Wie der kicker vor Kurzem vermeldet hat, haben die die Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien der 16 Bundesländer festgelegt, dass Zuschauer bei Saisonstart der Bundesliga erlaubt sind. Die Regelung gilt bei einer Inzidenz unter 35 (wir nehmen an, am Ort des Spiels). Ab einer Inzidenz über 35 sind maximal 5.000 Fans im Stadion erlaubt. Damit sind einige der regionalen Unklarheiten beseitigt, die wir Euch gestern geschildert hatten.

Maximale Auslastung 50%

Die maximale Auslastung der Stadien wurde auf 50% festgelegt, wobei die maximale Gesamtzahl an Zuschauern auf 25.000 beschränkt ist.

Ausnahme für Bayern

Das Bundesland Bayern führt – wie so oft – eine Sonderregelung ein. Um den Risiken der Delta-Variante vorzubeugen, ist in Bayern die maximale Belegung bei 35% der Kapazität gedeckelt.

Auswärtsfans erlaubt?

Unklar blieb bei der Meldung auch, ob auswärtige Zuschauer bei Saisonstart erlaubt sind. Hier ist davon auszugehen, dass es je Verein individuelle Lösungen gibt.

5250 Zuschauer erlaubt beim Saisonstart im Sechzgerstadion

Diese Regelung gilt für alle drei deutschen Profiligen. Das bedeutet konkret, dass 5250 Fans das Sechzgerstadion besuchen dürfen, solange die Inzidenz unter 35 liegt. Bei ca. 11.000 verkauften Dauerkarten bedeutet das rein mathematisch, dass jeder Jahreskartenbesitzer jedes zweite Spiel sehen kann.

Vorerst gilt die Regelung für Zuschauer beim Saisonstart bis zum 11.September. Konkret betroffen sind also die Heimspiele des TSV 1860 München gegen Würzburg, Türkgücü, Köln und Meppen sowie das Pokalspiel gegen Darmstadt. Ganz ohne Auflagen geht es jedoch natürlich nicht, wie Malu Dreyer, die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, erklärt: „Die goldene Regel: Zutritt für Geimpfte, Genesene oder Getestete ist hierbei ganz wichtig, ebenso wie die Einhaltung des Mindestabstands und personalisierte Tickets.“

 

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Sind die 15.000 nicht willkürlich vom Sportamt oder ähnl. festgelegt worden?
Ist nicht die max. Kapazität 18.100 ? Dann wären es noch ein paar mehr Zuschauer…..

Hallo Klaus,

wie versprochen haben wir bei der Stadt München nachgefragt und heute diese Antwort erhalten:

“Wir müssen von der aktuellen Betriebszulassung ausgehen und können die Bereiche, die derzeit nicht verfügbar sind, nicht mit zugrunde legen. Die Zahl 18.000 stammt von alten Plänen, die nicht mehr aktuell sind.”

Schade…