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Pyrostrafen in der Regionalliga Bayern: Welche Folgen gibt es für die Seitenstraßler

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Das Stadtderby gegen die Seitenstraße II endete für den TSV 1860 München mit einer bitteren 2:4-Niederlage. In der zweiten Halbzeit wurde massiv gezündelt: Dichter Rauch zog durch das Grünwalder Stadion und zwang Schiedsrichter Felix Wagner in der 53. Minute dazu, die Begegnung für rund vier Minuten unterbrechen. Auch im weiteren Verlauf kam es zu wiederholtem Pyrotechnik-Einsatz. Nun stellt sich die Frage: Verlieren am Ende nicht nur die Löwen Punkte im Derby?

Was ist in der Regionalliga Bayern verboten?

Die Sicherheitsrichtlinie des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) regelt ausdrücklich den Umgang mit Pyrotechnik bei Spielen der Regionalliga Bayern. Die aktuelle, zum 1. Juli 2024 veröffentlichte Richtlinie untersagt das Einbringen und Abbrennen von Pyrotechnik strikt. Grundsätzlich dürfen pyrotechnische Gegenstände weder in die Spielstätte gelangt noch dort abgebrannt oder verschossen werden. Das Verbot betrifft insbesondere Bengalos, Leuchtkugeln, Raketen, Böller und andere Feuerwerkskörper.

Welche Konsequenzen drohen?

Pyrotechnik kann sowohl für einzelne Personen als auch für den betroffenen Verein Folgen haben. Wie hoch die Strafe ausfällt, hängt unter anderem davon ab, welche Gegenstände verwendet wurden, ob Menschen gefährdet oder verletzt wurden, ob das Spiel unterbrochen werden musste und ob der Verein bereits mehrfach auffällig geworden ist. Es könnten sowohl Geldstrafen, Blocksperren oder Punktabzüge verhängt werden. Die Roten zündelten bereits diese Saison bei der Niederlage gegen Buchbach. Auch letzte Saison wurden Sie bestraft, erst im Juli 2026 belegte der BFV die Seitenstraßler wegen wiederholter Pyrotechnik-Vorfälle mit einer Geldstrafe von 16.750 Euro und einem Abzug von zwei Punkten. Zuvor waren bereits 26.000 Euro Strafe und ein weiterer Punktabzug fällig geworden. Der BFV könnte nun erneut sowohl eine Geldstrafe als auch einen Punktabzug ins Spiel bringen.

Wie geht es weiter?

Dass Pyrotechnik für viele zur Fankultur gehört und eine ganz besondere Atmosphäre schafft, ist hierbei zweitrangig. Einige Löwen hätten sich beim Derby sicher eine Pyroeinlage unseres Fanlagers gewünscht. Gleichzeitig finden wir es aber absolut richtig, im Sinne des Vereins und angesichts der drohenden Konsequenzen vernünftig zu bleiben und darauf zu verzichten. Entscheidend ist jetzt nur, dass jede Mannschaft in der Liga gleich behandelt wird – völlig unabhängig davon, wie man zu dem Verbot steht. Mit einer bloßen Geldstrafe würde man den FC Bayern jedenfalls nicht empfindlich treffen.

Lange Pause: Mark Gevorgyan mit schwerer Knieverletzung

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Tsv 1860 Mark Gevorgyan

Mark Gevorgyan wird dem TSV 1860 wegen einer schweren Knieverletzung lange fehlen, wie der Verein heute Vormittag in einer Pressemitteilung bekanntgab. Der Rechtsverteidiger war gegen den FC Bayern in der Schlussphase ausgewechselt worden.

Mark Gevorgyan am Knie verletzt

Der 21-Jährige war vor der Saison von Hannover 96 II zu den Löwen gewechselt und hatte sich zuletzt einen Stammplatz auf der rechten Abwehrseite erkämpft. Am Sonntag war er zur Pause nach der Auswechslung von Moritz Seiffert auf die linke Seite gewechselt und hatte auch dort eine ansprechende Leistung gezeigt. In der laufenden Saison kam Gevorgyan zu acht Einsätzen in der Regionalliga und stand zudem in Toto Pokal zwei Mal sowie im DFB Pokal gegen Holstein Kiel auf dem Platz.

Auch wenn der TSV 1860 grundsätzlich keine genauen Angaben zu Verletzungen macht, muss man bei Gevorgyan vom Schlimmsten ausgehen, da davon gesprochen wird, dass er „langfristig ausfallen“ werde.

Sechzger.de wünscht unserer Nummer 24 eine gute und schnelle Genesung!

Titelbild: Patrick Nawe

sechzger.de Talk 284: Rückblick auf Bayreuth & Derby

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Sechzger.de talk 284 titelbild

Um der Chronistenpflicht vollständig gerecht zu werden, besprechen die vier Teilnehmer am sechzger.de Talk 284 nicht nur das Derby vom Sonntag Nachmittag, sondern blicken auch nochmal etwas genauer auf den 2:1-Heimsieg der Löwen gegen die SpVgg Bayreuth fünf Tage zuvor zurück. Hierzu hat sich auch ein – unseren treuen Stammhörern sicher bekannter -bekannter Gast eingefunden. Andi Bär, ehemaliger Pressesprecher der SpVgg und naturgemäß extrem gut vernetzt im bayerischen Fußball. Er war schon in den Ausgaben #78 und #103 bei uns zu Gast. Zur damaligen Vor- bzw. Nachbesprechung der Drittligatreffen zwischen der Odschdood und den Löwen.

Rückblick auf’s Derby 

Zwar hat Andi – anders als vorher angekündigt – leider die BR-Übertragung vom Stadtduell zwischen unseren Löwen und der Zweitvertretung aus der Seitenstraße zu Gunsten anderer Freizeitaktivitäten saußen lassen und hält sich daher bei der Besprechung dieses Themas vornehm zurück. Aber Moderator Christian, Dauergast Thomas Spiesl und FloBu – nach längererer Pause mal wieder am Start im Talk – waren natürlich den ganzen langen Tag vor Ort und ordnen alle Geschehnisse rund um dieses heiße Duell ein. Auch das, was mit einem letztlich sehr unerfreulichen Resultat auf dem Rasen endete.

Rückblick auf das Spiel gegen Bayreuth

Aus Chronistenpflicht und weil wir mit Andi einen Gast aus Bayreuth in der Sendung dabei haben, springen wir – nach der Derby-Analyse – dann nochmal an den Dienstag Abend der Vorwoche und besprechen das Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth. Soweit es noch in Erinnerung ist und nicht von den Derby-Eindrücken komplett verdrängt wurde. Ein paar Worte zu den generellen Perspektiven der SpVgg im Hinblick auf einen möglichen neuen Anlauf in der 3. Liga können wir unserem Gast aus Oberfranken auch noch entlocken.

Schnellraterunde

Anschließt verlangt Thomas Spiesl seinen drei Mit-Diskutanten mit den vorbereiteten Fragen der Schnellraterunde mal wieder alles ab. Aber sie schlagen sich wacker!

Nächstes Spiel in Eichstätt

Aufgrund der vorgerückten Zeit und da es historisch ehrlicherweise außer zwei Duellen aus der Regionalliga-Saison 2017/18 nicht allzuviel zu vermelden gibt und vielleicht auch, weil Peter, der Mann für die Gegnervorstellungen in der sechzger.de-Redaktion dem Talk 284 leider nicht beiwohnen konnte, fällt die Beschäftigung mit dem VfB Eichstätt eher kurz aus. Nur zwei der vier Protagonisten der Sendung werden sich auf den Weg machen, zu begutachten, wie die Löwen die Enttäuschung aus dem Derby verdaut haben.

Der sechzger.de Talk 284 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

20.10.1965: TSV 1860 schlägt Schalke 04 im Sechzgerstadion

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Meisterlöwen des TSV 1860 im August 2021
Meisterlöwen des TSV 1860 im August 2021

Am 20.10.1965 empfing der TSV 1860 im Grünwalder Stadion unter Flutlicht den FC Schalke 04. Die Löwen besiegten die Knappen deutlich und feierten am Saisonende die Deutsche Meisterschaft.

TSV 1860 Favorit gegen Schalke 04

Nach dem 2:0-Auswärtssieg in Bremen wenige Tage zuvor, ging der TSV 1860 als Tabellenführer in die Partie gegen Schalke. Die Gelsenkirchener hatten ihrerseits am Wochenende zuhause mit 2:1 gegen den HSV gewonnen und waren nach dem 8. Spieltag der Saison 1965/66 Tabellenfünfzehnter.

Bei den Löwen fehlte einmal mehr Otto Luttrop, der jedoch nicht – wie von vielen erwartet – durch Hennes Küppers ersetzt wurde. Stattdessen lief Rudi Zeiser auf, während Küppers seine Künste weiterhin bei der Reserve zeigen musste.

Brunnenmeier, Heiß und Konietzka treffen

Am einzigen Mittwochsspieltag der Saison waren die Löwen also klarer Favorit gegen die Westdeutschen. Entsprechend erwartungsfroh waren die 35.000 Zuschauer auf Giesings Höhen, doch Schalke wusste sich zu Beginn gut zu wehren. Obwohl die Abwehr des S04 um die starken Friedel Rausch und Klaus Fichtel der Löwen-Offensive das Leben schwer machte, setzte sich am Ende doch die individuelle Klasse des TSV 1860 durch.

Angetrieben vom überragenden Peter Grosser ging Münchens große Liebe in der 20. Minute in Führung. Rebele flankte auf Rudi Brunnenmeier und der köpfte zum wichtigen 1:0 für den späteren Meister ein. Nach der Pause legten Fredi Heiß und Timo Konietzka mit seinem 50. Bundesligator nach und sorgten für den dann doch standesgemäßen 3:0-Sieg des TSV 1860 gegen Schalke 04.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Max Merkel schickte gegen den FC Schalke 04 folgende Elf des TSV 1860 auf den Rasen.

Radenkovic – Wagner, Patzke – Perusic, Reich, Zeiser – Heiß, Konietzka, Brunnenmeier, Grosser, Rebele

Tore:
1:0 Brunnenmeier (20.), 2:0 Heiß (63.), 3:0 Konietzka (76.)

Rron Gosalci – der nächste Debütant beim TSV 1860

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Rron Gosalci 1860

Es lief bereits die Schlussphase der Partie gegen die Zweitvertretung aus der Seitenstraße, als Rron Gosalci den Rasen des Grünwalder Stadions betrat. Trotz der Niederlage dürfte der 18.10.2026 für den Debütanten des TSV 1860 in guter Erinnerung bleiben.

Rron Gosalci debütiert für den TSV 1860

Der gebürtige Münchner startete seine Karriere beim VfB Forstinning, ehe er bereits 2015 an die Grünwalder Straße wechselte und seitdem sämtliche Jugendmannschaften der Löwen durchlief. Bereits in der Vorsaison kam der Deutsch-Kosovare im Erwachsenenbereich zum Einsatz und absolvierte 13 Partien für die U21 in der Bayernliga Süd, in denen er drei Tore vorbereitete.

Auch beim historischen ersten Pflichtspiel der 1. Mannschaft der neuen Spielbetriebsgesellschaft stand der Rechtsaußen auf dem Platz. Beim 5:0-Sieg im Toto Pokal beim SV Eintracht Berglern wurde Gosalci zehn Minuten vor Schluss für Cristian Leone eingewechselt. Seitdem war der 20-Jährige lediglich in der U21 eingesetzt worden, wobei er in in den ersten beiden Partien ein Tor erzielte und zwei Treffer vorbereitete, ehe ihn eine Schulterverletzung ausbremste.

Nach seiner Genesung fand er sich zunächst erneut im Bayernliga-Kader wieder und kam zu vier weiteren Spielen für die U21. Beim Heimsieg gegen die SpVgg Bayreuth saß Gosalci dann erstmals in der Regionalliga auf der Bank, das Debüt für die Nummer 29 folgte nur wenige Tage später gegen den FC Bayern II. Ob schon bald der erste Scorerpunkt bei den Profis folgt?

Sechzig um sieben: Siege im Nachwuchs- und Amateurbereich

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Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Klar, jeder Fan des TSV 1860 München hätte sich heute die Überschrift “Siege gegen Rot II, im Nachwuchs- und Amateurbereich” gewünscht. Aber mit Teil I der Wunschüberschrift ist es bekannlich leider nichts geworden. Dennoch gab es am Wochenende durchaus einige Erfolgserlebnisse für weiß-blaue Fußballmannschaften.

Erfolgreiches Wochenende im Nachwuchs- und Amateurbereich

Am Samstagnachmittag holten die Amas auswärts ein 3:3 in Schwaig.  Leider konnte die U21 eine 3:1-Führung nichts ins Ziel bringen und vergab sogar noch einen Elfmeter. Die U19 dagegen machte es beim VfB Stuttgart genau umgekehrt. Sie lag bis in die Schlussphase mit 3:1 zurück und konnte am Ende noch ein 3:3 erkämpfen und somit einen Punkte aus dem Schwabenland entführen. Spannend machte es die U17, die in Regensburg schon mit 2:5 in Führung lag und den Jahn nochmal auf 4:5 herankommen ließ. Am Ende konnten die Junglöwen den Sieg aber über die Zeit bringen und mit drei Punkten die Heimreise nach Giesing antreten.

Erfolge auf der ganzen Linie konnten die Löwinnen feiern. Die Erste siegte 2:1 beim FSV Höhenrain. Die U23 schlug den FC Fasanerie-Nord auswärts mit 3:0 und die U17 besiegte den FFC Wacker mit 1:0.

Die dritte Herrenmannschaft konnte bei dieser Erfolgsbilanz nicht ganz mithalten. Sie verlor knapp in Karsfeld (2:3), währen die Vierte beim SC Amicitia durch einen 3:4-Auswärtssieg drei Punkte einfahren konnte. Ein besonderer Erfolg gelang den Senioren C, die den Kreispokal im Elfmeterschießen gegen Türkspor Garching holen konnten.

Stimmen zur Niederlage gegen Rot II

Unsere Kommentatoren sind sich weitegehend einig, dass 1860 das Spiel gegen die Zweitvertretung der Seitenstraße auf Grund unzureichender Chancenverwertung und mangelhaftem Abwehrverhalten verloren hat. Für die ganz hartgesottenem haben wir auch nochmal die besten Impressionen von Sonntag für Euch zusammengestellt.

News aus der Regionalliga

Teammanger von Burghausen kündigt

Nach nur acht Monaten Amtszeit schmeißt der Burghauser Teammanger Erik Schmitz schon wieder hin. Aus “persönlichen Gründen” beendete Schmitz sein Engagement bei Wacker. Seine Aufgaben werden nun intern verteilt. Ziel ist es bis zum Winter einen Nachfolger zu präsentieren.

Damit wünschen wir Euch einen schönen Dienstag und möchten Euch nicht verschweigen, dass der sechzger.de Talk heute im Laufe des Vormittags online gehen wird.

 

Fotogalerie zu TSV 1860 München – FC Bayern II

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fotogalerie 1860 fc bayern ii

Offensiv zu inkonsequent, defensiv zu wenig bissig – die Löwen brachten am Sonntagnachmittag sicher nicht das auf den Platz, was sie zu leisten fähig sind. Die Konsequenz: eine nicht unverdiente 2:4-Niederlage gegen den Nachwuchs aus der Seitenstraße. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch einige Impressionen vom Heimspiel des TSV 1860 München gegen die Zweitvertretung des FC Bayern.

Fotogalerie zu TSV 1860 – FC Bayern II

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

 

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instagram, TikTok oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

Giesing und zurück: Das bekannte, unbekannte Spiel

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Mit den Augen eines jugendlichen, fast 16jährigen Löwenfans betrachtet unser Leser Mathias ab sofort in unregelmäßigen Abständen das Geschehen rund um den TSV 1860. Unter dem Titel “Giesing und zurück” wird die Artikelreihe erscheinen. Heute geht es natürlich um das Derby vom Sonntag Nachmittag. Ein für den Autor bekanntes, unbekanntes Spiel.
Viel Spaß mit einer – für die meisten Leser*innen – wohl eher ungewohnten Perspektive. 

Das erste Derby

Was meine ich mit dem bekannten, unbekannten Spiel? Logisch, es geht um das Derby gegen die Seitenstraße. Doch was hat das Ganze jetzt mit bekannt und unbekannt zu tun? Na ja, es war das erste Derby, das ich live im Grünwalder Stadion anschauen durfte, und ich behaupte, es war auch das emotionsreichste Spiel meines Lebens. Es war ein Feuerwerk der Gefühle mit noch mehr Emotionen und Feuer auf den Rängen. Und eben das meine ich mit bekannt und unbekannt. Es war im Vorhinein allseits bekannt, dass es ein Derby ist und dass es kein Kindergarten wird, aber es ist kaum in Worte zu fassen, was das für ein Spiel war. Und genau das ist eben dieses Unbekannte: Es war etwas ganz Besonderes, und ich würde es jedes Mal wieder so machen wie an diesem Tag. Ich kann jedem nur ans Herz legen, sich ein solches Spiel einmal live anzuschauen. Gerade im Vergleich zu einem anderen Spiel ist es schon etwas ganz Besonderes.

Gewohnte Abläufe

Nehmen wir als Gegenstück einfach mal das vorherige Heimspiel gegen Ansbach. Am 3. Oktober 2026 habe ich mich, wie vor fast jedem Heimspiel, gegen 13:00 Uhr zusammen mit meinem Vater und meinem Onkel getroffen. Dann ging es nach Giesing zum Candidplatz. Dort wurden die Fahrräder abgestellt, und mit einem Wegspezi bewaffnet ging es den Berg hinauf in Richtung des schönsten Stadions der Welt – ab in die Stehhalle, von wo aus ich dann am Sonntag auch das Derby verfolgt habe. Nach dem Spiel ging es noch ins Giesinger und danach, mit einem Abstecher über die Bavarian-Patrol-Tankstelle, wieder gen Heimat. Das war also ein normaler Stadiontag.

Derbytag startet an der Heilig-Kreuz-Kirche

Doch was hat sich beim Derby geändert? Der ganze Tag hat ja schon damit begonnen, dass ich mich bereits vier Stunden vor Anpfiff mit vielen anderen an der Heilig-Kreuz-Kirche eingefunden habe, von wo aus es dann zum Einsingen auf den Fanmarsch ging. Was für eine Gaudi! Danach ging es – wie gewohnt – in die Stehhalle, wo es fast direkt mit dem Weltklasse-Support weiterging. Dieser ließ sich auch durch die beiden Gegentore nur mäßig bremsen, richtete sich immer mehr gegen die Seitenstraßler und wurde stetig emotionaler. Mein persönlicher Höhepunkt war das 1:2 in der ersten Halbzeit. Ich glaube, ich habe noch nie so laut geschrien. Nach der Halbzeit ging es genauso stark weiter. Dass wir letztlich mit 2:4 verlieren, tut ja nichts zur Sache. Ein weiteres Highlight war für mich die sechzigste Minute. Was für eine Atmosphäre! Wie gewohnt ging es danach noch auf einen Absacker ins Giesinger Bräu und von dort wieder nach Hause.

Ein aufregender Tag

Als Fazit lässt sich sagen: Es war ein wahnsinnig aufregender Tag mit brutal vielen Emotionen und ganz vielen geilen Erinnerungen. Der Ausgang dieses Spiels war ja leider nicht ganz so erfolgreich, wie erhofft, aber auch das gehört dazu. Es ist eben nicht alles Gold, was glänzt. Und es gibt ja auch noch das Rückspiel.

Auf die Löwen!

Knappe Kisten bei TSV 1860 München III und IV

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Am Wochenende war nicht nur Derby, sondern auch ein weiterer Spieltag auf Kreisebene angesagt. Beide Amateurmannschaften der Löwen mussten bei dieser Gelegenheit auswärts antreten. Der TSV 1860 München III fuhr in den Norden nach Karlsfeld, während die Vierte innerhalb der Stadtgrenzen auf Amicitia traf.

Sitztribüne im Sportpark Karlsfeld…
…vor der am Samstag Nachmittag die beiden Teams einlaufen

Dritte hat gegen Karlsfelder Reserve das Nachsehen

Im “Championsleague”-Modus der Münchner Kreisliga traf der TSV 1860 München III auf die Zweitvertretung von Eintracht Karlsfeld, die in der Tabelle eigentlich deutlich hinter den Löwen zu finden ist. Sechzig tat sich aber schwer und musste im Karlsfelder Sportpark in der 37. Minute den ersten Gegentreffer hinnehmen. Kurz nach der Halbzeit konnte Kapitän Kenny Price ausgleichen. Da keimte unter den in den Münchner Nordosten gereisten Löwenfans Hoffnung auf, dass Männer in den dunkelblauen Trikots das Spiel nun drehen würden. Doch wenig später gerieten die Amateurlöwen wieder in Rückstand. Zu allem Überfluss legten die Gastgeber aus dem Münchner Norden ein paar Minuten später auch noch das 3:1 (66′) nach. Price – der Unterschiedsspieler bei der Dritten – erzielte in der 77. Minute mit seinem zweiten Treffer den Anschluss. Die Hausherren brachten den Sieg aber letztlich über die Zeit. Ein Dämpfer für die Löwen, welche nun schon zehn Punkte hinter Tabellenführer Gartenstadt Trudering liegen.

Eintracht Karlsfeld II – TSV 1860 München III 3:2 (1:0)

Vierte zittert sich zum Auswärtssieg

Ein aufregendes 3:4 boten die Kreisklassen-Löwen am Sonntag gegen den abstiegsbedrohten SC Amicitia. Furios startete die Mannschaft auf dem Kunstrasen an der Homerstraße und führte bereits nach 18 Minuten mit 0:3. Herausragender Mann war unsere Nummer 10, Andre Orbegozo Araujo, der den ersten Treffer auflegte und danach zwei Tore selbst erzielte. Ein Eigentor, ein weiterer Treffer von Araujo und ein weiteres Eigentor kurz vor der Pause sorgten auf kuriose Art und Weise für einen 2:4-Pausenstand, der nur durch Treffer der Sechzger zustande gekommen war. Mit ihrem ersten eigenen Treffer machten es die Hausherren in der 77. Minute doch noch einmal spannend, doch die Löwen konnten diesmal die Nerven bewahren und die drei Punkte mit über die Isar nehmen!

SC Amicitia München – TSV 1860 München IV 3:4 (2:4)

U19 punktet spät in Stuttgart – U17 siegt in Regensburg

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tsv 1860 u19 stuttgart

Bis zur 73. Minute lag die U19 der Löwen beim VfB Stuttgart mit 1:3 zurück, sicherte sich in letzter Sekunde aber doch noch einen Punkt. Die U17 hingegen gewann ein vogelwildes Fußballspiel bei Jahn Regensburg mit 5:4.

U19 mit Lucky Punch in Stuttgart

Einen Traumstart legte die Elf von Jonas Schittenhelm beim VfB Stuttgart hin und führte bereits nach drei Minuten durch Efe Karakoc. Dann aber zeigten die Schwaben ihre Klasse und 1860 kam insbesondere mit Kirill Serdiuk gar nicht klar. Der Angreifer des VfB drehte die Partie mit drei Treffern im Alleingang (21./44./53.), doch die Löwen gaben sich nicht geschlagen. Bienvenue Kawele verkürzte (73.) und tief in der Nachspielzeit (90.+4) gelang Valentin Bannert doch noch der Ausgleich für die U19 des TSV 1860.

Durch das Remis verbesserten sich die Junglöwen in der Tabelle der DFB Nachwuchsliga auf Platz 3 hinter dem FC Bayern und dem VfB Stuttgart. Am kommenden Samstag empfängt der TSV 1860 die SpVgg Unterhaching.

U17 gewinnt bei Jahn Regensburg

Ein kurioses Fußballspiel gab es am Sonntag in Regensburg zu beobachten: Nach 13 Minuten führte der Jahn gegen die U17 der Löwen mit 2:0, bis zur 74. Minute drehte der TSV 1860 die Partie auf 2:5. Dann aber kamen die Oberpfälzer wieder auf und verkürzten noch auf 4:5. Für die Löwen trafen Ibanez Fernandez (32.), Orak (49.), Saiti (62./74.) und Elser (67.).

In der Tabelle liegt der TSV 1860 mit 11 Punkten nach wie vor auf Platz 5 hinter dem FC Bayern (24), dem 1. FC Nürnberg (16), der SpVgg Unterhaching und dem SSV Jahn (jeweils 14). Am kommenden Samstag reisen die Löwen zum FC Ingolstadt 04.