommen kann. Weiters ist davon auszugehen, dass die 50+1 Regelung direkt in der GmbH-Satzung implementiert wird, d.h., dass diese bei 1860 auch fortbestünde, wenn DFB/DFL diese irgendwann aufgeben sollte. Bei der KGaA in Verbindung mit dem Kooperationsvertrag war das Gegenteil der Fall. Die HAM bzw. jeder Nachfolgerinvestor hätten die Möglichkeit gehabt, bei Streichung der 50+1-Regelung jederzeit für einen geringen Betrag die gesamte Macht zu übernehmen
Außerdem könnten auch Fans in einer solcher Gesellschaft stärker finanziell unterstützen. So wäre es z.B. möglich einer (aktuell noch fiktiven!) Fan-Genossenschaft Anteile an der Spielbetriebs-GmbH zu verkaufen.











Ich finde nach reichlicher Überlegung, unser e.V. sollte in Punkto Profifußball erstmal durchatmen u. Luft holen, auf dem Boden bleiben, die Ruhe bewahren, sich das sehr gründlich überlegen u. sich nicht schon wieder Hals über Kopf in die nächste Profifußball-Firma bzw. in ein nächstes riskantes Abenteuer reinschmeißen. Wie viele andere bzw. wie die meisten Vereine in der RL u. 3. Liga kann 60 doch auch erstmal als reiner e.V. an den Start gehen. Oder nicht??? Wo ist denn da das Problem??? Ich finde das schon wieder etwas überdreht, jetzt unbedingt sofort die 1. so gut wie nahtlos von der einen Firma, der alten GmbH & Co. KGaA in eine neu Firma, eine neue GmbH umzusetzen.
Lassts doch den gesamten 60-Fußball erstmal komplett unter dem e.V. laufen!🙏 Dann, später, in 1 Jahr…o. später können wir immer noch ganz in Ruhe, gründlich, sorgfältig u. genau abwägend über eine GmbH nachdenken, wenn es in der 3. Liga, nachdem wir mal wieder dorthin aufgestiegen sein sollten, besser u. angebracht wäre, die 1. in eine GmbH auszugliedern. Jetzt in aller Kürze u. Eile die 1. Mannschaft sofort wieder in eine GmbH zu verfrachten, um vielleicht wieder, wie evtl. von einigen erdacht u. gewünscht(???), von irgendwoher(???) zusätzlich ganz schnell einige Mio. zusätzlich zu generieren😖🤪 u. damit Spieler kaufen zu können…usw. usf.(???), halte ich für einen großen Fehler. Ich kann nicht erkennen, warum wir in der RL nun unbedingt den Fußball unserer 1. in einer GmbH betreiben müssten. Wir sollten erstmal lernen, im Fußball auch mit der 1. Mannschaft unter dem e.V. auf eigenen Füßen zu stehen u. wirtschaftlich solide, sparsam, nachhaltig, effektiv u. kostendeckend ohne Schulden über die Runden zu kommen, ausgeben was eingenommen wird u. nicht schon wieder andersherum!!! Ich warne hier ausdrücklich jeden Sechzger u. die e.V.-Führung, uns nicht wieder in das nächste unheilvolle Finanzabenteuer zu stürzen!!! Denn ich ahne u. befürchte schon wieder, was in der neuen GmbH abgeht, wenn die üblichen Verdächtigen u. bescheuerten Brüller wieder nach vielen neuen Spielern schreien die viel Kohle kosten um gaaaanz schnell in die 3. …Liga zu kommen.
Auf die Bremsen treten Löwen u. jetzt bloß nix überstürzen, das machen u. ausgeben was an Kohle reinkommt u. Fußball bei 60 von der 1. bis zu den Löwen-Bambinis unter dem e.V. spielen!!!
Das ist jedenfalls meine Meinung.
Wenn es aus irgendwelchen akzeptablen driftigen Gründen besser u. unbedingt nötig wäre, schnell bis schnellstmöglich die 1. Mannschaft in eine neu zu gründende 60-Fußball-GmbH auszugliedern, lasse ich mich gern überzeugen.
Es gibt m.E. zwei Gründe, den Spielbetrieb möglichst direkt ab Saisonbeginn nicht über den e.V. laufen zu lassen:
Erstens das (finanzielle) Risiko für den Gesamtverein. Wir sind (anders als viele der Bundesligisten, die als e.V. agieren) kein reiner Fußballverein. Wenn da mit der Profimannschaft etwas schiefgehen sollte, stehen zig Abteilungen mit über fünfzig Sportarten und tausenden Aktiven im Breitensport vor dem Aus. Das wäre unverantwortlich.
Zweitens verträgt sich vieles im Profibetrieb nicht mit der Gemeinnützigkeit des e.V. – von VIP-Lounges bis zu leistungsorientierten, ggf. auch mal höheren Spielergehältern. Wenn da dann nächstes Jahr plötzlich das Finanzamt kommt und die Gemeinnützigkeit aberkennt und/oder Nachforderungen stellt, dann reißt das schnell ein unangenehmes Finanzloch, gegen das Du im Nachhinein nichts mehr unternehmen kannst.
Ich bin außerordentliches Mitglied, also nicht stimmberechtigt.
Weiß jmd ob es da eine Art Karenzzeit gibt oder kann ich auf „ordentliches Mitglied“ switchen und kann sofort am 21.06. abstimmen?
Ich kann aber auch als außerordentliches Mitglied an der MV teilnehmen?
Nach meinem Kenntnisstand kannst Du selbstverständlich teilnehmen, hast aber kein Stimmrecht. Solltest Du Deinen Status ändern wollen, besteht eine Wartezeit von einem Jahr bis zur Abstimmberechtigung. Bei dieser JHV wird das also nichts, mit dem Mitentscheiden.
Alles klar, Danke.
Ein Wahnsinn was beim griss wieder abgeht…….der is so hohl…….
damit verdient er sein Geld – no clicks 😉
Eher boshaft und gefährlich als nur hohl … viele glauben den Müll und lassen sich von dem gehirnwaschen
Ich finde es beängstigend..
Das schadet dem Verein massiv. Ein aufhetzen gegen den e.V jeden Tag.
Kein kritisches Wort über HI. Dieser Typ hat den Kredit zu einem unfassbaren Zeitpunkt rechtswidrig gekündigt.. wie kann man sowas ausblenden.
Ohne Worte.
Der gehört achtkantig rausgeschmissen – 60 Verbot!!!
Was der mit seiner Hetzer-Bande für Dreck u. Lügen über den 60-e.V. auskippt, bringen dir nichtmal deine ärgsten Feinde entgegen…Der u. seine Hetzer-Bande sollten mit HI/HAM weiterziehen u. ihren eigenen Fußballpleiteclub gründen.😁 Bei 60 haben die schon unbeschreiblich lange nix mehr verloren. Aber das klären vielleicht die Ultras…u. wir Alle, die das zutiefst abscheulich u. widerwärtig finden, was die da so für Dreck u. Hetze verbreiten, indem wir uns mit ihm+Gefolge mal ins “Benehmen” setzen…natürlich gewaltfrei ohne “schlagende Argumente u. Elemente…”😉😜
Zum wiederholten Mal mein Aufruf, warum klickt Ihr bei dem noch rein und werdet damit Teil des Geschäftsmodells?
#noklicksfuergriss
Die klare Abgrenzung zwischen einem zu 100% steuerbegünstigten e.V. und einem voll steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb über eine eigenständige Rechtsperson, z.B. eine GmbH, ist im Sinne des e.V. sehr sinnvoll. Es läuft vieles im Moment richtig und durchdacht. Da war der Plan B wohl schon längst in der Schublade.
Rechtsform GmbH und die alte war halt eine Kommanditgesellschaft, ob da aA dabeisteht oder nicht, die Geldgeber sind Kommanditisten, die sind eigentlich nur zur Kapitalisierung da, tja da ist bei uns einiges schief gelaufen, der Komplementär war zu schwach
Ja, sogenannte “Investoren”, die sich als sowas wie Kredithaie, Spekulanten, Finanz-Jongleure…entpuppen, uns über den Tisch ziehen, bestimmen u. machen wollen, was ihnen gerade so passt u. uns am Ende in Überschuldung u. in den Ruin stürzen, wenns nicht super läuft, brauchen wir weiß Gott nie wieder, auch in Verbindung mit einer Co.KGaA.
Sowas sollten wir für immer vermeiden u. nie wieder zulassen.
Bin gespannt, wann, ob nun diese o. nächste Woche…???, der Gang in die Infanteriestr. zum Insolvenzgericht erfolgt, um Insolvenz der unglückseligen “KHW-Profifußball-GmbH & Co.KGaA” anzumelden u. diese unheilvollen Katastrophen-Profifußballfirma endlich abzuwickeln, aufzulösen u. zu liquidieren, samt HI/HAM-Schulden u. sonstigen belastenden Altlasten.
Eine neue 60-Profifußball-GmbH als 100%ige Tochtergesellschaft des e.V. unter dessen garantierter uneingeschränkter Führung u. Entscheidungsgewalt gemäß 50+1 ohne Investoren, evt. mit Fanbeteiligung…wäre aus meiner Sicht wünschenswert, nicht aber u. niemals wieder so eine Art “KHW-Profifußball-GmbH & Co.KGaA” mit üblen, unfähigen, zerstörerischen, diktatorischen, destruktiven…u. chaotischen Investorem wie HI/HAM…bei 60!!!
Das wird mit den beiden Anträgen eine wahrscheinlich historische MV werden, die uns in eine neue und unabhängige Zukunft führen wird und unsere Heimat dauerhaft absichert.
Ich kann es kaum abwarten und hoffe beide Anträge werden mit großer Mehrheit angenommen.
Wieso sollte es bei uns ohne Ausgliederung anders/schlechter laufen als bei anderen Vereinen die immernoch als e.v. – teilweise sogar sehr erfolgreich -unterwegs sind?
Es geht nicht darum, ob wir ohne Ausgliederung erfolgreich sein können. Es geht um das Risiko, wenn wir nicht (mehr) erfolgreich sind. Der e.V. ist deutlich mehr als nur die Profimannschaft. Warum sollte man die Existenz des kompletten Vereins riskieren, wenn dieses Risiko absolut vermeidbar ist.
Mir wäre es ehrlich gesagt such viel lieber, alles bei 60 reinweg unter dem Dach des e.V. zu integrieren u. zu belassen. Aber, wir wissen gerade durch unsere leidvolle Geschichte bei 60, wie riskant es werden kann, wenn man sich im Profifußballgeschäft irgendwann mal wieder verhebt, verplant…verspekuliert u. es finanziell schiefläuft, was eigentlich bei uns nie wieder passieren sollte u. dürfte – Kontrolle, Kontrolle…Kontrolle(!!!) u. beizeiten auf die Finanzbremse treten, wenn es notwendig wird, Wirtschaftlichkeit vor Risiko… Wenn es trotzdem mal wieder schiefgeht wäre der gesamte e.V. existentiell bedroht u. könnte im Totalaus landen. Alle Sportlerinnen u. Sportler aller Sportarten u. Sektionen, 1000de MitgliederInnen…quasi Alle im Verein, die nix dafür können würden im Fall einer Pleite mit dem gesamten Verein untergehen, dafür leiden u. büßen müssen u. in eine Insolvenz u. ins Aus katapultiert werden können. Dieses große Risiko, diese große Gefahr muss auch in Zukunft von vornherein verhindert u. ausgeschlossen werden. Deshalb ist es bestimmt vorsichtshalber besser, klug u. ratsam, den Profifußball in eine 100%ige Tochter-GmbH des e.V. unter vertraglich garantierter Kontrolle u. Entscheidungshoheit des e.V. auszugliedern, auch wenn es mir u. anderen idealistisch gesehen anders besser gefallen würde. Aber das Risiko der Totalvernichtung des gesamten e.Vereins durch eine Pleite des Profifußballs, wenn dieser im e.Verein integriert ist, ist einfach zu groß.
Die Frage stellt sich mir allerdings schon, wann das mit der Fußball-GmbH angebracht, ratsam u. sinnvoll wäre. Muss das jetzt schon sein, schon dieses Jahr u. schon auf dieser MV auf die Tagesordnung gesetzt werden??? Sollte der e.V. nicht erstmal alles mit der Noch-KGaA klären u. den gesamten Fußball die nächste Saison bis nächstes Jahr o. länger(???) komplett unter dem e.V. laufen lassen, alles etwas längerfristig mit mehr Zeit u. Ruhe gründlich u. sorgfältig angehen u. abwägen, was man wie am Besten macht??? Das würde ich, glaube ich, für besser halten, als jetzt vielleicht den sogenannten Profifußballbereich zu eilig, hastig u. überstürzt in eine GmbH auszugliedern. Aber vielleicht ist es auch aus mir bislang unbekannten Gründen besser, schnell zu handeln, eine neue 60-Fußball-GmbH zu erschaffen? Wer weiß?
Zunächst Mal geht es darum, die GmbH zu gründen. Das sollte unbedingt so schnell wie möglich gemacht werden, und damit verpflichtet sich der EV zu nichts, sondern eröffnet sich nur Optionen. Die GmbH kann auch noch ein paar Jahre als leere Hülle rumliegen, die frisst ja kein Brot.
Ich bin allerdings auch der Meinung, dass man die Ausgliederung so schnell wie möglich auf den Weg bringen sollte. In der RL wird es zumindest die ersten Jahre so gut wie unmöglich sein, eine schwarze Null zu schreiben. Dazu sind unsere Fixkosten (nlz, Geschäftsstelle etc) zu groß, wir sind halt nicht mit einem Regionalligisten zu vergleichen.
Es gibt hier viele, die sehen, dass die Ausgliederung 2002 der Anfang vom Ende war. Aber das stimmt nicht. Der khw-Größenwahn und Fröttmaning waren der Anfang vom Ende, und die Ausgliederung hat uns letztendlich vor der Totalkatastrophe bewahrt. So können wir die KGaA Hops gehen lassen und der EV überlebt. Das hätten wir auch schon 2011, spätestens 2017 machen sollen.
Freilich, aber das beantwortet nicht meine Frage. Das Risiko haben andere Vereine die als e.v. selbst International erfolgreich sind ebenso. Und wenn du die Finanzen innerhalb des e.v. ordentlich aufziehst, was ist dann genau das Risiko? Und wieso gibt es das Risiko z.B. in der Boxabteilung nicht?
Genau das würde ich mir eigentlich idealerweise auch für 60 wünschen. Unter dem e.V. muss(!!!) man vielleicht noch dreimal vorsichtiger, genauer, sorgfältiger, gründlicher, sparsamer u. risikoärmer wirtschaftlich handeln als in einer GmbH oder? Das wäre insofern wiederum besser, nicht wieder in unkalkulierbare finanziell wirtschaftliche Risiken zu gelangen, wenn der e.V. gut aufpasst.
Ich kann das auch nur von außen einschätzen, aber vermute zwei Dinge: Erstens das schon genannte finanzielle Risiko. In der Boxabteilung wird ja nicht mit annähernd so viel Geld hantiert bzw. man stellt den geldfressenden Teil des Betriebs halt ein, wenn dieser ein Problem werden könnte. Die Option gibts ja bei den Profis real nicht.
Zweitens waren die von dir wsl gemeinten Vereine noch nie ausgegliedert und die Struktur damit immer auf Profis im eV ausgelegt. Bei uns gab es eine schlampige Ausgliederung, welche die Gemeinnützigkeit des eV gefährdet hat und diese Probleme wurden dann gelöst. Aber die Struktur ist halt dann auf Verein mit ausgegliederten Profis ausgelegt. Und das in der Kürze der Zeit jetzt zu verändern ist wsl nahezu unmöglich.
Außerdem besteht wsl eben so die Möglichkeit auf mehr Arten anderweitig als aus dem reinen Spielbetrieb Gelder zu generieren als es ein eV könnte.
Klar hat die Boxabteilung nicht diese Ausgaben, aber genauso wenig dieselben Einnahmen. Glaube kaum dass bei Schieflage der Boxabteilung innerhalb weniger Stunden über 70k gespendet worden wären … Und ja man hat bei den anderen Vereinen das System so ausgelegt, dass die (Fussball)Profis im e.v. bleiben, aber genau dieselbe Ausgangslage haben wir ja eben jetzt auch. Und ob es viel mehr Arbeit ist, als eine komplette neue GmbH aufzuziehen bezweifle ich jetzt auch mal, aber da bin ich halt selbst zu wenig in der Materie. Dennoch erscheint es mir weitaus sinnvoller, wenn man sowieso schon neue Weichen legt, dass man diese Weichen dann direkt so legt wie es eben einige erfolgreiche e.v. Vorbilder auch machen.
Und ob es da weniger Geld zu generieren gibt? Weiss nicht, hört sich nicht plausibel an, wenn ich mir eben die anderen e.v.s so anschaue …….
Versuch wäre es wert, solange zumindest niemand die klaren Vorteile der Ausgliederung aufzählen kann. Ich hab sie schon 2002 nicht verstanden und heute ebenso wenig
Kannst du wirklich nicht den Unterschied der Auswirkungen erkennen, zwischen einer Abteilung die sagen wir einige zehntausend Euro versenkt, oder einer Abteilung die einige Millionen Euro versenkt?
Sehr gute Überlegungs-Ansätze.
Bei reinem Fußball-e.V.-Betrieb musst halt als e.V. unbeschreiblich gut aufpassen, dass, wenn man mit dem e.V. im Profibereich spielt, bis zum Ende der Saison u. sowieso auch insgesamt auf Dauer von Jahr zu Jahr, mit einer ziemlich ausgeglichene Bilanz von ca. +/-0 in den entsprechenden Toleranzen +/- die im Rahmen der Gemeinnützigkeit erlaubt sind, gewirtschaftet wird. Plus o. zuviel Plus, das die Gemeinnützigkeit gefährdet, wird kaum zu erwarten sein, ein Minus aber eher sicher schon. Der große Vorteil liegt aber in der maximal möglichen Förderung für alles Mögliche, was im Rahmen für reine e.Vereine möglich ist, wie z.B. Nachwuchs NLZ…usw. Der e.V. kann in seiner kompletten Fußballabteilung die verfügbaren Einnahme-Gelder entsprechend nach Bedarf verteilen u. ausgeben, klar, Förderungen natürlich zweckgebunden nach Förderungsvorgaben… . So kann man sich z.B. auch ein Finanzierungspolster durch Sponsoren, sonstige Einnahmen schaffen, Kohle, die z.B. für neue Spieler in der Saisonpause nach Saisonende bis zur nächsten Saison wieder ausgegeben werden kann, wenn man es schafft solche Einnahmen zu generieren…usw. Der e.V. hat da alle Möglichkeiten mit der gesichert zu erwartenden Kohle aus allen Einnahmen der Fußballabteilung alle Dinge der FA zu finanzieren, was wo u. wieviel gebraucht wird. Klingt gut, ist aber auch nicht einfach u. unkompliziert. Denn, Schulden dürfen nicht groß entstehen, die nicht in absehbarer Zeit wieder erwirtschaftet u. beglichen werden können, denn darin steckt das große Risiko der Insolvenzgefahr. Der e.V. muss dabei sehr genau u. kontrolliert kostendeckend planen u. wirtschaften u. darf sich finanziell gerade im Profifußball nicht groß verrechnen, verheben u. verkalkulieren u. damit zuviel ausgeben, sprich Schulden machen. Möglich ist das reine e.V.-Modell aber inbesondere bei den heutigen Möglichkeiten der Computer-Rechentechnik schon, genau zu planen, zu kalkulieren, zu wirtschaften u. ständig die Ist-Kontrolle zu behalten wo die Bilanz zwischen Ein- u. Ausgaben steht u. in welche Richtung sie läuft. Entsprechend gutes Personal für alle betriebswirtschaftlichen Belange vorausgesetzt.
Der FC St. Pauli…??? u. Union Berlin bekommen es ja auch im oberen Profibereich in der 1. u. 2. BL mit dem reinen e.V. hin. Warum sollten wir das da nicht auch wie andere Vereine auch wenigstens in der RL u. später in der 3. Liga schaffen?
Keine Angst e.V.! Mit gutem, fähigen, professionellem BW-Personal u. guter Geschäftsführung u. damit einer ausgezeichneten betriebswirtschaftlichen Rechnungsführung kann man als e.V. sehr sicher u. solide über die Runden kommen, in der RL u. auch in der 3. Liga. Gerade 60 wird als e.V. für viele alte u. neue Sponsoren allgemein u. somit auch für viele große Sponsoren sicher jetzt sehr attraktiv sein, wenn ein solides Wirtschaften ohne Verschuldungspolitik in Aussicht steht u. auch so praktiziert wird. D.h., da wird schon ordentlich Kohle von Sponsoren reinkommen, wenn man gut akquiriert, viele Sponsoren sucht u. für den Neustart unter dem e.V. für 60 gewinnt.
Es geht vorran. Klar, dass diesmal alles zeitlich sehr knapp ist.
Wird mal wieder eine spannende Mitgliederversammlung. Ich freu mich drauf.
Es geht vorran. Klar, dass diesmal alles zeitlich sehr knapp ist.
Wird mal wieder eine spannende Mitgliederversammlung. Ich freu mich drauf.
Wer nicht über GoFundMe spenden möchte, kann mittlerweile auch direkt an den Verein spenden:
https://tsv1860.org/spenden.html
Der link geht leider nicht. Fehlermeldung 404.
Auf der eV Homepage konnte ich auch nichts dazu finden.
Aber wäre sehr gut wenn man direkt an den eV spenden könnte!
Jetzt funktioniert der Link wieder.
Bei mir funktioniert der Link nicht
Es wird gerade daran gearbeitet und die Seite soll in Kürze wieder online gehen.
Die Seite ist wieder online.
Cool, danke, ich wurde mit meiner auffordernden Bitte für ein Spendenkonto direkt beim e.V. erhört! Freut mich sehr!!! Danke, cool!!!👍👏🤝👌🤗
Das ist schon alles wahnsinnig knapp bemessen. Die müssen quasi direkt von der MV aufs Amt rennen um die GmbH zu gründen. Wenn man bedenkt, wie lange eine Firmengründung in Deutschland üblicherweise dauert.
Du kannst jederzeit kurzfristig eine Mantel GmbH kaufen.
Trotzdem kann die neue GmbH dann ja frühestens um den 23./24.6. herum die Arbeit aufnehmen.
Bis dahin müssen also alle Spieler, Trainer, Mitarbeiter, die Stadt München (Stadion-Mietvertrag…) usw. Geduld haben? Auch ein neuer Dauerkartenverkauf kann vorher kaum stattfinden, denke ich. Das wird wirklich verdammt knapp alles.
Wieso soll die neue Kapitalgesellschaft schon in der kommenden Saison bestehen?
Es war alles geplant, dass der e.V. die neue Spielzeit durchführt.
Und insbesondere in der RL sollte das ohne größere Risiken machbar sein.
Anmerkung: Der SC Freiburg hat auch in der Bundesliga die Rechtsform e.V.! Was auch seine Vorteile hat – s. aktuelle Spenden.
Ich finde, insbesondere mit den Fehlern der damaligen KHW Ausgliederung sollte hier wirklich alles korrekt geplant und umgesetzt werden. Und das braucht ganz einfach Zeit.
Weiterhin ist die bisherige KGaA auch noch existent und nicht abgewickelt.
So sehr ich mir das manchmal wünschen würde, aber wir sind halt kein SC Freiburg.
Sechzig war nicht Bullerbü United, bevor Hasan kam. Nicht einmal vor Wildmoser und Fröttmaning. Finanzielles Chaos hat eine sehr lange Tradition bei uns, und bei den Summen, die da heute im Spiel sind, fände ich es unverantwortlich, den eV da zu 100% haften zu lassen. Wenn ein Fußballverein in Deutschland eine Kapitalgesellschaft zwischen eV und den Profis braucht, dann wir.
Klar sind wir nicht ein xy-Verein, das war nur mal diese Zwanghafte: Profifußball braucht Profigesellschaft
Ausgleidern ja, aber nicht so schnell, schnell und fehlerbehaftet wie bei der KGaA anno KHW!
Bitte keine Hektik verbreiten. Auch eine GmbH-in Gründung kann Rechtsgeschäfte abschließen, eventuell mit dem Zusatz, sollte die GmbH nicht eingetragen werden, die Verträge auf den e.V. übergehen.
Generell haftet die e.V. für die Verbindlichkeiten der GmbH i.G. bis zu deren offiziellen Eintragung.
Ich glaube, das wird mal wieder ein sehr langer Tag im Zenith, aber ich freu mich drauf.
Und bekommen wir unseren Löwen wieder zurück ?..
Klingt prima. Die genaue Ausgestaltung wird interessant. Das wichtigste ist, dass der e.V. vor Hasardeuren geschützt wird. Einmal (dreimal?) und nie wieder.
Danke für die Aufklärung, dass bereits am Samstag wirksam geladen wurde. Auch ich hatte es tatsächlich erst gestern gesehen und bin auf das Datum 07.06. “reingefallen”. Heute steht auf der Homepage der 08.06. bei der Tagesordnung.
Ich gehe stark davon aus, dass die Samstagsladung nachgewiesen ist; trotzdem ist es technisch irgendwie unglücklich gelöst. Freut mich, dass alles fristgerecht erfolgt ist. In der aktuellen Lage hätte durchaus mal der ein oder andere Fehler passieren können. Ist ja nicht so, dass aktuell nichts zu tun wäre..
Wie andere Kommentare schon erwähnen, ist die Gründung der GmbH an sich eine gute Sache da sie den e.V. schützt. Solange die Satzung der GmbH uns Fans eine Kontrollfunktion bei einem Anteilserwerb (ergo Investoreinstieg) vorsieht, sehe ich kein Problem damit. Dies könnte z.B. so funktionieren, dass jeder Anteilserwerb durch eine außerordentliche MV von den Mitgliedern abgesegnet werden muss.
Darf ich an einer Stelle Deinen Kommentar präzisieren, nicht die Fans, sondern die Mitglieder müssen eine Kontrollfunktion behalten.
Danke für die Information und die Klarstellung in Bezug auf die fristgerechte Nachreichung des TOPs “Spielbetriebs-GmbH”. Ein weiterer Schritt auf dem Weg in die Unabhängigkeit von dubiosen Möchtegerninvestoren!
Solange die Ausgliederung tatsächlich nur genutzt wird um den e.V. zu schützen und nicht um sich den nächsten Investor zu suchen, sehe ich keine Gründe weshalb man dagegen sein sollte.
Sehr gut geschrieben.
Genau aus diesen Gründen werde ich für die Ausgliederung stimmen, da in unserer noch instabilen Lage alles andere ein riesen Risiko für den eV mitbringen würde!
Ich hoffe wirklich, dass sich hier keine Fraktion bildet, die diese Ausgliederung zu verhindern mag. Jeder muss sich der Tragweite dieser Entscheidung bewusst sein!
Wenn man über die Satzung ausreichend sicherstellt, dass kein unliebsamer Investor einen Fuß vor die Tür bekommen kann sehe ich keinen Grund weshalb sich Fraktionen bilden sollten. Ab da ist es nur noch eine Frage adäquater Kommunikation an die anwesenden Mitglieder
Hört sich alles ziemlich positiv an.
Weiter so.