Im bedeutungslosen letzten Spiel der Bayernliga Süd kassierte eine völlig desolat auftretende Löwen-Mannschaft eine heftige und zudem denkwürdige Klatsche bei den Futsal Panthers aus Ingolstadt. Die Futsal Löwen waren schon vor diesem letzten Spieltag uneinholbar Erster der Bayernliga Süd, eben vor jenen Ingolstädtern, denen in diesem Spiel alles gelang und die auch in der Höhe verdient gewannen, während bei den Sechzgern zum Unvermögen auch noch das Pech von vier Aluminiumtreffern hinzu kam. Die Münchner Löwen hatten, im Gegensatz zur souveränen Schiedsrichterin Barbara Karmann, das Spiel zu keiner Zeit auch nur annähernd im Griff.

Futsal Löwen gehen Ingolstadt unter

Mangelnde Konzentration, Behäbigkeit und eine viel zu geringe Laufbereitschaft kennzeichneten das Spiel der Futsal Löwen insbesondere in der zweiten Halbzeit, so dass es immer wieder zu unnötigen Ballverlusten kam, die der hochkonzentrierte Gegner aus Ingolstadt zu zahlreichen Kontern mit entsprechenden Torerfolgen ausnutzte. Beste Spieler in einem schwachen Löwenteam waren Torhüter Mihael Vukovic, der eine höhere Niederlage verhinderte und die 19jährige Nachwuchshoffnung Ante Topcic.

In dieser Form werden es die Löwen es allerdings schwer haben, in der nun anstehenden Finalrunde um die Bayernliga-Meisterschaft und damit im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga erfolgreich zu bestehen. Immerhin:Woran vor der Saison keiner geglaubt hatte, ist Realität. Der TSV 1860 spielt um den Aufstieg in die Regionalliga! Für das neu zusammengewürfelte Team durchaus ein beachtlicher Erfolg.

TSV 1860 Futsal in Ingolstadt
Ante Topcic am Ball – neben Torwart Mihael Vucovic der Beste In einem schwachen Löwenteam

 

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