Als amtierender Vizemeister der Bayernliga Süd startet die U21 des TSV 1860 heute Abend in die neue Saison 2025/26. Das offizielle Liga-Eröffnungsspiel bestreiten die Amas beim TSV Kottern 1874. Vielleicht verirrt sich ja der eine oder andere Löwenfan auf dem Weg zum internationalen Testspiel in Chur gegen den FC Vaduz in die ABT-Arena in Durach-Oberkottern, einem südlichen Ortsteil der Stadt Kempten im Allgäu.

Neuer Trainer und neun neue Spieler

Mit dem neuen Trainer Alper Kayabunar, der den zu Borussia Dortmunds U19 gewechselten Felix Hirschnagl ersetzte, und acht Spielern, die aus der eigenen U19 zu den Amas aufrückten, geht die zweite Mannschaft der Löwen in die neue Spielzeit. Nur ein externer Neuzugang ist im Kader der U21 zu finden. Von seiner vorherigen Station Türkgücü brachte Kayabunar den Verteidiger Benedikt Hoppe mit an die Grünwalder Straße 114. Ein Saisonziel in Form eines konkreten Tabellenplatzes wird von den Verantwortlichen nicht genannt, weil es bei den Amas in erster Linie natürlich um die Aus- und Weiterbildung der jungen Akteure und die Heranführung an die erste Mannschaft geht. Ob sich die sportlich überragenden Vorsaison heuer wiederholen lässt, bleibt abzuwarten.

Durchwachsene Vorbereitung

Die Vorbereitung nährt dabei noch nicht unbedingt große Hoffnung, dass die U21 wieder ganz oben mitspielen kann. Vier Siegen (allesamt gegen Teams aus Ligen unterhalb der Bayernliga) stehen vier Niederlagen gegenüber. Die Generalprobe gegen die in der Nordstaffel der Bayernliga antretende Zweitvertretung des FC Ingolstadt am vergangenen Samstag ging mit 1:3 (0:3) verloren und dieses Spiel offenbarte deutliche Schwächen, vor allem in Sachen Cleverness, Konsequenz im Abwehrverhalten und Entschlossenheit in der Offensive.

Kottern will Sechzig mal wieder schlagen

In Kottern wartet auf die junge Mannschaft aus Giesing gleich mal eine echte Herausforderung. Die Allgäuer belegten in der Vorsaison in der Endabrechung den respektablen sechsten Platz. Gegen die Löwen haben sie allerdings etwas gut zu machen. Beide Spiele gegen 1860 gingen in der Vorsaison verloren. Außerdem warten die Gastgeber seit fast sieben Jahren auf einen Heimsieg gegen die Amas. Mit der Unterstützung des Publikums, das heute Abend zum Saisonauftakt sicher zahlreich erscheinen wird, soll dieser endlich gelingen.

Routinier bleibt den Amas erhalten

Als Leader der Löwen wird bei dieser also in jeder Hinsicht herausfordernden Auswärtspartie Bayernliga-Rekordspieler Alexander Benede fungieren, der – fast 37jährig – nochmal eine Saison bei Sechzig dranhängt und den neuen Coach – selbst nur knapp drei Jahre älter – schon in der Vorbereitung tatkräftig unterstütze. Im Trainingslager in Bad Füssing organisierte Benede den Teamabend.

 

 

0 0 votes
Artikelbewertung
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
1 Kommentar
Newest
Oldest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments
black_belt_blues

Dann drücken wir mal die Daumen, dass der Ama-Motor ab heute wieder zu stottern aufhört und allmählich in Form kommt.
Speziell das Spiel gegen die Ingos gibt Anlass zur Sorge.