Gute Nachwuchsarbeit lohnt sich – das zeigt einmal mehr die Ausschüttung des Nachwuchsfördertopfs durch den DFB. Gute 250.000 Euro gehen dabei an die Löwen. Das bedeutet im Ranking aller Vereine Platz zwei hinter Absteiger SpVgg Unterhaching. Insgesamt werden knapp 2,4 Millionen Euro an die 17 förderungsberechtigten Drittligisten ausbezahlt und 14 dieser Clubs erhalten einen sechsstelligen Betrag vom DFB. Zweitvertretungen partizipieren bereits seit der Einführung nicht am Fördertopf.
Unterhaching vor 1860 und Ingolstadt
An der Spitze des Rankings stehen mit der SpVgg Unterhaching, dem TSV 1860 München und dem FC Ingolstadt gleich drei bayrische Vereine. Die SpVgg, die bekanntlich als Letzter in die Regionalliga absteigen musste, darf sich noch einmal über knapp 303.000 Euro freuen, die den klammen Kassen sicherlich gut tun dürften. Ähnlich sieht es bei den Löwen aus, die knapp 256.000 Euro erhalten. Ingolstadt darf sich über knapp 245.000 Euro freuen. Am Ende des Rankings liegt die Alemannia aus Aachen. Aachen erhält sage und schreibe 97,72 Euro ausbezahlt. Wie der DFB zu dieser Summe kommt ist leider nicht im Detail nachzuvollziehen. Auf jeden Fall die große Kohle nicht sinnlos verprassen, liebe Aachener.
Fördertopf für Einsätze von jungen Spielern
2018 wurde der Nachwuchsfördertopf eingeführt. Durch die positive Einnahmen-Entwicklung beim DFB wird der Fördertopf zur Saison 2025/26 auf 3,0 Millionen Euro erhöht. In der offiziellen Pressemeldung heißt es zudem: “Im Gegensatz zu den ersten sechs Jahren der Fördermaßnahme können die ausgeschütteten Gelder von den Klubs mittlerweile für den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb verwendet werden. Bis 2024 war ihre Nutzung ausschließlich gemeinnützigen Zwecken vorbehalten gewesen.”. Die Fördersummen berechnen sich anhand von zwei Kriterien. Vom DFB wird der Betrieb eines Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) belohnt. Ebenso gibt es Geld für den Einsatz von deutschen U23-Spielern in der dritten Liga. So bringt alleine der Betrieb eines NLZ jedem Club 100.000 Euro in die Kasse.
Zur neuen Saison weniger U23-Spieler im Kader
Gespannt darf man in Anbetracht des verstärkten Kaders auf die Werte der Löwen in der neuen Saison sein. Aktuell halten sich die U23-Spieler im Kader noch arg in Grenzen. Aber was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden. Die Förderkasse des DFB ist jedenfalls auch zur neuen Saison gut gefüllt.










