Bei der aktuellen Wetterlage in München kann man es kaum glauben. Am heutigen Sonntag begann der Ski-Weltcup mit einem Riesenslalom am Rettenbachferner in Österreich mit Linus Straßer.

Traditioneller Weltcup-Auftakt mit Linus Straßer

Wie der Skilöwe im Interview mit sechzger.de ankündigte, nimmt er auch den Riesenslalom wieder in sein Rennprogramm auf. Daher ging er heute in Sölden am Rettenbachferner auf fast 3.000 Meter Höhe beim traditionellen Weltcup-Auftakt an den Start.

Skilöwe mit hoher Startnummer

Da Straßer die letzten beiden Saisons dem Slalom den Vorzug gab, ging er erst als drittletzter Läufer ins Rennen. Immerhin konnte er sich mit Startnummer 68 um 24 Plätze nach vorne fahren und belegte den 44. Rang. Zur Qualifikation für den zweiten Durchgang der besten 30 Fahrer fehlten dem Münchner 0,89 Sekunden. Dadurch sollte Linus für den nächsten Riesenslalom schon einen besseren Stratplatz bekommen und seine Chancen auf eine Teilnahme am zweiten Durchgang erhöhen.

Schmid bester Deutscher

Vom Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) konnte sich lediglich Alexander Schmid aus dem Allgäu für den zweiten Durchgang qualifizieren. Schmid belegte nach dem ersten Durchgang den zehnten Rang mit 1,33 Sekunden Rückstand auf den Führenden Marco Odermatt aus der Schweiz. Am Ende konnte Schmid sich im zweiten Durchgang noch auf Rang acht verbessern. Damit konnte er bereits im ersten Saisonstart die Qualifikation für die Ski-WM im Februar in Courchevel/Meribel (Frankreich) unter Dach und Fach bringen.

Odermatt gewinnt

Der Weltcup-Sieger der vergangenen Saison ließ gleich wieder die Muskeln spielen. Marco Odermatt zeigte sich gleich in blendender Form und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein. Er distanzierte den Slowenen Zan Kranjec um 0,76 Sekunden. Auf den Plätzen drei bis fünf tummelten sich die starken Norweger Kristoffersen (3., 0,97 Rückstand), Brathen (4., 1,10 Rückstand) und Windingstand (5., 1,11 Rückstand).

Parallelslalom in Lech/Zürs nächstes Herren-Rennen

Weiter geht’s für die Herren am 13.11. in Lech/Zürs mit den Parallelslalom. Die mit großem Brimborium angekündigte internationale Abfahrt am Matterhorn mit Start in Zermatt (Schweiz) und Ziel in Cervinia (Italien) musste wegen Schneemangels abgesagt werden. Vielleicht sollte man in Zeiten des Klimawandels wenigstens bis November warten, um Skirennen zu veranstalten…

 

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