Die Löwen trainieren am heutigen Dienstag um 14:30 Uhr sowie am Mittwoch um 10:30 Uhr und um 14:30 Uhr öffentlich. Dazu gibt es im Löwenstüberl heute Ratatouillegemüse mit Reis (für 7,70 Euro) oder Schweinekrustenbraten mit Semmelknödel und Krautsalat (8,10 Euro). Morgen serviert Wirt Bene Lankes Spinatknödel in Tomaten-Buttersugo (7,90) oder Schweinswürstl mit Kartoffelpüree und Sauerkraut (8,00) Euro.

Die restlichen Trainingseinheiten finden ohne Zuschauer statt, den restlichen Speiseplan entnehmt ihr bitte dem Bild weiter unten.

Viel spannender als die Frage, welche Trainingseinheiten mit oder ohne Zuschauer stattfinden ist für die Löwenfans jedoch die Frage, welche Löwenspiele stattfinden und ob sie mit oder ohne Zuschauer ausgetragen werden und da scheint es wie verhext: Jetzt haben die Löwen einen sensationellen Lauf und dann passiert etwas, an das wir uns zumindest seit dem wir zum Fußball gehen nicht erinnern können:

Es kommt ein neuartiger Virus und es drohen reihenweise Geisterspiele oder Spielverlegungen.

Natürlich ist uns bewusst, dass die Auswirkungen auf die Gesellschaft deutlich dramatischer sind als „nur“ ein paar verlegte Fußballspiele oder welche ohne Zuschauer. Aber das hier ist nunmal eine Fußballseite und darum beschreiben wir die Auswirkungen auf den Fußball.

Als Michael Köllner die Löwen übernahm, hatten diese gerade daheim Viktoria Köln besiegt und fanden sich auf Platz 15 wieder – drei Punkte vor einem Abstiegsplatz und zehn Punkte von einem direkten Aufstiegsplatz entfernt. Aber wer dachte zu diesem Zeitpunkt schon an einen möglichen Aufstieg? Als nächstes standen die Spiele in Halle (zum damaligen Zeitpunkt auf Platz drei), das Derby gegen die Bayern (14.) und in Unterhaching (Platz zwei) an – keine gute Ausgangslage:

Die Löwen starteten jedoch mit einem Auswärtssieg in Halle eine nicht für möglich gehaltene Serie und die Tabelle schaut inzwischen ganz anders aus: Von einem Abstiegsplatz trennen die Löwen 10 Punkte, zum direkten Aufstiegsplatz sind es magere zwei Pünktchen – da würde der Tabellenführer aus Duisburg gerade recht kommen. Ein Geisterspiel zum jetzigen Zeitpunkt oder gar Spielverlegungen? Käme beides sehr ungelegen. Realistisch betrachtet sieht es jedoch stark nach einer der beiden oder sogar beiden Optionen aus – der aktuelle Stand:

Die bayerische Staatsregierung will heute alle öffentlichen Veranstaltungen über 1000 Zuschauer untersagen – das gilt als sicher. Bleibt ein Hoffnungsschimmer? Zumindest das Europacup-Spiel in Leipzig wird heute noch mit Zuschauern ausgetragen. Als Grund wird angegeben, dass die Infektionsgefahr im Freien laut Robert-Koch-Institut geringer ist als in geschlossenen Räumen und dass die Karten für das Spiel personalisiert sind, so dass evtl. Infektionswege nachverfolgt werden könnten. Folgt die Bayerische Staatsregierung dieser Argumentation, dann könnte sie zumindest über eine Ausnahme für Veranstaltungen im Freien bzw. die Besucher mit personalisierten Sitzplatzkarten nachdenken. Dieses Szenario erscheint aber eher unwahrscheinlich.

Der Ausschuss der 3. Liga möchte in Fällen von Untersagungen die Spiele eher verlegen als Geisterspiele auszutragen. Wie das an der Masse der betroffenen Spiele bewerkstelligt werden soll, ist jedoch ein anderes Thema. Noch dazu steht im Sommer die Europameisterschaft vor der Tür, die erstmalig in 12 verschiedenen Ländern ausgetragen wird, was massive Reisebewegungen bedeutet.

Es bleibt spannend – wir halten euch auf dem laufenden.

Unsere bisherigen Artikel zum Thema Corona & Fußball:

https://sechzger.de/geisterspiele-oder-verlegung-noch-ist-nichts-entschieden/

 

https://sechzger.de/fussball-geisterspiele-wegen-corona-ihr-spinnt-doch/

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here