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Ismaik-Interview: “Zahle das Geld und sei still”

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Ismaik-Interview: "Zahle das Geld uns sei still"

Hasan Ismaik ist seit Sonntag in München. Am Montag traf er sich mit einem seiner neuen Anwälte, Dr. Peter Gauweiler, und posierte auf Instagram neben dem ehemaligen CSU-Bundestagsabgeordneten. Am Dienstag preschte er – vor der Gesellschafterversammlung – wie so oft vor und gab dem BR ein Interview. Dabei weist er – wie so oft – alle Schuld am Lizenz-Entzug (zum Video zur offiziellen Bekanntgabe am Schwarzen Mittwoch geht’s hier) von sich. Der e.V. habe sich für die vierte Liga entschieden und alle seine Angebote wie immer ausgeschlagen. Kurios wurde es in Sachen 50+1: Selbst wenn es um eine Kaffeemaschine gehen würde, hätten die Vereinsvertreter laut dem Jordanier auf die 50+1-Regel verwiesen. Mit seinen Aussagen widerspricht Ismaik allen bisher vorliegenden Informationen der letzten Tage. Die Ismaik-Aussagen findet ihr bei uns im Wortlaut, eine detaillierte Einordnung dieser folgt demnächst.

Ismaik: “Wir waren überrascht…”

Über die gescheiterten Verhandlungen am schwarzen Freitag berichtete der Investor Folgendes:

“Wir hatten alles fertig um das Geld zu transferieren. Wir haben auf den e.V. gewartet, dass er den von uns gemeinsam verhandelten Vertrag unterschreibt und dann waren wir überrascht, als wir um 2:40 Uhr morgens eine E-Mail mit einem anderen Vertrag erhalten haben. Das haben sie in den letzten 15 Jahren oft mit uns gemacht”

Über die nächtlichen Verhandlungen hatten wir natürlich berichtet, hierzu der passende Artikel zur bisherigen Faktenlage.

Ismaik: “Zahle das Geld und sei still”

Weiter führte der Jordanier im BR-Interview aus:

“Zahle das Geld und sei still. Zahle und Ruhe. Immer. Ich will irgendjemanden in Deutschland oder auf der Welt sehen, der das macht. Ich war ehrlich, habe Geld gegeben, Respekt gezeigt für 15 Jahre lang. Besonders wenn die Verantwortlichen versagen.”

Zu dieser Thematik sei noch einmal auf den Artikel zum Kommunikationspapier der HAM zur Darlehenskündigung und einen möglichen potenziellen Käufer verwiesen.

Ismaik: “Wenn ich Kaffeemaschine sage, sagen sie zu mir 50+1”

Über die 50+1-Regelung erklärte Ismaik gegenüber dem Bayrischen Fernsehen:

“Einige Vereinsmitarbeiter sagten mir, sie wollen die Insolvenz, um mich loszuwerden. Mich interessieren diese Spielchen nicht. Mich interessiert nur 1860 München. Was ist die Zukunft von 1860 München? Ich habe keine Macht bei 1860. Immer wenn ich was sage, sagen sie zu mir 50+1. Wenn ich nur Kaffeemaschine sage, sagen sie zu mir 50+1, seit 15 Jahren. Ich habe null, null Macht bei 1860”.

Auch zu den Versuchen von Ismaiks, 50+1 in den letzten Jahren immer wieder auszuhebeln, haben wir bereits ausführlich berichtet. 

Löwenfans können sich selbst ein Bild machen

Eine detailliertere Einordnung der Aussagen Ismaiks folgt nach Bekanntwerden der Ergebnisse aus der Gesellschaftsversammlung vom heutigen Abend. Die verlinkten Artikel sollten es den Löwenfans aber durchaus ermöglichen, sich selbst ein Bild von der Lage zu machen und die Aussagen Ismaiks in den aktuellen Kontext einzuordnen.

“Schweigen ist scheiße, Reden ist beschissener” – Gastbeitrag von Tobi

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Genau zehn Tage nach seinem ersten Gastbeitrag hier bei sechzger.de hat sich unser Leser Tobi erneut Gedanken gemacht und diese schriftlich niedergelegt. Heute geht es um die Unsicherheit bezüglich der Zukunft unseres Vereins, die viele Löwenfans quält. Als Belastung, aber auch als vielleicht nötigen Prozess bewertet Tobi das. Dabei beschäftigt ihn auch das Handeln der Verantwortlichen. Ist deren Schweigen falsch? Oder genau richtig? Hier wird das Ganze psychologisch eingeordnet. Zum Abschluss verweist unser Gastautor darauf, dass emotionale Lagen, wie die aktuelle, typischerweise die Phasen großer Veränderungen prägen.

Unsicherheit macht Angst

Als ich mich fragte: „Darf man?“, ging es um Hoffnung. Heute soll es um Unsicherheit gehen. Und darum, warum diese beiden Dinge viel näher beieinanderliegen, als man vielleicht denkt.

Wer sich lang und oft genug fragt, ob man darf, der wird sich irgendwann selbst verunsichern.
Die Unsicherheit, die momentan über den Löwenfans hängt, macht vielen Angst. Verständlicherweise! Keiner weiß, wie ein Rechtsstreit ausgehen würde. Keiner weiß, wie die Vereinsstruktur in ein paar Monaten aussieht. Keiner weiß, welche Folgen die letzten Wochen nach sich ziehen werden. Wir wissen insgesamt erstaunlich wenig. Und genau das macht Menschen verrückt.

Wir lieben Sicherheit. Selbst “schlechte” Sicherheit wird oft als angenehmer wahrgenommen als völlige Ungewissheit. Wir leben lieber mit einer bitteren Wahrheit als mit hundert offenen Fragen. Manchmal ziehen wir der Hoffnung die Gewissheit vor. Deshalb wird jede Aussage, jede Information, die man abgreifen kann, auf die Goldwaage gelegt. Jedes Gerücht verbreitet sich innerhalb von Minuten. Interviews mit Gernot Mang werden bis in den letzten Wortlaut analysiert. Es wird sich beschwert, weil Gernot Mang uns nicht genug informiert.

Wir haben es verdient zu wissen, was los ist!
Weil wir Antworten wollen.
Sofort.
Jetzt.
Am besten eigentlich schon vorgestern.

Schweigen ist scheiße…

Doch vielleicht ist genau das momentan der Fehler. Die Unsicherheit ist momentan mehr als unser größter Feind. Sie ist auch unsere stärkste Waffe. Seit Jahren waren die Fronten bei Sechzig klar. Die Lager standen fest zu ihren Positionen. Eine Situation, wie wir sie heute haben, schien so weit entfernt, dass sie weder in den Träumen der einen noch in den Albträumen der anderen auftauchte. Jeder kannte die Mechanismen. Heute weiß niemand so recht, was als Nächstes passiert. Und genau deswegen ist Schweigen vielleicht keine Schwäche. Vielleicht ist es Notwendigkeit. Vielleicht ist es Strategie.

Es gibt Dinge, die können in einer rechtlich so verzwickten Situation nicht öffentlich diskutiert werden. Es gibt Situationen, die man erst lösen muss, bevor man öffentlich darüber spricht. Eine unbedachte oder emotionale Aussage, sogar einzelne Sätze, könnten uns alles kosten, wofür wir momentan kämpfen.

… Reden ist beschissener

Das größte Problem an der Sache: Wir wissen es nicht. Und das macht uns wahnsinnig.

Doch nicht jede Informationslücke bedeutet auch ein Problem. Manchmal ist sie unabdinglich für den Prozess. Vor allem dann, wenn man etwas zu ändern versucht, das bereits über Jahre festgefahren war. Dass sich der Umschwung von Euphorie zur Unsicherheit unangenehm anfühlt, überrascht niemanden. Nach all den Jahren schien es so, als könnten sich bei Sechzig wirklich die grundlegenden Verhältnisse ändern. Und wie immer wurde aus dem Funken, der zum Feuer mutiert, schnell ein Flächenbrand. Zwischen “Jetzt wird endlich alles gut” und “Jetzt gehen wir vollständig unter” liegen bei uns nun mal selten mehr als drei Werktage. Doch auch das ist menschlich. Euphorie und Unsicherheit sind keine Gegensätze, nein, sie gehören fest zusammen. Je größer die Hoffnung, desto größer wird auch die Angst vor Enttäuschung. Deshalb fühlt sich die Unsicherheit momentan so schlimm an. Nicht, weil wir wissen, dass wieder dunkle Zeiten auf uns zukommen. Sondern weil wir es zum ersten Mal seit Jahren nicht mehr wissen. Und genau deshalb müssen wir in der momentanen Zeit etwas tun, das dem Umfeld traditionell nicht gelingen will: geduldig sein.

Große Fragen stehen im Raum

Bei Sechzig denkt man von Saison zu Saison. Dieses Verhaltensmuster ist so eingebrannt, dass man es auch auf die momentane Situation anwenden will. Nicht, weil wir dumm sind. Sondern weil wir gelernt haben, dass die Vorfreude auf die nächste Saison das Einzige ist, woran man sich überhaupt noch festhalten kann. Aber die Fragen, die momentan im Raum stehen, sind größer als der Kader, der noch aufgestellt werden muss. Größer als die Tabelle im kommenden Mai. Es geht hier um die nächsten Jahrzehnte. Auch ich würde echt gerne wissen, wie es momentan aussieht. Ich aktualisiere sechzger.de, andere News-Seiten und Foren mehrmals am Tag. Auch ich finde das Schweigen scheiße.

Unsicherheit als Hoffnung

Es wird in nächster Zeit immer wieder Phasen geben, in denen niemand genau weiß, wo die Reise hinführen soll. Wir werden noch oft von der Euphorie zur Unsicherheit und zurück springen. Genau so wie jetzt. Diese Unsicherheit wird nicht verschwinden. Nicht nach der Gesellschafterversammlung, nicht morgen und vielleicht nicht mal in den nächsten Monaten. Aber vielleicht müssen wir sie auch gar nicht bekämpfen. Vielleicht müssen wir lernen, sie auszuhalten. Lernen, mit ihr zu leben.Denn genau dort beginnt jede echte Veränderung. An dem Punkt, an dem keiner weiß, wie die Geschichte ausgehen soll. Und genau deshalb fühlt sich alles gerade so unangenehm an. Weil tatsächlich etwas auf dem Spiel steht. Weil eigentlich gar nicht mehr auf dem Spiel stehen kann als jetzt.

Das macht Angst.
Aber vielleicht ist Unsicherheit am Ende nichts anderes als Hoffnung, bei der man das Ergebnis noch nicht kennt.
Freiheit für Sechzig!

Sean Dulic wechselt zur TSG Hoffenheim

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Er war einer der Lichtblicke bei den Löwen in den vergangenen beiden Spielzeiten: Sean Dulic. Wie am heutigen Dienstag Abend von Sky-Reporter und Transfer-Experte Florian Plattenberg vermeldet wurde, erhält der gebürtige Münchner einen Vierjahresvertrag bei der TSG Hoffenheim. Damit steigt Dulic zwei bzw. sogar drei Ligen auf und ist zukünftig in der 1. Bundesliga am Ball.

Im Frühjahr in Bochum im Gespräch

Ähnlich wie Kollege Sigurd Haugen, der schon vor einer Woche zum Medizincheck beim 1. FC Nürnberg weilte, dessen endgültiger Wechsel aber noch nicht vollzogen und vermeldet ist, hatte Sean Dulic eigentlich noch einen gültigen Vertrag bei 1860. Bis zum 30. Juni 2028 sogar. Allerdings wird dieser Vertrag durch den Zwangsabstieg aus der 3. Liga ja ungültig, weshalb für den 21jährigen auch keine Ablöse fällig wird. Noch vor den Entwicklungen um den von Hasan Ismaik verweigerten Liquiditätsnachweis und der Rückstufung der Löwen in die Regionalliga Bayern, war Dulic mit Vereinen aus der ersten und zweiten Liga in Verbindung gebracht worden – u.a. mit dem VfL Bochum. Vor dem Lizenzentzug hätte 1860 noch eine Ablösesumme eingestrichen. Dies ist nun nicht mehr der Fall.

Schon mit neun Jahren zu den Löwen

Sean Dulic wechselte im Sommer 2014 im Alter von neun Jahren vom FC Wacker, von seinen Anhängern gern als “Münchens heimliche Liebe bezeichnet”, ins NLZ des TSV 1860. Nach zwei Spielzeiten in der U17 und einer in der U19 an der Grünwalder Straße 114, holte ihn Trainer Giannikis zu Beginn der Saison 2024/25 in den Profikader. In jener Hinrunde stand er viermal im Spieltagskader, sein Debüt für die Löwenprofis feierte er schließlich in den letzten Minuten eines 3:0-Sieges in Essen am 8. Dezember 2024. In der Startelf stand Dulic erstmals beim 0:4 in Saarbrücken, dem letzten Spiel von Giannikis an der Seitenlinie, Mitte Januar 2025. Am Saisonende standen 20 Partien für ihn zu Buche.

Erstes Tor in Rostock

In der abgelaufenen Saison kamen dann weitere 23 Drittligapartien auf der Innenverteidigerposition für Dulic hinzu. Am 17. September erzielte er beim 1:2 in Rostock seinen ersten und einzigen Treffer für die Löwen. Gewiss wären für ihn in der Spielzeit 25/26 noch mehr Einsätze möglich gewesen, allerdings musste er von Mitte Januar bis Ende April diesen Jahres wegen eines Muskelfaserrisses eine Zwangspause einlegen. Diese hinderte ihn aber nicht daran, das Interesse anderer, höherklassigerer Vereine zu wecken.

Große Ablöse im Sommer 2027?

Müßig ist es, darüber zu spekulieren, ob Sean Dulic in der kommenden Saison die Löwen in der 3. Liga noch weiter verstärkt hätte und vielleicht dann im nächsten Sommer (mit immer noch einem Jahr Vertragslaufzeit) für eine große Eurosumme in eine der beiden Bundesligen gewechselt wäre. Farblich muss sich Dulic bei seinem neuen Verein nicht groß umstellen, das Umfeld ist allerdings natürlich weit weniger leidenschaftlich, wie er es aus Giesing bislang gewohnt ist.

Wir von sechzger.de wünschen dem sympathischen Dulic alles Gute bei seinem neuen Verein und drücken die Daumen für persönlichen sportlichen Erfolg und vor allem Verletzungsfreiheit!

– – – –
Anmerkung: In einer vorherigen Version dieses Artikels, die wenige Minuten nach ihrem Erscheinen, wieder korrigiert wurde, hatten wir noch die falsche Nachricht der Abendzeitung hier verbreitet, Sean Dulic stünde vor einem Wechsel zu Schalke 04 und würde “in wenigen Stunden oder Tagen” in Gelsenkirchen einen Vertrag unterschreiben.

TSV 1860 München e.V. veröffentlicht FAQ zur Mitgliederversammlung

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Mitgliederversammlung MV Stimmkarte Satzungsänderung

Am kommenden Sonntag, dem 21.06., beginnt um 10 Uhr in der Kulturhalle Zenith die Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V.. Damit alle Mitglieder vor der Versammlung bestens informiert sind, hat der Verein die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt, von denen wir euch hier die relevantesten wiedergeben wollen. Das vollständige FAQ, sowie weitere Informationen zur Mitgliederversammlung findet ihr auf der e.V.-Homepage.

Fragen und Antworten zur Mitgliederversammlung

Organisatorisches

  • Kann ich meine Kinder mitnehmen, wenn diese keine Mitglieder des Vereins sind? Gerne dürfen Sie Ihre eigenen Kinder mitbringen, solange diese noch nicht volljährig sind. Sie müssen sich dann als Gäste registrieren lassen.
  • Darf ich Gäste/Angestellte/Hilfspersonen mitbringen? Nein, es sei denn, diese Personen sind Mitglieder des Vereins. Ausnahmen gelten nur für eigene, nicht volljährige Kinder.
  • Kann ich auch später kommen? Natürlich, Sie werden am Eingang registriert.
  • Wie lange dauert die Mitgliederversammlung? Es kommt auf die „Diskussionslust“ der Mitglieder an, die Versammlung ist auf ca. sieben Stunden veranschlagt.
  • Darf ich eigene Getränke und Verpflegung mitbringen? Ja, nach Abstimmung mit dem Ordnungsdienst. Es gibt aber einen Getränke- und Verpflegungsservice.
  • Gibt es lange Warteschlangen? Zu Stoßzeiten kann es durchaus Warteschlangen geben.
  • Darf ich Fotos machen? Nein.
  • Ist der Veranstaltungsort behindertengerecht? Ja, alle Locations sind barrierefrei zu erreichen und verfügen über die entsprechenden Sanitäranlagen.

Allgemeines

  • Warum findet die Mitgliederversammlung statt? Die Satzung des Vereins sieht eine jährliche Mitgliederversammlung vor. Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschließende Vereinsorgan. Somit kommt ihr eine hohe Bedeutung zu. In der Satzung sind die verschiedenen Aufgaben der Mitgliederversammlung im Detail geregelt. Viele Aufgaben im Verein können ohne die Beschlüsse der Mitgliederversammlung nicht durchgeführt werden.
  • Ich habe keine Einladung bekommen, darf ich trotzdem teilnehmen? Teilnehmen dürfen alle Mitglieder des Vereins. 
  • Ich habe meinen Mitgliedsausweis für das laufende Geschäftsjahr nicht zur Hand, darf ich trotzdem zur Veranstaltung? Sie können sich am Eingang ebenfalls registrieren lassen. Ihre Mitgliedsdaten werden über unser Mitgliederverwaltungssystem geprüft. Ggf. kann auch anhand eines Personalausweises, Reisepasses oder Führerscheins festgestellt werden, wer Mitglied ist.
  • Ich bin gerade erst eingetreten, darf ich trotzdem teilnehmen? Ja. Für die Teilnahme spielt die Dauer der Mitgliedschaft keine Rolle. Nur um wahlberechtigt zu sein, ist eine Mindestdauer von einem Jahr Voraussetzung.
  • Ich habe an dem Tag leider keine Zeit, darf ich jemand anderen hinschicken? Das geht nicht. Das Stimmrecht darf nur persönlich ausgeübt werden. Ausnahmen gelten für schwerbehinderte Mitglieder, die aufgrund ihrer Behinderung nicht teilnehmen können. Bitte lesen Sie für die Voraussetzung einer solchen Stellvertretung die Vereinssatzung, Ziffer III.10.1.

sechzger.de Talk 266: Gesellschafterkonflikt, MV & Trainingsauftakt

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Im sechzger.de Talk 266 gibt es einiges zu besprechen. Neben der Auslosung zum DFB-Pokal, dem Trainingsauftakt und der anstehenden Mitgliederversammlung muss natürlich auch über den aktuellen Gesellschafterkonflikt gesprochen werden, welcher alles miteinander verbindet. Dazu hat sich Moderator Peter mit den Redaktionsmitgliedern Christian, FloBu und Leon zusammengesetzt. Herausgekommen ist wieder einmal eine XXL-Folge des sechzger.de Talks.

Pokalauslosung – Unser Gegner Holstein Kiel

Als Deniz Aytekin mit Holstein Kiel unseren diesjährigen Erstrundengegner im DFB-Pokal aus dem Lostopf gezogen hat, kam sicherlich keine Begeisterung auf. Dennoch hätten es die Löwen, angesichts der noch verbleibenden Teams im Lostopf, sicherlich auch schlechter treffen können. Nicht auszumalen, Hoffenheim oder Paderborn wären nach Giesing gekommen. Die Pokalgeschichte zwischen den Störchen und Löwen ist ausgeglichen: 2014 behielten die Löwen die Oberhand, während die Störche uns 2018 in der ersten Runde besiegten. Ansonsten dürften die meisten Löwenfans Holstein Kiel mit dem Last-Minute-Sieg in der Relegation 2015 verbinden.

Gesellschafterkonflikt

Man kommt momentan nicht drum herum, und auch im sechzger.de Talk wird der aktuell ausgetragene Gesellschafterkonflikt zwischen dem TSV München von 1860 e.V. und Hasan Ismaik ausführlich besprochen. Von dem Wirken von Ismaik-Anwalt Peter Gauweiler, über neue Informationen bezüglich der Vorgänge vor dem Lizenz-Aus, bis hin zu allerlei möglichen Zukunftsszenarien. Auch die Dauerkartenthematik wurde aufgegriffen. Im Talk versuchen wir euch einen möglichst verständlichen Überblick zu geben.

Richtungsweisende Mitgliederversammlung

Drei Tagesordnungspunkte stechen bei der kommenden Mitgliederversammlug heraus: Es werden drei Ersatzkandidaten in den Verwaltungsrat gewählt, außerdem wird von den Mitgliedern um ihre Zustimmung zur Gründung einer Spielbetriebsgesellschaft sowie einer Stadiongesellschaft gebeten. Beide dieser Abstimmungen sind richtungsweisend für die weitere Zukunft des TSV München von 1860 e.V., sowie des Profifußballs bei den Löwen.

Trainingsauftakt & Phil Collins

Mit Christian und FloBu waren zwei sechzger.de Redakteure am gestrigen Trainingsauftakt zugegen. Neben einem kleinem Exkurs in das musikalische Wirken von Phil Collins berichten die beiden von der Stimmung am Trainingsgelände.

Der sechzger.de Talk 266 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

16. Juni 1991: Wiederaufstieg der Löwen nach neun Jahren

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Heute vor 35 Jahren war ein großer Tag in der Geschichte des TSV 1860 München. Dabei gelang es den Löwen damals lediglich, die drittklassige Bayernliga (offiziell: “Amateur-Oberliga Bayern”) nach schier endlosen neun Jahren endlich wieder zu verlassen. Manch ein Berichterstatter von heute hätte sich wahrscheinlich an jenem 16. Juni nur ganz zurückhaltend gefreut, schließlich lagen zu diesem Zeitpunkt die glorreichen 1960er-Jahre mit Pokalsieg, Meisterschaft und Europacupfinale noch keine dreißig Jahre zurück und der Anspruch von Münchens Großer Liebe muß – glaubt man diesen Leuten – schließlich jederzeit ein ganz anderer sein, als ein Aufstieg von einer unterklassigen in die nächsthöhere Liga. Aber damals war – zum Glück – noch vieles anders und insbesondere das Internet und die sogenannten sozialen Medien lagen noch in weiter Ferne.

Über Neunkirchen, Pforzheim & Kassel in Liga zwei

So freuten sich an diesem Sonntag Mitte Juni bei ganztägig strömendem Regen rund 30.000 Löwenfans auf Giesings Höhen und nur ein paar wenige weniger am späten Nachmittag auf dem Marienplatz über die Rückkehr des TSV 1860 in den bezahlten Fußball. Der Verfasser dieser Zeilen hatte – damals 16jährig – in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga seine ersten Löwenspiele außerhalb der bayerischen Landesgrenzen in Neunkirchen, Pforzheim und Kassel besucht und freute sich nach dem finalen Abpfiff schon sehr auf das erste echte Profispiel seines Lieblingsvereins. Dieses sollte dann Ende Juli im Freiburger Dreisamstadion stattfinden. Aber das ist eine andere Geschichte.

Löwen in der Bayernliga souverän

Was war zuvor geschehen? Ziemlich souverän hatte das Team von Karsten Wettberg, das seit dessen Amtsantritt im Februar 1990 schon fast eineinhalb Jahre kein Pflichtspiel mehr verloren hatte, die Meisterschaft in der Bayernliga gewonnen. Da man als Meister der Oberliga aber damals keineswegs automatisch aufstieg, musste man sich durch eine Aufstiegsrunde mit sechs Partien gegen die Meister der drei anderen südlichen Oberligen durchsetzen. Und da just im Herbst zuvor Deutschland wiedervereinigt worden war und auch der deutsche Fußball in diesem Sommer fusioniert werden sollte, war nur ein einziger Platz aus dieser Aufstiegsrunde in der 2. Liga 1991/92 reserviert.

Zunächst enttäuschende Aufstiegsrunde…

Die Löwen starteten mit einem durchaus zufriedenstellenden 1:1 in Neunkirchen in das Abenteuer. Es folgten zwei enttäuschende Unentschieden gegen den 1. FC Pforzheim und Hessen Kassel auf Giesings Höhen. Der Aufstieg schien in weite Ferne gerückt. Doch mit einem 4:1-Sieg beim Verteter aus Baden Württemberg und dem legendären 2:0 in Kassel an einem Mittwoch Abend (viele der tausenden mitgereisten Löwenfans sprechen von diesem Abend als dem besten, was sie jemals mit 1860 erleben durften), konnte man im abschließenden Heimspiel gegen Borussia Neunkirchen alles klar machen.

…und der finale Jubel

Und so kam es dann auch. Mit dem – unabhängig vom Ergebnis des Parallspiels in Pforzheim – ausreichenden Punkt gegen die Gäste aus dem Saarland wollten sich Walter Hainer und Co. nicht zufrieden geben. Man setze auf Sieg! Nach einer knappen Viertelstunde ließ Horst Schmidbauer Giesing erstmals beben, als er vor der Ostkurve das 1:0 markierte. Unzählige Chancen vergaben die Löwen bis zum erlösenden 2:0, das Roland Kneißl per Elfmeter fünf Minuten vor dem Abpfiff erzielte. Der Anschluss der Gäste ging bereits in den “Nie mehr Bayernliga”-Gesängen unter. Jubel, Trubel, Platzsturm! Sechzig war zurück in der 2. Liga!

Noch viel zu erzählen

So viel mehr könnte man rund um diesen 16. Juni 1991 noch erzählen. Die legendären Worte von Karsten Wettberg auf dem Rathausbalkon: “Sechzig ist nie sportlich abgestiegen, aber sportliche wieder aufgestiegen!”, die mit einem kräftigen “Scheiß DFB!” von den Fans unten auf dem Marienplatz beantwortet wurden. Der Veitstanz von Wettberg auf dem Rasen nach dem 1:0, bei dem ein Regenschirm in seine Einzelteile zerlegt wurde. Die lange Partynacht in zahllosen Kneipen der Landeshauptstadt, die riesige Euphorie, die dieser Aufstieg auslöste. Und natürlich – denn das gehört bei diesem Verein wohl dazu – die in ihrem Verlauf ganz bittere Folgesaison 1991/92 an deren Ende der (diesmal sportliche) Wiederabstieg in die Bayernliga stand.

Einstweilige Verfügung zum Einstand: Nicolai Walch im Interview

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Nicolai Walch

Seit wenigen Tagen erscheint Noch-Verwaltungsratsmitglied Nicolai Walch auf der Homepage des Vereins auch als Mitglied des Aufsichtsrats. Bereits sein Einstand bot ein Kuriosum, denn direkt erwartete ihn eine einstweilige Verfügung. Im sechzger.de Interview berichtet Walch über die Hintergründe und wagt einen Blick in die Zukunft der Löwen.

Aufsichtsrat Nicolai Walch im Interview

Nicolai, du bist aus dem Beirat bereits zurückgetreten und deine Zeit im Verwaltungsrat endet mit dem Tag vor der Mitgliederversammlung. Wirft man einen Blick auf die Website der KGaA, wirst du als Mitglied des Aufsichtsrates aufgeführt. Handelt es sich hierbei um einen redaktionellen Fehler?

Nein. Nachdem kurzfristig ein Platz frei geworden ist und es in der aktuellen haftungsträchtigen Situation der KGaA sehr schwierig bis unmöglich ist, einen Ersatz zu finden, habe ich mich auf Wunsch des Präsidiums sehr spontan zur Verfügung gestellt, um auch in der Krise zu versuchen, den e.V. mit möglichst viel Mut und Haltung zum Wohle der weiterhin noch bestehenden KGaA zu vertreten.

Handelt es sich um ein „Blitz-Comeback“, wie von einem kommerziellen Blog kolportiert?

Nein, meine Entscheidung, sämtliche Ämter niederzulegen, gilt weiterhin. Am Samstag werde ich gemäß weiterhin bestehender Rücktrittserklärung aus dem Verwaltungsrat ausscheiden. Den Sitz im Aufsichtsrat werde ich niederlegen, sobald die aktuelle Phase vorbei ist.

Einstweilige Verfügung zum Einstand

Wie war Dein Einstand im Aufsichtsrat?

Noch vor meiner förmlichen Annahme des Amtes, hatte ich eine – gelinde gesagt – lächerliche einstweilige Verfügung im Beschlusswege ohne Anhörung auf dem Schreibtisch liegen. Ein herzliches Willkommensgeschenk zum Einstand! Antragsteller war Biel Ballester Relat, Antragsgegner sind neben mir Gernot Mang, Sebastian Seeböck und Herbert Bergmaier.

Worum geht es in diesem Rechtsstreit?

Der Vorsitzende lud kurzfristig zu einer Sitzung ein, um sich zum Thema “Sanierung der KGaA” auszutauschen und ggfs. Beschlüsse zu fassen. Die Antragstellerseite fühlte sich hiervon überrumpelt und befürchtete ein abgekartetes Spiel ausgerechnet zwischen uns e.V.-Vertretern und dem von Hasan Ismaik berufenen Herbert Bergmaier. Uns wird ein „kollusives Zusammenwirken“ vorgeworfen.

Keine Teilnahme an AR-Sitzung

Klingt komisch, war es wirklich so?

Natürlich nicht. Aber festhalten, es wird noch kurioser: Wir e.V.-Vertreter haben exakt aus denselben juristischen Gründen, die Ballester Biel Relat zu plagen schienen, an der Sitzung gar nicht erst teilgenommen und dies mit derselben Stoßrichtung begründet, wie der Antragsteller im gerichtlichen Verfahren vortragen ließ. Leider hatte die Gegenseite im Zeitpunkt der Antragstellung noch keine Kenntnis darüber. Warum sie anschließend trotzdem noch am Verfügungsbeschluss festhielt, entzieht sich unserer Kenntnis.

Im Nachhinein lässt sich sagen, dass Herbert Bergmaier zum Wohle der Gesellschaft handeln wollte, während sowohl Biel als auch der e.V. dem Braten nicht trauten. Typisch Sechzig!

Werdet Ihr Rechtsmittel einlegen?

Wir haben bereits die Vertretung angezeigt und Akteneinsicht beantragt. Ich bin mehr als zuversichtlich, auch dieses Verfahren erfolgreich abzuschließen.

“Masterplan” als Teil einer Diffamierungskampagne?

HAM lässt sich nun von Dr. Peter Gauweiler vertreten. Dieser hat öffentlich in den Raum gestellt, dass der e.V. einen von langer Hand geplanten “Masterplan” umsetze, übersetzt gesagt, bewusst auf die Insolvenz hinarbeite. Ist da was dran?

Es handelt sich um einen schwerwiegenden Vorwurf, der komplett an den Haaren herbeigezogen ist. Dieser ist m.E. Teil einer gezielten Diffamierungskampagne. Wo sachliche Argumente nicht vorhanden sind, wird eben auf derartig schmutzige Methoden zurückgegriffen.

Fakt ist: Die Investorenseite hat sehr kurze Zeit vor der Deadline die bestehenden Finanzierungsvereinbarungen außerordentlich und fristlos gekündigt und auch außerhalb der Verträge die notwendigen finanziellen Mittel nicht in die gemeinsame Gesellschaft eingebracht. Niemand konnte mit dieser Situation rechnen und die Kündigung der Darlehensverträge hat rechtlich keinerlei Grundlage. Diese wird mit angeblichen Pflichtverletzungen der Geschäftsführung begründet. Warum wurde dann zwei Tage (!) zuvor der Vertrag mit Manfred Paula im paritätisch besetzten Beirat einstimmig verlängert? Hinzu kommt, dass vor der Kündigung nicht einmal eine Abmahnung erfolgt ist, was bei den behaupteten Nebenpflichtverletzungen zwingend erforderlich gewesen wäre. Meiner Ansicht nach steht der Kündigung der Darlehensverträge die Unwirksamkeit auf die Stirn geschrieben.

Im weiteren Verlauf hat der e.V. eine Kompromisslösung vorgelegt, obwohl er hierzu nach einhelliger Einschätzung unserer Anwälte nicht verpflichtet war. HAM konnte oder wollte darauf nicht eingehen und legte wiederum sehr kurzfristig einen englischsprachigen Vertrag mit Bedingungen vor, die die Gesellschaft lediglich kurzfristig am Tropf gehalten hätte. Wir können und dürfen nichts unterzeichnen, bei dem man Verpflichtungen gegenüber unbekannten Dritten eingeht. Mit offenen Karten zu spielen, ist Grundvoraussetzung für eine partnerschaftliche Einigung. Der Gesamtvorgang war ein grober Verstoß gegen die gesellschaftsrechtlichen Treuepflichten der HAM gegenüber der KGaA.

Die Krise wurde allein durch Dealbreaker HAM hervorgerufen. Uns ehrenamtlichen Funktionären sowie der Gesellschaft wurde dadurch die Hölle auf Erden bereitet, ganz zu schweigen von den treuen Fans, die Ihre Dauerkarten schon bezahlt hatten und jetzt um ihr Geld bangen müssen.

“Wer schreit, hat Unrecht.”

Berichten zufolge ist die Fortführung einer öffentlichen Kampagne zu befürchten. Wie geht Ihr damit um?

Wir sehen das ganz entspannt. Wer schreit, hat Unrecht, und wer zu solchen Methoden greifen muss, dem fehlen die sachlichen Argumente. Wir lassen uns da nicht einschüchtern, weder vom Kapital noch von großen Namen. Auch wir haben unsere Netzwerke. Unterschätzt Giesing nicht! Für einvernehmliche Lösungen sind wir aber natürlich jederzeit offen. Ich bin ein Freund davon, immer das persönliche Gespräch außerhalb von Paragrafen und Öffentlichkeit zu suchen.

Ist aus Deiner Sicht die Insolvenz noch zu vermeiden?

Auf jeden Fall. Hier ist aber nun HAM am Zug. Die Investorenseite kann völlig unproblematisch zur Vertragstreue zurückkehren und dadurch die Zukunft der KGaA sicherstellen. Festzuhalten bleibt aber, dass die Uhr erbarmungslos tickt. Wir sind weit fortgeschritten in der Frist zur Stellung des Insolvenzantrags. Unsere Hand bleibt ausgestreckt.

“50+1 bei 1860 ist für die Ewigkeit gesichert!”

War die Kündigung des Kooperationsvertrags rechtlich fundiert?

Natürlich. Die Kündigung war kein Schnellschuss aus der Emotion heraus, sondern vielmehr das eindeutige Ergebnis unserer externen Anwälte. Der erforderliche wichtige Grund liegt klar auf der Hand.

Was sind die wesentlichen Auswirkungen der Kündigung?

Zunächst entfällt dadurch die Verpflichtung des e.V., keine Mannschaften in den höheren Ligen zu melden. Im Verhältnis zu HAM darf der e.V. selbst oder über eine neue Gesellschaft wieder den Profispielbetrieb organisieren und auch die Lizenz bei sich behalten.

Andererseits ist nun das Vorkaufsrecht des Vereins bei einem etwaigen Anteilsverkauf der HAM entfallen. Dies wird aber durch einen ganz entscheidenden Vorteil mehr als aufgewogen. Die Übernahmeklausel, nach der HAM oder ein Nachfolgeinvestor beim etwaigen Entfallen der 50+1 Regelung die komplette Macht übernehmen kann, ist weggebrochen. 50+1 bei 1860 ist für die Ewigkeit gesichert!

Grundsatzurteil - Hannover Kind
Choreographie der Münchner Löwen – 50+1 unverhandelbar! Quelle: muenchnerloewen.de

Gemeinsamer Weg zur Sanierung der KGaA als Wunsch

Was wäre dein Wunschszenario zur Überwindung der Krise?

HAM und der e.V. reichen sich die Hand. Hasan Ismaik macht es wie Dietmar Hopp und gibt den Fans die Anteile zurück. Wir finden darüber hinaus einen gemeinsamen Weg zur Sanierung der KGaA unter Beteiligung des Vereins. Am Ende reichen wir uns die Hände und Hasan ist jederzeit bei uns willkommen und bleibt ein Teil der Löwenfamilie. So könnte man aus einem jahrelangen Missverständnis ein außergewöhnliches Märchen mit schönem Ende machen. Träumen darf erlaubt sein.

Und wenn wir je wieder Anteile verkaufen sollten, geschieht das nur mit dem JA der Mitgliederversammlung. Dies sollte aber nur aus einer Position der Stärke heraus geschehen und niemals wieder überhastet und unter Zeitdruck. Nur so funktioniert erfolgreicher Investorenfußball.

Wie sieht Deine persönliche Zukunft bei 1860 aus?

Ich freue mich sehr darauf, wenn die aktuelle, belastende Situation überwunden ist. Mein Rücktritt steht weiterhin. Ich kann es kaum erwarten, wieder bei den Blue Vikings im Block H der Westkurve zu stehen und laut unsere Lieder zu singen. Auch darf ich dann wieder zu jemandem, der mir auf die Nerven geht, ein deutliches „Schleich Dich“ sagen und muss nicht mehr den Politiker spielen.

Video- & Fotogalerie zum Trainingsauftakt der Löwen

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Trainingsauftakt

In der Spitze bis zu 400 Fans fanden sich am Montagnachmittag beim ersten Training der Löwen an der Grünwalder Straße ein. Viele der Zuschauer bekamen dabei etliche unbekannte Gesichter aus der U21 und U19 zu sehen, zudem war mit Matthew Collins auch ein Probespieler zu bestaunen. In unserer Fotogalerie findet Ihr ein paar Impressionen vom Trainingsauftakt des TSV 1860.

Munterer Aufgalopp an der 114

Neben dem Trainerteam um Alper Kayabunar, Vincent Saller und Vitus Eicher waren auch Geschäftsführer Manfred Paula sowie die Präsidiumsmitglieder Gernot Mang und Christian Dierl auf dem Einser-Platz an der Grünwalder Straße 114, um dem Aufgalopp der Löwen hautnah beizuwohnen.

Bei guter und gelöster Stimmung wurde das junge Team direkt ordentlich gefordert, wobei die Arbeit mit dem Ball meist im Vordergrund stand. Insgesamt sah man der Mannschaft an, dass sie richtig Bock hatte, nachdem – vor allem bei den ganz jungen Spielern – die Nervosität wegen der vielen Zuschauer verflogen war.

Schön zu sehen auch, dass sich die Spieler nach der Trainingseinheit viel Zeit für die Fans nahmen und auch ins Gespräch gingen. So erfuhr man beispielsweise, dass Samuel Althaus keine Wechselwünsche hege, sich als Münchner fühle und gerne in seiner Heimatstadt beim TSV 1860 bleiben würde.

Fotogalerie vom Trainingsauftakt der Löwen

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instagram oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

Dienstag Tag der Weichenstellung? Gesellschafterversammlung bei 1860

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TSV 1860 Forderungen 50+1

Derzeit stellen sich viele Fans die spannende Frage, ob und wie es mit der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA weitergeht. Schon seit Jahren ist die Profispielbetriebsgesellschaft der Löwen massiv überschuldet. Zur Vermeidung einer Insolvenz müssen regelmäßig kostenintensive Fortbestehensprognosen durch Wirtschaftsprüfer erstellt und erteilt werden. Ein immer wiederkehrender Akt, der Kräfte und Ressourcen aufzehrt aber leider bereits zur Gewohnheit geworden ist.

Die derzeitige Situation geht bekanntlich darüber hinaus, eine außerordentliche Gesellschafterversammlung könnte morgen die Weichen stellen.

Insolvenztatbestand der Überschuldung

Hintergrund: Kurz vor dem Ablauf der Ausschlussfrist zur Erteilung der Drittligalizenz kündigte der Mitgesellschafter HAM die bestehenden Finanzierungsvereinbarungen außerordentlich und fristlos, wobei der hierfür erforderliche wichtige Grund tatsächlich wohl nicht vorlag. HAM bezog sich bei der Kündigung auf angebliche Pflichtverletzungen und setzte sich damit klar in Widerspruch zur erst zwei Tage vorher einstimmig erfolgten Vertragsverlängerung mit dem Geschäftsführer Manfred Paula. Soweit bekannt, erfolgte im Vorhinein nicht einmal eine Abmahnung.

Auch wenn die Kündigung der Darlehen unwirksam gewesen sein dürfte, entfiel hierdurch die aktuell laufende Fortbestehensprognose, sodass der Insolvenztatbestand der Überschuldung wiederauflebte, die KGaA in die Notgeschäftsführung wechseln musste und die Frist zur Stellung eines Insolvenzantrags zu laufen begann. Die Fristlänge liegt hier bei ca. 6 Wochen.

Außerordentliche Gesellschafterversammlung am Dienstag?

Unabhängig davon, dürfte durch die Nichtzahlung der benötigten Mittel und den Verlust der Drittligaligalizenz nun auch der Insolvenztatbestand der Zahlungsunfähigkeit hinzugekommen sein. Die Fristlänge liegt hier bei ca. 3 Wochen.

Demnach tickt in Giesing und ganz München die Uhr und die Anhänger warten angespannt auf Antworten zu den aufkeimenden Fragen.

Fortführung der KGaA oder Insolvenz? In Kürze könnte eine Tendenz erkennbar sein. Nach sechzger.de Informationen ist nämlich für den morgigen Dienstag eine außerordentliche Gesellschafterversammlung anberaumt.

Re-Start der Löwen: Der Kader des TSV 1860 zum Trainingsauftakt

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Wie bereits letzte Woche angekündigt startet der TSV 1860 München am heutigen Montag um 15 Uhr wieder in den Trainingsbetrieb. Mit 25 Feldspielern und 3 Torhütern geht das Trainerteam rund um U21-Meistertrainer Alper Kayabunar in die Vorbereitung zur Saison 2026/27.

Löwen-Kader zum Trainingsauftakt

Hauptsächlich besteht der Kader aus Spielern der U21 sowie der U19. Mit Fassmann, Althaus, Husic, und Erdogan stehen auch Spieler mit ersten Profierfahrungen auf dem Trainingsplatz. Mit dabei ist auch Matthew Collins, Sohn von Phil Collins. Ein Teil des Kaders ist zum Trainingsauftakt noch abwesend, sollte dann aber zeitnah wieder dazustoßen. Der Löwen-Kader im Detail:

TOR:

Mauricio Dunker, Leon Erkocaoglan, Stefan Musa

ABWEHR:

Alexander Benede, Ludwig Estermann, Lasse Fassmann, Finn Fodor, Benedikt Hoppe, Edon Krasniqi, Arian Ortivero Calderon, Jakob Schurz, Justin Thönig

MITTELFELD:

Samuel Althaus, Matthew Collins, Lucas Grancay, Loris Husic, Jamie Jenni, Mustafa Tekin, Raphael Wach

STURM:

Luis Azambuja, Emre Erdogan, Arin Garza, Rron Gosalci, Cristian Leone, Brahim Moumou, Noah Plöttner, Sandro Porta, Lucio Saric

TRAINERTEAM:

Alper Kayabunar (Trainer), Vincent Saller (Co-Trainer), Vitus Eicher (TW-Trainer), Tobias Stefer (Athletiktrainer)

BETREUER:

Andrea Paternoster (Physiotherapeutin), Andre van Staa (Physiotherapeut), Norbert Stegmann (Zeugwart)

ZUM AUFTAKT ABWESEND:

Paul Bachmann (Tor); Lance Fiedler (Abwehr); Damjan Dordan, Emre Dursun, Xaver Kiefersauer (Mittelfeld); Noah Klose, Fabio Wagner (Sturm); Nick Wurian (Physiotherapeut)

Fanbetreung ruft auf das Training zu besuchen

Der Trainingsauftakt ist öffentlich zugänglich und das Löwenstüberl ist geöffnet. Passend dazu ruft auch die Fanabteilung dazu auf die Mannschaft beim ersten Training zu unterstützen und für eine positive Stimmung zu sorgen!