In Sechzig um Sieben findet ihr wieder einmal alle Updates zu Münchens großer Liebe vom gestrigen Mittwoch. Im Mittelpunkt des Geschehens stand dabei die Bekanntgabe der Terminierungen für die ersten neun Spieltage – sprich alle Terminierungen bis zur Wiesn! Mit den Ansetzungen sollten die Löwenfans eigentlich ganz gut leben können.
Terminierungen bis zur Wiesn…
Einmal Freitagabend um 18:60 Uhr, einmal Sonntagabend um 19:30 Uhr (würg!), vier Mal Samstags um 14:00 Uhr, zwei Mal Mittwochs um 18:60 Uhr, sowie zum Wiesn-Auftakt am 20. September ein Heimspiel um 16:30 Uhr. Ganz ordentlich könnte man sagen, denn das sind aus Löwensicht die Terminierungen bis zur Wiesn und damit dem neunten Spieltag. Alle genauen Ansetzungen findet ihr hier in unserem Bericht…
Groundhopping in Schweden…
… war in der Sommerpause für unseren Redakteur Jan angesagt. Er war unter anderem beim schwedischen Pokalfinale in Stockholm zu Gast. Was er bei seiner Reise durch Skandinavien und das Baltikum alles erlebt hat, lest ihr in seinen Groundhopping-Berichten. Hier geht es um das schwedische Duell zwischen Hammarby IF und Degerfors IF.
Aktive Löwen-Fanclubs
Wie immer sehr aktiv zeigen sich auch in der Sommerpause die Fanclubs der Löwen. Die Nordlöwen sammeln Spenden für Framerunner Paul. Zudem feiert der Fanclub Regenstauf am Samstag einen große Party zum 25-jährigen Bestehen! Wir freuen uns immer über Berichte aus den Fanclubs – meldet Euch gerne bei uns unter redaktion@sechzger.de.
Keinen Bock auf das Erzgebirge
Wie liga3-online berichtet fielen gestern in der dritten Liga auch einige Entscheidungen auf dem Transfermarkt. So verlässt Kanuric den FC Ingolstadt in Richtung Portugal zum Zweitligisten Leixões SC. Erneut aus Köln ausgeliehen hat der SC Verl den Stürmer Chilohem Onuoha, der vergangene Saison viel Verletzungspech hatte. Keinen Bock auf das Erzgebirge hat anscheinend Christoph Ehlich, der vergangene Saison für den SV Sandhausen auflief. Ein Probetraining in Aue brache er nach zwei Tagen ab. Der Grund: “Er hat uns mitgeteilt, dass er sich bei uns ganz generell in der Region nicht wohlgefühlt hat”, erklärt Aues Sportchef Matthias Heidrich.
Top informiert in den Freitag
Damit geht ihr mal wieder top informiert in den Wochenendspurt. Wir wünschen einen schönen Freitag und ein löwenstarkes Wochenende. Einen kleinen Tipp haben wir noch: Am Montag, 28. Juli um 19:30 Uhr (Einlass ab 18.60 Uhr) steigt unser Live-Talk im Bamboleo. Wer vorbeischauen will, schreibt uns am besten eine kurze Email, damit wir abschätzen können, mit wievielen Gästen wir rechnen dürfen.











Auch ein geiler Grund nicht zu wechseln. Scheint ein Mann mit Prinzipien zu sein.
Nicht jeder fühlt sich zwischen 45% AfD Wählern wohl. Ich kann das schon verstehen.
Vergiss auch die absolute soziale Tristesse in einer vom strukturwandel geprägten Region, die zudem isoliert ist, nicht!
Ihr seid ja anscheinend große Experten in Sachen Erzgebirge. Wart ihr eigentlich schon mal selbst dort oder habt ihr eure Weisheiten nur von der Google-Suche? Anbei: Aue Bad-Schlema hat einen CDU-Bürgermeister und die AfD hatte bei den Wahlen 33 Prozent und nicht 45.
Ich will das alles nicht schönreden, aber euer Dialog war wieder so ein typisches vorurteilsbeladenes Wessi-Geschwätz. Außerdem wisst ihr überhaupt nicht, was ihn konkret gestört hat. Vielleicht war ihm das einfach nur zu kleinstädtisch?
Aber die Begründung des Spielers ist doch schon bemerkenswert und außergewöhnlich, sodass einem dieser Aspekt einfach in den Sinn kommt, oder nicht? Klar ist das dann ein wenig vorurteilsbeladen. Aber halt vielleicht auch mit einem kleinen Augenzwinkern nachzuvollziehen? 😉
Ja, es wird immer viel mit den Augen gezwinkert, wenn Wessis über Ossis reden und schreiben. Ich habe auch in München Jahrzehnte gelebt und lebe erst seit einiger Zeit in Thüringen. Und mir ging schon nach kurzer Zeit dieses Geschwafel gehörig auf den Senkel. Und wie zuvor erwähnt: Er hat mit keinem Wort, zumindest nach eurem Beitrag, kundgetan, dass ihm da zu viele AFDler herumlaufen. Das hätte er ja vorab recherchieren können. Es kann genauso gut sein, dass er als junger Mann sich etwas mehr Großstadt gewünscht hat. Wir wissen es nicht.
Aktuell bei der Bundestagswahl 45%. Kommunal war ja 24.
Und was ist an den Wahlergebnissen vorurteilsbehaftet? Das sind nunmal Fakten. Oder unterscheiden sich die AfD Wähler in Sachsen von anderen?
Ps Weil du fragst: Ja, bei diversen Auswärtsspielen und 1-2 x beruflich. Und es ist schon irritierend. Erst wählt knapp die Hälfte eine stramme Rechtspartei, und dann will es keiner gewesen sein, und keiner will darüber sprechen, weil es doch so viele andere Themen gäbe.
Ja, ich muss Dir recht geben. Ich hatte die Komunalwahl nachgeschlagen. Und auch ich finde natürlich diese Zahlen erschreckend und gänzlich inakzeptabel. Aber a) wissen wir nicht, ob er das politisch gemeint hat, und b) hat mich der Zusammenhang von AFD und Tristesse genervt. Das stimmt einfach nicht. Die Gegend ist wunderschön.
Aber Du sprichst in der Tat einen wichtigen Punkt an. Mir kommt das auch teilweise etwas surreal vor. Ich habe jetzt nicht die ganz großen Kontakte hier aufgebaut, aber die Leute sind ausnehmend freundlich und sympathisch. Ich kann mir nach einer weiteren netten Plauderei auch oft nicht erklären, wie es zu so vielen AfD-Wählern kommt. Es gibt sehr, sehr viele Gründe, warum die Leute hier sauer sind auf den Westen (Stichwort: Abwicklung ganzer Industrien durch die Treuhand), aber warum ausgerechnet die Wessi-Partei AfD (die meisten Parteispitzen sind Westdeutsche) hier die Lösung darstellen soll, kann ich Dir auch nicht sagen. Und mit dieser Schizophrenie laufe ich hier schon seit 4 Jahren herum.
Grundsätzlich ging es mit darum dass ich es erfrischend finde wenn jemand mal ganz klar sagt das er keinen Bock auf so eine Region hat und ablehnt, anstatt des geldes wegen zu wechseln und leere Worthülsen zu den tollen Fans im ach so tollen Traditionsverein abfeuert.
Ja, da gebe ich Dir auch recht. Aber Du hast halt dann gleich AfD und Tristesse der Region ins Spiel gebracht. Und das wissen wir doch gar nicht, ob das konkret seine Gründe waren. Und das Erzgebirge ist alles andere als trist …
Ein weiterer Termin fehlt noch: der Tag, an dem der neue Investor sich endlich mal vorstellt.Das Ganze ist doch schon wieder etwas merkwürdig.
Persönliche Einschätzung: da wollte man Robert Reisinger zum Abschied einen Gefallen tun (was ich absolut verstehen kann) und die Meldung frühzeitig veröffentlichen. Es muss aber noch viel geklärt werden, sodass man eigentlich erst viel später den Vorgang – also nach Finalisierung – hätte publik gemacht.
Heißt das im Umkehrschluss, dass die Sache noch gar nicht zum Abschluss gekommen ist? Ich habe gestern oder vorgestern ein Interview mit Präsident Mang gesehen, der weiterhin behauptet hat, dass er den Investor noch nicht kennengelernt hat. Wer genau verhandelt denn da eigentlich jetzt?
So wie ich das sehe, sind sich Hasan und der Neue am 3.7 darüber überein gekommen, dass Anteile den Besitzer wechseln.
Seitdem verhandeln die beiden die notwendigen Modalitäten. Sobald das Geld auf dem Konto und der Vertrag gesigned ist, wird das ganze notariell beurkundet. Und sobald diese notarliche Beurkundung im Handelsregister eingetragen ist, ist der Deal komplett.
Der TSV 1860 sitzt da aktuell nicht am Verhandlungstisch.
Abgeschlossen ist so eine Transaktion doch erst, wenn Geld geflossen ist, oder nicht? Und dass das bei dieser Summe nicht einfach nur eine simple Banküberweisung ist, dürfte auch klar sein.
Die möglicherweise noch nötigen (Nach-)Verhandlungen werden wohl zwischen HAM und dem Käufer geführt. Da haben die Vertreter des e.V. eher weniger damit zu tun, denke ich. Insofern ist die Aussage von Mang doch plausibel und glaubwürdig.
Ich antworte jetzt mal Kraiurger und Dir zusammen, weil ihr ja ähnlich argumentiert habt. Das sehe ich einerseits auch so, andererseits müssen doch aber selbstverständlich viele Dinge zwischen e.V. und neuem Investor neu verhandelt werden (siehe alter Kooperationsvertrag). Mich wundert dann nur der Zeitpunkt. Ich kann doch so etwas nur dann wirklich verkünden, wenn die Sache unterschrieben ist. Der Zeitpunkt der Geldüberweisung ist mir da nicht so wichtig.
Zustimmung. Vor allen Dingen sollte zukünftig ja auch auf Augenhöhe zusammen gearbeitet werden. Wie funktioniert das, wenn ich erst die Anteile kaufe und dann schaue, mit wem ich mich ins Bett gelegt habe? Und da meine ich nicht die Person Mang, sondern den von der MV gewählten Präsidenten des TSV.
Ich teile deine Einschätzung zu 100% und mir wäre ebenfalls deutlich wohler, wenn ich wüsste 1860 säße mit am Verhandlungstisch.
Aktuell geht es aber um den Verkauf der Anteile. Und erst wenn das gefixt ist, darf 1860 womöglich einen neue Kooperationsvertrag aushandeln.
Aktuell sitzten unsere leute nach meinem Kenntnisstand jedoch nicht mit am Verhandlungstisch.
Es hilft nur warten. Mittlerweile Tag 13.
Formal hast du natürlich recht. Aber wenn ich als Gesellschafter in eine KGaA einsteige, checke ich doch erstmal, ob ich mit dem zukünftigen Mitgesellschafter auch klar komme, und an einem Strang ziehe. Alles andere ist doch obskur. Vor allen Dingen in unserem Fall, wo das vermittelnde Präsidium, das aktuell entscheidende nicht mal mit dem A. anschaut. Wenn ich dann höre, dass das Präsidium eine Woche nach der Wahl noch immer keinen persönlichen Kontakt hatte, erscheint das schon mehr als strange.