35 Minuten lang zauberten die Löwen an der Bremer Brücke, am Ende fliegen sie ohne Punkte zurück in die Heimat. Trotz zwischenzeitlicher Führung unterlag der TSV 1860 dem VfL Osnabrück mit 1:3.

Stefan Lex trifft schon wieder

Bereits in den ersten paar Sekunden entwickelte der VfL Druck auf die Löwen-Defensive, konnte jedoch kein Kapital daraus schlagen. Auf der anderen Seite hatte Lex die Führung für Sechzig auf dem Fuß, scheiterte jedoch im direkten Duell am Osnabrücker Keeper Kühn.

Der TSV 1860 spielte gut, kombinierte gefällig und knüpfte an die Leistung gegen Freiburg an. Dann machte es Marco Hiller spannend, verlor den Ball, konnte das Gegentor aber doch noch verhindern (23.). Im direkten Gegenzug klingelte es dann im Kasten der Violetten. Deichmann und Biankadi kombinierten auf rechts, der Neuzugang aus Lübeck flankte und Stefan Lex vollstreckte zum 0:1 (24.).

Simakala mit Doppelpack

In der Folge verpassten es die Löwen, den zweiten Treffer nachzulegen. Stattdessen kam Osnabrück in der 39. Minute zum Ausgleich gegen den TSV 1860. Simakala setzte sich stark durch und ließ Hiller mit einem Schuss ins lange Eck keine Chance. Pause!

Und dort fand der VfL-Coach scheinbar die besseren Worte, denn die Lila-Weißen kamen schwungvoller aus der Kabine. In Minute 49 brachte Opoku eine Ecke zur Mitte, Simakala stand goldrichtig und schon stand es 2:1 für die Gastgeber.

VfL Osnabrück schlägt den TSV 1860 3:1

Vom TSV 1860 kam in der Folge viel zu wenig, Osnabrück dominierte die Partie. Torchancen für die Löwen waren quasi nicht existent – enttäuschend. Anders die Gastegeber, die munter nach vorne spielten und fünf Minuten vor Schluss für die Entscheidung sorgten. Higl sorgte mit dem 3:1 für die nächste Auswärtsniederlage der Löwen, die nun schon seit rund 200 Tagen auf einen Sieg in der Ferne warten.

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Wer kann mir erklären, wie man 30 Minuten einen mitreißenden Fußball spielen kann, um dann so abzustürzen?

Ich bin gespannt, wie lange diese Saison noch
schön geredet wird.
Unsere Schwächen wurden wieder einmal schonungslos offengelegt und wer jetzt nicht begreift, dass der Zug Richtung Buchbach unterwegs ist, dem ist nicht mehr zu helfen.

Damit der Zug bald Richtung Buchbach, Unterhaching … unterwegs ist, sollten sich die Herren Gorenzel und Köllner von Cassalette, Ismaik, Power, Ayre und Pereira beraten lassen. Nur leider wird das nicht umzusetzen sein, denn es fehlen die 22 Mio. € die es 2016/17 brauchte, um zu den Amateuren zu gelangen.

Bis dahin sollten die sportlich Verantwortlichen weiterhin die Situation wie bisher sachlich bewerten.