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Umfrage: Anzeigetafel unverhandelbar! Was noch…?

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Anzeigetafel GWS 1860 Freiburg

Nachdem in dieser Woche bekannt wurde, dass der  TSV 1860 e.V. die Machbarkeitsstudie für einen Ausbau des Sechzgerstadions auf mindestens 25.000 Zuschauer in Auftrag gegeben hat, wollten wir von unseren Leser*innen wissen, welche Bestandteile des Fußballtempels auf Giesings Höhen unverhandelbar sind, was also am heutigen Zustand des Stadions an der Grünwalder Straße unbedingt erhalten bleiben und in ein neues/umgebautes Stadion transferiert werden müsste. Wenig überraschend haben sich die allermeisten Teilnehmer*innen an unserer Umfrage für die altehrwürdige Anzeigetafel über der Westkurve entschieden.

Der Löwenfan liebt die Anzeigetafel…

So schick und informativ die großen blinkenden Videoleinwände und -würfel in den modernen Arenen auch sein mögen – der Löwenfan liebt die alte, manuell zu bedienende Anzeigetafel, der lediglich die Uhrzeit und der aktuelle Spielstand zu entnehmen sind. Fast sieben von zehn Teilnehmer*innen an unserer Umfrage, bei der man sich auf ein unverhandelbares Element festlegen musste, haben diese Antwort angeklickt.

…und die Westkurve insgesamt

Mit großem Abstand folgt “die aktuelle Westkurve”. Jeder zehnte Löwenfan hat sich für diese Antwort entschieden, die aber theoretisch ja den Erhalt der alten Anzeigentafel mit einschließt. Die gehört ja zur Westkurve dazu. Die “Mauer zur Grünwalderstraße” mit den Reliefs, die der Bildhauer Joachim Berthold schon in den 1950er-Jahren auf der östlichen Seite des Stadions erstellt hat, sind für fünf Prozent der sechzger.de-User*innen ein unverhandelbarer Bestandteil des Sechzgerstadions, der auch nach einem möglichen Umbau erhalten bleiben möge. Die weiteren Antwortmöglichkeiten, wie “Die Dachkonstruktion der Stehhalle”, “Die Flutlichtmasten” oder “Die Haupttribüne” konnten nur einige wenige Stimmen auf sich vereinigen.

Welcher Bestandteil des Stadions ist unverhandelbar?

Einige Befragungsteilnehmer*innen, nämlich zehn Prozent haben die Antwort “Etwas Anderes” angeklickt. Jetzt fragen wir in der Redaktion uns natürlich: Welcher – in der Umfrage fehlende – Bestandteil des heutigen Sechzgerstadions ist für Euch so wichtig, dass er auch bei einem Neubau unverhandelbar ist? Welche Antwortmöglichkeit haben wir bei unserer Umfrage vergessen? Tut gerne im Kommentarbereich unter diesem Artikel kund, bei welchem Verlust Euch das Löwenherz bluten würde… Wir sind gespannt!

Ein Hinweis in eigener Sache: Unsere Umfragen sind aktuell noch nicht in die neue sechzger.de App integriert. Wer also seine Meinung auf diesem Weg kund tun will, möge bitte weiterhin die klassische Website über einen Browser aufrufen. Wir arbeiten daran, dass mittelfristig auch über die App die Möglichkeit besteht, an unseren Abstimmungen teilzunehmen.

Deutlicher Testspielsieg der U21 beim SC Grüne Heide

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sc grüne heide tsv 1860 u21

Mit einem 8:2-Kantersieg im Gepäck kehrte die U21 des TSV 1860 gestern Abend vom Testspiel beim Kreisligisten SC Grüne Heide nach Giesing zurück. Cristian Leone erzielte dabei drei Treffer für die Löwen.

U21 deklassiert SC Grüne Heide

Erwartungsgemäß deutlich setzte sich die Bayernliga-Mannschaft des TSV 1860 beim unterklassigen SC Grüne Heide durch. Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte mit nur einem Treffer der U21 ging es nach dem Seitenwechsel rund.

Beim 8:2-Erfolg der Löwen auf dem Kunstrasenplatz in Fischerhäuser trafen Roithmayr (16.), Leone (57., 77., 81.), Pereira de Azambuja (60., 66.), Wagner (67.) und Porta (72.) für die Elf von Alper Kayabunar. Für den Kreisligisten aus Ismaning waren Schricker (58.) und Geßler (90.) erfolgreich.

Aufstellung

23 Musa (TW), 4 Jenni, 7 Garza, 8 Wach (C), 9 Wagner, 17 Leone, 18 Pereira de Azambuja, 20 Hoppe, 28 Roithmayr, 30 Porta, 36 Grancay

Bank: 27 Martini (TW), 43 Fuchs

05.02.1972: TSV 1860 besiegt Nürnberg in Giesing mit 4:0

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Grünwalder Stadion, Heimat des TSV 1860
Grünwalder Stadion, Heimat des TSV 1860

Am 05.02.1972, also heute vor 54 Jahren, empfing der TSV 1860 den Club aus Nürnberg im Grünwalder Stadion und zeigte den Franken beim 4:0-Sieg deutlich die Grenzen auf.

Der Club als Aufbaugegner

In den Wochen zuvor hatten die Löwen arg geschwächelt. 0:0 gegen Villingen, 2:5 in Hof, 1:1 gegen Jahn Regensburg und 1:1 beim ESV Ingolstadt. Die Tabellenspitze der Regionalliga Süd entfernte sich immer weiter und am Saisonende fehlten dem TSV 1860 satte elf Zähler (2-Punkte-Regel!) auf Meister Kickers Offenbach und deren sechs auf den Zweitplatzierten Bayern Hof.

Heute vor 54 Jahren aber lief es bestens für das Team von Trainer Hans Tilkowski. Bis zur 25. Minute konnte der Club aus Nürnberg das torlose Remis halten, dann aber brachte Kroth den TSV 1860 mit 1:0 in Führung.

Meisterlöwe Rebele trifft für 1860 gegen Nürnberg

Noch vor der Pause erhöhte Purucker auf 2:0 (36.), ehe Weixler (58., Elfmeter) und Meisterlöwe Hans Rebele (87.) für den 4:0-Endstand sorgten. Die 25.000 Zuschauer im Sechzgerstadion werden sich sicher nicht nur einmal gefragt haben, warum Sechzig in den Wochen zuvor nicht auch so souverän agiert hatte.

Die Freude war indes nur von kurzer Dauer. Nachdem 1860 am Tag darauf bei einem Testspiel beim SSV Ulm 1846 nicht über ein 1:1 hinauskam, setzte es am nächsten Regionalliga-Spieltag eine empflindliche 1:3-Pleite bei der SpVgg Bayreuth.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Hans Tilkowski schenkte damals folgender Elf des TSV 1860 das Vertrauen.

Helmschrot – Kroth, Seelmann, Schmidt, Lex – Schuhmann, Zahnleiter, Rebele – Metzger (82. Brozulat), Purucker, Weixler

Tore:
1:0 Kroth (25.), 2:0 Purucker (36.), 3:0 Weixler (58., Elfmeter), 4:0 Rebele (87.)

Quelle: Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys

Wunschaufstellungen zu VfB Stuttgart II – TSV 1860 München

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Tsv 1860 Trikot Wunschaufstellungen

Mit Florian Niederlechner kehrt womöglich ein weiterer Spieler aus dem Lazarett zurück und erweitert die Offensivoptionen für Trainer Markus Kauczinski. Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim VfB Stuttgart II aus?

Wunschaufstellungen zu VfB Stuttgart II – TSV 1860

Thomas Enn

Lediglich eine Änderung im Vergleich zum Heimspiel gegen Alemannia Aachen nimmt Thomas vor und beordert Florian Niederlechner direkt wieder in die Startelf. Für ihn muss David Philipp weichen.

Peter Gratz

Auch bei Peter verliert David Philipp seinen Platz in der Startelf; für ihn darf Sigurd Haugen nach seinem vielversprechenden Comeback von Beginn an ran. Zudem muss auch Kilian Jakob auf der Bank Platz nehmen. Clemens Lippmann rückt wieder auf links, Marvin Rittmüller startet auf rechts.

Thomas Spiesl

Bei Thomas startet Sigurd Haugen anstelle von David Philipp – ansonsten bleibt alles beim Alten! Ob das Sturmduo, das gegen Ende der Hinrunde so gut funktioniert hatte, endlich mal wieder für drei Punkte sorgt?

Bernd Winninger

Mit Lasse Faßmann statt Raphael Schifferl nimmt Bernd eine Änderung in der Dreierkette vor und stellt zudem das System auf ein faktisches 3-4-1-2 um. Damjan Dordan ersetzt Kilian Jakob, zudem rutscht Sigurd Haugen statt Patrick Hobsch in die Startelf.

Stefan Kranzberg

Wie bereits in der Vorwoche plädiert Stefan für ein 4-2-2-2, bei dem Kilian Jakob und Clemens Lippmann die Außenpositionen der Viererkette bekleiden. In der Offensive sollen Kevin Volland und David Philipp die beiden Spitzen Sigurd Haugen und Patrick Hobsch mit Vorlagen füttern.

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de

Sechzig um Sieben: Nicolai Walch scheidet aus VR aus

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Sechzig um Sieben: DF1 überträgt Toto-Pokal-Match

Der TSV 1860 München hat in der Winter-Transferphase auf Neuzugänge verzichtet, reist aber dennoch mit Verstärkungen zum nächsten Auswärtsspiel am Samstag um 16:30 Uhr in Großaspach gegen den VfB Stuttgart II. Ein Startelf-Einsatz von Haugen scheint denkbar, zudem ist Niederlechner wieder im Teamtraining zurück. Alles was gestern sonst noch wichtig war haben wir in gewohnter Manier in Sechzig um Sieben für Euch zusammengefasst:

Nicolai Walch scheidet aus VR aus

Nach neun Jahren im Verwaltungsrat des TSV 1860 München kündigt Nicolai Walch seinen Rücktritt zum 20.06. an. Auch sein Amt im Beirat der Geschäftsführungs-GmbH wird der Rechtsanwalt niederlegen. Die Pressemitteilung im Wortlaut findet ihr im Bericht auf unserer Webseite.

Florian Niederlechner zurück im Teamtraining

Nachdem am vergangenen Wochenende bereits Sigurd Haugen sein Comeback feierte, steht nun der nächste Offensivspieler der Löwen vor der Rückkehr in den Spieltagskader. Florian Niederlechner trainiert wieder mit der Mannschaft und kann vermutlich die Reise zum Auswärtsspiel am Samstag beim VfB Stuttgart II antreten. Zudem trainieren Verlaat und Pfeifer wieder individuell. Zu unserem Artikel geht es hier!

Yannick Sager leitet das Spiel am Samstag

Yannick Sager aus Dortmund pfeift am Samstag Nachmittag das Spiel des TSV 1860 bei der Zweitvertretung des VfB Stuttgart, das in Großaspach ausgetragen wird (16.30 Uhr – im sechzger.de Liveticker). Er begegnet den Löwen in dieser Saison zum ersten und in seiner gesamten Karriere erst zum zweiten Mal. Wir stellen Euch den “Mann an der Pfeife” wie immer ausführlich vor.

LfgR laden am 11.2. ein ins Bamboleo

Am Mittwoch, den 11. Februar um 18:60 Uhr laden die Löwenfans gegen Rechts (LfgR) zu ihrer diesjährigen Veranstaltung „Verfolgung im Nationalsozialismus – Jüdische Schicksale in Giesing und bei 1860″ im Rahmen des !Nie WiederErinnerungstags ins Bamboleo (Eintritt gegen Spende) ein. Alle Infos dazu gibt es hier!

Einlauf mit den Löwen ein “absoluter Höhepunkt”

Zum Rückrundenauftakt gegen Rot-Weiss Essen gab es eine besondere Einlaufaktion. An den Händen der Spieler liefen Großeltern und Enkelkinder mit auf das Spielfeld vor dem Anpfiff der Partie. Löwen-Fan Kersten Beyer hat einen Bericht über die Aktion verfasst, den er sechzger.de freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Die ganze Geschichte lest ihr hier!

Testspielsiege für U21 und Dritte

Während sich die U21 der Löwen beim SC Grüne Heide Ismaning deutlich mit 8:2 durchsetzte, gewann die 3. Mannschaft des TSV 1860 mit Neu-Trainer Roberto Kuri das Platzderby gegen die SpVgg 1906 Haidhausen mit 3:0.

Bestens informiert in den Donnerstag

Jetzt geht ihr top-informiert in den Donnerstag! Freut Euch heute schonmal auf unsere Wunschaufstellungen und vieles mehr – nur bei uns auf sechzger.de – dem einzig wahren Fanportal rund um Münchens wahre Liebe!

Der Mann an der Pfeife (in Großaspach gegen Stuttgart II): Yannick Sager

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Yannick Sager aus Dortmund pfeift am Samstag Nachmittag das Spiel des TSV 1860 bei der Zweitvertretung des VfB Stuttgart, das in Großaspach ausgetragen wird (16.30 Uhr – im sechzger.de Liveticker). Er begegnet den Löwen in dieser Saison zum ersten und in seiner gesamten Karriere erst zum zweiten Mal. Für etwas Verwirrung sorgt die offizielle Schiri-Benennung des DFB, die den Mann an der Pfeife als Yannick Rupert ankündigt. Rupert ist allerdings Sagers Geburtsname, den er inzwischen abgelegt hat. Einer KI-basierten und daher vielleicht mit etwas Vorsicht zu genießenden Recherche zufolge, ist der Grund dafür eine Eheschließung im September 2025.

Elfmeterpfiff in jedem zweiten Spiel

26 Jahre jung ist Yannick Sager, der sich aktuell in seiner zweiten Drittligasaison befindet. In der Regionalliga West sammelte er schon seit Sommer 2021 in 34 Spielen Erfahrungen als Unparteiischer. In der 3. Liga blickt er auf bislang 18 Einsätze zurück, in denen er insgesamt 92 Gelbe, eine Gelb-Rote und zwei glatt Rote Karten zückte. Statistisch betrachtet ist er mit dieser Kartenbilanz – insbesondere im Vergleich zum ganz ähnlich (un)erfahrenen Martin Wilke aus der Vorwoche – ein eher milder Referee. Dies gilt allerdings nicht für Strafstöße. In durchschnittlich jedem zweiten seiner bislang geleiteten Spiele entschied Sager auf Elfmeter.

Heimniederlage gegen Rostock

So auch bei seiner bislang einzigen Partie, an der die Münchner Löwen beteiligt waren. Am 30. November 2024 deutete er neun Minuten vor Abpfiff der Partie zwischen Sechzig und Hansa Rostock beim Stand von 1:1 nach einem (angeblichen) Handspiel von Raphael Schifferl auf den Elfmeterpunkt vor der Ostkurve des Sechzgerstadions. Ein gewisser Sigurd Haugen schnappte sich das Leder, verlud Marco Hiller im Löwentor und schoss den Ball kühl neben dem rechten Pfosten ein. Babak Rafati bezeichnete die Entscheidung, durch die die Gäste das Spiel gedreht hatten, am Montag darauf bei liga3-online als falsch. Vom kicker erhielt Sager für die Spielleitung an jenem Spätnovembernachmittag die Note 4,0.

Schon ein Länderspiel für Sager

In der laufenden Saison hat Sager bislang sechs Drittligapartien gepfiffen, zuletzt die beiden Auswärtssiege von Wehen Wiesbaden in Havelse (Anfang November ’25) und in Ulm (Mitte Januar). Nach Großaspach reiste er in dieser Spielzeit auch schon: Am 5. Spieltag leitete Sager das Spiel zwischen Stuttgart II und dem 1. FC Saarbrücken, das ebenfalls mit einem Auswärtssieg – dem bis hierher einzigen für die Saarländer in dieser Saison – zu Ende ging. Ist dies vielleicht ein vielversprechendes Omen für 1860? Ein besonderes Spiel war für Yannick Sager sicherlich die Verantwortung für ein U20-Länderspiel zwischen Deutschland und Ghana, das im Oktober 2024 im Wuppertaler Stadion am Zoo mit 5:0 für die DFB-Auswahl endete.

Das Unparteiischen-Team

Unterstützt wird Sager am Samstag im Schwabenland an den Seitenlinien von Markus Schüller aus Korschenbroich am Niederrhein und von Dominic Stock aus Langenberg im Kreis Gütersloh.

Erfahrener Schüller

Schüller ist 44 Jahre alt und blickt als Assistent bereits auf über 300 Spiele in den ersten drei Profiligen in Deutschland zurück, 188 davon sogar in der höchsten Spielklasse. Den Löwen begegnete er aber erst zweimal und zwar jeweils im DFB-Pokal. Beide Male endeten die Partien nicht gut für Münchens große Liebe. Im Februar 2017 schieden wir im Achtelfinale als Zweitligist sang- und klanglos beim damaligen Drittligisten Sportfreunden Lotte aus. Eineinhalb Jahre später war Schüller beim 1:3 des tapfer kämpfenden Drittligisten 1860 gegen den eine Liga höher beheimateten KSV Holstein Kiel in der Erstrundenpartie an der Seitenlinie im Einsatz.

Junger Stock

Der Kollege Dominic Stock ist deutlich weniger erfahren, als Schüller, nur fünf Monate älter als der Hauptschiedsrichter am Samstag und erst seit dieser Saison als Assistent in der 3. Liga im Einsatz. Bislang acht Mal. Berührungspunkte mit dem TSV 1860 sind keine verzeichnet. Als Schieds- und Linienrichter ist er seit dreieinhalb Jahren im Westen der Republik bis in der Regionalliga aktiv.

Vierter Ritter

Den Vierten Offiziellen schließlich gibt am Samstag in Großaspach der 23jährige Jan-Vincent Ritter aus Münchweiler in der Pfalz. Er war in dieser Funktion bislang sechsmal in dieser Saison (und auch insgesamt) im Einsatz. Unter anderem bei der 0:1-Niederlage der Löwen in Wiesbaden im Oktober letzten Jahres, dem letzten Spiel, bevor Markus Kauczinski das Traineramt an der Grünwalder Straße übernahm.

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Titelbild: 30.11.2024, Sechzgerstadion: Kurz zuvor hat Schiedsrichter Rupert einen Handelfmeter gegen die Löwen verhängt. Nun beobachtet er, wie der Rostocker Stürmer Sigurd Haugen gleich zum 2:1-Siegtreffer für die Gäste verwandeln wird.

Verwaltungsrat Nicolai Walch kündigt Rücktritt an

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Nicolai Walch Verwaltungsrat

Nach neun Jahren im Verwaltungsrat des TSV 1860 München kündigt Nicolai Walch seinen Rücktritt zum 20.06. an. Auch sein Amt im Beirat der Geschäftsführungs-GmbH wird der Rechtsanwalt niederlegen.

Verwaltungsrat Nicolai Walch kündigt Rücktritt an

Die Mitteilung des Vereins im Wortlaut:

Mit großem Bedauern teilen wir mit, dass Nicolai Walch nach langjähriger Tätigkeit im Verwaltungsrat des Vereins sowie im Beirat der Geschäftsführungs- GmbH, heute seinen Rücktritt mit Wirkung zum 20. Juni 2026 erklärt hat.

Dies bedeutet für die am 21. Juni 2026 stattfindende Mitgliederversammlung, dass nunmehr drei anstatt zwei Nachrücker für den Verwaltungsrat gewählt werden. Insoweit gilt weiterhin die Bewerbungsfrist bis zum 28. Februar 2026 gemäß der auf der Website des Vereins veröffentlichten Ankündigung vom 20. Januar 2026 mit der Maßgabe von drei Ersatzmitglieder für den Verwaltungsrat gem. Ziffer 13.2 Abs. 1 der Satzung. Der Wahlausschuss wird auch nochmals entsprechend geändert verlautbaren.

Ehrenamtliche Tätigkeit als “riesengroße Ehre”

Nicolai Walch (43) ist seit dem Jahr 1994 Vereinsmitglied. Nach zweimaliger Wahl zum Delegierten, wurde er im Jahr 2017 erstmals in den Verwaltungsrat des Vereins gewählt und im Jahr 2021 vom Verein in den Beirat der TSV München von 1860 Geschäftsführungs- GmbH entsandt. Nach seinem Ausscheiden wird er den Gremien bei Bedarf auch ohne Funktion jederzeit unterstützend zur Verfügung stehen.

Zu seiner Entscheidung äußert sich Nicolai Walch wie folgt:

“Nach langer Zeit in exponierter Stellung, hatte ich schon seit längerer Zeit vor, meine Posten zur Verfügung zu stellen. Dazwischengekommen sind stets weitere Herausforderungen und es war vereinspolitisch gefühlt nie der richtige Zeitpunkt. Mir war es immer wichtig, in einer passenden Situation im Guten zu gehen und nahtlos sowie unbeschwert den Verein als Teil meines Lebens zu behalten. Dieser Zeitpunkt ist nun zur anstehenden Mitgliederversammlung gekommen. Das Präsidium leistet harmonisch sehr gute und nachhaltige Arbeit und auch das Verhältnis zum Mitgesellschafter ist konstruktiv und entspannt bei gleichzeitig stets klarer Wahrung der Interessen des Vereins. In naher Zukunft stehen große Projekte an und neue Impulse werden dem Verein guttun. Gleichzeitig darf ich sicher sein, dass auch in anderer Konstellation der eingeschlagene Weg mit vollem Elan fortgeführt werden wird. Es war mir eine riesengroße Ehre. Ich bedanke mich für Eure herausragende Unterstützung. Wir sehen uns persönlich wieder in der Kurve, am 6er-Platz oder bei einer unseren anderen großartigen Abteilungen im Verein.”

sechzger.de dankt Nicolai Walch für seine jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit bei den Löwen und wünscht ihm für die Zukunft nur das Beste!

“Der absolute Höhepunkt” – Löwenfan erfreut über Einflaufaktion

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Manfred Foos mit seinem Enkelkind am Trainingsgelände TSV 1860 München

Zum Rückrundenauftakt gegen Rot-Weiss Essen gab es eine besondere Einlaufaktion. An den Händen der Spieler liefen Großeltern und Enkelkinder mit auf das Spielfeld vor dem Anpfiff der Partie. Löwenfan Kersten Beyer hat einen Bericht über die Aktion verfasst, den er sechzger.de freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Einlaufaktion mit Großeltern und Enkelkindern gegen RWE

Seit dem Auftaktspiel gegen Rot-Weiss Essen Mitte Januar sind bereits einige Wochen vergangen. Für Löwenfan Manfred Foos, der dem TSV 1860 München bereits viele Jahrzehnte die Treue schwört, bleibt dieser Spieltag aber noch länger in freudiger Erinnerung. Dank einer Aktion von Hauptsponsor die Bayerische durfte er gemeinsam mit seinem Enkelkind die Spieler vor dem Anpfiff im Rahmen einer Einlaufaktion auf den Platz des Sechzgerstadions begleiten. Kersten Beyer, der als freier Journalist in der Pfalz tätig ist, hat über das Erlebnis einen Artikel verfasst, der bei sechzger.de im Folgenden veröffentlicht wird.

Foos: “absoluter Höhepunkt” als Löwenfan bei Einlaufaktion

Dass ich das noch erleben darf. Ich bin seit über sechs Jahrzehnten Fan der Löwen, das war der absolute Höhepunkt“, sagte ein sichtlich gerührter Manfred Foos nach dem Spiel 1860 München – Rot-Weiss Essen (1:1) am vergangenen Samstag (Anm. d. Red.: Der Text erschien bereits in der Zeitung Rheinpfalz) im ausverkauften Stadion an der Grünwalder Straße. Der Minfelder hatte riesiges Losglück. Die Bayerische Versicherung als Hauptsponsor hatte vor Weihnachten unter dem Motto “Tradition trifft Zukunft” elf Kinder eingeladen, gemeinsam mit ihren Großeltern an der Hand der Profis ins Stadion einzulaufen. Im Schlepptau hatte er seinen achtjährigen Enkelsohn Jakob Foos, der bei den F-Junioren des SV Landau West auf Torejagd geht. Ein Freund hatte die Bewerbung abgeschickt. Überbracht wurde die frohe Nachricht an Weihnachten von Jakobs Papa Simon Foos, langjähriger Kapitän und Abwehrchef von Germania Winden.

Obwohl die Sechzger seit vielen Jahren in der dritten Liga zuhause sind, hat der Deutsche Meister von 1966 immer noch eine riesige Strahlkraft. Die Heimspiele sind stets ausverkauft, Eintrittskarten sind eine begehrte Rarität. Freitags ging es bereits los. Weil Jakob ein sehr guter Schüler ist, durfte er die Schule zwei Stunden früher verlassen. Er meinte: “Ich bin schon sehr aufgeregt. Aber das geht vorbei, wenn ich erst mal im Stadion bin.” Um 12.15 Uhr war Treffpunkt im gut ein Kilometer entfernten Trainingszentrum, die Abteilung der “Junglöwen” um Stephanie Wagner hatte alles bestens organisiert. Die Kleinen bekamen einen kompletten Trikotsatz, den sie natürlich anschließend behalten durften. Auf dem Weg zum Mannschaftsbus nahmen sich die Spieler und Trainer Markus Kauczinski viel Zeit für gemeinsame Fotos und beantworteten Fragen. Besonders gefragt war Ex-Nationalspieler Kevin Volland, der verletzte Kapitän Jasper Verlaat blieb extra lange.

Kurz vor 14 Uhr war es dann soweit, die Fans beider Traditionsvereine machten einen Höllenlärm. Dass die beiden Südpfälzer den Essener Spielern Rios Alonso und Ramien Safi zugelost wurden, tat der guten Stimmung keinerlei Abbruch. “Ich nehme Dich aber nicht an der Hand“, sagte ein lachender Manfred Foos zu Alonso. Zuvor hatte er Essens Kapitän Michael Schultz begrüßt. Der Innenverteidiger stammt aus Landau, Vater Stefan Schultz ist Leiter des Sportausschusses bei Viktoria Herxheim. Nach der Begrüßung durch den Stadionsprecher ging es auf die Sitzplätze auf der Haupttribüne, wo Familie Foos eine packende Schlussphase mit dem Ausgleichstreffer der Löwen in der Nachspielzeit erlebten.

Neuer Freundeskreis “Teuflische Löwen”

Manfred Foos entdeckte seine Liebe zu den Sechzgern als Jugendlicher, sein Idol war Rudi Brunnenmeier. Die Tore des genialen Stürmers trugen entscheidend zur sportlichen Blütezeit mit DFB-Pokalsieg 1964 und Deutscher Meisterschaft 1966 bei. Die Mitspieler im Heimatverein SV Minfeld nannten Foos deshalb “Brunne”, der 78-Jährige beschreibt lachend den legendären Paradiesvogel Brunnemeier: “Er kam an jedem Gegenspieler vorbei, aber an keiner Kneipe.” Nach dem Abstieg aus der Bundesliga 1978 wurde Foos Mitglied, wollte damit ein Zeichen setzen.

Im Sport und in der Lokalpolitik hatte er stets ein Herz für alle, denen es gerade nicht so gut ging. Er war fünfzehn Jahre Ortsbürgermeister seiner Heimatgemeinde Minfeld, saß für die Freien Wähler im Kreistag und Verbandsgemeinderat. Doch seine Löwen hat er nie aus den Augen verloren, unterstützte sie bei vielen Spielen in den Stadien der Republik. Vor wichtigen Spielen hisst er an seinem Anwesen im Minfelder “Leisengarten” die riesige blau-weiße Fahne. Begleitet wurde er an diesem Wochenende von vier “Teuflischen Löwen”. Foos hatte mit einem Dutzend weiteren Fans im vergangenen Oktober in Schweigen-Rechtenbach diesen Freundeskreis geründet, um der jahrzehntelangen Freundschaft der Anhänger des TSV 1860 und des 1.FC Kaiserslautern wieder neues Leben in der Südpfalz einzuhauchen.

Aus Dankbarkeit für das Erlebnis ihres ältesten Mitglieds luden die “Teuflischen Löwen” Marlene Wever zu einem Wochenende mit Dampfnudelessen in die Südpfalz ein. Sie ist bei die Bayerische Führungskraft im Sportmarketing, war zuvor bei Werder Bremen tätig. Marlene Wever meinte: “Ich bin wirklich sehr glücklich und stolz, dass wir vielen Menschen so viel Freude bereiten durften.” Gegen 21 Uhr kam der Tross wieder wohlbehalten von der bayerischen Landeshauptstadt zurück. Ein völlig erschöpfter, aber glücklicher Jakob Foos sagte: “Ich werde diesen Tag in meinem ganzen Leben nicht vergessen.

Löwenfan Manfred Foos mit Enkelkind am Spielfeldrand Grünwalder Stadion bei der Partie TSV 1860 München - Rot-Weiss Essen

Fotos: Kersten Beyer und Simon Foos

LfgR: „Verfolgung im Nationalsozialismus – Jüdische Schicksale in Giesing und bei 1860″ im Bamboleo

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Bamboleo Vereinsheim TSV 1860

Am Mittwoch, den 11. Februar um 18:60 Uhr laden die Löwenfans gegen Rechts (LfgR) zu ihrer diesjährigen Veranstaltung „Verfolgung im Nationalsozialismus – Jüdische Schicksale in Giesing und bei 1860″ im Rahmen des !Nie WiederErinnerungstags ins Bamboleo (Eintritt gegen Spende) ein.

Gäste auf dem Podium sind die Historiker und Autoren Anton Löffelmeier („Die Löwen unterm Hakenkreuz”) und Herbert Dandl („Jeder Mensch hat einen Namen”).

Mit der Vorstellung ihrer Arbeiten und ausgewählter Biographien ehemaliger Bewohner*innen Giesings und früherer Vereinsmitglieder wollen die LfgR sich dem Thema „Verfolgung im Nationalsozialismus” widmen und sich gemeinsam mit den Gästen der Frage annähern, wie lebendige Erinnerungskultur heutzutage gestaltet werden und gelingen kann.

Die Löwenfans gegen Rechts und das Bamboleo freuen sich über zahlreiches Erscheinen!

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Der Einlass erfolgt unter Vorbehalt: Personen die rechten Parteien oder Strukturen zugeordnet werden können oder in der Vergangenheit durch diskriminierendes Verhalten aufgefallen sind, wird der Eintritt verwehrt.

Florian Niederlechner trainiert mit Mannschaft

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Niederlechner Florian

Nachdem am vergangenen Wochenende bereits Sigurd Haugen sein Comeback feierte, steht nun der nächste Offensivspieler der Löwen vor der Rückkehr in den Spieltagskader. Florian Niederlechner trainiert wieder mit der Mannschaft und kann vermutlich die Reise zum Auswärtsspiel am Samstag beim VfB Stuttgart II antreten. sechzger.de berichtet natürlich live aus Aspach.

Florian Niederlechner trainiert mit Mannschaft

Eine Muskelverletzung hatte den Routinier daran gehindert, mit den Löwen ins Trainingslager nach Belek zu reisen. Auch danach war der 35-Jährige außer Gefecht, sodass der Stürmer noch auf seine ersten Drittliga-Minuten im Jahr 2026 wartet. In der laufenden Spielzeit hat der gebürtige Ebersberger bislang zwei Tore für den TSV 1860 erzielt und drei weitere Treffer vorbereitet.

Bereits einen Schritt weiter ist bekanntlich Sigurd Haugen, der nach seinem Kieferbruch gegen Alemannia Aachen bereits wieder eingewechselt wurde. Die beiden Defensivspieler Jesper Verlaat und Manuel Pfeifer sind wieder im Lauftraining, aber noch keine Option für die Partie beim VfB Stuttgart II. Am Rande der Partie am Samstag äußerte Verlaat gegenüber sechzger.de, wann er wieder dabei sei: “So 1-2 Wochen wirds noch dauern.”