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Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – Waldhof Mannheim

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TSV 1860 SV Waldhof Mannheim Stimmen zum Spiel

In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Heute haben wir die Einschätzungen zum Unentschieden des TSV 1860 München gegen Waldhof Mannheim vom Samstag Nachmittag.

Stimmen zum Spiel TSV 1860 – Waldhof Mannheim

Peter Gratz (Redakteur sechzger.de):

Es ist wie verhext. Die Löwen spielen endlich gut, aber verlieren wie gegen Duisburg schon wieder extrem wichtige Punkte gegen einen Gegner aus der oberen Tabellenhälfte.
Mit Blick auf die weiteren Ergebnisse wird man sich vom Traum 2. Liga fürs erste wieder verabschieden müssen.
Isoliert betrachtet haben wir eine gute Partie der Sechzger gesehen, die offensiv um einiges inspirierter wirkten als noch gegen Regensburg. Speziell Samuel Althaus lieferte ein sehr erfreuliches Startelf Debüt in der 3. Liga ab. Leider wollte der Ball halt nicht so richtig ins Tor und auch der Schiedsrichter erschien nicht wie unser größter Freund.
Etwas ratlos lassen mich wieder einmal die Wechsel von Markus Kauczinski zurück. Zu spät, gefühlt (genau) die falschen Akteure und warum denn wieder nur dreimal?
Trotzdem war es eine Leistung auf die man aufbauen kann, nur läuft uns halt die Zeit davon.

Markus Kauczinski (in der PK nach dem Spiel):

Wir haben das Spiel bestimmt, Waldhof hatte aber immer wieder gute Umschaltmomente. In einem solchen bekommen wir das Gegentor.

Wir haben durch die Wechsel nochmals frischen Wind gebracht, Waldhof hat nur noch mit Mann und Maus verteidigt. Letztlich hatten wir genug Torchancen, um zu gewinnen. Das ist der einzige Vorwurf, den ich der Mannschaft machen muss. Für den Aufwand, den wir betrieben haben, ist ein Punkt zu wenig. In Zukunft werden wir uns für solche Leistungen belohnen müssen. Am Dienstag in Cottbus greifen wir wieder an

Dominik Heckmair (Verwaltungsratkandidat):

Ich habe ein gutes ausgeglichenes Drittliga Spiel gesehen, mit einer kämpferischen, couragierten Löwenmannschaft, der leider in den letzen fünf Minuten das Glück für ein zweites Tor gefehlt hat. An sich war es aber ein toller und stimmungsvoller Samstag auf Giesings Höhen.

Luc Holtz (Waldhof-Trainer in der PK nach dem Spiel):

Die Zuschauer haben ein gutes und intensives Spiel mit vielen Torchancen gesehen. Der Druck von 1860 wurde nach der Führung immer größer, für einen Sieg hätten wir aber unsere Konter sauber ausspielen müssen.

Kevin Volland (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Wenn man so ein Spiel macht wie heute, so viele Chancen vor allem hat, dann musst du so ein Spiel auch ziehen. Es ist auch noch nicht vorbei, es sind noch sieben Spiele, aber wir müssen dann auch schon mal solche Spiele ummünzen in drei Punkte. Da haben wir zuhause jetzt fast paar Unentschieden zu viel geholt.

Wenn wir vielleicht ein bisschen früher das Tor machen, kommen wir vielleicht mit ein bisschen mehr Wucht am Ende, aber ja, die Art und Weise passt, wir haben alles reingehauen und gekämpft, ich glaub das ist die Grundlage die wir immer bringen müssen.

Norbert (Löwenfan extra aus Wien angereist):

Wieder mal ein sehr sympathischer Fußballnachmittag im Grünwalder Stadion, eine kleine Träne im Knopfloch, doch nur ein 1:1, aber auch die Wiener glauben dran, einmal Löwe immer Löwe, ihr werdst des packen, Alles Liebe!

Video- & Fotogalerie zu TSV 1860 – Waldhof Mannheim

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Fotogalerie TSV 1860 Waldhof Mannheim

Mit einem 1:1 mussten sich die Löwen am gestrigen Samstag im Grünwalder Stadion begnügen und dürften somit die letzte Chance verpasst haben, doch noch in den Aufstiegskampf einzugreifen. In unseren Video- und Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimspiel des TSV 1860 München gegen den SV Waldhof Mannheim.

Fotogalerie zu TSV 1860 – Waldhof Mannheim

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Gedenkminute für Karsten Wettberg

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Ostermontags-Ausflug ans Trainingsgelände? Amas empfangen Erlbach

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TSV 1860 München II FC Gundelfingen Bayernliga Süd 4 Spieltag 2025 26

Zu eher ungewohnter Anstoßzeit, am Montag Nachmittag um vier erwarten die Amas des TSV 1860 den SV Erlbach zum nächsten Kräftemessen in der Bayernliga Süd. Da es sich dabei um Ostermontag handelt und die Wetterprognose durchaus vielversprechend ist, bietet sich das Spiel vielleicht für den einen oder anderen Löwenfan für einen Ostermontagsausflug an.

Erste Saisonniederlage im Hinspiel

An das Hinspiel an einem Freitag Abend Ende September haben die Löwen keine besonders guten Erinnerungen: Nach dem fulminanten Saisonstart mit acht – teilweise sehr deutlichen und souverän herausgespielten – Siegen aus neun Spielen setzte es im Landkreis Altötting die erste Niederlage unter dem neuen Coach Alper Kayabunar, der das Ganze danach im Interview mit sechzger.de allerdings sehr sachlich einzuordnen wusste. Neben der durchaus unglücklichen Niederlage zog sich Kapitän Xaver Kiefersauer in diesem Spiel in der 42. Minute den Knöchelbruch zu, der ihn dann für über fünf Monate außer Gefecht setzte. Auch im vierten Gastspiel der U21 der Löwen in Erlbach, seit deren (Wieder-)Aufstieg in die Bayernliga Süd im Sommer 2022 blieben die Gastgeber gegen 1860 also ungeschlagen.

Heimbilanz gegen Erlbach sehr positiv

Anders sieht die Heimbilanz für die Amas gegen diesen Gegner aus, das bereits seit fast sieben Jahren von Johann Grabmeier trainiert wird. Nach zwei Siegen folgte im Sommer 2024 ein torloses Unentschieden. Eine gute Ausbeute gegen einen alljährlich starken Bayernligisten, der die vorletzte Saison als Tabellendritter und im Jahr zuvor sogar als Meister abschloss – damals allerdings auf einen Aufstieg in die Regionalliga aus organisatorischen und finanziellen Gründen verzichtete.

Jüngste Ergebnisse

Auch in der laufenden Spielzeit gehört der SVE zu den Spitzenteams der Liga und belegt mit aktuell 44 Punkten, was elf Zähler Rückstand auf Tabellenführer 1860 bedeutet, den vierten Platz. Am vergangenen Spieltag, an dem die Amas bekanntlich souverän mit 4:0 beim Kellerkind Türkspor Augsburg siegten, empfing Erlbach den FC Ismaning in der heimischen Holzbau Grübl Arena und behielt knapp mit 1:0 die Oberhand.

Demnächst spielfrei, dann zwei Spitzenspiele

Das Heimspiel gegen Erlbach ist eine gute Gelegenheit, den Junglöwen bei ihrem in der Regel sehr sehenswerten Treiben nochmal zuzuschauen, ehe sie am kommenden Wochenende das spielfreie Team der Bayernliga Süd sind und den ersten Verfolger Landsberg wohl wieder etwas näher in der Tabelle heranrücken lassen müssen. Allerdings ist der Vorsprung in den letzten beiden Runden auf vier Punkte angewachsen, nachdem die Landsberger zweimal nicht über ein Remis hinausgekommen waren. Am Donnerstag mussten sie beim TSV Kottern – nach eigener Führung – in der zweiten Halbzeit noch den Ausgleich hinnehmen.  Am Freitag, den 24. April, also in gut zwei Wochen kommt es dann zum “Showdown am Lech”, dem Aufeinandertreffen der beiden Spitzenteams der Liga. Und eine Woche vorher gastiert – ebenfalls am Freitag Abend – der nächste Verfolger, der SV Kirchanschöring an der Grünwalder Straße. Einiges los bei den Amas in den kommenden Wochen.

 

 

 

Quo vadis Aufstiegstraum? 1:1 gegen Mannheim

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Aufstiegstraum ausgeträumt – 0:1-Pleite gegen Mannheim

Am Ostersamstag standen die Löwen beim Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim unter Druck. Man brauchte fast einen Sieg, um weiterhin noch um die vorderen Plätze mitspielen zu können. Die Löwen lieferten in einem sehenswerten Duell spielerisch auch ab, gerieten jedoch durch einen merkwürdigen Gegentreffer Mitte der ersten Halbzeit in Rückstand und waren dann im Abschluss einfach nicht zwingend genug, um das Spiel zu drehen, obwohl sie spielerisch klar überlegen waren. In der Schlussphase traf Haugen per Kopf nach starker Volland-Flanke zum verdienten Ausgleich, es blieb auch beim 1:1. Ob das reicht um weiter im Aufstiegskampf dabei zu bleiben?

Althaus bekommt Vorzug vor Dordan

Wie schon in Regensburg bekam Schifferl neben Voet und Reinthaler in der Defensiv-Kette das Vertrauen von Trainer Markus Kauczinski. Auf der Sechs erhielt Althaus den Vorzug vor Dordan, um den gesperrten Jacobsen zu ersetzen. Auf links setzte Sechzig auf Lippmann, über rechts kam Danhof und im Zentrum teilten sich Haugen und Hobsch den Posten des Stürmers. Die Löwen fanden gut ins Spiel und kamen schon in den ersten Minuten zu ersten Halbchancen.

Mannheim trifft aus dem Nichts

Nach 15 Minuten fanden auch die Gäste besser ins Spiel und die 15.000 Zuschauer im ausverkauften Grünwalder Stadion bekamen ein Duell auf Augenhöhe zu sehen, in dem die Gastgeber eigentlich die besseren Chancen hatten. Doch den Treffer machte aus dem Nichts der SV Waldhof. Einen Schuss von der linken Seite klatschte Dähne in merkwürdiger Art und Weise nach vorn ab, den Abpraller nahm Bierschenk dankbar an und traf zur 0:1-Gästeführung.

Klarer Strafstoß an Volland nicht gepfiffen

Nach einer halben Stunde machte der bis dahin souveränen Schiedsrichter seinen ersten kapitalen Fehler. Volland wurde im Strafraum von seinem Gegenspieler klar getroffen, nachdem sein erster Abschluss geblockt worden war. Der fällige Pfiff des Unparteiischen blieb jedoch aus. Die Gäste zogen sich nun zurück, wollten die Führung in die Pause bringen, doch die Löwen konnten sich bis zur Halbzeit kaum mehr in Szene setzen, was auch daran lag, dass der Unparteiische nach dem nicht gegebenen Elfmeter seine Linie völlig verlor und dafür zurecht Pfiffe der Kulisse erntete.

Sechzig nach der Pause sehr bemüht

Die Löwen kamen unverändert aus der Kabine agierten in der zweiten Hälfte aber sehr bemüht und hatten mehrmals Möglichkeiten auszugleichen. Die beiden besten Chancen vergaben Hobsch und Haugen jeweils in aussichtsreicher Position jeweils per Kopf. Mannheim spielte nun mit Fünferkette und lauerte auf Konter, die Löwen hatten im zweiten Durchgang weitgehend die spielerischen Vorteile auf ihrer Seite, wurden aber zu selten zwingend.

Die Zeit wird knapp für die Löwen

Als noch 20 Minuten zu spielen waren, zeichneten sich bei den Gastgebern erste Wechsel ab, denn die Zeit wurde langsam knapp, um das Spiel noch zu drehen. Dordan, Steinkötter und Philipp kamen für Hobsch, Althaus und Maier aufs Feld. Und auf einmal brannte es gleich mehrmals lichterloh im Strafraum der Gäste. Sechzig drückte aufs Tempo, hatte aber Pech im Abschluss. Der Ausgleich wollte nicht fallen.

Moral wird durch Ausgleich belohnt

Doch die Moral stimmte, Sechzig rannte weiter an. Mannheim kam kaum zu Entlastung. Einzig versäumten es die Hausherren, sich für die engagierte Vorstellung auch zu belohnen, was auch daran lag, dass die Gäste immer einen Fuß dazwischenbrachten. Bis dann doch der Ausgleich fiel und der war sehr schön anzusehen. Volland flankte genau im richtigen Moment und Haugen köpfte souverän ein zum 1:1. Doch der Löwe wollte mehr und drückte weiter aufs Gas. Es blieb jedoch trotz fünf Minuten Nachspielzeit bei der Punkteteilung, die für die Gäste etwas schmeichelhaft war, auch weil Dähne bei einem Konter noch zwei Mal stark parierte. Ob das reicht, um vorne weiter dabei zu bleiben?

 

Liveticker: TSV 1860 München – Waldhof Mannheim (31.Spieltag)

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Liveticker TSV 1860 München Waldhof Mannheim 3.Liga Ostersamstag

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und Waldhof Mannheim! Die beiden Mannschaften treffen am 31. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Nach dem Einzug in das Toto-Pokal Finale steht für den TSV 1860 München am Osterwochende das Heimspiel gegen Waldhof Mannheim auf dem Programm. Ein Sieg ist Pflicht, um im Aufstiegsrennen weiterhin eine Rolle zu spielen. Gelegen kommt den Löwen dabei, dass die Mannheimer die letzten drei Auswärtsspiele allesamt verloren haben. Das darf auch am heutigen Ostersamstag gerne so bleiben, wenn es nach den Löwenfans geht. Kann die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski erneut siegen oder gibt es einen Dämpfer gegen den Waldhof?

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Schifferl, Reinthaler, Voet – Maier (74. Steinkötter), Althaus (74. Dordan)– Danhof, Volland, Lippmann – Hobsch (74. Philipp), Haugen

Bank:
Bachmann (TW), Niederlechner, Philipp, Steinkötter, Dordan, Rittmüller, Wolfram, Faßmann

Tore:
0:1 Bierschenk (27. Minute), 1:1 Haugen (86. Minute)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Deniz, Verlaat (verletzt), Jakob, Christiansen, Pfeifer, Dulic (alle Aufbautraining), Erdogan (U19), Qela, Fuchs, Klose (alle U21), Vollath (TW-Trainer)

Ausfälle bei Waldhof Mannheim:
Brandt, Ferati, Hawryluk (alle verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat, Siguard Haugen und Max Reinthaler haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Darüber hinaus hat Marvin Rittmüller bereits drei Mal gelb gesehen.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Waldhof Mannheim außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird im Free-TV übertragen. Der BR und auch der SWR haben sich die Übertragungsrechte gesichert. Zudem läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Gegnervorstellung 25/26 Teil 2: SV Waldhof Mannheim 07 e.V.

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Mannheimer Block in München 24/25

Nach der Pokalpause geht es für die Löwen zurück in den Ligaalltag. Wenn man nicht komplett den Anschluss an die vorderen Plätze verlieren will, muss ein Sieg gegen den nächsten Gegner her. Dieser ist ebenfalls im Tabellenmittelfeld angesiedelt und ist im Löwenkosmos eher ungern gesehen. Der TSV empfängt heute das Team aus der Quadratestadt, den SV Waldhof Mannheim 07 e.V.!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Die Mannheimer stehen aktuell mit 45 Punkten auf Platz neun der Tabelle. Als einziges Team aus der oberen Tabellenhälfte haben die Mannen aus der Quadratestadt ein negatives  Torverhältnis (-5) aufzuweisen. Dies liegt besonders an der löchrigen Defensive die bereits 54 Tore (gleichviel wie Abstiegskandidat Aue) zugelassen hat. Die Offensive wiederum läuft rund und konnte mit 49 Toren schon mehr Treffer als unsere Löwen erzielen.

Die Mannschaft von Trainer Luc Holtz ist in der Fremde schwächer als zuhause einzuschätzen und ist in diesem Jahr mit einer Bilanz von 5-1-5 bisher durchwachsen unterwegs. In den letzten Partien holte man die erwarteten Punkte, gegen die Mannschaften aus dem Kreis der Aufstiegskandidaten zog man aber den Kürzeren. Zuletzt schlug man Aue mit 2:1, musste sich aber Osnabrück mit 1:4 geschlagen geben. Davor das gleiche Spiel: 3:1 gegen Havelse, aber 0:1 gegen RWE. Im Verbandspokal zog man am vergangenen Wochenende nach einem 4:1 gegen den 1. FC Bruchsal (Verbandsliga) halbwegs souverän ins Finale ein.

Wintertransfers

Speziell der Transfer von Kennedy Okpala (21, ST) sorgte im Winter für einiges Aufsehen, da es unterschiedliche Auffassungen der Parteien zu gewissen Vertragsinhalten gab. Schlussendlich ließ Mannheim ihren Top-Score zum SC Paderborn ziehen. Weiters lieh man den erst 19-jährigen Oluwaseun Ogbemudia (19, IV) von Union Berlin und holte den luxemburgischen Teamspieler Vincent Thill (25, ZM) aus der Vertragslosigkeit.

Der Vertrag mit Nicklas Shipnoski (28, ZM) wurde aufgelöst und Malte Karbstein 27, IV) ging zu unserem letzten Gegner Regensburg. Als Ersatz lieh man Sanoussy Ba (22, IV) aus Braunschweig und verpflichtete das Mainzer Talent Lovis Bierschenk (20, ST) um satte 400.000 € von der zweiten Mannschaft des FSV.

Unsere Defensive sollte aber speziell vor zwei schon seit Sommer für die Buwe auflaufenden Stürmer-Routiniers gewarnt sein. Sowohl Terrence Boyd (35) als auch Felix Lohkemper (31) haben in dieser Spielzeit schon zweistellig getroffen.

Das Hinspiel

Das Hinspiel blieb unserem Redaktionsleiter Thomas Spiesl zwar als sehr schöner Ausflug in Erinnerung, für den Rest der Löwenfans war es aber ein eher ernüchternder Auswärtstrip. Nach einem sehr schönen Führungstreffer durch Max Christiansen ließen die Löwen stark nach und mussten in der 24. den Ausgleich durch Abfinde hinnehmen.

Löwenblock in Mannheim 25/26

Nach der Pause machte dann Okpala mit eine Doppelpack (60., 66.) den Sack für Mannheim zu. Die Sechzger haderten außerdem noch mit einer seltsamen Entscheidung des Schiris, als ein schlecht ausgeführter Freistoß im Strafraum der Waldhöfer zu einer komischen Situation führte. Ein Löwenspieler wollte den freien Ball attackieren und wurde rüde davon abgehalten. Statt einer Notbremse und Elfmeter wurde dies aber mit gelb und indirektem Freistoß geahndet.

Mannheimer Kurve 25/26

Der 31. Spieltag im Überblick

Samstag 14:00 Uhr TSV 1860 München – SV Waldhof Mannheim 07 
14:00 Uhr TSV Havelse 1912 – FC Energie Cottbus
14:00 Uhr VfL 1899 Osnabrück – 1. FC Schweinfurt 05
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – FC Viktoria Köln 1904
14:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – TSG Hoffenheim 1899 II
16:30 Uhr VfB Stuttgart 1893 II – SSV Jahn Regensburg
16:30 Uhr Rot-Weiss Essen – MSV 02 Duisburg
Sonntag 13:30 Uhr SSV Ulm 1846 Fußball – SC Verl 1924
16:30 Uhr 1. FC Saarbrücken – FC Ingolstadt 04
19:30 Uhr Aachener TSV Alemannia – SV Wehen 1926

 

TSV 1860 – Waldhof Mannheim: Ergebnistipp Fabian Greilinger

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Tsv 1860 Vfb Lübeck Fabian Greilinger 1

Dass Fabian Greilinger den Löwen im Herzen trägt, ist kein großes Geheimnis. Erst kürzlich musste der Niederbayer mit dem SV Wehen Wiesbaden gegen seinen Ex-Club antreten, heute tippt er das Ergebnis des Heimspiels des TSV 1860 München gegen den SV Waldhof Mannheim.

Fabian Greilinger tippt auf Heimsieg der Löwen

Ähnlich wie die Löwen muss sich wohl auch Greilingers SV Wehen Wiesbaden auf eine weitere Saison in der 3. Liga einstellen. Somit käme es in der kommenden Spielzeit zu einem Wiedersehen, zumal der Vertrag des 25-Jährigen in der hessischen Landeshauptstadt noch bis Sommer 2027 läuft. Gegen den Waldhof traut Fabian Greilinger den Löwen jedoch einen Heimsieg zu:

“Gegen Mannheim wird natürlich gewonnen. Ich sag 2:0 für die Löwen.
Haugen wird treffen. Beim zweiten Tor hätte ich auf Jesper getippt, aber der ist ja leider noch nicht fit.”

Vor allem für Jesper Verlaat, der nach seiner langen Verletzung bislang noch auf sein Comeback in der 3. Liga wartet, wäre das natürlich Balsam auf die Seele.

118 Spiele und fünf Tore in der 3. Liga

Insgesamt 118 Mal war Fabian Greilinger seit seinem Debüt im ersten Saisonspiel 2019/20 für die Löwen in der 3. Liga im Einsatz. Er erzielte dabei fünf Tore (vier Assists). Sein erster Treffer für den TSV 1860 datiert vom 28. November 2020. Auf Giesings Höhen erzielte er das 1:0 gegen Türkgücü (Endergebnis 2:2). Sein letztes Tor war die zwischenzeitliche Führung an der Essener Hafenstraße am 14. Mai 2023 (Endstand ebenfalls 2:2). Dazwischen war Greilinger jeweils mit persönlichen Erfolgserlebnissen an den torreichen Partien gegen Freiburg (6:0 im Herbst 2021), gegen Magdeburg (2:5 im Dezember 2021) und in Duisburg (6:0 im April 2022) beteiligt.

Greilingers Bilanz in DFB- & Totopokal

Von seinen drei DFB-Pokalspielen, die er für Sechzig absolvierte, dürfte dem gebürtigen Eggenfeldener der Triumph über Schalke 04 am 26. Oktober 2021 besonders in Erinnerung bleiben. Nach einer knappen Stunde ersetzte er den verletzten Philipp Steinhart und half tatkräftig mit, das 1:0 von Stefan Lex aus der fünften Spielminute über die Zeit zu retten und sensationell ins Achtelfinale einzuziehen.

Nicht vergessen wollen wir auch Greilingers 17 Partien im bayerischen Landespokal. Beim Finale am 5. September 2020 gegen die Würzburger Kickers im – coronabedingt leider leeren – Sechzgerstadion erzielte er in der letzten Minute den wichtigen Ausgleich, der letztlich erst das siegreiche Elfmeterschießen ermöglichte. Erinnert sei an dieser Stelle natürlich auch an 21 Spiele von Fabian Greilinger für die zweite Mannschaft des TSV 1860 in der Bayernliga Süd zwischen 2017 und 2022.

Titelbild: Oliver Rabuser

Amas bleiben Spitzenreiter: 4:0-Sieg in Augsburg

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Amas bleiben Spitzenreiter: 4:0-Sieg in Augsburg

Die Amateure des TSV 1860 München haben die Tabellenführung in der Bayernliga Süd am Donnerstagabend ausgebaut. Sie feierten beim Tabellen-Vorletzten Türkspor Augsburg einen verdienten 4:0-Erfolg. Die Tore für die U21 erzielten zwei Mal Noah Klose, Fabio Wagner und Matthias Roithmayr.

Coach Kayabunar rundum zufrieden

Nach dem ungefährdeten Auswärtssieg in der Fuggerstadt war U21-Coach Alper Kayabunar mit der Leistung seiner Schützlinge rundum zufrieden. “Wir haben zehn Minuten gebraucht, um uns an die Bedingungen zu gewöhnen. […] Es war eine richtig gute Leistung, wir haben auch in der Höhe verdient gewonnen und wieder zu Null gespielt”, resümierte Kayabunar.

Amas gehen nach halber Stunde in Front

Nach einer Eingewöhnungsphase auf tiefen Untergrund übernahmen die kleinen Löwen immer mehr die Regie, ließen aber in der ersten halben Stunde einige Chancen liegen. Dann belohnten sich die Gäste für den starken Auftritt mit dem Führungstreffer. Noah Klose steckte durch für Fabio Wagner und der schob ein zur Führung für die Gäste. Klose legte dann per Traumtor noch vor der Pause das 2:0 nach. Er versenkte das Leder per Drehschuss aus 14 Metern in den Maschen. Damit ging es dann auch in die Pause, nachdem Keeper Paul Bachmann die erste Chance der Heimischen pariert hatte.

Klose macht den Deckel drauf

Nach dem Seitenwechsel dominierten die Münchner das Spiel-Geschehen auch weiterhin. Noah Klose machte 20 Minuten vor Schluss mit dem 3:0 den Deckel drauf. Raphael Wach setzte den Weltmeister-Sohn in Szene und der traf aus zehn Minuten zur Entscheidung. Den Schlusspunkt setzte dann der eingewechselte Matthias Roithmayer. Ein Freistoß von Finn Fuchs aus dem rechten Halbfeld landete bei Luis Pereira de Azambuja, der auf Roithmayer ablegte. Dieser schob souverän zum 4:0-Endstand ein. Einen ausführlichen Spielbericht findet ihr auf der offiziellen Seite der Junglöwen!

Heimspiel am Ostermontag gegen Erlbach

Nun haben die Amas vier Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten und sind am Ostermontag bereits zum nächsten Mal gefordert. Um 16:00 Uhr empfangen sie am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 auf dem Fünfer-Platz den Tabellenvierten vom SV Erlbach.

Trauerfeier für Karsten Wettberg am 10.04.

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Am 29.03.2026 ging der König von Giesing von uns. Natürlich bekommen die Löwenfans die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Trauerfeier von Karsten Wettberg zu verabschieden.

Trauerfeier für Karsten Wettberg nächsten Freitag

Im Rahmen einer Trauerfeier, die von “Löwen-Pfarrer” Rainer Maria Schießler zelebriert werden wird, können Fans von Karsten Wettberg Abschied nehmen. Die Trauerfeier wird am kommenden Freitag, dem 10.04.2026, in der Nazarethkirche in der Barbarossastraße 3, 81677 München, stattfinden. Natürlich wird die Trauerfeier pünktlich um 18:60h beginnen. Karsten Wetberg wird bereits am kommenden Dienstag im Familienkreise beigesetzt.

Gedenken an den König von Giesing auch rund um das Spiel gegen Waldhof

Selbstverständlich wird dem Aufstiegstrainer von 1991 auch im Stadion und am Trainingsgelände die Ehre erwiesen. Vor dem Spiel gegen den SV Waldhof Mannheim liegen am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 im Bereich des Ticketings ein Kondolenzbuch ausliegen. Dieses wird auch bei der Trauerfeier in der Nazarthkirche bereit liegen. Im Grünwalder Stadion wird dem beliebten Vollblutlöwen dann auch noch würdig gedacht werden. Die Löwen werden mit Trauerflor auflaufen und zu Beginn des Spiels wird es eine Gedenkminute für Wettberg geben.

 

Löwenrunde vor Mannheim: „Dinge spitzen sich zu“

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Löwenrunde vor Mannheim: „Dinge spitzen sich zu“

Nach dem 1:0-Sieg im Toto-Pokal bei Jahn Regensburg geht es für den TSV 1860 München am Samstag wieder um Drittliga-Punkte. Um 14:03 Uhr beginnt das nächste Heimspiel im Grünwalder Stadion gegen den SV Waldhof Mannheim. Bei der Löwenrunde sagte Trainer Markus Kauczinski: „Die Dinge spitzen sich zu, aber Druck ist für mich nichts Negatives.“

Keine großen Änderungen beim Personal

In Sachen Kaderplanung gibt es seit der der 1:2-Niederlage in Duisburg nicht viel Neues. Weiterhin fehlen Deniz, Christiansen, Jakob, Dulic, Verlaat und der gesperrte Jacobsen. Dulic stand kürzlich erstmals wieder auf dem Platz. Man müsse aber „vorsichtig sein“, bei Verlaat sei das Problem mit der Einblutung „unverändert“. Als Jacobsen-Vertretung sieht der Löwen-Trainer drei Möglichkeiten: Bei Dordan werde der Zustand „von Tag zu Tag besser“, ein weiterer Kandidat sei Althaus, aber auch Husic habe „seine Sache ordentlich gemacht“. Festlegen wollte sich der Trainer also vor dem Abschlusstraining am Karfreitag also nicht, wer in der Startelf stehen wird. Zudem ließ er offen, ob Fassmann oder Schifferl in der Abwehrkette starten wird.

Späte Wechsel: „Elfmeterschießen im Blick“

Der Pokalsieg habe einen kleinen Schub gegeben, aber sein Team konzentriere sich voll auf die Liga. „Regensburg hat alles in den Pokal gelegt, unser Fokus geht voll auf die Liga. Keiner denkt jetzt ans Pokalfinale, denn in der Liga geht es in die entscheidende Phase“, sagte Kauczinski. Auf Rückfrage von sechzger.de erklärte er, warum er in Regensburg noch zwei Mal gewechselt habe. „Ich hatte ein mögliches Elfmeterschießen im Blick. Jacobsen war schon draussen und ich wollte meine besten Elfmeterschützen nicht auswechseln“, sagte Kauczinski im Hinblick auf Volland und Haugen, die „eigentlich reif“ für einen Wechsel gewesen wären.

„Timing bei Standards war nicht gut“

Im Hinblick auf die eher raren Torchancen im Pokal sagte Kauczinski: „Wir haben verschiedene Konstellationen ausprobiert, wir müssen insgesamt gefährlicher werden und hinten stabil sein. Bei Standardsituationen haben wir an Gefährlichkeit eingebüßt, das Timing war nicht gut. Das war Thema diese Woche“. Ansonsten müsse aber auch mal „ein Tor reichen“. In Regensburg habe sein Team „zu viele leichte Ballverluste“ zugelassen. Hier sei eine Steigerung nötig, um gegen Mannheim zu bestehen.

„Die Dinge spitzen sich zu“

Angesprochen auf die Druck-Situation gegen Mannheim gewinnen zu müssen, um oben dranzubleiben, erklärte der Löwen-Coach: „Die Dinge spitzen sich zu. Aber Druck ist nichts Negatives. Umso fokussierter bin ich.“
Mannheim habe eine „starke Offensive mir Lohkemper und Boyd“, erklärte er weiter und sagte: „Wir müssen die Schwächen des Gegners erkennen und nutzen“.

Gespräch mit Jacobsen nach Sperre

Auf Rückfrage von sechzger.de sagte Kauczinski, er habe mit Thore Jacobsen gesprochen, der das zweite von drei Spielen nach seiner Ampelkarte in Duisburg verpasst. „Er ist in Duisburg über das halbe Feld gelaufen und hat so den Schiri etwas gegen sich aufgebracht. Da müssen wir uns cleverer verhalten. Eigentlich ist er kein unfairer Spieler. Aber ich habe ihm gesagt: ‚Mach Dir mal Gedanken‘.“.

Den Rückraum besser verteidigen

Aus der 1:3-Niederlage im Hinspiel könne man durchaus noch Lehren ziehen, fügte Kauczinski an: „Die Dinge haben sich seitdem verändert, bei uns und beim Gegner. Aber wir müssen bei Standards gewarnt sein und den Rückraum besser verteidigen“.
Ob dies gelingt und ob die Löwen im natürlich längst ausverkauften Grünwalder Stadion die erhofften drei Punkte einfahren können, könnt ihr am Samstag natürlich wieder bei ins im Live-Ticker verfolgen. Zudem überträgt das BR live im Free-TV.