Wie oft wurde im Löwenkosmos schon die Mär erzählt, das Sechzgerstadion sei für die Löwen ein Draufzahlgeschäft. Geschäftsführer Günther Gorenzel klärte heute im Rahmen der Löwenrunde auf: Ab 3.000 Zuschauer ist das Grünwalder Stadion kostenneutral.

Grünwalder Stadion ab 3.000 Zuschauer kostenneutral

Selbstverständlich wirkt sich die Pandemie nachteilig auf die wirtschaftliche Situation der Löwen aus. So sei beispielsweise das Hygienekonzept recht aufwendig und kostspielig. Gorenzel wörtlich:

“Ich kenn die Zahlen sehr genau, weil diese Zahlen ja dann widerspiegeln, was in meinen Bereich (den Sportbereich, Anm. der Redaktion) weitergereicht wird. (…) Wir brauchen plusminus 3.000 Zuschauer, dass wir kostenneutal aus dem Stadion rausgehen.”

Dennoch würde man aufgrund der Auflagen nachwievor defizitär arbeiten und sei froh um die Gesellschafterstruktur, die für den Ausgleich sorge, so Gorenzel.

Hoffen auf politisches Entgegenkommen

Man hoffe jedoch auf ein politisches Entgegenkommen, dass die Inzidenzwerte nicht mehr das einzige Kriterium für die Zuschauerzulassung sein werden. Beim Blick auf die steigenden Werte natürlich sehr wünschenswert! Zudem ist Gorenzel der Meinung, dass Geimpfte zusätzlich zum zugelassenen Kontingent ins Stadion lassen solle. Eine 2G-Regelung wie beim 1. FC Köln sei jedoch kein Thema bei den Löwen.

Defizitäre Ära in der Arena

Ergänzend zur Einleitung sei nochmal an die Jahre in der Allianz Arena erinnert. Dort wuchs der Schuldenberg der KGaA über die Jahre auf einen zweistelligen Millionenbetrag.

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