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Abgang fix: Loris Husic wechselt vom TSV 1860 zum FC Augsburg

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Loris Husic

Zuletzt war Loris Husic wegen Vertragsverhandlungen vom Trainingsbetrieb freigestellt, nun steht sein Wechsel zum FC Augsburg fest. Die fällige Ablösesumme für den 18-Jährigen fließt in die Insolvenzmasse der KGaA.

Loris Husic wechselt zum FC Augsburg

Beim Auswärtsspiel in Memmingen stand Husic noch von Beginn an auf dem Platz, in Aubstadt saß er 90 Minuten auf der Bank, im Pokal gegen Holstein Kiel war er schon gar nicht mehr im Kader. Nun wechselt der U17-Vizeweltmeister Loris Husic von den Löwen zum FC Augsburg, wo er sich jedoch vermutlich zunächst über das Regionalliga-Team für höhere Aufgaben empfehlen soll.

Beim TSV 1860 hatte der gebürtige Kufsteiner im Februar 2026 sein Profi-Debüt gefeiert, als er bei der 1:3-Niederlage beim VfB Stuttgart II von Beginn an auf dem Platz stand. Es folgten vier weitere Einsätze in der 3. Liga, drei Spiele in der Regionalliga Bayern sowie vier Partien im Toto Pokal (2 Tore, 1 Assist). Darüber hinaus stand der Österreicher vier Mal für die 2. Mannschaft der Löwen auf dem Platz und erzielte dabei in der Bayernliga Süd vier Treffer.

Für die Zukunft wünschen wir Loris Husic alles Gute, die drei Punkte im Rückspiel gegen den FCA II sollen aber natürlich nach Giesing wandern.

Giesinger Gedanken: Der Roar of Giasing

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TSV 1860 Holstein Kiel

Endlich die Schuhe ausziehen.

Ich falle direkt ins Bett, aber einschlafen werde ich noch eine Weile nicht können.

Liegt es an den Gesängen vor meinem Fenster, die immer noch nicht verklingen wollen?

Liegt es daran, dass mein endorphingetränkter Körper nicht will, dass dieser geile Tag zu Ende geht, und sich gegen die Müdigkeit wehrt?

Liegt es daran, dass meine Ohren immer noch etwas klingeln und ich es nicht schaffe, die Ruhe gewinnen zu lassen?

Vermutlich eine Mischung aus allem.

Ich versuche, mich zu beruhigen, schließlich will ich bald einschlafen.

Ich schließe meine Augen und versuche, ruhige Gedanken zu denken. Ruhige Gedanken.

Vielleicht hilft es ja, an früher zu denken…

Zeiten mit besserem Schlaf

DFB-Pokal. Flutlicht. Ein Spiel zwischen zwei Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Eigentlich keine guten Voraussetzungen, um mich zum Einschlafen zu bringen.

Aber im grauen Rund auf dem Müllberg finden sich nur knapp 5.500 Menschen ein, um die Löwen und die Zebras kämpfen zu sehen. Dazu passt sich das Spiel dem auch noch an.

Ein Teufelskreis. Schlechte Leistungen machen schlechte Stimmung. Schlechte Stimmung macht schlechte Leistungen.

Nach solchen Spielen ließ es sich noch besser einschlafen. Heute ist das anders.

Der Roar of Giasing

Heute stehen wir in unserem Stadion. Heute sind mehr als 12,5% der Plätze belegt. Heute zieht sich eine Choreo über alle Tribünen und erinnert daran, was dieser Verein einmal war. Gerade diese riesige, wunderschöne Choreo zeigt aber auch, was dieser Verein wieder ist.

Das ganze Stadion steht. Das ganze Stadion singt. Westkurve, Stehhalle, Haupttribüne – die Grenzen verschwimmen immer wieder.

Der Roar of Giasing ist zurück.

Freiheit als Momentaufnahme

Dabei gab es solche Momente in Giesing schon. Beim ersten Heimspiel zurück in unserem Stadion gegen Burghausen. Beim Aufstieg gegen Saarbrücken. Bei Pokalfights gegen Schalke oder Dortmund. Momente, in denen sich das Grünwalder Stadion so angefühlt hat, wie es sich anfühlen sollte. Aber eines hatten diese Momente gemeinsam.

Sie wurden seltener. Irgendwann hatte ich sogar ein bisschen vergessen, wie sie sich anfühlten. Vielleicht war man müde geworden. Vielleicht hat man sich einfach daran gewöhnt. Vielleicht, weil diese Momente immer nur Momente waren, in denen man sich frei fühlen konnte. Ein kurzer Moment, in dem man nicht über Darlehen und Markenrecht nachdenken musste.

Wie klingt Freiheit?

Heute ist dieses Gefühl kein Bruch mit unserem Alltag mehr. Es ist der Alltag selbst.

Wir müssen uns nicht mehr 90 Minuten einreden, es wäre alles in Ordnung. Es ist in Ordnung.

Es fühlt sich anders an. Es hört sich anders an. Es klingt nicht mehr nach einem Moment, in dem wir frei sind. Es klingt nach Freiheit.

Die Gesänge vor meinem Fenster hallen immer leiser durch Giesing, auch wenn sie nicht ganz vergehen wollen. Ich versuche nicht mehr, sie auszublenden. Sie stören mich nicht.

Vielleicht konnte ich früher besser einschlafen.

Aber dafür habe ich heute endlich wieder einen Grund, warum ich nicht einschlafen kann.

 


Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

Löwenauktion nach Pokalspiel: Erlöse gehen in Teilen an „München erinnern!“

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1860 trikot deniz

Trotz der 0:2-Niederlage in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals gegen Holstein Kiel erlebten die Zuschauer ein begeisterndes Spiel mit einer großartigen Atmosphäre. Im Nachgang der Begegnung versteigert der TSV 1860 München nun die getragenen Sondertrikots über die vereinseigene Löwenauktion. Ein Teil des Erlöses kommt dabei der Initiative “München erinnern!” zugute.

Löwenauktion zugunsten von „München erinnern!“

Der TSV 1860 München lief gegen Kiel mit modifizierten Trikots auf, die an die Opfer des OEZ-Attentats erinnerten. Neben dem Slogan „München erinnern!“ zierten die Vornamen der neun Opfer den Rücken der Spieler. Wie der Verein in einer Pressemitteilung informierte, wird ein getragenes Exemplar für das Vereinsarchiv aufbewahrt. Alle weiteren Trikots stehen zur Versteigerung.

Die Einnahmen der Auktion fließen regulär in die Spielbetriebs-GmbH. Davon wird jedoch eine festgelegte Summe von 1.860 Euro direkt an die Initiative „München erinnern!“ gespendet.

Die angebotenen Jerseys weisen gleich mehrere Besonderheiten auf. Auf dem rechten Ärmel sind die Trikots mit dem offiziellen DFB-Pokal-Logo ausgestattet. Auf der Brust ist zudem ein Matchprint mit der Begegnung „TSV München von 1860 – KSV Holstein von 1900“, dem Austragungsort Grünwalder Stadion und dem Spieldatum angebracht.

Schon jetzt Höchstgebote von bis zu 500 Euro

Die Auktion läuft noch rund zwei Wochen, allerdings enden einige Versteigerungen auch schon am kommenden Sonntag. Die ganze Aktion verzeichnet schon bereits jetzt eine hohe Nachfrage. Der Großteil der Gebote hat die Marke von 300 Euro überschritten. Die derzeitigen Höchstgebote liegen bei jeweils 500 Euro für die Trikots von Erdogan und Niederlechner. Es ist von einem künftig sehr hohen Sammlerwert der Trikots auszugehen, da es sich um die allerersten verfügbaren Stücke der neuen Societas-Kollektion handelt.

Diese Matchworn-Jerseys werden sich nämlich nicht nur durch die OEZ-Sonderaufdrucke auf dem Rücken von den später regulär erhältlichen Trikots unterscheiden. Auch auf der Brust wird es noch zu einer Anpassung kommen: Bei den finalen Verkaufsversionen ändert sich die Anordnung, sodass das Vereinswappen und das Societas-Logo näher zusammenrücken. Die nun versteigerten Trikots bleiben in dieser Konstellation somit absolute Unikate.

Titelbild: Patrick Nawe / Holstein Kiel

TSV 1860 III mit gelungenem Saisonstart in Poing

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Tsv 1860 III Dritte Poing

Der Saisonstart des TSV 1860 III beim TSV Poing mutierte direkt zum Torfestival: Am Ende setzten sich die Löwen mit 6:4 durch. Weniger gut lief es für die Vierte, die zum Auftakt das Platzderby auf dem Sechser gegen die SpVgg Haidhausen II mit 1:4 verlor.

TSV 1860 III siegt zum Saisonstart

Wie berichtet, findet die diesjährige Kreisliga-Saison im gewöhnungsbedürftigen Champions League-Modus mit rekordverdächtigen 40 Mannschaften statt. Die erste Begegnung führte die Dritte der Löwen zum TSV Poing und bereits nach drei Minuten führte Sechzig durch ein Eigentor von Krystian Antelmann mit 0:1. Die Freude währte nur kurz, denn Stefan de Prato glich in der 6. Minute aus. Josef Tohmaz (34.) und Felix Rothe (45.+2) brachten 1860 wieder in Front, ehe Denis Marevci für Poing zum 2:3-Halbzeitstand verkürzte (45.+3).

Nach dem Seitenwechsel dauerte es bis zu 71. Minute, bis wieder ein Tor fiel. Dann aber ging es Schlag auf Schlag: Zunächst glich Sandro Siebert für die Gastgeber aus, anschließend zog die 3. Mannschaft des TSV 1860 durch einen auf 3:5 davon. Jens Förtsch (73.) und Joel Deiga trafen für die Elf von Trainer Perica Anušić, doch noch immer gab sich Poing nicht geschlagen. Ivan Sadric verkürzte erneut (86.), doch Nicolas Barth machte in der Nachspielzeit mit dem 4:6 endgültig den Deckel auf den Löwensieg.

Vierte verliert erstes Spiel in der Kreisklasse

Eher bescheiden verlief hingegen der Saisonstart des TSV 1860 München IV, der sein erstes Spiel in der Kreisklasse im Platzderby mit 1:4 gegen die SpVgg Haidhausen II verlor. Bereits nach vier Minuten stand es durch Sebastian Pohlmann 0:1, der zweite Gegentreffer durch Ole Müller folgte in Minute 21. Durch ein Eigentor von Raphael Schamper (27.) kamen die Löwen zwar zurück ins Spiel, verpassten in der Folge jedoch mehrfach den Ausgleich und kassierten quasi mit dem Halbzeitpfiff durch Luca Idahl das 1:3 (45.+3).

Nach der Pause ließ Haidhausen schnell den vierten Treffer folgen (Raphael Schamper/52.), die Partie war entschieden. Bei der Vierten war der Ofen aus, man konnte sich kaum noch Chancen erarbeiten. Trainer Sinisa Zurovac war entsprechend sauer und fand drastische Worte in Richtung seines Teams: “Die Mannschaft hat mich verraten und ich schäme mich dafür!”

Kieler Vereinshistoriker Patrick Nawe jetzt Mitglied beim TSV 1860

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patrick nawe 1860 holstein

Sportlich war für die Löwen am Samstag in Giesing zwar trotz heftiger Gegenwehr nichts zu holen, dafür darf der TSV München von 1860 e.V. nun ein Neumitglied begrüßen, mit dem nicht zwingend zu rechnen war. Ausgerechnet Patrick Nawe, Vereinshistoriker von Holstein Kiel, unterschrieb einen Mitgliedsantrag bei den Sechzgern.

Aufruf gefolgt und Mitglied geworden – und zwar in Kiel und Giesing!

Patrick Nawe: Wenn ein Storch zum Löwen wird

Aus seiner Sympathie für die Löwen machte der Nawe bereits im Vorfeld keinen großen Hehl und freute sich riesig auf die Fahrt nach München:

“Das ist nicht nur in diesem Monat mein 30-jähriges Mitarbeiterjubiläum bei Holstein, sondern auch mein 40. Holstein-DFB-Pokal-Spiel in Folge. Insofern ist es wie ein Geschenk, dass ich das an der Grünwalder feiern darf. Ich bin schon mehrfach dort gewesen, auch mit Holstein. Bei den Löwen einen Mitgliedsantrag zu unterschreiben, das ist ne richtig schöne Nummer, da hab ich richtig Bock drauf.”

Natürlich hat sich sechzger.de dieser Aufgabe sehr gerne angenommen und den 52-Jährigen vor dem Match im Sechzgerstadion getroffen. Das Resultat: Eine nette Begegnung, schöne Erinnerungen und ein illustres Mitglied mehr beim TSV 1860 München.

Premierenbesuch bereits im Jahr 1993

Das Pokalspiel war aber keineswegs Patricks Premiere auf Giesings Höhen:

“1993 gegen TeBe Berlin war ich erstmals im Sechzger. Und natürlich auch schon 2018 beim letzten Duell der Altmeister aus Kiel und Giesing. Es war am Samstagabend zutiefst beeindruckend und für mich als Traditionalisten, Fußball-Romantiker und Historiker erhebend zu sehen, auf welche Art und Weise die Löwen-Fans ihre 66er-Meister-Helden geehrt haben und zugleich mit aller Macht gezeigt haben, dass 1860 mit diesem Rückhalt nie untergehen wird – ligaunabhängig und auch unabhängig aller sportpolitischen und wirtschaftlichen Verwicklungen. Meine Unterschrift unter den Mitgliedsantrag war überfällig. Es ist mir eine Ehre. Wir sehen uns wieder – mindestens in Liga 2!”

Nachdem es am Samstagabend für Patrick berufsbedingt etwas stressig wurde, nahm er sich am Sonntag in entspannter Atmosphäre die Zeit, seinen Mitgliedsantrag beim TSV München von 1860 e.V. zu unterschreiben. Herzlich willkommen bei den Löwen!

 

Fotogalerie zu TSV 1860 München – Holstein Kiel

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titelbild fotogalerie 1860 holstein kiel

Was für ein unfassbar toller Fußballabend war das denn bitte am Samstag? Auch wenn sich die Löwen den Störchen nach hartem Kampf geschlagen geben mussten, war es für alle Beteiligten ein Tag, den man so schnell nicht vergessen wird. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Pokalspiel des TSV 1860 München gegen Holstein Kiel.

Fotogalerie zu TSV 1860 – Holstein Kiel

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf InstagramTikTok oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

Titelbild und einige andere Aufnahmen: Patrick Nawe / Holstein Kiel

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 München – Holstein Kiel

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Heute dreht sich alles um den überzeugenden Auftritt der Löwen gegen Kiel.

Stefan Kranzberg (sechzger.de Redakteur):

Es war ein unfassbar schöner und harmonischer Tag in Giesing. Ein Fest für alle Beteiligten, ob Spieler, Funktionär oder Fan. Mich hat es von der Atmosphäre im Stadtteil an das Pokalspiel gegen Dortmund erinnert, nur dass es sportlich diesmal deutlich offener war und 1860 mit ein bisschen Glück sogar in die Verlängerung hätte gehen können. Und dann wäre natürlich alles möglich gewesen. Aber insgesamt ein ganz besonderer Tag in der Geschichte der Löwen und einer, den ich nicht mehr vergessen werde, weil ich ihn in vollen Zügen genossen habe.

Roman Beer (Ehemaliger FA-Leiter & Autor des Buches „Der große Tag der Löwen”)

Ein wunderbarer lauer Sommerabend, eingeleitet von einer beeindruckenden Choreografie zum 60. Jubiläum der Deutschen Meisterschaft. Sehr schön fand ich auch noch das Banner in der Stehhalle für den Meisterlöwen Bubi Bründl. Die Stimmung im Stadion und das Spiel unserer Mannschaft lassen einen trotz der unglücklichen Niederlage zufrieden auf den Abend zurückblicken. Und ich bin jetzt guter Dinge, dass wir im nächsten Frühjahr die Meisterschaft feiern können – wie es in den Gesängen nach Spielende verkündet wurde.

Jonas Meffert (Spieler Holstein Kiel):

Unfassbare Stimmung. Riesen Respekt an alle Löwenspieler und Fans. Es war wirklich einfach schön, hier zu spielen. Wir werden in jedem Spiel die Daumen drücken, dass die Löwen wieder aufsteigen.

Alper Kayabunar (Trainer TSV 1860):

Wir wollten mutig spielen und die Fans mitnehmen. Die Jungs haben viel investiert, hatten auch in der 1. Halbzeit ihre Möglichkeiten, leider war das Spielglück bei Tunays Direktschuss nicht auf unserer Seite. In der 2. Halbzeit haben wir es besser gemacht, hatten hohe Ballgewinne. Leider ist heute der Ball nicht reingefallen.

Der Support war überragend. Die Mannschaft hat sich über 90 Minuten als Einheit präsentiert. Wir haben das trotz schwieriger Wochen hinbekommen. Wir nehmen viele positive Sachen aus dem Spiel mit.

Tim Walter (Trainer Holstein Kiel):

Die Stimmung war 1A. So kann’s mit den Löwen weitergehen!

Die 1. Halbzeit hatten wir alles im Griff, hätten höher führen können. Nach der Pause haben wir die Ruhe verloren, uns gegen aufopferungsvoll kämpfende Löwen das Leben selbst schwer gemacht. Daraus werden wir lernen. Letztlich haben wir gewonnen und nichts anderes zählt im Pokal!

Michi (Schwager eines Redaktionsmitglieds):

Leider nur Block M, erste Reihe, aber trotzdem mittendrin bei einem Abend, der sich irgendwie wieder richtig nach Sechzig angefühlt hat. Viel Emotion, viel Kampf und eine Stimmung, die man als Löwenfan einfach genießen muss. Sportlich ist noch Luft nach oben, aber die Richtung stimmt. Bin gespannt, was diese Saison noch bringt. Die Sechzger machen wieder Spaß.

Lisa & Michi (Hamburg):

Der erste Besuch bei den Löwen nach der Causa Ismaik hätte kaum passender sein können. Gegen den favorisierten Zweitligisten Holstein Kiel zeigte eine noch relativ frisch zusammengestellte Mannschaft, die nach der langen Ungewissheit rund um den Verein erst noch zusammenfinden muss, eine starke Leistung. Spielerisch wie auch kämpferisch bot 1860 den Kielern über weite Strecken die Stirn und zeigte vor allem, dass die Mannschaft bereit ist, den Kampf anzunehmen.

Auch wenn der Favorit am Ende das glücklichere Ende für sich hatte, hätte sich 1860 mit dieser Leistung durchaus einen anderen Ausgang verdient gehabt. Für die kommende Regionalliga-Saison macht der Auftritt jedenfalls Mut: Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie spielerisch mithalten, aber vor allem auch kämpferisch dagegenhalten kann.

Auch auf den Rängen wurde dem besonderen Pokalabend ein würdiger Rahmen verliehen. Die aufwändig gestaltete Choreografie zum 60. Jahrestag der Deutschen Meisterschaft war ein echtes Highlight und erinnerte eindrucksvoll an einen der größten Momente der Vereinsgeschichte. So wurde es trotz des bitteren Ausscheidens ein Abend, der Mut für die Zukunft macht.
-Football for the people-

Thomas Spiesl (sechzger.de Redakteur):

Es war trotz der 0:2-Niederlage der magischer Pokalabend, den wir uns alle erhofft hatten. Die Stimmung im Sechzger-Stadion konnte sogar das Auftaktspiel gegen Augsburg toppen. Sensationelle Choreo zum Auftakt! Mann des Tages auf dem Rasen war für mich Lasse Fassmann. Was der Bursche alles weggegrätscht hat – sensationell. Auch ein Benedikt Hoppe machte gegen den einen Kopf größeren Harres ein starkes Spiel und klebte an ihm – wie gestern schon im Ticker erwähnt – wie die Haut an einer alten Weißwurst. Und das ist durchwegs positiv gemeint! Nicht umsonst wurde der Einsatz der Löwen oftmals so laut gefeiert, wie zu Drittliga-Zeiten noch ein eigener Treffer. Durch die Bank wusste die Mannschaft der Löwen zu überzeugen und präsentierte sich vor allem im zweiten Durchgang absolut auf Augenhöhe mit einem ambitionierten Zweitligisten. Das macht Lust auf mehr. Gestern machte das Spiel sogar auf der Haupttribüne Spaß, die Fans im gesamten Stadion wirken immer mehr euphorisiert. So darf es gerne weitergehen.

Oscar (Löwenfan aus Berlin und Neffe der Autorin von Poppular Demand):

Für mich war es ein ganz besonderer Tag auf Giesings Höhen. Bereits am Vortag hatte ich mich aus Berlin auf den Weg gemacht um endlich mal wieder unseren Löwen im Pokal die Daumen zu drücken. Ich würde nicht enttäuscht. Die beeindruckende Meisterchoreo leitete einen wirklichen packenden Pokalabend ein. Vom frühen Rückstand unbeeindruckt war unsere Elf über das ganze Spiel hinweg am Drücker. Vom Klassenunterschied war keine Spur. Obwohl es dann für den Ausgleich leider nicht gereicht hat, merkt man: In Giesing wächst gerade was besonderes zusammen. Auch wenn es für den großen Pokal heuer nicht gereicht hat, bringt uns ja hoffentlich noch der kleine Toto Pokal den ein oder anderen magischen Moment.

Sechzig um Sieben: Überzeugender Auftritt der Löwen im Pokal

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Alles rund um den TSV 1860 München haben wir euch hier zum Wochenstart wie gewohnt bei Sechzig um Sieben zusammengetragen.

Löwen, wir sind stolz auf euch!

In der ersten Runde des DFB-Pokals präsentierten sich die Löwenfans mit einer sehenswerten und stimmungsvollen Choreo wahrhaft meisterlich und erinnerten an den Titelgewinn der Sechzger anno 1966. Auch auf dem Feld wussten kampfstarke Löwen im DFB-Pokal gegen Holstein Kiel über 90 Minuten zu gefallen. Die bislang stärkste Vorstellung dieser Saison, sowohl defensiv als auch offensiv. Nach einer guten halben Stunde fiel dennoch der Führungstreffer für den Zweitligisten durch einen platzierten Kopfball von Harres. Die Sechzger rannten in der zweiten Halbzeit an und schnupperten einige Male am Ausgleich, frenetisch angepeitscht von ihren Fans. In der Nachspielzeit machte Kiel bei einem Konter zum 0:2 den Sack zu. Am Ende mussten sich die Löwen in der ersten Runde des DFB-Pokal also unglücklich mit 0:2 gegen Holstein Kiel geschlagen geben – trotz einer rundum überzeugenden Vorstellung über 90 Minuten. Mehr dazu im Spielbericht.

Im Laufe des Tages erwarten euch dann noch die Stimmen zum Spiel, eine Fotogalerie sowie die Giesinger Gedanken.

Regionalliga-Revue: Nur noch drei Teams ungeschlagen

Die Löwen waren bereits am Dienstag im Einsatz und feierten am 5. Spieltag einen 3:2-Auswärtssieg beim TSV Aubstadt. Gespielt wurde in der Regionalliga Bayern aber auch am Wochenende. Nicht im Einsatz waren die spielfreie SpVgg Unterhaching, sowie die Seitenstraße 1b und Memmingen, deren Spiel auf kommenden Dienstag verlegt wurde. Wie gewohnt fassen wir alle Spiele für Euch in unserer Regionalliga-Revue zusammen. Das Wichtigste vorab: Mit den beiden punkt- und torgleichen Spitzenreitern TSV Buchbach und FV Illertissen, sowie den Löwen, sind nur noch drei Teams ungeschlagen und die Sechzger sind trotz einem Spiel weniger dran an der Spitzengruppe.

Dritte gewinnt Auftaktsspiel in Poing

Torfestival beim Ligaauftakt in Poing: Die Löwen erwischten einen Blitzstart durch ein Eigentor von Antelmann (3.), doch Poing glich postwendend aus (6.). Tohmaz (34.) und Rothe (45.+2) stellten auf 1:3, ehe die Gastgeber zurückschlugen und in Minute 71 das 3:3 jubelten. In einer wilden Schlussphase stellten Förtsch (73.) und Deiga (77.) per Doppelschlag erneut auf Sieg für 1860. Poing verkürzte noch einmal, doch Barth (90.+3) machte in der Nachspielzeit den Deckel auf den spektakulären 4:6-Auswärtssieg.

Regionalliga-Revue: Nur noch drei Teams ungeschlagen

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TSV Schwaben Augsburg TSV 1860 München II Bayernliga Süd

Die Löwen waren bereits am Dienstag im Einsatz und feierten am 5. Spieltag einen 3:2-Auswärtssieg beim TSV Aubstadt. Gespielt wurde in der Regionalliga Bayern aber auch am Wochenende. Nicht im Einsatz waren die spielfreie SpVgg Unterhaching, sowie die Seitenstraße 1b und Memmingen, deren Spiel auf kommenden Dienstag verlegt wurde. Wie gewohnt fassen wir alle Spiele für Euch in unserer Regionalliga-Revue zusammen. Das Wichtigste vorab: Mit den beiden punkt- und torgleichen Spitzenreitern TSV Buchbach und FV Illertissen, sowie den Löwen, sind nur noch drei Teams ungeschlagen und die Sechzger sind trotz einem Spiel weniger dran an der Spitzengruppe.

Illertissen nur Remis – Buchbach schließt auf

SpVgg Ansbach – TSV Buchbach 1:3 (0:1)
0:1 Heiland (28.), 0:2 Stoßberger (52.), 0:3 Heiland (62.), 1:3 Nuhanovic (76.)
Dank eines deutlichen 3:1-Auswärtssiegs in Ansbach hat der TSV Buchbach aufgeschlossen zu Spitzenreiter FV Illertissen. Mann des Tages war in Ansbach der Buchbacher Tobias Heiland, der die Tore zum 0:1 und zum 0:3 erzielte. Nach einer Stunde war das Spiel dank der Drei-Tore-Führung der Gäste früh entschieden. Der Anschlusstreffer von Dino Nuhanovic war nur noch Ergebniskosmetik und die Ansbacher stehen weiterhin punktlos auf dem letzten Tabellenplatz.

SpVgg Bayreuth – FV Illertissen 2:2 (1:0)
1:0 Shaqiri (31.), 1:1 Redier (52.), 2:1 Onuigwe (57.), 2:2 Cassaniti (65.)
Beim Top-Spiel zwischen Bayreuth und Illertissen legten vor 1.211 Zuschauer zweimal die Hausherren vor und der Spitzenreiter glich beide Male aus. In einer umkämpften Partie stand so am Ende ein leistungsgerechtes 2:2 zu Buche. Während die Bayreuther mit sieben Punkten weiterhin im Mittelfeld feststecken, konnte Illertissen den Platz an der Sonne trotz der Punkteteilung verteidigen.

TSV Landsberg – VfB Eichstätt 0:0
Arm an Höhepunkten war das Kellerduell zwischen Landsberg und Eichstätt. Viel mehr als Kampfgeist von beiden Seiten und drei Gelbe Karten bekamen die 430 Zuschauer nicht zu sehen. Wenig verwunderlich fielen keine Treffer und beide Teams stecken weiterhin in der Abstiegszone fest.

Augsburger Derby geht an den FCA II

TSV Schwaben Augsburg – FC Augsburg II 1:2 (0:2)
0:1 Mühlbauer (20.), 0:2 Lichtensteiner (29.), 1:2 Makowski (84.)
956 Zuschauer lockte das Augsburger Derby ins Rosenaustadion. Diese sahen im ersten Durchgang eine spielbestimmende Bundesliga-Reserve, die zur Pause auch verdient mit 0:2 führte. Im zweiten Durchgang kamen auch die Hausherren zu Möglichkeiten und in der Schlussphase zum Anschlusstreffer von Kevin Makowski. Zu einem Punktgewinn reichte es für die Hausherren aber nicht mehr. Der FC rückt dadurch auf Platz drei, die Schwaben stehen weiterhin in der Abstiegszone.

FC Nürnberg II – SV Wacker Burghausen 3:1 (2:0) 
1:0 Wiezorrek (11.), 2:0 Üstel (41.), 2:1 Leitner (57.), 3:1 Chiumento (90.)
Eine kleine Krise droht dem SV Wacker Burghausen, der sich nach den Boykott-Drohungen aufgrund der Diskussionen um Youngster Moritz Leitner in Nürnberg mit 1:3 geschlagen geben musste. Leitner war zwar wieder im Kader und traf im zweiten Durchgang auch zum zwischenzeitlichen 1:2 aus Burghausener Sicht. Doch am Ende setzten sich die kleinen Glubberer mit 3:1 durch. Es war der erste Saisonsieg für den letztjährigen Meister.

Schweinfurt siegt in Vilzing

SC Eltersdorf – SpVgg Greuther Fürth II 3:2 (2:0)
1:0 Marx (20.), 2:0 Stark (32.), 2:1 Günes (73.), 2:2 Tutu (85.), 3:2 Renner (90.)
Das neben dem Löwen-Match in Aubstadt torreichste Match des fünften Spieltags lieferten sich der SC Eltersdorf und die SpVgg Greuther Fürth II. Die Hausherren gingen früh in Führung und mit einem 2:0 im Gepäck in die Kabinen. In einer turbulenten Schlussphase kam Fürth durch einen Doppelschlag zum Ausgleich, ehe Robin Renner in der letzten Spielminute den vielumjubelten Siegtreffer für Eltersdorf markierte.

DJK Vilzing – 1. FC Schweinfurt 05 0:1 (0:0)
0:1 Prodanovic (71.)
Den goldenen Treffer im Duell zwischen der DJK Vilzing und dem 1. FC Schweinfurt 05 schoss Jason Prodanovic in der 71. Spielminute. In einer ausgeglichenen Partie hatten die Gäste das Glück auf ihrer Seite und nahmen letztlich alle drei Punkte mit nach Hause. Mit acht beziehungsweise neun Zählern stehen beide Mannschaften auch weiterhin in Schlagdistanz zu den Top-Teams. 

 

 

23.08.2000: TSV 1860 scheitert an Leeds United

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TSV 1860 Leeds United Champions League

Es sollte einfach nicht sein… Heute vor 26 Jahren scheiterte der TSV 1860 in der Qualifikation zur Champions League nach aufopferungsvollem Kampf und mit viel Pech an Leeds United.

Agostino mit dem Hoffnungsschimmer

Paul Agostino hatte den Löwen mit seinem Last-Minute-Anschlusstreffer an der Elland Road die Hoffnung zurückgebracht. Mit einer 1:2-Niederlage im Gepäck war der TSV 1860 zwei Wochen zuvor aus Leeds zurückgekehrt, ein 1:0 würde der Elf von Werner Lorant aufgrund der damals geltenden Auswärtstorregel für die Qualifikation zur Champions League reichen.

Etwas überraschend war das Olympiastadion nicht ausverkauft, 56.000 Zuschauer sorgten dennoch für eine prächtige Kulisse auf dem Oberwiesenfeld. Sechzig musste ohne Libero Ned Zelic auskommen, der im Hinspiel Rot gesehen hatte. Für ihn rückte Martin Stranzl in die Startelf und bildete zusammen mit Marco Kurz und Stefan Paßlack die Abwehr.

TSV 1860 scheitert an Leeds United

Sechzig versuchte alles, um den Rückstand möglichst schnell zu egalisieren, musste jedoch auch jederzeit vor den Kontern der Engländer auf der Hut sein. Auch das Pressing der Whites schmeckte der Lorant-Elf gar nicht und doch gelang es dem TSV 1860, Leeds United immer wieder unter Druck zu setzen. Besonders kurz vor der Pause hatten die Löwen Pech, als Häßler per Freistoß den Pfosten traf. Es sollte nicht das einzige Mal bleiben, dass der Ball ans Aluminium klatschte…

Und so kam es, wie es kommen musste: Direkt nach dem Seitenwechsel war die Abwehr von Münchens großer Liebe sträflich entblößt, Viduka und Smith stürmten aufs Tor der Löwen zu und Letzterer traf zum 0:1 (46.). Was für ein bitterer Nackenschlag für Sechzig!

Zwar gab sich der TSV 1860 zu keiner Phase auf und kämpfte bis zum Umfallen, doch Pech und eine Prise Unvermögen sorgten dafür, dass die Löwen auch das Rückspiel verloren und sich mit dem UEFA-Cup zufrieden geben mussten. Was würden wir heute dafür geben, überhaupt von einem europäischen Wettbewerb träumen zu dürfen?

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant setzte am 23.08.2000 auf folgendes Team:

Hofmann – Stranzl, Kurz, Paßlack (63. Winkler) – Borimirov (76. Beierle), Mykland, Cerny, Häßler, Bierofka (73. Tyce) – Max, Agostino

Tor:
0:1 Smith (46.)