Immer wieder wurde im Umfeld des TSV 1860 in den vergangenen Jahren über eine Rückkehr von Manuel Schäffler zu den Löwen spekuliert. Tatsächlich kam es jedoch nie dazu. Stattdessen stürmte der gebürtige Fürstenfeldbrucker zuletzt für den SV Wehen Wiesbaden und den 1. FC Nürnberg. Nun denkt man laut Fränkischer Tag bei Drittliga-Aufsteiger SpVgg Bayreuth über die Verpflichtung von Schäffler nach.

Manuel Schäffler zur SpVgg Bayreuth?

Bei der Oldschdod könnte Schäffler die Fraktion der Ex-Löwen verstärken. Zwar folgte Ivan Knezevic seinem Trainer Timo Rost zur Erzgebirge Aue, doch auch so sind noch einige ehemalige Spieler des TSV 1860 in Oberfranken unter Vertrag.

Mit Felix Weber, Nico Andermatt, Moritz Heinrich und Markus Ziereis sind bereits vier ehemalige Löwen in der kommenden Saison für den Aufsteiger am Ball. Manuel Schäffler stünde der SpVgg Bayreuth mit seiner Erfahrung und Torgefahr sicher gut zu Gesicht, hat beim Club aber noch einen laufenden Vertrag. Mangels Perspektive in Nürnberg ist ein ablösefreier Wechsel jedoch nicht auszuschließen.

Laut kicker beschäftigt sich auch der 1. FC Saarbrücken mit Schäffler.

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Warum hängen wir immer allen ehemaligen Löwen nach?
Wir haben eine schlagkräftige Mannschaft zusammengestellt die um den Aufstieg spielen kann.
Spielen wird!
Und deshalb jedem ehemaligen nachweinen, ist ein Schlag ins Gesicht für alle aktiven. Wenn die Spieler so gut gewesen wären und Charakter gehabt hätten, wären Sie bei uns geblieben und hätten den Karren mit aus dem Dreck gezogen. So kann ich nur sagen, ich freue mich auf die neue Saison, ich freue mich auf alle Spieler. Alle ehemaligen Spieler dürfen gerne die Daumen für uns drücken, aber notwendig sind sie nicht mehr.

Ist schon bei Saarbrücken im Gespräch.

Hätte ihn auch gern noch mal bei uns gesehen, aber wir auf der Position wohl übervoll“

Saarbrücken macht auch sehr viel richtig diese Transferperiode! Verstärken sich auch top.

Ja klar, all in, was erwartest du nach zweimal Platz 4?
Erinnert mich alles an 2017, aber ich glaube, daß die Erfolgschance höher ist, weil diesmal die Zusammenstellung der Mannschaft wesentlich ausgewogener ist,
Ist alleine aber keine Garantie, wenn es nicht klappt fangen wir halt wieder in der Regionalliga an ….

Mit dem Kader steigst du nur ab, wenn alles komplett schief läuft und es stunk untereinander gibt. Dazu müsste ich mich aber in Verlaat, Boyamba, Lex, Hiller und wie sie alle heißen sehr täuschen. Das kannst nicht mit 2017 vergleichen. Aber ja n gewisses Risiko musst natürlich gehen um endlich aufzusteigen. Ist dann in der 2. Liga nach paar Jahren ja auch so. Ein Dauergast sein ermüdet. Wenn halt dann mal wieder von Liga 1 in 2 oder von 2 in 3 absteigst ists halt so. Regionalliga will ich aber nicht mehr erleben.

Die Spieler die kamen sind auf jedenfall top. Jetzt liegt es auch am Trainer und Funktionsteam sie zu einer Einheit zusammenzuschweißen und fit zu bekommen.

Wirken dem Aufstieg auf jedenfall gut entgegen die Saarländer. Haben aber auch gute Leute bisher verpflichtet oder was meinst du, Stefan? Die Kunst ist es auch ein wachsames Auge bei transfers zu haben und das Team zu einer Einheit zu Formen. Da wird Uwe Koschinat gefordert sein. Wird auf jedenfall eine spannende Saison, ich bin voller Vorfreude :).

Sie holen aber auch nur ablösefreie Spieler, oder? Weiß nicht, was für Verträge die verhandeln

Ich schätze das Teilnehmerfeld um den Aufstieg Stand heute mal so ein: Wir, Dynamo, Aue, Ingolstadt, Saarbrücken, Mannheim, Osnabrück und dazu kommen für mich Wiesbaden als schwer einzuschätzenden Parameter und Rot Weiß Essen als mögliche Überraschung.

Wenn aufsteigen willst musst definitiv auch investieren (aber klug!). Saarbrücken hat bisher keinen schlechten Kader zusammengestellt, aber auch keinen überragenden. Mannheim hat ebenfalls einiges investiert, Aue hat auch viel gemacht, Ingolstadt hat mit testroet und dittgen 2 Ausrufezeichen gesetzt und Dynamo wird auch einiges noch machen. Um den nächsten Schritt zu gehen müssen alle genannten Mannschaften investieren (machen eigtl auch alle, außer bei Wiesbaden ists noch so ne Sache). Aber mit einem klaren Plan, strategisch gut aufbereitet und charakterlich so, dass die Charaktere gut zusammen harmonieren und fungieren. Inwieweit das bei einzelnen Mannschaften dann klappt kann ich schwer beurteilen (schätze aber, dass Saarbrücken als auch wir keine stinkstiefel verpflichtet haben). Bisschen ins Risiko musst du gegen in Liga 3 und auch in Liga 2, sonst kommst nicht voran. Es muss aber natürlich ein kalkulierbares Risiko sein und sportlich, wirtschaftlich, sowie strategisch Sinn machen. Bei Saarbrücken denke ich, dass der Hartmut Ostermann seinen Geldbeutel geöffnet hat um den nächsten Schritt zu gehen, bei uns frage ich mich, wie viel salger, neudecker und mölders verdient haben müssen? Aber das ist alles Vergangenheit. Ich finde die Transferperiode auf jedenfall mehr als gelungen bisher und freue mich auf die neue Saison. Wir können ja auch mal Glück haben als 60 München und die dunklen Wolken verziehen sich mal.

Liebe Grüße

Dennis

Wenn Schäffler ablösefrei wechseln kann, soll er zu 1860 gehen und die Löwen in die 2. Liga schießen. Sollte Bär irgendwas passieren, Verletzung, Krankheit, Motivationsprobleme o.ä., fehlt ein Vollstrecker. Alles ist darauf aufgebaut, dass Bär fit ist und bleibt.

Gerade im Sturmzentrum hat man mit Stenderovic und Lakenmacher zwei Leute verpflichtet. Wie viele sollen denn da jetzt noch kommen?

Gut, Skenderovic und Lakenmacher sind sicher Perspektivspieler, man konnte von einem Linsbichler auch nicht verlangen, dass er Mölders 1:1 ersetzt, ob Bär genauso gut wieder einschlägt, eher drei ??? Also ablösefrei und mit den entsprechenden Gehalt, zugreifen, kein Problem

Eben, dann hast mit Schäffler und Bär die eingebaute Tor Garantie und skenderovic und Lakenmacher werden so oder so noch sehr sehr wichtig diese Saison.

Bin mir nicht so sicher, ob ihr schon mal selber Fußball gespielt habt. Ihr würdet völlig wahllos einfach Spieler einkaufen. Was bitte sollen wir bitteschön mit 4 Zentrumsstürmern für manchmal 1, höchstens 2 Plätzen im Team? Das ist der Tod eines jeden harmonischen Team-Gefüges.

Ja habe ich, allerdings nur bis zur Bezirksliga muss ich gestehen. Also nur im amateurbereich. Du kannst das System auf 2 Stürmer auslegen und du musst auch immer Verletzungen einkalkulieren. Die 3 stürmer sind ausreichend, wenn man n Kaliber wie Schäffler in Liga 3 bekommen kann ist das allerdings nie verkehrt.

Wir haben doch Michael Köllners Spielsystem doch jetzt ausreichend studieren können. Im Normalfall spielt er mit einem Zentrumsstürmer. Was heißt es ist nie verkehrt? Do es ist total verkehrt, vier Vollblutstürmer für 1 Position zu haben! Ich kapier diese Denkweise nicht. Da ist Ärger vorprogrammiert. Natürlich kann sich Bär mal verletzen, aber wenn nicht, hast Du 3 hoffnungsvolle Stürmer, die gerne mal Wochen lang auf der Bank Platz nehmen dürfen. Ja, die werden begeistert sein. Drei Stürmer sind gerade richtig, zumal ich hoffe, dass beispielsweise Stenderovic vielleicht auch einen hängenden Mittelstürmer spielen kann.

Ah, danke für den Hinweis, Stefan. Bis zum Start der neuen Saison habe ich die Neuen alle parat … 😉

Ich sehe die beiden überhaupt nicht als Perspektivspieler wie seinerzeit den Linsbichler. Lakenmacher hat schon ein Jahr 3. Liga als Stammspieler hinter sich und Stenderovic ist mit 24 Jahre zu alt für so etwas. Nein, das können zwei Top-Angreifer unter MK werden, da brauchen wir keine weiteren Spieler mehr, schon gar nicht welche, die ihren Zenit schon überschritten haben.