So düster wie auf dem Bild (Screenshot aus dem YouTube-Kanal des TSV 1860 München) war die Stimmung bei der Pressekonferenz nach der 0:3-Heimniederlage der Löwen gegen Arminia Bielefeld auch bei Löwen-Trainer Patrick Glöckner. “Es ist sehr bitter, dass wir mit einem Ergebnis rausgehen, das das Spiel eigentlich gar nicht hergegeben hat. […] Wir müssen nach dem 0:1 die defensive Stabilität halten.”, sagte Glöckner.
Kniat: “Ein Spiel wie so oft in der 3. Liga”
Der Gelb-gesperrte Bielefelder Coach Mitch Kniat sagte nach dem Schlusspfiff: “Es war ein Spiel wie so oft in der 3. Liga. Das Spiel war sehr ausgeglichen und es entscheiden Kleinigkeiten. Hintenraus haben wir das sehr gut gemacht und die Gelb-Rote Karte hat uns natürlich in die Karten gespielt. Wir wussten, dass wir in der zweiten Halbzeit mehr verteidigen müssen und so war es auch. Vielen Dank an mein Team, das seine Sache sehr gut gemacht hat.”.
Löwen-Coach: “Wir waren nicht konsequent genug”
Sein Gegenüber, Patrick Glöckner, erklärte: “In der ersten Halbzeit war es eine sehr ausgeglichene Partie, es ging 25 oder 30 Minuten hin und her und beide Seiten hatten Halbchancen. In der letzten Viertelstunde vor der Pause hatte Bielefeld dann mehr Spielanteile. In der zweiten Halbzeit waren wir dann voll da und hatten schon nach wenigen Sekunden die erste Chance durch Guttau. Wir haben in der zweiten Halbzeit 45 Minuten dominiert. Aber wir haben die eine oder andere Torchance verpasst und waren nicht konsequent genug. Bielefeld hat in der zweiten Halbzeit aus zwei Chancen die Dinger gemacht.”
Glöckner: “Müssen defensive Stabilität halten”
Weiter sagte Glöckner: “Wir müssen nach dem 0:1 die defensive Stabilität halten und die Geduld haben. Es kann immer noch sein, dass in den letzten Minuten ein Ding hinten reinfällt. Es ist bitter, dass wir mit einem Ergebnis rausgehen, das das Spiel eigentlich gar nicht hergegeben hat.”. Keine großen neuen Erkenntnisse also, außer dass die Löwen weiterhin der Abstiegszone entgegen taumeln…
Maier: “Das ist nicht Herren-Fußball”
Ähnlich sah es nach dem Spiel auch Philipp Maier, der nach dem Spiel sagte: “Du musst einfach mit mehr Mumm hier spielen. Du bist bei Sechzig München, da bist du nicht grundlos. Es kommt nicht jeder Spieler einfach so zu Sechzig München. Das ist einfach nicht Herrenfußball, das ist nicht Profifußball”.











Giannikis hat man der Schönfärberei bezichtigt. Hat Glöckner das bereits nach dem fünften Spiel übernommen:
–“Es ist sehr bitter, dass wir mit einem Ergebnis rausgehen, das das Spiel eigentlich gar nicht hergegeben hat.”
-“In der ersten Halbzeit war es eine sehr ausgeglichene Partie, …”
-“Wir haben in der zweiten Halbzeit 45 Minuten dominiert.”
Was sollen dann die ganzen Kassabdrarufe? Liegt Jan etwa total falsch: “die Sicherung ist geflogen, der freie Fall in Liga 4 droht – und niemand weiß so recht, was man dagegen tun könnte.” Spricht es nicht Bände, wenn in zwei Spielen acht Gegentore kassiert werden, wenn mit dem neuen Trainer in fünf Spielen lediglich fünf Punkte erzielt wurden und er drei Punkte auf den ersten Nichtabstiegsplatz verspielt hat?
Glöckner: “Müssen defensive Stabilität halten” Ein Blick auf die Tabelle bei Amtsantritt hätte Glöckner aber die vorrangige Aufgabe verdeutlichen müssen, die es zu lösen gilt. So aber ist 1860 zur Schießbude der Liga nach Unterhaching geworden!
Ja, wir haben alle verstanden, dass Du den neuen Trainer auf dem Kieker hast und wissen auch, dass wir mit Giannikis wohl um den Aufstieg mitspielen würden.
Warum sollte ich Glöckner auf dem Kieker haben? Es ist das eingetroffen, was die Historie aufzeigt, dass 1860 kein Trainerwechsel kann. Bisher sprechen für mich alle Zahlen gegen den Trainer.
Für mich sattelst Du das Pferd verkehrt herum auf. Dass die Mannschaft ähnlich einbricht, wie unter Giannikis, zeigt doch nicht, dass wir wieder einen falschen Trainer ausgesucht haben, dazu ist er – und hier wiederhole ich mich – viel zu kurz da. Was allerdings die neuerlichen Einbrüche aufweisen, ist eine gewisse Unwucht innerhalb der Mannschaft. Man hat viele Löwen mit Herz und Kampfeswillen gehen lassen und stattdessen auf technischen Fußball gesetzt. Das hat nicht funktioniert. Das kämpferische Element fehlt an allen Ecken und Enden. Und das ist die Verantwortung von Giannikis und natürlich von Dr. Werner, die diese Mannschaft zusammengestellt haben. Und nicht die Schuld von Glöckner. Du springst viel zu kurz mit Deiner Fehlersuche und sie gibt hinten und vorn keinen Sinn, was Du da schreibst.
Mit Giannikis lief es super. Durch den sind wir erst in diese Situation gekommen. Der hat gegen Verl und Cottbus übrigens auch Spatzen bekommen.
Meine Güte, manche Leute.
Deine Abneigung gegenüber Glöckner ist doch schon Pathologisch.
Da gegen solltest du mal was unternehmen.
Entschuldigund, Im Gegensatz zu Ihnen kann ich Person und Aufgabe trennen. Glöckner scheint eine symphatische Person zu sein. Nur kann ich bisher keinen Hoffnungsschimmer erkennen, dass Glöckner dem Amt gewachsen ist und den Abstieg verhindern kann
Ich habe mir mit Dirk Schuster den Mund fusselig geredet….
Diese unerklärlichen Schwächen in der Abwehr haben sich heute wohl auch auf die U19 im Spiel gegen Düsseldorf übertragen. Zuerst Mr. Zuverlässig Qela, mit einem schlampigen Pass, dann zweimal gepennt, wo man den Ball einfach nur weghauen muss, ärgerlich und das nach der ansprechenden Leistung in Gladbach.